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Stand und Entwicklungstendenzen der Internetkommunikation

Stand und Entwicklungstendenzen der Internetkommunikation
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Christian Triesch
  • Abgabedatum: November 2005
  • Umfang: 59 Seiten
  • Dateigröße: 1,3 MB
  • Note: 1,7
  • Institution / Hochschule: Verwaltungs- und Wirtschaftsakademie Düsseldorf Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-9388-2
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-9388-2 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-9388-2 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Triesch, Christian November 2005: Stand und Entwicklungstendenzen der Internetkommunikation, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Internetadressat, Nutzungsspektrum, Informationsverhalten, Kommunikation, Medien

Diplomarbeit von Christian Triesch

Problemstellung:

In unserer Gesellschaft hat es kein anderes Medium in einem so rasanten Tempo geschafft unsere Gesellschaft zu erobern wie das Internet. Dabei ist dieses nicht nur zu einem der wichtigsten Bestandteile in der Unternehmenskommunikation geworden, sondern auch im privaten Bereich hat es die klassischen Medienfunktionen Kommunikation, Information und Unterhaltung inne. Immer mehr Unternehmen vermarkten ihre Produkte über das Internet, da sich durch die zusammengerückten Märkte neue Liebhabergemeinden auch außerhalb der eigenen Landeszonen für Produkte mit nationaler Prägung finden lassen. Beispiele hierfür sind z.B. italienische Prada Schuhe, amerikanische Mode von Ralph Lauren oder Tommy Hilfiger, japanisches Sushi oder deutsche Autos von BMW. Es handelt sich bei den im Internet agierenden Unternehmen sowohl um neu gegründete, als auch um alt eingesessene Unternehmen, die Online Shops einführen, um ihre Kunden auch im Internet optimal bedienen zu können.

Die Unternehmen haben erkannt, dass es wichtig ist, dem Kunden mehr Service und Informationen zu den von ihnen angebotenen Produkten zu bieten. Die dazugehörige Werbung ist aus dem Internet nicht mehr wegzudenken. Diese setzt dort an, wo den herkömmlichen Medien, wie Radio, Print und TV, Grenzen gesetzt sind. Es ist die Interaktion und die Kommunikation mit dem Konsumenten, die im Internet als Medium der interaktiven Unterhaltung möglich gemacht wird. Dabei sind Schlagworte wie Homepage, Online Marketing, One to One Marketing, Newsletter, Bannerwerbung, Electronic Commerce mittlerweile in den Sprachgebrauch übergegangen.

Auch ist von Seite des Kunden eine gewisse Convenience Orientierung als Grundströmung zu bemerken. Die Kunden legen dabei ein großes Gewicht auf Bequemlichkeit und Service, insbesondere auf die leichte Erreichbarkeit der gewünschten Informationen und den schnellen Einkauf über das junge Medium. In den jeweiligen Online Darstellungen der Unternehmen stehen den Usern eine Vielfalt von Angeboten und Möglichkeiten zur Verfügung, welche ihnen durch die traditionellen Medien bislang nicht gegeben waren.

Dadurch, dass sich das Internet sowohl auf Anbieter-, als auch auf der Nutzerseite, zunehmender Akzeptanz erfreut, reagieren die Unternehmen mit der Gewichtung ihres Marketing Mix zugunsten der Online Maßnahmen.

Jedoch sind auch immer wieder Aussagen zu hören, dass das Internet als Vertriebskanal überschätzt wird.

Die Internet Wirtschaft wird in den Medien mal hochgelobt, und mal zerrissen. Ziel dieser Arbeit ist es, festzustellen, ob das Internet ein attraktives Medium sowohl für Unternehmen als auch für den Konsumenten ist, oder ob dieses überschätzt wird.

Im Einzelnen sollen Antworten auf folgende Fragen gegeben werden:

- Wie ist der Stand der aktuellen Verbreitung des Internets?

- Wer sind die Internetadressaten und wie ist ihr Kauf - und Informationsverhalten?

- Welche Unternehmen präsentieren sich im Internet?

- Welches Nutzungsspektrum bietet das Internet den Unternehmen?

- Welche Möglichkeiten haben Unternehmen, sich im Rahmen der Kommunikationspolitik im Internet zu präsentieren?

- Welche Entwicklungen werden sich durch das Internet für den Konsumenten und den Unternehmer ergeben?

- Inwiefern wird sich das Leben der Menschen durch die Internetkommunikation verändern?

Diese Arbeit beantwortet in der entsprechenden Reihenfolge die Fragestellungen und versucht die Chancen und Risiken sowohl für den Konsumenten als auch für den Unternehmer aufzuzeigen.

Inhaltsverzeichnis:

Abkürzungsverzeichnis IV
Abbildungsverzeichnis V
1. Einleitung 1
1.1 Problemstellung 1
1.2 Zielsetzung der Untersuchung 2
2. Grundlagen 3
2.1 Das Internet 3
2.2 Aktuelle Zahlen 4
2.3 Technische Aspekte 5
3. Internetadressaten 7
3.1 Nutzerstrukturen 7
3.2 Kaufverhalten 8
3.3 Informationsbeschaffungsverhalten der Konsumenten 9
4. Unternehmen 12
4.1 Analyse derzeitiger Internetunternehmer 12
4.2 Nutzungsspektrum 14
4.2.1 Prestige Site / Presence Site 14
4.2.2 Das Internet als zusätzlicher Vertriebskanal 15
4.2.2.1 Vertrieb über Herstellerunternehmen 16
4.2.2.2 Vertrieb über Handelsunternehmen 16
4.2.2.3 Neue Player 17
4.3 Das Internet als Komponente im Rahmen der Kommunikationspolitik 17
4.4 Psychische Wirkungskomponenten der Internetwerbung 20
4.5 Auswahl der Werbeformen 20
4.5.1 Die Domain 21
4.5.2 Die Homepage 22
4.5.3 Suchmaschinen 23
4.5.4 Bannerwerbung 23
4.5.5 Pop Ups und Interstitials 24
4.5.6 Streaming Video Ads und E-Mercials 24
4.5.7 E-Mail 25
4.5.8 Newsletter 26
4.6 Werbung im Rahmen von Customer Relationship Management 27
4.6.1 Customer Relationship Management 28
4.6.2 Pre und After Sales Services 28
4.6.3 Mehrwertdienste 29
4.6.4 One to One Marketing 30
4.6.5 Möglichkeiten für Unternehmen, neue Absatzmöglichkeiten zu finden 30
4.7 Local Based Services – Das Internet im Handy 31
4.8 Das Internet als Instrument der Marktforschung 32
5. Mögliche Entwicklungsstufen 33
5.1.1 Technologische Perspektiven 33
5.1.2 UMTS – Das Internet auf dem Handy 33
5.1.3 Größere Bandbreiten 34
5.1.4 Ubiquität des Internets 34
5.2 Entwicklungen aus Kundensicht 37
5.2.1 Vernetzung von Informationen 37
5.2.2 Vereinfachung des täglichen Lebens durch multimediale Unterstützung 38
5.3 Entwicklungen aus Unternehmenssicht 40
5.3.1 Der Absatzkanal der Zukunft 41
6. Homo electronis : Kundentyp der Zukunft 42
7. Zusammenfassung der Untersuchungsergebnisse 43
Literaturverzeichnis 46
Anhang 52
Erklärung 56

Automatisiert erstellter Textauszug:

zugeben. Die Gewinnspiele haben mit dem eigentlichen Unternehmenszielen in der Regel nichts- oder nur wenig gemein. Es ist in Deutschland jedoch eigentlich nicht gestattet, E-Mailadressen, welche aus Gewinnspielen resultieren für Werbezwecke zu gebrauchen.78 Der einzig legale Weg an Adressen von „Nichtkunden“ zu kommen, sind so genannte Adressanbieter. Das sind Händler, die mit Adressen von Kunden handeln, die bei anderen Firmen der Werbezusendung zugestimmt haben.79 Es ist vor allem die schnelle Reaktionsmöglichkeit auf aktuelle Ereignisse wie Sonderaktionen mit gerade eingetroffenen Sonderposten oder anderen Handelsaktionen, welche die Marketingmethode des E-Mail Marketing zunehmend interessanter macht. Allerdings werden die Responsezahlen für E-Mail Marketing in Zukunft eher sinken als steigen, da sich immer mehr Unternehmen diesem Werbemedium verschreiben. Dadurch bekommen die potenziellen Kunden immer mehr Mails und Informationen, die sie aufgrund von Zeitmangel nicht alle verarbeiten können. So werden die Leser der E-Mails zunehmend entscheiden, ob sich in der E-Mail auch ein Mehrwert für sie verbirgt.80 Ist dies nicht so, wird die Mail sehr schnell im Papierkorb landen und der Adressat wird sich aus der Mailkartei streichen lassen. [...]

Durch die geringen Kosten für den einzelnen Kontaktvorgang beim E- Mail Marketing erfreut sich dies in Deutschland zunehmender Beliebtheit. Diese Möglichkeit der Werbung ist interessant, da für die E-Mail nicht ein so großer Aufwand getrieben werden muss, wie für ein obligatorisches Mailing, welches von Werbeagenturen gelayoutet, von Druckern produziert, von Dienstleistern kuvertiert und schließlich versendet wird. Die Deutschen fragen fast täglich ihre E-Mails ab,76 bevor sie eine Verbindung zum Internet herstellen. Es hat sich gezeigt, dass die User auch durchaus bereit sind, ihre Adresse preiszugeben, wenn sie sich einen Vorteil daraus versprechen.77 So können die Unternehmen durch ein Gewinnspiel den User anlocken, seine Adresse preis- [...]

Pop Up Werbung ist im Internet auch sehr häufig anzutreffen. Jedoch haben mittlerweile einige Browser die Funktion, diese „Aufpopenden Werbefenster“, daher der Name Pop Up, zu unterbinden. Die Pop Ups und Interstitials unterbrechen den Nutzer bei dem Besuch einer Site, da sich automatisch ein zusätzliches Fenster mit Werbung im Browser öffnet. Dies betrifft teilweise sogar den gesamten Bildschirm. Das Werbemittel ist somit nicht in die Werbeträgersite integriert, sondern wird separat aufgeschaltet.73 Interstitials entstanden in Anlehnung an TV-Spots und werden im Browser dort eingeblendet, wo der User die nächste geöffnete Homepage erwartet. Da durch das Öffnen des Pop Ups oder Interstitials der User in seiner Navigation unterbrochen wird, muss er sich mit diesem zunächst auseinander setzen und nimmt die Werbung folglich war. Das Interstitial verschwindet erst nach Ablauf einer bestimmten Zeit oder nach dem der User es geschlossen hat.74 [...]

Arbeit zitieren:
Triesch, Christian November 2005: Stand und Entwicklungstendenzen der Internetkommunikation, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Internetadressat, Nutzungsspektrum, Informationsverhalten, Kommunikation, Medien

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