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Strategien und Instrumente zur Erhöhung der Kundenbindung im mehrstufigen Vertrieb von Fast-Moving-Consumer-Goods

Strategien und Instrumente zur Erhöhung der Kundenbindung im mehrstufigen Vertrieb von Fast-Moving-Consumer-Goods
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Thorsten Meifert
  • Abgabedatum: März 2002
  • Umfang: 73 Seiten
  • Dateigröße: 600,2 KB
  • Note: 2,3
  • Institution / Hochschule: Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-8490-3
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-8490-3 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-8490-3 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Meifert, Thorsten März 2002: Strategien und Instrumente zur Erhöhung der Kundenbindung im mehrstufigen Vertrieb von Fast-Moving-Consumer-Goods, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: mehrstufiger Vertrieb, Kundenbindung, Kundenbindungsstrategien, FMCG - Fast Moving Consumer Goods

Diplomarbeit von Thorsten Meifert

Problemstellung:

Der Begriff Kundenbindung beinhaltet sehr viel mehr, als dass was innerhalb der quantitativen Möglichkeiten dieser Arbeit hat erarbeitet werden können. Es ist ein derartig weites Feld, dass in dieser Arbeit nur ein ausgewählter Teil der Instrumente behandelt werden konnte. Kundenbindung ist ein spannendes und sehr interessantes Gebiet, dem mit Sicherheit in Zukunft noch stärkere Aufmerksamkeit zuteil werden wird.

Das Ende der Entwicklung von neuen, immer individuelleren Kundenbindungsinstrumenten ist nicht absehbar, soll es auch gar nicht, denn mit den Ansprüchen, Erwartungen und Gewohnheiten der Konsumenten werden sich die Instrumente zur Erhöhung der Kundenbindung immer anpassen.

Eines ist jedoch schon gewiss, die Ansprache des Kunden, der Kontakt, der Dialog muss und wird individueller gestaltet werden müssen. Der Kunde muss das Gefühl vermittelt bekommen, er und nur er wird jetzt hier mit diesem Brief, Email, dem Telefonat persönlich und kundengerecht angesprochen und der Anbieter macht sich scheinbar sichtlich Mühe, den Kunden zu gewinnen, zu halten und nicht zu verlieren.

Die Anforderungen an die Mitarbeiter werden auch in Zukunft weiter steigen, hin zum unternehmerisch denkenden Mitarbeiter, der unbürokratisch, fachlich und sozial kompetent zum Beispiel die geäußerten Bedürfnisse, Beschwerden der Kunden verantwortungsvoll und im Sinne des Kunden schnell umsetzt.

Es bleibt abzuwarten, welche Kundenbindungsinstrumente in Zukunft an Bedeutung gewinnen und welche aufgrund sich ändernder Ansprüche der Kunden an Bedeutung verlieren werden und gar gänzlich verschwinden.

Inhaltsverzeichnis:

Eidesstattliche Erklärung 3
1. Vorwort 4
2. Kundenbindung 5
2.1 Definitionen und Abgrenzung 5
2.2 Historische Entwicklung der Kundenbindung 7
2.3 Nutzen von Kundenbindung 8
2.4 Gesichtspunkte der zielgruppenspezifischen Kundenbindung 11
3. Zusammenhang von Kundenzufriedenheit und Kundenbindung 14
3.1 Kenntnisstand der Kundenzufriedenheitsforschung 14
3.2 Auswirkungen von Kunden(un)zufriedenheit 16
3.3 Verhaltenstheoretische Grundlagen 19
3.3.1 Theorie der kognitiven Dissonanz 19
3.3.2 Lerntheorie 20
3.3.3 Die Risikotheorie 20
4. Strategien der Kundenbindung 21
4.1 Grundgedanke der Kundenbindungsstrategien 21
4.1.1 Kundenbeziehungslebenszyklus 23
4.1.2 Verbundenheitsstrategie 24
4.1.3 Gebundenheitsstrategie 25
4.1.4 Offensivstrategien 25
4.1.5 Defensivstrategien 26
5. Instrumente der Kundenbindung 27
5.1 Vorgehensweise 27
5.2 Produktpolitische Instrumente 28
5.2.1 Gemeinsame Produktentwicklung 28
5.2.2 Qualitäts- und Servicestandards 29
5.2.3 Besonderes Produktdesign 30
5.2.4 Leistungsgarantien 31
5.3 Preispolitische Instrumente 31
5.3.1 Mengenabhängiges Pricing 32
5.3.2 Zeit- und loyalitätsabhängiges Pricing 34
5.3.3 Mehrprodukt-Pricing 36
5.3.3.1 Paketpreise 36
5.3.3.2 Koppel-/Komplementärprodukte 37
5.3.3.3 Folgeprodukte 38
5.3.3.4 Sortimentsrabatt 39
5.3.3.5 Gesamtumsatz-Bonus 39
5.3.4 Mehrpersonen-Pricing 39
5.3.5 Verträge und Garantien 40
5.4 Kommunikationspolitische Instrumente 40
5.4.1 Aktives Beschwerdemanagement 41
5.4.1.1 Beschwerdeverhalten des Kunden 42
5.4.1.2 Phasen des Beschwerdemanagements 43
5.4.1.3 Organisation des Beschwerdemanagements 48
5.4.1.4 Kosten-Nutzenaspekte des Beschwerdemanagements 50
5.4.2 Kundenclubs als kommunikationspolitisches Instrument 50
5.4.2.1 Ziele und Zielgruppen von Kundenclubs 51
5.4.2.2 Konzeption des Clubangebots 53
5.4.2.3 Die Clubeinrichtungen 56
5.4.2.4 Die Finanzierung eines Kundenclubs 58
5.4.2.5 IKEA family Club 60
5.5 Distributionspolitische Instrumente 61
6. Schlussbetrachtung 62
I Literaturverzeichnis 64
1. Monographien 64
2. Aufsätze in Sammel- und Nachschlagewerken: 66
3. Aufsätze in Zeitschriften 67
II Internetseiten 68
III Gesprächsliste 68

Automatisiert erstellter Textauszug:

Vertragslaufzeit und stellen somit aus Sicht des Unternehmens nur eine kleine kurzfristige Investition dar. Wobei nicht aber damit gesagt werden soll, dass eine zeitabhängige „Incentivierung“ in allen Branchen sinnvoll erscheint. Bei Vielfliegerprogrammen kann ohne vertragliche Bindung kaum die Treue des Kunden ermittelt werden, deshalb würde hier eine zeitabhängige Belohnung insofern riskant, als nicht gewährleistet wäre, dass sich die Investition in die Kundenbindung durch weitere Umsätze seitens des Kunden tatsächlich für das Unternehmen lohnte. 5.3.3. Mehrprodukt-Pricing Mehrprodukt-Pricing ist bei Anbietern mit einem Mehrproduktsortiment anzutreffen. Hier versucht der Anbieter den Kunden an seine gesamte Produktpalette zu binden. Der Einsatz des Mehrprodukt-Pricing ist auf Seiten des Herstellers an den Handel und auch des Handels an den Endverbraucher festzustellen. Typisch für das Mehrprodukt-Pricing sind Paketpreise, Koppel-/Komplementärprodukte, Folgeprodukte (u.a. Upgrades), der Sortimentsrabatt oder der Gesamtumsatz-Bonus. [...]

von der Dauer der Kundenbeziehung oder Loyalität gewährt, im Mittelpunkt. Der Stamm- oder Dauerkunde stellt sich besser als der sporadische Kunde. Dieses Instrument wird vor allem bei Business-toBusiness (B2B) Geschäftsbeziehungen angewendet, um so nicht permanent den Lieferanten zu wechseln, und führt daher zu Kundenbindung. Ebenfalls ist der Einsatz dieses Instruments auch in Business-to-Consumer-Beziehungen (B2C) anzutreffen. Im Allgemeinen kann festgehalten werden, dass es sich bei zeit- und loyalitätsabhängigem Pricing um eine Ex-Ante-Vereinbarung handelt, dass heißt, sich der Nachfrager, bedingt durch die zuvor vereinbarte Vertragsdauer, gegenüber dem Anbieter bindet und aus diesem Grund andere preisliche Konditionen erhält. Grundsätzlich gilt, je länger die vereinbarte Vertragsdauer, desto geringer wird der Stückpreis. Fast jeder kennt die Zugehörigkeit zu einer Autohaftpflichtversicherung, bei der nach der Dauer der Zugehörigkeit sowie in Abhängigkeit der Unfallhäufigkeit der Beitragssatz entweder sinkt oder gar steigt. Gerade in den ersten Jahren der unfallfreien Zugehörigkeit sinkt der Beitrag im Extremfall von 275 auf 100 Prozent und dann evtl. in den Folgejahren auf nur noch 30 Prozent. Ähnliche Effekte gibt es bei den privaten Krankenversicherungen. Genauso verhält es sich bei Zeitschriften-Abonnements. So bietet zum Beispiel die Zeitschrift für 5,25 „Fortune“ DM pro ein Einjahresabonnement Ausgabe an und in ein Deutschland [...]

Aspekte sollten dabei beachtet werden: Preisbildung funktioniert heterogenen als auch homogenen Kundenstruktur, wobei sie allerdings bei einer homogenen wirkungsvoller ist. ⇒ Es ist notwendig, die gewinnoptimale Form für das jeweilige Unternehmen sorgfältig auszuwählen. ⇒ Individuelle Preisbereitschaften müssen bekannt sein. Unzureichende Informationen beinhalten das große Risiko, dass keine Bindungswirkung einsetzt, Deckungsbeiträge verschenkt werden oder man sogar Kunden an den Wettbewerb verliert. ⇒ Die Einhaltung bestimmter des Bedingungen sind das bei heißt der die nichtlinearen Preisbildung erforderlich, wie zum Beispiel die Identifizierung Anspruchberechtigten, Nachfragebündelung über mehrere Personen, denn in diesem Fall würde der Bindungseffekt „unterwandert“. Diese Bedingungen sind am ehesten im Dienstleistungsbereich erfüllt. Das mengenabhängige Pricing berücksichtigt allerdings nicht den Zeitund Loyalitätsfaktor, der gerade für das Funktionieren einer langfristigen Beziehung notwendig ist. Daher wird nun auf das zeit- und loyalitätsabhängige Pricing eingegangen. 5.3.2. Zeit- und loyalitätsabhängiges Pricing Bei der zeit- und loyalitätsabhängigen Preispolitik zur Steigerung der Kundenbindung sind Vergünstigungen, die der Anbieter in Abhängigkeit [...]

Arbeit zitieren:
Meifert, Thorsten März 2002: Strategien und Instrumente zur Erhöhung der Kundenbindung im mehrstufigen Vertrieb von Fast-Moving-Consumer-Goods, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
mehrstufiger Vertrieb, Kundenbindung, Kundenbindungsstrategien, FMCG - Fast Moving Consumer Goods

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