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Die Steuerbelastung ausländischer Betriebsstätten in der Europäischen Union bei einer vermögensendwert- und liquiditätsorientierten Standortsimulation einer deutschen Kapitalgesellschaft

Die Steuerbelastung ausländischer Betriebsstätten in der Europäischen Union bei einer vermögensendwert- und liquiditätsorientierten Standortsimulation einer deutschen Kapitalgesellschaft
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Claudia Rademacher
  • Abgabedatum: Dezember 1994
  • Umfang: 171 Seiten
  • Dateigröße: 7,8 MB
  • Note: 1,0
  • Institution / Hochschule: Universität - Gesamthochschule Essen Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-3899-9
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-3899-9 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-3899-9 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Rademacher, Claudia Dezember 1994: Die Steuerbelastung ausländischer Betriebsstätten in der Europäischen Union bei einer vermögensendwert- und liquiditätsorientierten Standortsimulation einer deutschen Kapitalgesellschaft, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte:

Diplomarbeit von Claudia Rademacher

Einleitung:

Die Verwirklichung des Europäischen Binnenmarktes und die wachsende Internationalisierung der Wirtschaft bewegen viele inländische Unternehmen dazu, Standortvorteile im europäischen Ausland wahrzunehmen. Die vorliegende Arbeit befaßt sich mit der Standortwahl ausländischer Produktionsstätten einer deutschen Kapitalgesellschaft in den Mitgliedstaaten der Europäischen Union. Die Auslandsinvestitionen werden jeweils in der organisatorischen Form von Betriebsstätten errichtet. Das Sachziel der Betriebsstätten besteht in der Herstellung und Lieferung von Waren sowie in der Ausübung gewerblicher Leistungen und widerspricht nicht der Aktivitätsklausel des § 2a II EStG. Die Mitgliedstaaten der Europäischen Union gehören zu den bevorzugten Investitionsländern deutscher Unternehmen.

Im Zeitraum von 1989 bis 1992 ist der Anteil der Investitionen in der Europäischen Union an den gesamten Auslandsinvestitionen von 43,21% auf 51,88% gestiegen. Innerhalb der Europäischen Union investierten die meisten deutschen Unternehmen in den Ländern Belgien, Frankreich, Großbritannien und den Niederlanden. Von den Auslandsinvestitionen bis zum Jahresende 1992 in Höhe von ca. 143 Mrd. DM entfielen auf diese Länder 62,86%. Die Motive, die deutsche Unternehmen zu einer Standortverlagerung ins Ausland veranlassen, sind vielfältig.

Gang der Untersuchung:

Im Teil B dieser Arbeit werden die betriebswirtschaftlichen Gründe für die Errichtung von Auslandsbetriebsstätten unter Berücksichtigung der unternehmerischen Ziele aufgezeigt.

Teil C beinhaltet die methodischen Planungs- und Entscheidungsinstrumente. Sie unterstützen den Unternehmer bei seiner Investitionsplanung, die im Dezember 1990 für das Folgejahr 1991 durchgeführt wird, und ermöglichen einen Vergleich der Standortalternativen. Als Vergleichsgröße wird jeweils der Vermögensendwert zum 31.12.1991 herangezogen. Die Standortwahl innerhalb der Europäischen Union wird in besonderem Maße von der länderspezifischen Unternehmenssteuerbelastung beeinflußt. Im März 1992 hat eine von der Europäischen Kommission beauftragte Expertengruppe im sog. Ruding-Bericht den bedeutenden Einfluß der differierenden europäischen Steuersysteme auf die Investitionsentscheidungen von Unternehmen detailliert dargelegt.

Im Hauptteil der vorliegenden Arbeit (Teil D) werden die Steuersysteme aller Mitgliedstaaten der Europäischen Union auf der Basis des Gesetzesstandes zu Beginn des Jahres 1994 in Simulationsmodellen dargestellt. Der erste Abschnitt des Hauptteils erläutert die Steuerbelastung einer Kapitalgesellschaft in Deutschland, und der zweite Abschnitt beinhaltet die ausländische Betriebsstättenbesteuerung.

Bei einem vermögensendwertorientierten Alternativenvergleich ist nicht nur die Höhe der Steuerzahlungen, sondern auch deren Fälligkeit von Bedeutung, so daß die Simulationsmodelle sowohl die Ermittlung von Steuerbemessungsgrundlagen als auch die Steuererhebungssysteme im In- und Ausland verdeutlichen. Die Zielsetzung der vorliegenden Arbeit besteht vor allem darin, die Steuerwirkungen ausländischer Investitionen aufzuzeigen und dem Investor eine steuerorientierte Standortplanung innerhalb der Europäischen Union zu ermöglichen.

Inhaltsverzeichnis:

Inhaltsverzeichnis II
Verzeichnis der Abbildungen V
Abkürzungsverzeichnis VIII
Symbolverzeichnis XIII
A. Bedeutung des Themas und Aufbau der Arbeit 1
B. Unternehmensziele und Standortwahl von Betriebsstätten 3
I. Ziele der Unternehmensleitung 3
Il. Errichtung von Betriebsstätten in der Europäischen Union 5
1. Bestimmungsgründe für die Wahl eines ausländischen Produktionsstandorts 5
2. Begriff und Bedeutung der ausländischen Betriebsstätte im internationalen Steuerrecht 9
C. Methodische Planungs- und Entscheidungsinstrumente 11
I. Finanzwirtschaftliche Methoden 11
1. Finanzplan 11
2. Vermögensendwertmethode 12
3. Sensitivitätsanalyse 14
Il. Simulationsmodelle der Unternehmensbesteuerung 17
1. Grundlagen der Simulation 17
2. Aufbau der Steuerbelastungsmodelle 18
D. Die Simulationsmodelle der Steuerbelastung einer deutschen Kapitalgesellschaft mit Auslandsbetriebsstätten in der Europäischen Union 20
I. Das Modell der Inlandsbesteuerung einer Kapitalgesellschaft 20
1. Generalmodule und Subgeneralelemente der Unternehmensbesteuerung 20
a. Dokumentation aller Steuerzahlungen im Finanzplan 20
b. Ermittlung von Steuerbemessungsgrundlagen 27
ba. Bewertung von Grundstücken 27
bb. Steuerbilanz 30
bc. Vermögensaufstellung 31
2. Spezialmodule und Subspezialelemente der Unternehmensbesteuerung 33
a. Gewinnabhängige Steuern 33
b. Steuern auf den Einsatz oder Bestand von Wirtschaftsgütern und Personal 38
c. Leistungsabhängige Steuern 41
3. Vermögensendwertmaximierung unter Einbeziehung der Steuern 44
II. Die Modelle der Betriebsstättenbesteuerung in den ausländischen Quellenstaaten mit Berücksichtigung der inländischen Steuerwirkungen 45
1. Unternehmenssteuerarten in der Europäischen Union 45
2. Generalmodule und Subgeneralelemente der Betriebsstättenbesteuerung 47
a. Dokumentation aller Steuerzahlungen im Finanzplan 47
b. Ermittlung von Steuerbemessungsgrundlagen 70
ba. Bewertung von Wirtschaftsgütern des Anlagevermögens 70
bb. Steuerbilanz 76
3. Spezialmodule und Subspezialelemente der Betriebsstättenbesteuerung 76
a. Gewinnabhängige Steuern 76
b. Steuern auf den Einsatz oder Bestand von Wirtschaftsgütern und Personal 92
4. Vermögensendwertmaximierung unter Einbeziehung der Steuern 107
5. Abgrenzung der in- und ausländischen Besteuerungsgrundlagen 109
a. Ermittlung des Betriebsstättenergebnisses und -vermögens 109
aa. Methoden der Ergebnis- und Vermögenszurechnung. 109
ab. Betriebsstättenbuchführung und Währungsumrechnung 113
b. Steuerfolgen der Ergebniszurechnung 115
c. Steuerfolgen der Vermögenszurechnung 119
E. Schlußbetrachtung 120
Verzeichnis der Anhänge 122
Literaturverzeichnis 133
Rechtsprechungsverzeichnis 148
Verzeichnis der Rechtsquellen 149
Eidesstattliche Erklärung 152

Arbeit zitieren:
Rademacher, Claudia Dezember 1994: Die Steuerbelastung ausländischer Betriebsstätten in der Europäischen Union bei einer vermögensendwert- und liquiditätsorientierten Standortsimulation einer deutschen Kapitalgesellschaft, Hamburg: Diplomica Verlag

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