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Strategien zum Aufbau von Produktionskapazitäten in Polen aus Sicht eines deutschen Mittelständlers

Strategien zum Aufbau von Produktionskapazitäten in Polen aus Sicht eines deutschen Mittelständlers
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Jedrzej Piechowiak
  • Abgabedatum: Oktober 2003
  • Umfang: 89 Seiten
  • Dateigröße: 867,1 KB
  • Note: 2,0
  • Institution / Hochschule: Friedrich-Schiller-Universität Jena Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-7696-0
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-7696-0 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-7696-0 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Piechowiak, Jedrzej Oktober 2003: Strategien zum Aufbau von Produktionskapazitäten in Polen aus Sicht eines deutschen Mittelständlers, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Mittelstand, Osterweiterung, Osteuropa, Wirtschaft, Produktionsverlagerung

Diplomarbeit von Jedrzej Piechowiak

Einleitung:

„Wettbewerb im Supermarkt der Standorte – Osteuropäische EU-Beitrittsländer werben mit Erfolg um deutschen Mittelstand“ (Höhne 2003), „Mittelständler versäumen Chancen in Polen und Tschechien“ (Liertz 2003), „Die EU-Osterweiterung bietet insbesondere dem Mittelstand neue Chancen“ (Basdorf 2003), „Neue Chancen durch EU-Beitritt“ (Schrick-Hildebrandt 2003), „Autoindustrie zieht es ostwärts“ (Bertram/Herz/Jocham 2002),… Diese Nachrichtenflut bricht in immer kürzeren Abständen über die deutsche Presselandschaft herein und weckt in den meisten Fällen Ängste innerhalb der mittelständischen Unternehmer- und Arbeitnehmerschaft. Besonders vor dem Hintergrund der außerordentlichen gewerkschaftlichen Konflikte des Jahres 2003 (s. 35-Stundenwoche) erlebt die gesamte Debatte eine Neuauflage in Verbindung mit der Diskussion um den Produktionsstandort Deutschland.

Manager der Großkonzerne und des Mittelstandes manifestieren offenkundig ihre Bereitschaft deutsche Produktionskapazitäten nach Mittel- und Osteuropa zu verlagern. Die Politik sucht parallel nach Handlungsalternativen, um im globalen Wettbewerb der Standorte bestehen zu können. Doch handelt es sich hierbei überhaupt um einen reinen Standortwettbewerb innerhalb Europas? Zu welchem Ergebnis kommt man, wenn Europa „als Ganzes“ in den Kontext des globalen Standortwettbewerbs gestellt wird? Bedeutet die EU-Osterweiterung wirklich eine Bedrohung oder gar eine neue Chance für den deutschen Mittelstand? Die oft medial, gewerkschaftlich und politisch implizierte Kausalität zwischen der EU-Osterweiterung und dem Verlust von Arbeitsplätzen erscheint für Laien überaus plausibel.

Diese Arbeit ist jedoch keine Partialanalyse, wie sie oft in täglichen Debatten zu finden ist. Vielmehr trägt sie dazu bei, die „Problematik“ in ihrer Gesamtheit zu betrachten und mögliche Entwicklungspfade für eine langfristige Sicherung von mittelständischen Erfolgspotentialen abzuleiten.

Inhaltsverzeichnis:

Inhaltsverzeichnis I
Abbildungsverzeichnis IV
Tabellenverzeichnis V
Abkürzungsverzeichnis VI
1. EINLEITUNG 1
1.1 Problemstellung und Exkurs 1
1.2 Literaturlage 2
1.3 Zielsetzung und wissenschaftstheoretische Einordnung der Arbeit 3
1.4 Aufbau der Arbeit 4
2. DER DEUTSCHE MITTELSTAND UND DIE EU-ERWEITERUNG 5
2.1 Abgrenzung des Untersuchungsobjektes 5
2.1.1 Definition des deutschen Mittelstandes 5
2.1.2 Produktionstechnische Abgrenzungsmerkmale des Untersuchungsobjektes 6
2.1.2.1 Größe nach Umsatz und Mitarbeiter 6
2.1.2.2 kapitalintensive vs. arbeitsintensive Produktion 7
2.1.2.3 Branchen und geographische Cluster des Mittelstandes 8
2.1.2.4 Güterarten der Produktion 12
2.1.2.5 Mittelserien- bis Prozessfertigung (Break-Even der Transportkosten) 13
2.1.3 Grad der Internationalisierung des deutschen Mittelstandes 14
2.1.4 Knappe Ressourcen – Im Spannungsfeld zwischen Strategie und Alltag 15
2.2 Gründe für die Internationalisierung deutscher Mittelständler nach MOE 16
2.2.1 Pull-Effekte (Internationalisierungsanreize) 16
2.2.2 Push-Effekte (Internationalisierungszwänge) 18
2.3 Besondere Ausgangslage durch die EU–Osterweiterung 19
2.4 Zwischenergebnis 20
3. RAHMENBEDINGUNGEN - PRODUKTIONSSTANDORT POLEN 21
3.1 Politische und rechtliche Rahmenbedingungen 21
3.1.1 Zur Stabilität der politischen Lage in Polen 21
3.1.1.1 Demokratisierung und der Reformprozess 21
3.1.1.2 Risikofaktor Landwirtschaft und der indirekte Einfluss auf die Wirtschaftspolitik 22
3.1.2 Rechtliche Aspekte 22
3.1.2.1 Grundzüge des Gesellschaftsrechts 24
3.1.2.2 Grundzüge der polnischen Rechnungslegung 25
3.2 Wirtschaftliche Faktoren 25
3.2.1 Hauptindikatoren der polnischen Wirtschaft 25
3.2.2 Verfügbarkeit von Ressourcen und Faktorkosten 27
3.2.2.1 Arbeit, Qualifizierung und die regionale Disparität der Arbeitskosten in Polen 27
3.2.2.2 Weitere Inputfaktoren und deren Faktorkosten 29
3.2.3 Strukturelle Rahmenbedingungen 30
3.2.3.1 Verkehrsinfrastruktur 30
3.2.3.2 IT- und Kommunikationsinfrastruktur 31
3.2.3.3 Bildungsinfrastruktur und Ausbildungsniveau 32
3.2.3.4 Bürokratische Infrastruktur (Qualität der Behörden und Korruption) 34
3.2.4 Grundzüge des Steuersystems und Anreize für Investitionen in Polen 34
3.2.5 Arbeitsorganisatorische Rahmenbedingungen 36
3.3 Soziale und kulturelle Aspekte des polnischen Marktes 37
3.3.1 Stereotypen als Markteintrittsbarriere 37
3.3.2 Kollidierende Sozio-Kulturen 38
3.3.3 Spezifische Bräuche und Sitten in allgemeinen Geschäftsverkehr 39
3.4 Abschließende SWOT Analyse und Chancen durch EU-Osterweiterung 40
4. ENTSCHEIDUNGSMODELL ZUR ABLEITUNG ZIELADÄQUATER MARKTEINTRITTSSTRATGIEN 42
4.1 Wirtschaftstheoretische Ansätze zur Ableitung eines nachhaltigen Marktbearbeitungspfades für deutsche Mittelständler in Polen 42
4.2 Darstellung möglicher Eintrittsalternativen 46
4.2.1 Systematisierung der Markteintrittsstrategien 46
4.2.2 Kooperative-Strategien 48
4.2.2.1 Lohnveredelung 48
4.2.2.2 Lohnfertigung 49
4.2.2.3 Minderheitsbeteiligung 50
4.2.3 Make-Strategien“ 52
4.2.3.1 ehrheitsbeteiligung durch Akquisition 52
4.2.3.2 rrichtung einer selbstständigen Auslandsgesellschaft (greenfield investment) 53
4.3 Ableitung individueller mittelstandsspezifischer Ziele und Gewichtung der Umweltzustände 55
4.3.1 Ableitung individueller Ziele des Markteintritts 55
4.3.2 Darstellung und Gewichtung der Determinanten für das Entscheidungsmodell 56
4.3.2.1 Kapitalaufwand und Kapitalbindung der Investition 56
4.3.2.2 Managementressourcen 56
4.3.2.3 Kapazität, Flexibilität und Qualität – produktionstechnische Voraussetzungen 57
4.3.2.4 Interkulturelle Konflikte 57
4.3.2.5 Juristische und bürokratische Hürden 58
4.3.2.6 Steuerliche Vorteile 58
4.3.2.7 Lohnkostenvorteile 58
4.3.2.8 Arbeitsrechtliche Aspekte (Gewerkschaften und Tarifverträge) 59
4.4 Modellierung der Nutzwertanalyse unter der Zielprämisse der „Senkung der Produktionskosten“ 59
4.5 Bewertung des Ergebnisses und Anmerkungen 62
5. GESTALTUNGSEMPFEHLUNGEN FÜR DIE IMPLEMENTIERUNG 63
6. FAZIT UND AUSBLICK 66
Literaturverzeichnis IX

Arbeit zitieren:
Piechowiak, Jedrzej Oktober 2003: Strategien zum Aufbau von Produktionskapazitäten in Polen aus Sicht eines deutschen Mittelständlers, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Mittelstand, Osterweiterung, Osteuropa, Wirtschaft, Produktionsverlagerung

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