Steuerliche Gestaltung bei der Entsendung von Mitarbeitern ins Ausland
- Art: Diplomarbeit
- Autor: Oliver Mathis
- Abgabedatum: Dezember 1999
- Umfang: 74 Seiten
- Dateigröße: 4,2 MB
- Note: 2,0
- Institution / Hochschule: Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main Deutschland
- ISBN (eBook): 978-3-8324-2423-7
-
ISBN (Paperback) :
978-3-8324-2423-7 P - ISBN (CD) :978-3-8324-2423-7 CD
- Sprache: Deutsch
- Prämierung:
- Arbeit zitieren: Mathis, Oliver Dezember 1999: Steuerliche Gestaltung bei der Entsendung von Mitarbeitern ins Ausland, Hamburg: Diplomica Verlag
- Schlagworte: Steueranrechnung, Auslandstätigkeitserlaß, Doppelbesteuerungsabkommen, Grenzgängerregelung, Steuerabzug
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Diplomarbeit von Oliver Mathis
Einleitung:
International tätige Konzerne stehen heutzutage häufig vor dem Problem, daß neben der globalen Verfügbarkeit von Kapital auch ein immer größer werdender Bedarf an weltweit verfügbaren Fach- und Führungskräften besteht. Aus diesem Grund ist es für solche Unternehmen wichtig, den Produktionsfaktor Arbeit überall ohne Einschränkungen einsetzen zu können. Die Entsendung von Führungs- und Spitzenkräften in ausländische unselbständige Betriebstätten oder rechtlich selbständige Tochtergesellschaften hat in den letzten Jahrzehnten stark an Bedeutung gewonnen. Die Öffnung des europäischen Arbeitsmarktes für Einwohner ihrer Mitgliedsstaaten hat sein übriges dazu getan. So kann es für einen inländischen Arbeitgeber von Interesse sein, seine Arbeitnehmer für einen befristeten Zeitraum in seine ausländischen Betriebsstätten oder Beteiligungsgesellschaften zu entsenden, damit das im Unternehmen vorhandene Wissen weltweit effektiv eingesetzt werden kann.
In dieser Arbeit befaßt sich der Verfasser mit der steuerlichen Situation einer Entsendung von Mitarbeitern inländischer Arbeitgeber auf deren Weisung ins Ausland. Er behandelt dabei lediglich eine zeitlich begrenzte Abordnung und keine permanente Versetzung des Mitarbeiters. Um einen eindeutigen Rahmen zu schaffen, beschränkt sich der Verfasser außerdem auf die Einkünfte aus nichtselbständiger Arbeit, die der Arbeitnehmer für seine Tätigkeit während der Entsendung erhält. Pensionszahlungen oder andere Vergütungen für frühere Arbeitsverhältnisse werden in dieser Arbeit nicht berücksichtigt. Andere Einkunftsarten werden, soweit sie für das Verständnis wichtig sind, am Rande erwähnt.
Gang der Untersuchung:
In einem ersten Schritt beschreibt der Verfasser das grundlegende Problem, wenn Steuersysteme unterschiedlicher Länder aufeinandertreffen und die damit möglicherweise verbundene Entstehung einer steuerlichen Mehrbelastung, wenn ein Mitarbeiter eines inländischen Unternehmens in dessen ausländischer Betriebsstätte oder Tochtergesellschaft tätig wird. Auf dem Besteuerungsrecht der Bundesrepublik Deutschland aufbauend, wird in einem zweiten Schritt die Möglichkeiten erläutert, wie solch eine Doppelbesteuerung vermieden oder zumindest gemindert werden kann. Dabei sind zwei verschiedene Regelungen zu unterscheiden. Einmal, wenn ein Mitarbeiter in ein Land abgeordnet wird, mit dem die Bundesrepublik Deutschland keinerlei Abkommen zur Vermeidung einer Doppelbesteuerung geschlossen hat und im anderen Fall, wenn ein solches Abkommen existiert. Eine Betrachtung von Entsendungen aus Sicht des Arbeitgebers (in Hinblick auf die Betriebsausgabenproblematik) wird aus Gründen der Komplexität dieses Gebietes in dieser Arbeit nicht angesprochen.
Inhaltsverzeichnis:
| 1. | INHALTSVERZEICHNIS | A |
| 2. | ABKÜRZUNGSVERZEICHNIS | D |
| 3. | EINLEITUNG | 1 |
| 3.1 | PROBLEMSTELLUNG | 1 |
| 3.2 | UMFANG DER ARBEIT | 1 |
| 4. | DAS VERHÄLTNIS DER STEUERSYSTEME VERSCHIEDENER LÄNDER ZUEINANDER | 2 |
| 4.1 | SOUVERÄNITÄTSPRINZIP | 2 |
| 4.2 | PRINZIPIEN ZUR GRUNDSÄTZLICHEN ABGRENZUNG DER STEUERHOHEIT | 2 |
| 5. | PROBLEMATIK DER DOPPELBESTEUERUNG | 4 |
| 5.1 | BEGRIFF UND DEFINITION DER DOPPELBESTEUERUNG | 4 |
| 5.2 | ÖKONOMISCHE WIRKUNG DER DOPPELBESTEUERUNG | 6 |
| 5.3 | METHODEN ZUR VERMEIDUNG DER DOPPELBESTEUERUNG | 7 |
| 5.3.1 | FREISTELLUNGSMETHODE | 8 |
| 5.3.2 | ANRECHNUNGSMETHODE | 9 |
| 5.3.3 | ABZUGSMETHODE | 11 |
| 5.3.4 | PAUSCHALE STEUERERMÄßIGUNGEN | 11 |
| 6. | DAS BESTEUERUNGSRECHT IN DER BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND | 12 |
| 6.1 | ARTEN DER UNBESCHRÄNKTEN STEUERPFLICHT UND DEREN BESTIMMUNGSMERKMALE | 12 |
| 6.1.1 | ORIGINÄRE UNBESCHRÄNKTE STEUERPFLICHT (§ 1 ABS. 1 ESTG) | 12 |
| 6.1.1.1 | WOHNSITZ (§ 8 AO) | 13 |
| 6.1.1.2 | GEWÖHNLICHER AUFENTHALT (§ 9 AO) | 14 |
| 6.1.1.3 | BEGINN UND ENDE DER UNBESCHRÄNKTEN STEUERPFLICHT | 15 |
| 6.1.2 | ERWEITERTE UNBESCHRÄNKTE STEUERPFLICHT (§ 1 ABS. 2 ESTG) | 15 |
| 6.1.3 | UNBESCHRÄNKTE STEUERPFLICHT AUF ANTRAG | 16 |
| 6.1.3.1 | NACH § 1 ABS. 3 ESTG | 16 |
| 6.1.3.2 | NACH § 1A ABS. 1 NR. 2 ESTG BZW. § 1A ABS. 2 ESTG | 17 |
| 6.1.3.3 | VORTEILE DER UNBESCHRÄNKTEN STEUERPFLICHT AUF ANTRAG | 18 |
| 6.2 | DIE BESCHRÄNKTE EINKOMMENSTEUERPFLICHT UND IHRE BESTIMMUNGSMERKMALE | 18 |
| 6.2.1 | BESCHRÄNKTE STEUERPFLICHT NACH § 1 ABS. 4 ESTG | 18 |
| 6.2.1.1 | INLÄNDISCHE EINKÜNFTE AUS NICHTSELBSTÄNDIGER ARBEIT | 18 |
| 6.2.1.2 | AUSÜBUNG DER NICHTSELBSTÄNDIGEN ARBEIT IM INLAND | 19 |
| 6.2.1.3 | VERWERTUNG DER NICHTSELBSTÄNDIGEN ARBEIT IM INLAND | 20 |
| 6.2.2 | ERWEITERTE BESCHRÄNKTE STEUERPFLICHT (§ 2 ASTG) | 21 |
| 6.2.3 | BESONDERHEITEN BEI DER VERANLAGUNG BESCHRÄNKT STEUERPFLICHTIGER | 22 |
| 6.3 | WECHSEL DER STEUERPFLICHT WÄHREND DES JAHRES | 22 |
| 7. | ENTSENDUNG EINES MITARBEITERS IN EIN LAND, MIT DEM DEUTSCHLAND KEIN DOPPELBESTEUERUNGSABKOMMEN ABGESCHLOSSEN HAT | 23 |
| 7.1 | ENTSENDUNG OHNE AUFGABE DES WOHNSITZES IN DEUTSCHLAND | 24 |
| 7.1.1 | STEUERANRECHNUNG NACH § 34C ABS. 1 ESTG | 24 |
| 7.1.2 | STEUERABZUG NACH § 34C ABS. 2 ESTG | 27 |
| 7.1.3 | STEUERABZUG NACH § 34C ABS. 3 ESTG | 28 |
| 7.1.4 | STEUERERLASS ODER PAUSCHALIERUNG § 34C ABS. 5 ESTG | 29 |
| 7.1.4.1 | AUSLANDSTÄTIGKEITSERLASS (ATE) | 30 |
| 7.1.4.2 | PAUSCHALIERUNGSERLASS | 33 |
| 7.2 | ENTSENDUNG MIT AUFGABE DES INLÄNDISCHEN WOHNSITZES ODER GEWÖHNLICHEN AUFENTHALTS | 33 |
| 8. | ENTSENDUNG EINES MITARBEITERS IN EIN LAND, MIT DEM DEUTSCHLAND EIN DOPPELBESTEUERUNGSABKOMMEN ABGESCHLOSSEN HAT | 33 |
| 8.1 | ALLGEMEINE BEDEUTUNG UND GRUNDSÄTZE DER DOPPELBESTEUERUNGSABKOMMEN | 33 |
| 8.1.1 | GLIEDERUNG UND SACHLICHER ANWENDUNGSBEREICH DER DBA | 34 |
| 8.1.2 | BEGRIFFSWELT UND AUSLEGUNG DER DBA | 35 |
| 8.1.3 | VERHÄLTNIS ZUM INNERSTAATLICHEN RECHT UND TREATY OVERRIDE | 36 |
| 8.1.4 | STEUERBEFREIUNGS- UND STEUERERMÄSSIGUNGSVORSCHRIFTEN | 36 |
| 8.2 | VORAUSSETZUNG FÜR EINE PERSÖNLICHE ABKOMMENSBERECHTIGUNG | 37 |
| 8.2.1 | BEDEUTUNG DER ANSÄSSIGKEIT | 37 |
| 8.2.2 | DOPPELANSÄSSIGKEIT DES ARBEITNEHMERS ("TIE-BREAKER-RULE") | 37 |
| 8.2.3 | ZUWEISUNG DES BESTEUERUNGSRECHTS | 38 |
| 8.3 | ART. 15 OECD-MUSTERABKOMMEN: UNSELBSTÄNDIGE ARBEIT | 39 |
| 8.3.1 | 183-TAGE-KLAUSEL (ART. 15 ABS. 2A OECD-MA) | 40 |
| 8.3.1.1 | ERMITTLUNG DES 183-TAGE-ZEITRAUMS | 40 |
| 8.3.1.2 | AUFTEILUNG DES ARBEITSLOHNS | 42 |
| 8.3.1.3 | ZEITRAUM DER ERMITTLUNG DER 183-TAGE-FRIST | 43 |
| 8.3.2 | BETRIEBSSTÄTTENVORBEHALT (ART. 15 ABS. 2B OECD-MA) | 43 |
| 8.3.3 | ANSÄSSIGKEIT DES ARBEITGEBERS (ART. 15 ABS. 2C OECD-MA) | 45 |
| 8.3.4 | SONDERREGELUNGEN FÜR BESTIMMTE BERUFSGRUPPEN | 46 |
| 8.3.5 | BESTEUERUNG DES ARBEITSLOHNS VON ORGANEN EINER KAPITALGESELLSCHAFT | 46 |
| 8.3.6 | GRENZGÄNGERREGELUNG | 47 |
| 8.3.7 | RÜCKFALL-KLAUSELN BZW. VERBOT DER VIRTUELLEN DOPPELBESTEUERUNG | 48 |
| 8.4 | GESTALTUNGSMÖGLICHKEITEN WÄHREND DEN TRANSFERJAHREN EINER ENTSENDUNG IN EIN DBA-LAND | 49 |
| 9. | ZUSAMMENFASSUNG | 50 |
| 10. | ANHANG | 51 |
| 11. | LITERATURVERZEICHNIS | I |
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http://www.diplom.de/ean/9783832424237
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Mathis, Oliver Dezember 1999: Steuerliche Gestaltung bei der Entsendung von Mitarbeitern ins Ausland, Hamburg: Diplomica Verlag
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Steueranrechnung, Auslandstätigkeitserlaß, Doppelbesteuerungsabkommen, Grenzgängerregelung, Steuerabzug



