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Die Strategie eines Weltmarktführers am Erfolgsbeispiel Swatch

Die Strategie eines Weltmarktführers am Erfolgsbeispiel Swatch
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Gerhard Tripp
  • Abgabedatum: Oktober 1997
  • Umfang: 191 Seiten
  • Dateigröße: 8,2 MB
  • Note: 1,0
  • Institution / Hochschule: Leopold-Franzens-Universität Innsbruck Österreich
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-1727-7
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-1727-7 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-1727-7 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Tripp, Gerhard Oktober 1997: Die Strategie eines Weltmarktführers am Erfolgsbeispiel Swatch, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Uhrenindustrie, Schweiz, Marketing

Diplomarbeit von Gerhard Tripp

Gang der Untersuchung:

Der erste Teil ("Das Phänomen Swatch") der vorliegenden zweiteiligen Arbeit beschäftigt sich detailliert mit dem gewaltigen Erfolg der Plastikuhr. Dies geschieht anhand des "Gesamtmodells der Strategischen Unternehmungsführung" von Hans H. Hinterhuber, das einen ausgezeichneten konzeptuellen Rahmen bietet. Besonders interessant ist dabei die konsequente Entwicklung, Nutzung und Weiterentwicklung der Kernkompetenz der Swatch: sie bezieht sich auf emotionale Güter und besteht aus einer Kombination von Automatisierungstechnologie, Design und Marketing. Die darauf basierende Strategie und die völlig neuartige Marketingpolitik werden eingehend behandelt.

Während heute, fast eineinhalb Jahrzehnte nach ihrer Lancierung, die Plastik-Swatch in ihren vielfältigen stilistischen und technischen Ausprägungen eine Abflachung des ehemals enormen Booms hinnehmen muß, bleibt die Zeit im Hause Swatch keineswegs stehen (sic!). Der zweite Teil dieser Arbeit ("Die Swatch-Diversifikation') beschäftigt sich ausführlich mit den verschiedenen Diversifikationsbemühungen, die den Weg in die Zukunft der ursprünglich ausschließlich uhrenproduzierenden Unternehmung weisen und dabei der SwatchPhilosophie treu bleiben: die äußerst erfolgreiche Metalluhren-Serie "Swatch Irony", Zutrittssysteme "Swatch Access" in Kooperation mit der österreichischen SkiData, Telekommunikationsprodukte von "Swatch Telecom" in Zusammenarbeit mit Siemens und anderen internationalen Unternehmungen sowie smart-Kleinstwägen in einem Joint-venture mit MercedesBenz.

Besonders letzteres Projekt hat in letzter Zeit für großes Medienecho gesorgt, denn schließlich kommt es nicht alle Tage vor, daß ein Uhrenkonzern einen nur zweieinhalb Meter langen Kleinstwagen mit der außergewöhnlichen Vision der Neugestaltung individueller Mobilität im 21. Jahrhundert entwirft, der im September 1997 auf der Internationalen Automobilausstellung in Frankfurt Weltpremiere feierte und voraussichtlich im Herbst 1998 auf den Markt kommen wird. Als Folge der verstärkten Diversifikation in die Geschäftszweige Telekommunikation und Automobilproduktion wird sich der SMH-Konzern in den nächsten Jahren stark wandeln. Nicolas G. Hayek erwartet in zehn bis fünfzehn Jahren einen Umsatz zwischen 10 und 14 Milliarden Schweizer Franken; die Uhren sollen dann etwa ein Drittel des Umsatzes erbringen.' Diese Arbeit stellt für die interessierte Leserin und den interessierten Leser einen Überblick dar über den neuen Aufschwung der Schweizer Uhrenindustrie durch die Lancierung einer billigen und bunten Plastikuhr und die spätere außergewöhnliche Diversifikation im horizontalen und lateralen Bereich. Diese unterstreicht zudem die Bedeutung von Kernkompetenzen, die den Entwicklungskorridor der Unternehmung in die Zukunft bestimmen. Das in der Uhrenentwicklung gesammelte Know-how wird durchdacht in anderen Bereichen eingesetzt. Die Entwicklung der Unternehmung auf den drei Säulen Uhren, Telekommunikation und Automobile stellt für alle Interessierten eine besonders attraktive Thematik dar, deren Beobachtung und Analyse aufschlußreiche Folgerungen ermöglicht und ermöglichen wird.

Inhaltsverzeichnis:

EINLEITUNG i
INHALTSVERZEICHNIS v
ABBILDUNGS- UND TABELLENVERZEICHNIS x
TEIL I DAS PHÄNOMEN SWATCH
KAPITEL 1: DIE VISION
1.1 TURBULENTE ZEITEN 2
1.2 DIE VORLÄUFER DER NEUSCHÖPFUNG 4
1.3 DIE "DELIRIUM TREMENS" 5
1.4 DIE VISION 6
1.5 DIE NEUSCHÖPFUNG 9
1.6 DER VISIONÄR UND "MACHTPROMOTOR" NICOLAS G. HAYEK 11
1.7 ERFOLG IST TEAMARBEIT 15
1.8 DIE DREI KOMPONENTEN DER VISION 19
1.9 DIE UMSETZUNG DER UNTERNEHMERISCHEN VISION 20
KAPITEL 2: DIE UNTERNEHMUNGSPOLITIK
2.1 UNTERNEHMUNGSPOLITIK UND LEITBILD 22
2.2 DIE BOTSCHAFT DER SWATCH 24
2.3 EIN EMOTIONALES KONSUMGUT 25
2.4 DIE GESELLSCHAFTLICHE RELEVANZ DER SWATCH 26
KAPITEL 3: DIE STRATEGIE UND DIE KERNKOMPETENZEN
3.1 DIE KONZENTRATION AUF KERNKOMPETENZEN 30
3.2 DIE AUTOMATISIERUNGSTECHNOLOGIE 31
3.2.1 VON DER TEUREN "DELIRIUM TREMENS" ZUR BILLIGEN PLASTIKUHR 31
3.2.2 DIE TECHNOLOGISCHEN LEISTUNGEN DES PROJEKTTEAMS 32
3.2.3 DIE REVOLUTIONÄR-NEUE TECHNOLOGIE 34
3.2.4 DIE VOLLAUTOMATISCHE PRODUKTION 36
3.2.5 DAS SWATCH-TECHNOLOGIE-PRINZIP 38
3.2.6 PATENTE, CHRONOMETER & TESTIMONIALS 39
3.3 DAS DESIGN 41
3.3.1 DIE BEDEUTUNG DES DESIGNS 41
3.3.2 DAS DESIGN DER SWATCH 42
3.3.3 DIE SWATCH-DESIGN-ZENTREN 43
3.3.4 DIE KOLLEKTIONEN 44
3.3.5 SWATCH ART SPECIALS 46
3.4 DAS MARKETING 48
3.4.1 "FRISCHER WIND INS SWATCH-MARKETING 48
3.4.2 DIE SWATCH ALS ACCESSOIRE- UND ALS ZWEITUHR 50
3.4.3 DAS PRODUKT-KONZEPT 51
3.4.4 DIE POSITIONIERUNG 52
3.4.5 DIE ZIELGRUPPE 53
3.4.6 DAS RISIKOFREUDIGE MARKETING 54
3.5 DIE STRATEGIE 55
3.5.1 DIE KERNKOMPETENZEN UND DIE STRATEGIE 55
3.5.2 DER STRATEGISCHE ERFOLG 58
3.5.3 NICOLAS G. HAYEKS "STRATEGISCHES CREDO" 59
3.5.4 IMITATOREN UND NACHAHMER 61
KAPITEL 4: DIE DIREKTIVEN
4.1 DIE STELLUNG DER DIREKTIVEN 63
4.2 DIE MARKETING-POLITIK 64
4.2.1 DIE PROGRAMM-POLITIK 64
Der Name 65
Innovation und Sortimentsausbau 66
Die Diversifikation 67
Die Auflassung der Nebenaccessoires-Linie 68
Die Erarbeitung des eigenen Profils 69
4.2.2 DIE PREIS- UND KONDITIONEN-POLITIK 69
Die Unternehmungs-Marge 69
Die Handels-Margen 70
Der Konsumenten-Preis 70
4.2.3 DIE DISTRIBUTIONS-POLITIK 71
4.2.4 DIE KOMMUNIKATIONS-POLITIK 73
Die Diskontinuität der Kontinuität 74
Der Etat 75
Die "klassische" Werbung 76
"Special Events" 77
Sponsoring 79
Die Olympischen Sommerspiele 1996 80
Swatch The Club 83
4.3 DIE FORSCHUNGS- UND ENTWICKLUNGS-POLITIK 86
4.4 DIE PRODUKTIONS-, BESCHAFFUNGS- UND LOGISTIK-POLITIK 88
4.5 DIE PERSONAL-POLITIK 89
4.6 DIE FINANZ-POLITIK 91
4.7 DIE KOOPERATIONS- AKQUISITIONS- UND FUSIONS-POLITIK 92
4.8 DIE BILANZ-POLITIK 94
KAPITEL 5: DIE ORGANISATION, UMSETZUNG UND UNTERNEHMUNGSKULTUR
5.1 DIE ORGANISATION 96
5.1.1 DER SMH-KONZERN 96
5.1.2 DIE OPERATIONELLE ORGANISATION UND DIE EINBINDUNG VON SWATCH 97
5.1.3 DIE SCHWEIZ ALS PRODUKTIONSSTANDORT 100
5.1.4 DIE ORGANISATION DER SMH IM AUSLAND 102
5.1.5 DIE VERTIKALE ORGANISATIONSSTRUKTUR DER SMH 103
5.2 DIE UMSETZUNG 105
5.3 DIE UNTERNEHMUNGSKULTUR 107
5.4 DIE GESAMTKONZEPTION DER STRATEGISCHEN UNTERNEHMUNGSFÜHRUNG 108
5.5 DIE ZUKUNFT DER PLASTIKUHR 110
TEIL II DIE SWATCH-DIVERSIFIKATION
KAPITEL 6: DIE DIVERSIFIKATION
6.1 AUSPRÄGUNGEN DER DIVERSIFIKATION 113
6.2 DIE SWAWH-DIVERSIFIKATIONSBEMÜHUNGEN 114
KAPITEL 7: DIE HORIZONTALE DIVERSIFIKATION
7.1 DIE SWATCH IRONY 118
7.1.1 VON DER PLASTIK- ZUR METALL-UHR 118
7.1.2 GEHÖRT DER METALL-SWATCH DIE ZUKUNFT? 119
7.2 DIE SWATCH ACCESS 121
7.2.1 DER SCHIPASS Am HANDGELENK 121
7.2.2 DIE SKIDATA-KOOPERATION 122
7.2.3 DIE VERBREITUNG DER SWATCH ACCESS 123
7.2.4 GRENZENLOSE ZUKUNFTSMÖGLICHKEITEN 124
7.3 SWATCH TELECOM 1 - PAGER 126
7.3.1 ABGRENZUNG SWATCH TELECOM 126
7.3.2 DER PAGER -"DAS STARKE STOCK LIFESTYLE FÜRS HANDGELENK" 126
7.3.3 SWATCH THE BEEP 128
7.3.4 DIE MULTIFUNKTIONSUHR DER ZUKUNFT 129
KAPITEL 8: DIE LATERALE DIVERSIFIKATION
8.1 SWATCH TELECOM H - TELEKOM-ENDGERÄTE 132
8.1.1 SWATCH TELECOM 132
8.1.2 DAS JOINT-VENTURE SWATCH-SIEMENS 133
8.1.3 DIE PRODUKTLINIE 135
8.1.4 DIE SWATCH-TELECOM-ZUKUNFT 136
8.2 DAS SWATCH-AUTO "SMART" 137
8.2.1 DER EINSTIEG IN DIE AUTOMOBILBRANCHE 137
8.2.2 EINE EINFÜHRUNG IN DIE STRATEGISCHE UNTERNEHMUNGSFÜHRUNG DES SMART-AUTOMOBILPROJEKTES 139
Die Vision 139
Die Unternehmungspolitik 140
Die Strategie 141
Die Direktiven 142
Die Organisation 147
Die Umsetzung 148
Die Unternehmungskultur 148
8.2.3 AUSSICHTEN UND MEINUNGEN ÜBER DEN "SMART" 149
Zweifel bei Mercedes? 149
Kritik von allen Seiten 151
Großer Optimismus im Hause MCC 155
LITERATURVERZEICHNIS 159

Arbeit zitieren:
Tripp, Gerhard Oktober 1997: Die Strategie eines Weltmarktführers am Erfolgsbeispiel Swatch, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Uhrenindustrie, Schweiz, Marketing

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