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Strategische Erfolgsfaktoren für deutsche mittelständische Unternehmen

Kongruenz oder Konkurrenz zwischen harten und weichen Erfolgsfaktoren

Strategische Erfolgsfaktoren für deutsche mittelständische Unternehmen
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Frank Czernie
  • Abgabedatum: November 2005
  • Umfang: 80 Seiten
  • Dateigröße: 865,7 KB
  • Note: 1,3
  • Institution / Hochschule: Fachhochschule Niederrhein Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-9289-2
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-9289-2 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-9289-2 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Czernie, Frank November 2005: Strategische Erfolgsfaktoren für deutsche mittelständische Unternehmen, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Entrepreneur, CSR, Corporate, Balanced Scorecard, DeepWhite-Studie

Diplomarbeit von Frank Czernie

Zusammenfassung:

Die Globalisierung der Märkte, der neue Konkurrenzdruck im Inlandsmarkt durch die EU-Erweiterung, ein derzeit ausgesprochen schlechtes Konsumklima in Deutschland und der Umbruch der Sozialsysteme werden in den nächsten Jahren die Wettbewerbssituation für die deutschen Unternehmen auf dem internationalen Markt und die Absatzsituation auf dem deutschen Markt tangieren.

Die Unternehmer des deutschen Mittelstands werden diese Tendenzen bei ihrer strategischen Unternehmensplanung berücksichtigen müssen. Dabei sind sie gefordert, ihre Managemententscheidungen kurzfristig auf Veränderungen der Märkte anzupassen.

Die Kenntnis und der gesteuerte Einsatz der jeweiligen Erfolgsfaktoren sind essenziell für den langfristigen Fortbestand und das Wachstum eines Unternehmens. Diese Faktoren zuidentifizieren steht seit langem im Zentrum der Erfolgsfaktorenforschung, ein bedeutende Teil der Betriebswirtschaftslehre.

In dieser Arbeit werden die strategischen Erfolgsfaktoren für deutsche mittelständische Unternehmen und die Frage einer Kongruenz oder Konkurrenz zwischen ‚harten’ und ‚weichen’ Erfolgsfaktoren analysiert. Dabei ist folgender struktureller Aufbau vorgesehen:

- Definition und Charakteristika des Mittelstands.

- Grundlagen der strategischen Planung.

- Definition und Studien zur Erfolgsfaktorenforschung.

- Corporate Social Responsibility und Entrepreneurship.

- Empirische Datenerhebung.

Die empirische Datenerhebung wird auf Basis qualifizierter Interviews mit Geschäftsführern deutscher, mittelständischer Unternehmen durchgeführt. Diese Art der Informationsgewinnung wird in einem freien Dialog und im täglichen Umfeld des Befragten erhoben. Als Hilfsmittel dient dabei ein vorher festgelegter Gesprächsleitfaden, der möglichst viele Aspekte des zuvor definierten Themas umfasst.

Zweck dieser Interviews ist es, die Einschätzung der Manager bezüglich der derzeitigen konjunkturellen Lage in Deutschland, des Unternehmensumfeldes und der von den Medien und der Politik vorangetriebenen Kapitalismuskritik bzw. Wertediskussion zu analysieren. Dabei wird untersucht, ob – im Hinblick auf den stärkeren Konkurrenzdruck – die Existenz der „weichen“ Erfolgsfaktoren nicht durch den Zwang, die „harten“ Erfolgsfaktoren zu optimieren, gefährdet ist.

Ziel dieser Diplomarbeit ist es, ausgehend von den theoretischen Ansätzen und des Ergebnissen des praktischen Teils, Zusammenhänge zwischen den nicht messbaren ‚weichen’ Erfolgsfaktoren und dem messbaren Unternehmenserfolg herauszuarbeiten.

Inhaltsverzeichnis:

INHALTSVERZEICHNIS I
ABBILDUNGSVERZEICHNIS IV
TABELLENVERZEICHNIS V
ABKÜRZUNGSVERZEICHNIS VI
1. EINLEITUNG / PROBLEMSTELLUNG 1
2. DER DEUTSCHE MITTELSTAND 3
2.1 DEFINITION MITTELSTAND 3
2.1.1 Qualitative Abgrenzung 3
2.1.2 Quantitative Abgrenzung 4
2.2 CHARAKTERISTIKA DES MITTELSTANDS 5
2.2.1 Zahlen 5
2.2.2 Besonderheiten 6
2.2.3 Gesellschafter im Mittelstand 8
2.2.4 Rechtsformen im Mittelstand 9
3. STRATEGISCHE PLANUNG 10
3.1 GRUNDLAGEN 10
3.2 PHASENMODELL DER STRATEGISCHEN PLANUNG 10
3.2.1 Zielbildung 11
3.2.2 Umfeldanalyse 12
3.2.3 Unternehmensanalyse 12
3.2.4 Identifizierung einer Unternehmensstrategie 13
3.2.5 Implementierung der Unternehmensstrategie 16
3.2.6 Die strategische Kontrolle 16
4. DIE ERFOLGSFAKTORENFORSCHUNG 18
4.1 EINORDNUNG DER ERFOLGSFAKTORENFORSCHUNG 18
4.2 DEFINITION ERFOLGSFAKTOR 19
4.3 DEFINITION ERFOLGSPOTENZIAL 20
4.4 DAS KONZEPT DER KRITISCHEN ERFOLGSFAKTOREN 20
4.5 DAS KONZEPT DER STRATEGISCHEN ERFOLGSFAKTOREN 21
5. STUDIEN ZUR ERFOLGSFAKTORENFORSCHUNG 22
5.1 THEORETISCHE ANSÄTZE 22
5.1.1 Industrieökonomischer Ansatz 22
5.1.2 Ressourcenorientierter Ansatz 24
5.2 EMPIRISCHE ANSÄTZE 25
5.2.1 PIMS-Studie .......26
5.2.1.1 Fragestellung 26
5.2.1.2 Ergebnis 27
5.2.2 Wertekultur und Unternehmenserfolg (DeepWhite) 28
5.2.2.1 Fragestellung 28
5.2.2.2 Ergebnis 29
5.3 AUSGEWÄHLTE INSTRUMENTE DER ERFOLGSFAKTORENFORSCHUNG 30
5.3.1 Das 7-S-Modell 31
5.3.2 Die Balanced Scorecard 33
5.3.2.1 Die vier Perspektiven der Balanced Scorecard 33
5.3.2.2 Der Nutzen der Balanced Scorecard 34
6. ABGRENZUNG HARTER UND WEICHER ERFOLGSFAKTOREN MITTELSTÄNDISCHER UNTERNEHMEN 35
6.1 ERMITTLUNG STRATEGISCHER ERFOLGSFAKTOREN MITTELSTÄNDISCHER UNTERNEHMEN 35
6.2 ABGRENZUNG VON HARTEN UND WEICHEN ERFOLGSFAKTOREN 37
7. COPORATE SOCIAL RESPONSIBILITY 41
7.1 DEFINITION CSR 41
7.2 ZIELE 41
7.3 CSR IM DEUTSCHEN MITTELSTAND 42
7.4 COSORE-Projekt 43
7.4.1 Bausteine des Cosore-Projekts 43
7.4.2 Die CSR-Balanced Scorecard 44
7.5 DIE FORSA-INHABERBEFRAGUNG 44
8. ENTREPRENEURSHIP 47
8.1 GRUNDGEDANKEN 47
8.2 VERGLEICH ENTREPRENEUR UND MANAGER 49
9. DIE EMPIRISCHE DATENERHEBUNG 50
9.1 DAS QUALIFIZIERTE INTERVIEW 50
9.1.1 Theorie 50
9.1.1.1 Methodisch-Technische Aspekte 50
9.1.1.2 Methodologische Aspekte 51
9.1.2 Aufbau 51
9.2 Durchführung 55
9.3 Auswertung 55
9.3.1 Charakteristika der untersuchten Unternehmen 56
9.3.2 Charakteristika der Geschäftsführer 57
9.3.3 Charakteristika der strategischen Planung 58
9.3.4 Mitarbeiterführung und Motivation in den untersuchten Unternehmen 60
9.3.5 Wichtige Werte und deren Zusammenhänge 62
10. SCHLUSSBETRACHTUNG 66
11. ANHANG 67
12. LITERATURVERZEICHNIS 70

Automatisiert erstellter Textauszug:

CSR-Maßnahmen wirken sich extern auf eine Verbesserung des Unternehmensimages aus. Dieses führt zu einer einfacheren Beschaffung von Kapital, Handelspartnern, Kunden und Kontakten. Langfristig gesehen wird eine erhöhte Kauf- und Kundenloyalität hervorgerufen, da das Bild des Unternehmens in der Öffentlichkeit einen starken Einfluss auf das Kundenverhalten mit sich zieht. Eine Stärkung der Zulieferernetzwerke und Kooperationen mit anderen Unternehmen birgt eine erhöhte Qualität und Kosteneinsparungen. Eine verbesserte Stellung gegenüber den direkten Wettbewerbern ist die Folge. Interne Auswirkungen von CSR-Maßnahmen sind insbesondere an der Erhöhung der Mitarbeitermoral ausgerichtet. Eine erhöhte Produktivität und geringere Mitarbeiterfluktuation sind damit unmittelbar in Verbindung zu setzen. Was wiederum zu Kosteneinsparungen z.B. im Personalbereich führt und zusätzlich die Motivation der Mitarbeiter steigert. [...]

Unter CSR versteht man das gesellschaftliche Engagement der Unternehmen, welches in allen Geschäftsbereichen und entlang der Wertschöpfungskette angewandt wird. Eine freiwillige Integration in das Unternehmen von sozialen und ökologischen Belangen, die weit über die gesetzlichen Vorgaben hinausgehen, ist das Grundprinzip von CSR. Die Freiwilligkeit und fehlende gesetzliche Vorgaben setzen in den Unternehmen innovative und kreative Gedanken frei.86 Die individuellen sinnvollen CSR-Maßnahmen für ein Unternehmen sind abhängig von deren Charakteristika, wie z.B. die Beschäftigtenzahl oder der wirtschaftlichen Branche. Da ein allgemeingültiger Handlungskatalog viel zu oberflächlich angelegt werden müsste, gibt es als Alternativen einige international vereinbarte Grundsätze, wie z.B. die OECD-Leitsätze für multinationale Unternehmen87 die eine gute und anerkannte Orientierung für differenzierte CSR-Aktivitäten aufzeigen. Eine Beeinflussung durch die Traditionen und Kulturen der Regionen und den einzelnen Stakeholdern untermauern diesen Ansatz der individuellen und differenzierten CSR-Aktivitäten. [...]

Zusammenfassend, aus den bisherigen Aussagen und Schwerpunkten der Erfolgsfaktorenforschung von kleinen und mittleren Unternehmen und aus der Ableitung plausibler Erfolgsfaktoren aus den charakteristischen Merkmalen dieser Unternehmen, lassen sich fünf Erfolgsfaktorengruppen identifizieren: Die personellen Eigenschaften des Unternehmers (Praktische Erfahrungen, Ausbildung, Motive, Werthaltung) • • Motivation und Qualifikation der Mitarbeiter (Betriebsklima, Organisation, Know-How)84 Erfolgsfaktoren im Bereich der Differenzierung zu den Wettbewerbern (Innovation, Flexibilität, Produktqualität, Kundenorientierung und Marktnähe) • Der Einsatz von Managementinstrumenten in den Bereichen Führung, Information und strategische Planung Diese getrennte Darstellung und Beurteilung ist eine notwendige Vereinfachung, da bei der Ableitung mittelstandspezifischer Erfolgs- und Misserfolgsfaktoren nicht übersehen werden darf, dass die Faktoren in einem interdependenten Zusammenhang stehen.85 [...]

Arbeit zitieren:
Czernie, Frank November 2005: Strategische Erfolgsfaktoren für deutsche mittelständische Unternehmen, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Entrepreneur, CSR, Corporate, Balanced Scorecard, DeepWhite-Studie

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