Stimmungskongruente Methoden in der Depressionsdiagnostik
- Art: Diplomarbeit
- Autor: Christian Szabady
- Abgabedatum: Juni 2000
- Umfang: 118 Seiten
- Dateigröße: 4,4 MB
- Note: 1,0
- Institution / Hochschule: Universität Wien Österreich
- ISBN (eBook): 978-3-8324-4133-3
-
ISBN (Paperback) :
978-3-8324-4133-3 P - ISBN (CD) :978-3-8324-4133-3 CD
- Sprache: Deutsch
- Prämierung:
- Arbeit zitieren: Szabady, Christian Juni 2000: Stimmungskongruente Methoden in der Depressionsdiagnostik, Hamburg: Diplomica Verlag
- Schlagworte: Diagnostik, Depression, Stimmungskongruenz, Gedächtnis, Hautleitfähigkeit
In den Warenkorb
48,00 €
Diplomarbeit von Christian Szabady
Einleitung:
Es wurden drei Untersuchungsverfahren entwickelt, die auf dem Prinzip des stimmungskongruenten Wiedererkennens bzw. der stimmungskongruenten Wahrnehmung beruhen. Die Stimmungskongruenztheorie besagt, dass bei Übereinstimmung von affektiver Valenz des Lernmaterials und der Stimmungsvalenz der Person, das Speichern und/oder Abrufen des Lernmaterials erleichtert wird. Das Hauptanliegen der Diplomarbeit war es erste Hinweise zu erhalten, ob die erstellten Verfahren eine Eignung aufweisen zwischen gesunden und depressiven Personen zu unterscheiden. Die Möglichkeit eine Depression über das Gedächtnis oder die Wahrnehmung zu diagnostizieren würde ein objektives Testverfahren darstellen – also ein Testverfahren, welches wenig durchschaubar und verfälschbar wäre.
Zusammenfassung:
Es erfolgte eine einmalige Untersuchung bei 25 stationären depressiven Patienten und 25 gesunden Kontrollpersonen. Die Depressionsausprägung wurde mit einer Selbstbeurteilungsskala und einer Fremdbeurteilungsskala gemessen, die Zustandsangst wurde mit einer Selbstbeurteilungsskala erfasst.
Im ersten Untersuchungsverfahren wurden positive und negative Wörter via Tonband depressiven und gesunden Personen vorgegeben, die sie anschließend aus einer Liste mit anderen positiven und negativen Wörtern wiedererkennen sollten.
Die Auswertung der Daten erfolgte mit Hilfe der Signalentdeckungstheorie, die eine Trennung von Leistungsfähigkeit und Reaktionsneigung ermöglicht.
Im zweiten Untersuchungsverfahren wurden den depressiven und gesunden Personen schwarz-weiß Photos von Gesichtern vorgegeben. Anschließend sollten sie in 40 Durchgängen aus je zwei Gesichtsphotos das zuvor präsentierte wiedererkennen. Einer der beiden Gesichtsausdrücke war positiver als der andere. Die Hypothese eines stimmungskongruenten Wiedererkennens von Gesichtern besteht darin, dass depressive Personen eher die weniger positiven Gesichtsausdrücke wählen.
Im dritten Untersuchungsverfahren wurde das Hautleitfähigkeitsniveau, spontane Abweichungen und die Hautleitfähigkeitsreaktion auf je drei positive, negative und neutrale Wörter bei depressiven und gesunden Personen verglichen.
Der Darlegung der Ergebnisse folgt eine Diskussion unter dem Blickwinkel bisheriger experimenteller Befunde sowie der möglichen Brauchbarkeit und Limitation der Untersuchungsverfahren für die Diagnostik depressiver Störungen.
Inhaltsverzeichnis:
| I. | Einleitung | 1 |
| II. | Theoretische Grundlagen | |
| II.1 | Die Repräsentation von Emotionen im Gedächtnis | 3 |
| II.2 | Stimmungsabhängiges Gedächtnis und stimmungskongruentes Gedächtnis | 4 |
| II.2.1 | Übersicht von Studien zur Stimmungskongruenz | 10 |
| II.2.2 | Neurotizismus als Moderatorvariable | 14 |
| II.2.3 | Stimmungskongruente Wahrnehmung | 15 |
| II.2.4 | Stimmungskongruenz bei Kindern | 16 |
| II.3 | Stimmungskongruentes Gedächtnis für Gesichter | |
| II.3.1 | Neuroanatomische Grundlagen des Gesichtwiedererkennens | 17 |
| II.3.2 | Experimentelle Befunde zum stimmungskongruenten Gedächtnis bei Gesichtern | 18 |
| II.4 | Hautleitfähigkeit und Hautleitfähigkeitsreaktion bei Depression | |
| II.4.1 | Biologische Grundlagen elektrodermaler Aktivität | 26 |
| II.4.2 | Terminologie elektrodermaler Aktivität | 27 |
| II.4.3 | Die Messung der Hautleitfähigkeit | 28 |
| II.4.4 | Experimentelle Untersuchungen bei Depression | 29 |
| III. | Untersuchungsmethoden | |
| III.1 | Design | 34 |
| III.2 | Beschreibung der Stichproben | 34 |
| III.3 | Erhebung der Depression und der Zustandsangst | 35 |
| III.4 | Stimmungskongruentes Gedächtnis bei affektiv geladenen Wörtern | 36 |
| III.5 | Stimmungskongruentes Gedächtnis von Gesichtern | 39 |
| III.6 | Hautleitfähigkeit bei affektiv geladenen Wörtern | 40 |
| III.7 | Hypothesen | 40 |
| III.8 | Statistische Verfahren zur Prüfung der Hypothesen | 47 |
| IV. | Ergebnisse | |
| IV.1 | Stichprobencharakteristika | 49 |
| IV.2 | Ergebnisse beim stimmungskongruenten Gedächtnis von affektiven Wörtern | 50 |
| IV.2.1 | Vergleiche zwischen den Gruppen | 51 |
| IV.2.2 | Vergleiche innerhalb der Gruppen | 56 |
| IV.2.3 | Differenzierungsfähigkeit zwischen den Gruppen | 58 |
| IV.2.4 | Interpretation und Diskussion der Ergebnisse | 58 |
| IV.3 | Ergebnisse beim Wiedererkennen stimmungskongruenter Gesichter | 63 |
| IV.3.1 | Vergleich zwischen den Gruppen | 64 |
| IV.3.2 | Vergleich innerhalb der Gruppen | 66 |
| IV.3.3 | Differenzierungsfähigkeit zwischen den Gruppen | 66 |
| IV.3.4 | Interpretation und Diskussion der Ergebnisse | 67 |
| IV.4 | Ergebnisse bezüglich Hautleitfähigkeitsniveau und Hautleitfähigkeitsreaktion auf affektiv geladene Wörter | 68 |
| IV.4.1 | Mittlerer Hautleitfähigkeitswert | 68 |
| IV.4.2 | Spontane Abweichungen | 70 |
| IV.4.3 | Hautleitfähigkeitsreaktion auf affektiv geladene Wörter | 71 |
| IV.4.4 | Diskussion und Interpretation der Ergebnisse | 77 |
| V. | Zusammenfassung | 79 |
| Literaturverzeichnis | 81 | |
| Anhang | A | |
| Liste der Tonbandwörter | 102 | |
| Anhang | B | |
| Testbogen für das Wiedererkennen der Wörter | 106 |
In den Warenkorb
48,00 €
Link zur Arbeit:
http://www.diplom.de/ean/9783832441333
Arbeit zitieren:
Szabady, Christian Juni 2000: Stimmungskongruente Methoden in der Depressionsdiagnostik, Hamburg: Diplomica Verlag
Schlagworte:
Diagnostik, Depression, Stimmungskongruenz, Gedächtnis, Hautleitfähigkeit



