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Strategien zur Internationalisierung des Marketing im Mittelstand

Untersucht am Beispiel eines mittelständischen Maschinenbauunternehmens

Strategien zur Internationalisierung des Marketing im Mittelstand
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Stefan Hornauer
  • Abgabedatum: April 2003
  • Umfang: 172 Seiten
  • Dateigröße: 1,2 MB
  • Note: 1,8
  • Institution / Hochschule: Hochschule Landshut Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-8240-4
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-8240-4 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-8240-4 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Hornauer, Stefan April 2003: Strategien zur Internationalisierung des Marketing im Mittelstand, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: KMU, international, Stratgie, Vertrieb, Maschinenbau

Diplomarbeit von Stefan Hornauer

Einleitung:

Seit Jahrzehnten versucht der mittelständische Maschinenbau sich am internationalen Markt zu behaupten. Oftmals mit großem Erfolg! Jedoch ist derzeit mit einer Stagnation der Wirtschaft im Raum Europa zu rechnen, der den Investitionsgüterherstellern als Markt Nr. 1 dient. Um sich allerdings weiter zu entwickeln, um steigende Kosten zu decken und den Absatz zu erhöhen, sollten sich Unternehmen auf außereuropäische Regionen, wie zum Beispiel den südostasiatische Raum, konzentrieren, der in den folgenden Jahren von Experten, als der zukünftige Wirtschaftsballungsraum gehandelt wird und durch hohes Wirtschaftswachstum gekennzeichnet ist.

Aufgrund dieser Problematik sollte für ein mittelständisches Maschinenbauunternehmen, dessen Schwerpunkt in der Herstellung von Kränen und Materialumschlaggeräte liegt, eine Diplomarbeit erstellt werden, die als Richtlinie für die nächsten Jahre dient.

Ziel dieser Arbeit sollte sein, die für sich optimalen Strategien rausfiltern zu können, um diese schließlich möglichst gewinnbringend zu nutzen.

Aufgrund der Komplexität dieses Themas und der Fülle an verschiedenen Perspektiven ist es kaum möglich in diesem Rahmen alle Strategien und alle Details zu erörtern. Allerdings gelang es die wichtigsten Strategien in ein Werk zu fassen, das für viele Firmen des Mittelstands eine hilfreiche Ausgangssituation bieten wird.

Auffallend in der Bearbeitung war jedoch, dass nahezu keine einschlägige Literatur zum Thema „internationales Marketing für den Maschinenbau“ zu besorgen war, obwohl dieser einen der größten Wirtschaftsbereiche in Deutschland darstellt. In dieser Arbeit wird darum in 4.5. auch auf Marketingstrategien eines mittelständischen Maschinenbauunternehmens, Hersteller von Bau- und Sondermaschinen, speziell Kräne und Materialumschlaggeräte, eingegangen. Allerdings möchte dieses Unternehmen unerkannt bleiben, so dass diese im Verlauf dieser Arbeit allgemein gültig als die XY-GmbH bezeichnet wird.

Inhaltsverzeichnis:

Vorwort I
Inhaltsverzeichnis III
Abbildungsverzeichnis VII
Tabellenverzeichnis XI
Abkürzungsverzeichnis XII
1. Einführung in die Thematik 1
1.1 Eingrenzung der Themenstellung 1
1.2 Bedeutung des deutschen Außenhandels 3
1.3 Notwendigkeit internationaler Marketingstrategien zur Erhöhung weltweiter Absatzchancen 9
2. Marketingstrategien zur internationalen Marktbearbeitung 11
2.1 Markterfassung 11
2.1.1 Intranationale Marktsegmentierung 11
2.1.2 Internationale Marktsegmentierung 12
2.2 Markt - bzw. Standortwahl 14
2.3 Wahl der Marktbearbeitung 16
2.3.1 Standardisierung 16
2.3.2 Differenzierung 17
2.4 Markteintrittsstrategie zur Erschließung neuer Märkte 18
2.4.1 Export 18
2.4.2 Lizenzvergaben 19
2.4.3 Franchising 20
2.4.4 Joint-Venture 21
2.4.5 Niederlassungen 21
3. Strategien zur Internationalisierung des Marketing für den Mittelstand 22
3.1 Bedeutung des Mittelstands für den deutschen Außenhandel 22
3.1.1 Mittelstandsspezifische Chancen der Internationalisierung 25
3.1.2 Mittelstandsspezifische Risiken der Internationalisierung 25
3.2 Strategien zur internationalen Marktbearbeitung eines mittelständischen Unternehmens 26
3.2.1 Basisstrategien 26
3.2.2 Marktführerstrategien 28
3.2.3 Diversifikationsstrategien 29
3.2.4 Internationalisierungsstrategien 31
3.2.5 Wettbewerbsstrategien 34
3.2.6 Sortimentsstrategien 36
4. Internationales Investitionsgütermarketing 38
4.1 Definition 38
4.2 Bedeutung des deutschen Maschinenbaus am Welthandel 39
4.3 Marktforschung als Grundlage einer Marktstrategie 40
4.4 Zusammenfassung: internationale Marketingstrategien eines Maschinenbauunternehmens 43
4.4.1 Definition des eigenen Geschäftsverständnisses 44
4.4.2 Marktexpansionsstrategie 45
4.4.2.1 Räumliche Dimension 45
4.4.2.2 Zeitliche Dimension 46
4.4.3 Timing – Strategie 49
4.4.4 Marktbearbeitung 51
4.4.4.1 Marktfeldstrategie 51
4.4.4.2 Marktstimulierungsstrategie 52
4.4.4.3 Marktparzellierungsstrategie 53
4.4.5 Kooperationsstrategie 54
4.5 Internationale Marketingstrategien am Beispiel eines mittelständischen Maschinenbauunternehmens 55
4.6 Erfolgswirksame Instrumente einer erfolgreichen Marktbearbeitung 67
4.6.1 Imagepolitik für Investitionsgüter 68
4.6.2 Bedeutung der Verkaufsförderung für Investitionsgüter 69
4.6.2.1 Beispiel: Direktmarketing 70
4.6.2.2 Beispiel: Messen 71
4.6.3 CRM als Erfolgsfaktor für den Maschinenbau 73
5. Internationale Erfolge durch die richtige Umsetzung von Marketingstrategien 76
6. Schlussbemerkung und Resumée 79
Anlage I Prüffragenkatalog für das Exportmarketing 83
I.I Exportorientierte Unternehmensführung 83
I.I.I Exportabsatzforschung 83
I.I.II Exportziele 85
I.I.III Exportplanung 87
I.I.IV Exportkontrolle 89
I.I.V Exportorganisation 91
I.II Distributionspolitik 92
I.II.I Indirekter Export 92
I.II.II Direkter Export 95
I.II.III Export-Marketing-Logistik 98
I.II.IV Technischer Kundendienst im Ausland 101
I.III Kommunikationspolitik 104
I.III.I Exportwerbung 104
I.III.II Auslandsmessen 107
I.III.III Exportverkaufsförderung 111
I.III.IV Technische Exportverkäufer 113
I.IV Produkt- und Programmpolitik 115
I.IV.I Betriebliche Forschung und Entwicklung 115
I.IV.II Programmgestaltung 118
I.IV.III Produktspezialisierung 121
I.IV.IV Individualisierung und Standardisierung 123
I.V Preis- und Konditionenpolitik 126
I.V.I Preiswettbewerb im Ausland 126
I.V.II Exportpreisbildung 130
I.V.III Produkthaftung und Garantien 132
I.V.IV Exportfinanzierung 135
Anlage II Marktumfrage der Maschinenbauindustrie 138
II.I Verteilerliste 138
II.II Internationalität der befragten Unternehmen 143
II.III Fragebogen 145
II.IV Auswertung der Ergebnisse 148
Literaturverzeichnis XIV

Automatisiert erstellter Textauszug:

4.4.3. Timing–Strategie Timing-Strategie würde lt. Literatur ebenso die zeitliche Dimension der Marktexpansion umfassen, hier jedoch wurde diese in 4.4.2 vorweggenommen was ebenfalls gültig ist. Timing Strategien sollten die Festlegung des Markteintritts- und Austrittszeitpunktes mit dem Ziel, Technologie-und Marktentwicklung in Einklang bringen. In jungen, schnell wachsenden Märkten, wie z.B. China ist die Wahl des Markteintrittszeitpunkts • • von besonderer Bedeutung. Aufgrund dieses Sachverhalts werden hierbei drei Arten differenziert: Pionier (first-to-market) ist derjenige Anbieter, der als erster neue Technologien bzw. Neuprodukte auf den Markt bringt.114 Frühe Folger (early followers/ early-to-market) sind solche Anbieter, die kurze Zeit nach dem Pionier in den Markt eintreten. Dabei bleibt offen, ob [...]

Wird es sich um Branchen handeln, die zu verkürzten Produkt- und Technologiezyklen tendieren und/oder möglicherweise auch lange Forschungsund Entwicklungszeiten benötigen, dann wird man sich für die simultane Markterschließung entscheiden. Ebenso, wenn man durch früheren Markteintritt den erwarteten Markteintritt von Mitbewerbern durch Marktbarrieren stören will.113 Speziell der mittelständische Maschinenbau wird weniger die SprinklerStrategie nutzen, da diese einen erheblichen Ressourcenaufwand mit sich bringt. Im Gegensatz dazu, wird man sich auf die sukzessive Markterschließung konzentrieren, indem man von Ausstrahlungseffekte auf andere Ländermärkte profitiert (z.B. Messebesucher aus anderen Ländermärkten). Aufgrund von personellen, organisationellen und im Besonderen finanziellen Einschränkungen von Mittelstandsbetrieben im Gegensatz zu Großbetrieben, ist es sowieso oftmals nicht möglich eine parallele Marktbearbeitung mit großem Erfolg durchzusetzen. Natürlich wird das nicht immer der Fall sein. Da diese Produkte aber i.d.R. von langen Produktlebenszyklen (s. Abb.116) geprägt sind, erscheint es sinnvoll, sich mit Hilfe der Wasserfall-Strategie an neuen Märkten zu profilieren. [...]

4.4.1. Definition des eigenen Geschäftsverständnisses Backhaus bildet mit der Definition des eigenen Geschäftsverständnisses den Ausgangspunkt aller Überlegungen zum strategischen Investitionsgütermarketing. Dabei ist eine Bestimmung der strategischen Geschäftsfelder auf der Grundlage einer Abgrenzung des relevanten Marktes vorzunehmen. Hierbei werden vier Segmentierungsansätze unterschieden. • Einstufige Segmentierungsansätze: Diese Ansätze versuchen, häufig ohne konzeptionelle Begründung, die Eignung einzelner bzw. weniger Kriterien (z.B. organisationale Charakteristika, Kaufverhalten von Organisationen, Charakteristika • oder Verhalten der Entscheidungsträger) für die Segmentierungsentscheidung nachzuweisen. Mehrstufige Segmentierungsansätze: Diese Ansätze basieren auf einem stufenweisen Filterungsprozess, bei dem sukzessiv verschiedene Einflußfaktoren auf das organisationale Beschaffungsverhalten im Hinblick auf Segmentierungsüberlegungen abgeprüft werden. • Mehrdimensionale Segmentierungsansätze: Diese Ansätze versuchen, Interdependenzen • durch simultane Verwendung verschiedener Segmentierungskriterien Rechnung zu tragen. Kaufphasensegmentierungsansätze: Diese Ansätze ziehen die Phase des Kaufprozesses, in der sich das Unternehmen als Ganzes oder einzelne am Kaufprozess Beteiligte befinden, als Segmentierungskriterium heran.104 [...]

Arbeit zitieren:
Hornauer, Stefan April 2003: Strategien zur Internationalisierung des Marketing im Mittelstand, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
KMU, international, Stratgie, Vertrieb, Maschinenbau

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