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Stalking - aus Sicht des Opfers

Stalking - aus Sicht des Opfers
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Jutta Wießmann
  • Abgabedatum: September 2005
  • Umfang: 323 Seiten
  • Dateigröße: 1,5 MB
  • Note: 2,0
  • Institution / Hochschule: Technische Universität Darmstadt Deutschland
  • Bibliografie: ca. 81
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-9988-4
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-9988-4 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-9988-4 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Wießmann, Jutta September 2005: Stalking - aus Sicht des Opfers, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Stalking, Stalker, Verfolgung, Verehrer, Belästigung

Diplomarbeit von Jutta Wießmann

Problemstellung:

Die vorliegende Diplomarbeit beschreibt die Ergebnisse einer empirischen Untersuchung, basierend auf einem Fragebogen zum Phänomen Stalking aus Sicht der Opfer. Die Arbeit wurde im Rahmen einer gemeinsamen Forschungsarbeit der britischen Opferschutzorganisation „Network for Surviving Stalking“ und der Arbeitsgruppe „Stalking“ der Technischen Universität Darmstadt erstellt.

Ziel der Untersuchung war es, ein umfangreiches und detailliertes Bild über Stalking aus Sicht der Opfer zu erlangen, um Hilfsangebote und die Unterstützung der Betroffenen zu verbessern. Neben den demografischen Daten von Tätern und Betroffenen, die ihre Beziehungskonstellation wiedergeben sollen, war es ein Anliegen, Hintergründe über die Stalking-Vorfälle in Erfahrung zu bringen, die sich auf das Wissen, die Wahrnehmung um das Problem, sowie die Auslöser für die Ereignisse beziehen und die Art und Weise, in der sich Stalking geäußert hat.

Das Interesse galt weiterhin den Reaktionen offizieller und inoffizieller Dritter auf die Vorfälle. Um einen tiefgreifenden Eindruck auch in die persönlichen Belange der Opfer zu erhalten, wurden diese ausführlich zu ihrer Meinung befragt. Für ein besseres Bild über die Bedürfnisse in einer Stalking-Situation sollten die Befragten angeben, welche Hilfsmaßnahmen für sie wünschenswert wären, bzw. gewesen wären.

Erfasst wurden weiterhin die Reaktionen der Betroffenen auf den Stalker und das Stalking, so wie die mit den Ereignissen verbundenen physischen, psychischen, sozialen und finanziellen Konsequenzen. Um einen Einblick in ganz individuelle Probleme und Nöte der Geschädigten zu erhalten, konnten diese noch weitere Anmerkungen ergänzen.

Da die Stalking-Forschung in Deutschland eine sehr junge Wissenschaft ist, werden in letzter Zeit hierzulande vermehrt Untersuchungen zu diesem Phänomen durchgeführt. Hierzu zählen die Mannheimer Studie von 2004 von Dr. med. Marina Martini, die bisher umfangreichste deutsche der TU Darmstadt von 2004 unter der Leitung von Diplom-Psychologe Dr. Jens Hoffmann., über die in der Einleitung ein ausführlicher Überblick gegeben wird.

Der Schwerpunkt eines neuen Forschungsprojekts der Technischen Universität Darmstadt liegt in der ausführlichen Erfassung der emotionalen und physischen Befindlichkeiten der Opfer und der Erfassung deren Meinung über das Phänomen Stalking.

Endziel ist es, Unterstützung und Hilfsangebote in Deutschland, die momentan noch sehr eingeschränkt vorhanden sind zu verbessern und gegebenenfalls neue bereitzustellen.

Um einen Anknüpfpunkt an bestehende Untersuchungen im europäischen Ausland und damit eine auch internationale Vergleichbarkeit zu erzielen, sollen in einem ersten Schritt im Rahmen dieser Diplomarbeit auf der Basis einer zu erstellenden deutschen Fassung des britischen Erhebungsbogens die Erfahrungen von Opfern im deutschsprachigen Raum erfasst und detailliert ausgewertet werden.

Inhaltsverzeichnis:

A. Inhaltsverzeichnis VI
B. Zusammenfassung XIX
C. Abbildungsverzeichnis XX
D. Tabellenverzeichnis XXII
E. Aufgabenstellung 24
F. Hauptteil 25
1. Einführung 25
1.1 Probleme der Begriffsdefinition 27
1.2 Mythen des Stalking 28
1.2.1 „Stalking ist eine Krankheit“ 28
1.2.2 „Stalking ist gleich Liebeswahn“ 28
1.2.3 „Der Stalker ist ein Fremder“ 28
1.2.4 „Täter und Opfer zu konfrontieren ist eine mögliche Lösungsstrategie“ 29
1.2.5 „Kontakt- und Näherungsverbote sind immer ein wirksames Mittel“ 29
1.3 Die rechtliche Seite 29
1.4 Stalker-Typologien 32
1.4.1 Typologie von Mullen, Pathé und Purcell51) 32
1.4.1.1 Der zurückgewiesene Stalker 32
1.4.1.2 Der verärgerte Stalker 33
1.4.1.3 Der intimitätssuchende Stalker 33
1.4.1.4 Der inkompetente Verehrer 33
1.4.1.5 Der räuberische Stalker 33
1.4.2 Typologie von Sheridan und Boon 34
1.4.2.1 Der Ex-Partner-Stalker 34
1.4.2.2 Der vernarrter Stalker 34
1.4.2.3 Der wahnhaft fixierter Stalker 34
1.4.2.4 Der sadistische Stalker 35
1.5 Cyberstalking 35
1.6 Theoretische Ansätze zur Erklärung von Stalking 37
1.6.1 Die psychodynamische Theorie und die Psychopathologie 37
1.6.2 Die Bindungstheorie 38
1.6.3 Die Objektbeziehungstheorie 39
1.7 Beziehung zwischen der Art des Stalking-Verhaltens und psychopathologischen Symptomen 40
1.8 Die Opfer 41
1.8.1 Opfertypen nach Pathé, Mullen und Purcell 42
1.8.1.1 Ex-Partner 42
1.8.1.2 Bekannte und Freunde 42
1.8.1.3 Berufliche Kontakte 42
1.8.1.4 Arbeitskollegen 43
1.8.1.5 Fremde 43
1.8.1.6 Berühmtheiten 43
1.9 Umgang mit Stalking 44
1.9.1 Verhaltensmaßnahmen von Pathé, Mullen und Purcell 44
1.9.1.1 Kontakt und Konfrontation vermeiden 44
1.9.1.2 Andere Personen informieren 44
1.9.1.3 Dokumentation der Vorkommnisse 44
1.9.1.4 Erwirken einer Einstweiligen Verfügung 45
1.9.2 Therapeutische Maßnahmen nach Pathé, Mullen und Purcell 45
1.9.2.1 Pädagogische Maßnahmen 46
1.9.2.2 Kognitive Verhaltenstherapie 46
1.9.2.3 Pharmakotherapie 47
1.9.2.4 Gruppentherapie 47
1.9.2.5 Familien und Paartherapie 47
1.9.2.6 Unterstützung durch Organisationen 48
1.10 Risikofaktoren für Gewalt bei Stalking 48
1.10.1 Die Metaanalyse von Rosenfeld (2004)63) 48
1.10.1.1 Probleme 48
1.10.2 Zusammenhang zwischen Bedrohung und Gewalt 49
1.10.3 Mentale Störungen und Gewalt 50
1.10.4 Kriminelle Vergangenheit und Gewalt 51
1.10.5 Früheres gewalttätiges Verhalten als Risikofaktor 52
1.11 Wahrnehmung von und Erfahrung mit Stalking zwischen zwei Kulturen 52
1.12 Unwahre Stalking-Anschuldigungen 54
1.13 Auswirkungen der Gewalt bei Frauen 56
1.14 Zusammenhänge zwischen psychischen Symptomen und Gewalt 57
1.15 Direkte Effekte auf das Opfer 57
1.15.1 Opferspezifische Variablen 58
1.15.2 Effekte, ausgelöst durch ein früheres Trauma 58
1.15.3 Reaktivität 58
1.15.4 Komorbide Störungen 59
1.15.5 Modelle komplexer Wirkungsmechanismen 60
1.15.5.1 Rape Trauma Syndrome (RTS) 60
1.15.5.2 Battered Woman Syndrome (BWS) 60
1.15.5.3 Complex PTSD 60
1.16 Vier Prävalenzstudien im Vergleich 61
1.16.1 NVAW - National Violence Against Women 63
1.16.1.1 Alter der Opfer 63
1.16.1.2 Häufigkeit und Dauer von Stalking 63
1.16.1.3 Wer stalkt wen? 63
1.16.1.4 Vermutete Gründe für Stalking 64
1.16.1.5 Stalking-Handlungen 64
1.16.1.6 Maßnahmen der Polizei bei Anzeige 64
1.16.1.7 Gründe für Nichtanzeige 65
1.16.1.8 Maßnahmen zum Selbstschutz 65
1.16.1.9 Vermutete Gründe für das Aufhören des Stalking 66
1.16.1.10 Psychologische und soziale Konsequenzen 66
1.16.2 BCS - British Crime Survey 67
1.16.2.1 Alter der Opfer 67
1.16.2.2 Häufigkeit von Stalking 67
1.16.2.3 Art der Beziehung zwischen Täter und Opfer 67
1.16.2.4 Handlungen der Täter 67
1.16.2.5 Risikogruppen 68
1.16.2.6 Auswirkungen auf die Opfer 68
1.16.2.6.1 Emotionale Auswirkungen 68
1.16.2.6.2 Auswirkungen auf den Lebensstil 69
1.16.2.6.3 Angst vor körperlichen Übergriffen 70
1.16.2.6.4 Stalking - Straftat oder keine Straftat 71
1.16.2.6.5 Kontaktaufnahme zur Polizei 72
1.16.2.6.6 Zufriedenheit mit der Polizei 73
1.16.2.6.7 Berichterstattung an Dritte 73
1.16.3 CSH - Community Study of Harassment 74
1.16.3.1 Alter der Opfer 74
1.16.3.2 Häufigkeit von Stalking 74
1.16.3.3 Art der Beziehung zwischen Opfer und Täter 74
1.16.3.4 Handlungen der Täter 74
1.16.3.5 Dauer des Stalking 75
1.16.3.6 Auswirkungen auf die Opfer 75
1.16.4 Mannheimer Studie 76
1.16.4.1 Wer stalkt wen? 76
1.16.4.2 Dauer und Häufigkeit von Stalking 76
1.16.4.3 Handlungen der Täter 76
1.16.4.4 Bedrohung und Gewalt 76
1.16.4.5 Psychosoziale und medizinische Folgen 77
1.16.4.6 Maßnahmen der Opfer 77
1.16.5 Die Darmstädter Studie 78
1.16.5.1 Wer stalkt wen wie lange? 78
1.16.5.2 Wie wurde gestalkt? 78
1.16.5.3 Körperliche und seelische Auswirkungen 79
1.16.6 Fazit des Vergleichs 79
1.17 Metaanalyse von Spitzberg 81
1.18 Erfahrungen von Stalking-Opfern mit der Polizei in Deutschland 86
2. Methode 88
2.1 Messinstrumente 88
2.1.1 Instruktion 88
2.1.2 Formen der Befragung 88
2.1.3 Inhalt des Fragebogens 89
2.2 Durchführung der Untersuchung 89
2.3 Statistische Auswertung 90
2.4 Stichprobe 90
3. Ergebnisse 91
3.1 Demografische Daten der Opfer 91
3.1.1 Geschlecht der Opfer 91
3.1.2 Wohnsitz der Opfer 91
3.1.3 Beruf der Opfer 91
3.1.4 Alter der Opfer 92
3.1.5 Familienstand der Opfer 92
3.1.6 Kulturelle Herkunft der Opfer 93
3.1.7 Änderung der demografischen Daten der Opfer aufgrund des Stalking-Vorfalles 93
3.1.8 Weg, auf dem Opfer von diesem Fragebogen erfuhren 94
3.2 Demografische Daten der Stalker 95
3.2.1 Identität der Stalker 95
3.2.2 Geschlecht der Stalker 95
3.2.3 Wohnsitz der Stalker 95
3.2.4 Beruf des Stalkers 95
3.2.5 Alter der Stalker 96
3.2.6 Familienstand des Stalkers 96
3.2.7 Kulturelle Herkunft des Stalkers 97
3.2.8 Änderung der demografischen Daten der Stalker aufgrund des Stalking-Vorfalles 97
3.3 Hintergründe des Stalking-Falles 99
3.3.1 Wissen um Stalking 99
3.3.2 Wahrnehmung von Stalking 99
3.3.3 Beginn des Stalking 102
3.3.4 Fortdauer des Stalking 103
3.3.5 Beendigung des Stalking 103
3.3.6 Dauer des Stalking 104
3.3.7 Gründe für die Beendigung des Stalking 104
3.3.8 Umstände der ersten Begegnung mit dem Stalker 106
3.3.9 Gewalttätige Ex-Partner 107
3.3.10 Bewusstsein für das Stalking 108
3.3.11 Auslöser für das Stalking 109
3.3.12 Häufigkeit der Kontaktaufnahme durch den Stalker 111
3.3.13 Art und Weise der Belästigungen 111
3.3.14 Belästigung übers Internet 116
3.3.15 Belästigung von einem anderen Land aus 117
3.3.16 Stalking von Deutschland aus in ein anderes Land 118
3.3.17 Ausmaß der Angst 118
3.3.18 Einstellung der Umwelt gegenüber den Opfern 119
3.3.19 Der am meisten beängstigende Aspekt des Stalking 121
3.3.20 Angst vor körperlicher Verletzung 124
3.3.21 Belästigung Dritter durch den Stalker 125
3.3.22 Selbstmorddrohungen des Stalkers 126
3.3.23 Versuch des Stalkers, Informationen über Dritte zu bekommen 126
3.3.24 Helfer des Stalkers 128
3.3.25 Informationsquellen des Stalkers 129
3.3.26 Kontaktaufnahme aus dem Gefängnis 130
3.3.27 Beschwerde über Kontaktaufnahme 130
3.3.28 Reaktionen auf die Beschwerde 131
3.3.29 Auswirkungen der Beschwerde 131
3.4 Reaktionen Dritter auf den Stalking-Vorfall 132
3.4.1 Offizielle Bekanntmachung des Stalking-Vorfalls 132
3.4.2 Anzahl der einzelnen Vorfälle von Belästigung 133
3.4.3 Nachfrage der Polizei nach früheren Vorfällen 134
3.4.4 Instanz, bis zu jener Anzeige gelangt ist 134
3.4.5 Genauere Beschreibung der Verurteilung des Stalkers 135
3.4.6 Einzelverfahren gegen den Stalker 135
3.4.7 Gründe, warum ein Fall nicht vor Gericht kam 136
3.4.8 Ausmaß der Unterstützung 137
3.4.9 Medienberichterstattung 141
3.4.10 Kontaktaufnahme zu den Medien 141
3.5 Meinungen der Opfer 144
3.5.1 Empathie der Polizei für die Opfer 144
3.5.2 Ausreichende Schulung der Polizei 144
3.5.3 Wirksamste Maßnahme der Polizei 145
3.5.4 Annahmen der Opfer über Beendigung des Stalkings 146
3.5.5 Ratschläge für andere Opfer 148
3.5.6 Beste Maßnahme, den Stalker zu stoppen 149
3.6 Hilfe für Stalking-Opfer 151
3.6.1 Kontakt zu Stalking-Beratungsstelle 151
3.6.2 Erwartungen an Stalking-Beratungsstelle 151
3.6.3 Bevorzugte Uhrzeit für die Kontaktaufnahme zu einer Stalking-Beratungsstelle 153
3.6.4 Bevorzugtes Geschlecht des Beraters 154
3.6.5 Bevorzugte Informationsquellen zum Thema Stalking 154
3.6.6 Bereitschaft, für Informationsmaterial zu zahlen 156
3.6.7 Idee einer elektronische Überwachung 157
3.6.8 Nutzung einer elektronischen Überwachung 157
3.7 Reaktionen der Opfer auf das Stalking 158
3.7.1 Umgang mit Stalking 158
3.7.2 Einsatz von Bewältigungsstrategien 159
3.7.3 Generelle Reaktionen der Opfer auf den Stalker 161
3.7.4 Zeitpunkt der Reaktion auf den Stalker 163
3.7.5 Auswirkungen der Reaktionen 163
3.7.6 Reaktionen Dritter gegenüber dem Stalker auf Wunsch des Opfers 163
3.7.7 Auswirkungen der Reaktionen Dritter 166
3.8 Die Auswirkungen von Stalking 167
3.8.1 Physische Auswirkungen 167
3.8.2 Emotionale Auswirkungen 169
3.8.3 Medizinische Versorgung 171
3.8.4 Verweisung des Hausarztes an Beratungsstelle 171
3.8.5 Soziale Konsequenzen und finanzielle Einbußen 171
3.8.6 Höhe der finanziellen Aufwendungen 174
3.8.7 Allgemeine Auswirkungen des Stalkings 175
3.8.8 In Mitleidenschaft gezogene Personen 175
3.8.9 Erhöhte Sensibilität bei anderen Ereignissen 176
3.8.10 Emotionaler Zustand der Opfer 177
4. Diskussion 181
4.1 Die Methode 181
4.2 Die Stichprobe 182
4.3 Der Fragebogen 182
4.4 Die Ergebnisse 184
4.4.1 Demografische Daten der Opfer 184
4.4.1.1 Geschlecht der Opfer 184
4.4.1.2 Alter der Opfer 184
4.4.1.3 Beruf der Opfer 184
4.4.1.4 Familienstand der Opfer 186
4.4.2 Demografische Daten der Stalker 187
4.4.2.1 Geschlecht des Stalkers 187
4.4.2.2 Alter des Stalkers 187
4.4.2.3 Beruf des Stalkers 187
4.4.2.4 Familienstand des Stalkers 188
4.4.3 Hintergründe des Stalking 189
4.4.3.1 Wissen um Stalking 189
4.4.3.2 Wahrnehmung von Stalking 189
4.4.3.3 Dauer des Stalkings 190
4.4.3.4 Beendigung des Stalking 190
4.4.3.5 Umstände der ersten Begegnung 192
4.4.3.6 Gewalt in der Partnerschaft 193
4.4.3.7 Bewusstsein für Stalking 193
4.4.3.8 Auslöser für Stalking 194
4.4.3.9 Häufigkeit der Kontaktaufnahme 195
4.4.3.10 Art und Weise der Belästigung 196
4.4.3.11 Belästigung übers Internet 197
4.4.3.12 Belästigung von einem anderen Land aus oder von Deutschland aus in ein anderes Land 198
4.4.3.13 Ausmaß der Angst 198
4.4.3.14 Der am meisten beängstigende Aspekt 199
4.4.3.15 Angst vor körperlicher Verletzung 200
4.4.3.16 Versuch des Stalkers, Informationen über Dritte zu erhalten 200
4.4.3.17 Helfer des Stalkers 201
4.4.3.18 Informationsquellen des Stalkers 201
4.4.3.19 Einstellung der Umwelt gegenüber den Opfern 202
4.4.3.20 Kontaktaufnahme aus dem Gefängnis und Beschwerde darüber 203
4.4.4 Reaktionen Dritter auf den Stalking Vorfall 204
4.4.4.1 Offizielle Bekanntmachung des Stalking-Vorfalles 204
4.4.4.2 Anzahl der einzelnen Vorfälle der Belästigung 204
4.4.4.3 Instanz, bis zu jener die Anzeige gelangt ist 205
4.4.4.4 Einzelverfahren gegen den Stalker 205
4.4.4.5 Gründe, warum ein Fall nicht vor Gericht kam 206
4.4.4.6 Ausmaß der Unterstützung 208
4.4.4.7 Einbezug der Medien 208
4.4.5 Meinungen der Opfer 209
4.4.5.1 Empathie der Polizei 209
4.4.5.2 Wirksamste Maßnahme der Polizei 209
4.4.5.3 Annahmen über die Beendigung des Stalkings 210
4.4.5.4 Beste Maßnahme, den Stalker zu stoppen 210
4.4.5.5 Ratschläge für andere Opfer 211
4.4.6 Hilfe für Stalking-Opfer 212
4.4.6.1 Bevorzugte Uhrzeit für die Kontaktaufnahme zu einer Beratungsstelle 213
4.4.6.2 Bevorzugtes Geschlecht des Beraters 214
4.4.6.3 Bevorzugte Informationsquelle zum Thema Stalking 214
4.4.6.4 Bereitschaft für Informationsmaterial zu zahlen 214
4.4.6.5 Idee und Einsatz einer elektronischen Überwachung 215
4.4.7 Reaktionen der Opfer auf das Stalking 216
4.4.7.1 Umgang mit Stalking 216
4.4.7.2 Einsatz von Bewältigungsstrategien 216
4.4.7.3 Generelle Reaktionen der Opfer auf den Stalker 218
4.4.7.4 Reaktionen Dritter auf den Stalker 219
4.4.8 Die Auswirkungen von Stalking 220
4.4.8.1 Physische Auswirkungen 220
4.4.8.2 Psychische Auswirkungen 221
4.4.8.3 Medizinische Versorgung 222
4.4.8.4 Soziale und finanzielle Konsequenzen 222
4.4.8.5 Allgemeine Auswirkungen von Stalking 223
4.4.8.6 In Mitleidenschaft gezogene Personen 224
4.4.8.7 Erhöhte Sensibilität bei anderen Ereignissen 225
4.4.8.8 Emotionaler Zustand der Opfer 225
G. Schlusswort 226
H. Danksagung 227
I. Anhang 228
1. Zusätzliche Tabellen 228
1.1 Bewusstsein für Stalking 228
1.2 Auslöser für Stalking 229
1.3 Art und Weise der Belästigung 230
1.4 Einstellung der Umwelt - andere Angaben 231
1.5 Der am meisten beängstigende Aspekt 232
1.6 Belästigung Dritter 233
1.7 Infos über Dritte 233
1.8 Informationsquelle des Stalkers - andere Angaben 234
1.9 Offizielle Bekanntmachung des Stalking-Vorfalles - andere Angaben 235
1.10 Beschreibung der Verurteilung des Stalkers 236
1.11 Gründe, warum ein Fall nicht vor Gericht kam 236
1.12 Empathie der Polizei - andere Angaben 237
1.13 Polizei ausreichend geschult - andere Angaben 237
1.14 Wirksamste Maßnahmen der Polizei - andere Angaben 238
1.15 Anmerkungen der Betroffenen 239
2. Fragebogen zum Thema Stalking 246
3. Variablendefinition für SPSS 292
J. Literatur- und Quellenverzeichnis 318

Inhaltsverzeichnis:

A. Inhaltsverzeichnis VI
B. Zusammenfassung XIX
C. Abbildungsverzeichnis XX
D. Tabellenverzeichnis XXII
E. Aufgabenstellung 24
F. Hauptteil 25
1. Einführung 25
1.1 Probleme der Begriffsdefinition 27
1.2 Mythen des Stalking 28
1.2.1 „Stalking ist eine Krankheit“ 28
1.2.2 „Stalking ist gleich Liebeswahn“ 28
1.2.3 „Der Stalker ist ein Fremder“ 28
1.2.4 „Täter und Opfer zu konfrontieren ist eine mögliche Lösungsstrategie“ 29
1.2.5 „Kontakt- und Näherungsverbote sind immer ein wirksames Mittel“ 29
1.3 Die rechtliche Seite 29
1.4 Stalker-Typologien 32
1.4.1 Typologie von Mullen, Pathé und Purcell51) 32
1.4.1.1 Der zurückgewiesene Stalker 32
1.4.1.2 Der verärgerte Stalker 33
1.4.1.3 Der intimitätssuchende Stalker 33
1.4.1.4 Der inkompetente Verehrer 33
1.4.1.5 Der räuberische Stalker 33
1.4.2 Typologie von Sheridan und Boon 34
1.4.2.1 Der Ex-Partner-Stalker 34
1.4.2.2 Der vernarrter Stalker 34
1.4.2.3 Der wahnhaft fixierter Stalker 34
1.4.2.4 Der sadistische Stalker 35
1.5 Cyberstalking 35
1.6 Theoretische Ansätze zur Erklärung von Stalking 37
1.6.1 Die psychodynamische Theorie und die Psychopathologie 37
1.6.2 Die Bindungstheorie 38
1.6.3 Die Objektbeziehungstheorie 39
1.7 Beziehung zwischen der Art des Stalking-Verhaltens und psychopathologischen Symptomen 40
1.8 Die Opfer 41
1.8.1 Opfertypen nach Pathé, Mullen und Purcell 42
1.8.1.1 Ex-Partner 42
1.8.1.2 Bekannte und Freunde 42
1.8.1.3 Berufliche Kontakte 42
1.8.1.4 Arbeitskollegen 43
1.8.1.5 Fremde 43
1.8.1.6 Berühmtheiten 43
1.9 Umgang mit Stalking 44
1.9.1 Verhaltensmaßnahmen von Pathé, Mullen und Purcell 44
1.9.1.1 Kontakt und Konfrontation vermeiden 44
1.9.1.2 Andere Personen informieren 44
1.9.1.3 Dokumentation der Vorkommnisse 44
1.9.1.4 Erwirken einer Einstweiligen Verfügung 45
1.9.2 Therapeutische Maßnahmen nach Pathé, Mullen und Purcell 45
1.9.2.1 Pädagogische Maßnahmen 46
1.9.2.2 Kognitive Verhaltenstherapie 46
1.9.2.3 Pharmakotherapie 47
1.9.2.4 Gruppentherapie 47
1.9.2.5 Familien und Paartherapie 47
1.9.2.6 Unterstützung durch Organisationen 48
1.10 Risikofaktoren für Gewalt bei Stalking 48
1.10.1 Die Metaanalyse von Rosenfeld (2004)63) 48
1.10.1.1 Probleme 48
1.10.2 Zusammenhang zwischen Bedrohung und Gewalt 49
1.10.3 Mentale Störungen und Gewalt 50
1.10.4 Kriminelle Vergangenheit und Gewalt 51
1.10.5 Früheres gewalttätiges Verhalten als Risikofaktor 52
1.11 Wahrnehmung von und Erfahrung mit Stalking zwischen zwei Kulturen 52
1.12 Unwahre Stalking-Anschuldigungen 54
1.13 Auswirkungen der Gewalt bei Frauen 56
1.14 Zusammenhänge zwischen psychischen Symptomen und Gewalt 57
1.15 Direkte Effekte auf das Opfer 57
1.15.1 Opferspezifische Variablen 58
1.15.2 Effekte, ausgelöst durch ein früheres Trauma 58
1.15.3 Reaktivität 58
1.15.4 Komorbide Störungen 59
1.15.5 Modelle komplexer Wirkungsmechanismen 60
1.15.5.1 Rape Trauma Syndrome (RTS) 60
1.15.5.2 Battered Woman Syndrome (BWS) 60
1.15.5.3 Complex PTSD 60
1.16 Vier Prävalenzstudien im Vergleich 61
1.16.1 NVAW - National Violence Against Women 63
1.16.1.1 Alter der Opfer 63
1.16.1.2 Häufigkeit und Dauer von Stalking 63
1.16.1.3 Wer stalkt wen? 63
1.16.1.4 Vermutete Gründe für Stalking 64
1.16.1.5 Stalking-Handlungen 64
1.16.1.6 Maßnahmen der Polizei bei Anzeige 64
1.16.1.7 Gründe für Nichtanzeige 65
1.16.1.8 Maßnahmen zum Selbstschutz 65
1.16.1.9 Vermutete Gründe für das Aufhören des Stalking 66
1.16.1.10 Psychologische und soziale Konsequenzen 66
1.16.2 BCS - British Crime Survey 67
1.16.2.1 Alter der Opfer 67
1.16.2.2 Häufigkeit von Stalking 67
1.16.2.3 Art der Beziehung zwischen Täter und Opfer 67
1.16.2.4 Handlungen der Täter 67
1.16.2.5 Risikogruppen 68
1.16.2.6 Auswirkungen auf die Opfer 68
1.16.2.6.1 Emotionale Auswirkungen 68
1.16.2.6.2 Auswirkungen auf den Lebensstil 69
1.16.2.6.3 Angst vor körperlichen Übergriffen 70
1.16.2.6.4 Stalking - Straftat oder keine Straftat 71
1.16.2.6.5 Kontaktaufnahme zur Polizei 72
1.16.2.6.6 Zufriedenheit mit der Polizei 73
1.16.2.6.7 Berichterstattung an Dritte 73
1.16.3 CSH - Community Study of Harassment 74
1.16.3.1 Alter der Opfer 74
1.16.3.2 Häufigkeit von Stalking 74
1.16.3.3 Art der Beziehung zwischen Opfer und Täter 74
1.16.3.4 Handlungen der Täter 74
1.16.3.5 Dauer des Stalking 75
1.16.3.6 Auswirkungen auf die Opfer 75
1.16.4 Mannheimer Studie 76
1.16.4.1 Wer stalkt wen? 76
1.16.4.2 Dauer und Häufigkeit von Stalking 76
1.16.4.3 Handlungen der Täter 76
1.16.4.4 Bedrohung und Gewalt 76
1.16.4.5 Psychosoziale und medizinische Folgen 77
1.16.4.6 Maßnahmen der Opfer 77
1.16.5 Die Darmstädter Studie 78
1.16.5.1 Wer stalkt wen wie lange? 78
1.16.5.2 Wie wurde gestalkt? 78
1.16.5.3 Körperliche und seelische Auswirkungen 79
1.16.6 Fazit des Vergleichs 79
1.17 Metaanalyse von Spitzberg 81
1.18 Erfahrungen von Stalking-Opfern mit der Polizei in Deutschland 86
2. Methode 88
2.1 Messinstrumente 88
2.1.1 Instruktion 88
2.1.2 Formen der Befragung 88
2.1.3 Inhalt des Fragebogens 89
2.2 Durchführung der Untersuchung 89
2.3 Statistische Auswertung 90
2.4 Stichprobe 90
3. Ergebnisse 91
3.1 Demografische Daten der Opfer 91
3.1.1 Geschlecht der Opfer 91
3.1.2 Wohnsitz der Opfer 91
3.1.3 Beruf der Opfer 91
3.1.4 Alter der Opfer 92
3.1.5 Familienstand der Opfer 92
3.1.6 Kulturelle Herkunft der Opfer 93
3.1.7 Änderung der demografischen Daten der Opfer aufgrund des Stalking-Vorfalles 93
3.1.8 Weg, auf dem Opfer von diesem Fragebogen erfuhren 94
3.2 Demografische Daten der Stalker 95
3.2.1 Identität der Stalker 95
3.2.2 Geschlecht der Stalker 95
3.2.3 Wohnsitz der Stalker 95
3.2.4 Beruf des Stalkers 95
3.2.5 Alter der Stalker 96
3.2.6 Familienstand des Stalkers 96
3.2.7 Kulturelle Herkunft des Stalkers 97
3.2.8 Änderung der demografischen Daten der Stalker aufgrund des Stalking-Vorfalles 97
3.3 Hintergründe des Stalking-Falles 99
3.3.1 Wissen um Stalking 99
3.3.2 Wahrnehmung von Stalking 99
3.3.3 Beginn des Stalking 102
3.3.4 Fortdauer des Stalking 103
3.3.5 Beendigung des Stalking 103
3.3.6 Dauer des Stalking 104
3.3.7 Gründe für die Beendigung des Stalking 104
3.3.8 Umstände der ersten Begegnung mit dem Stalker 106
3.3.9 Gewalttätige Ex-Partner 107
3.3.10 Bewusstsein für das Stalking 108
3.3.11 Auslöser für das Stalking 109
3.3.12 Häufigkeit der Kontaktaufnahme durch den Stalker 111
3.3.13 Art und Weise der Belästigungen 111
3.3.14 Belästigung übers Internet 116
3.3.15 Belästigung von einem anderen Land aus 117
3.3.16 Stalking von Deutschland aus in ein anderes Land 118
3.3.17 Ausmaß der Angst 118
3.3.18 Einstellung der Umwelt gegenüber den Opfern 119
3.3.19 Der am meisten beängstigende Aspekt des Stalking 121
3.3.20 Angst vor körperlicher Verletzung 124
3.3.21 Belästigung Dritter durch den Stalker 125
3.3.22 Selbstmorddrohungen des Stalkers 126
3.3.23 Versuch des Stalkers, Informationen über Dritte zu bekommen 126
3.3.24 Helfer des Stalkers 128
3.3.25 Informationsquellen des Stalkers 129
3.3.26 Kontaktaufnahme aus dem Gefängnis 130
3.3.27 Beschwerde über Kontaktaufnahme 130
3.3.28 Reaktionen auf die Beschwerde 131
3.3.29 Auswirkungen der Beschwerde 131
3.4 Reaktionen Dritter auf den Stalking-Vorfall 132
3.4.1 Offizielle Bekanntmachung des Stalking-Vorfalls 132
3.4.2 Anzahl der einzelnen Vorfälle von Belästigung 133
3.4.3 Nachfrage der Polizei nach früheren Vorfällen 134
3.4.4 Instanz, bis zu jener Anzeige gelangt ist 134
3.4.5 Genauere Beschreibung der Verurteilung des Stalkers 135
3.4.6 Einzelverfahren gegen den Stalker 135
3.4.7 Gründe, warum ein Fall nicht vor Gericht kam 136
3.4.8 Ausmaß der Unterstützung 137
3.4.9 Medienberichterstattung 141
3.4.10 Kontaktaufnahme zu den Medien 141
3.5 Meinungen der Opfer 144
3.5.1 Empathie der Polizei für die Opfer 144
3.5.2 Ausreichende Schulung der Polizei 144
3.5.3 Wirksamste Maßnahme der Polizei 145
3.5.4 Annahmen der Opfer über Beendigung des Stalkings 146
3.5.5 Ratschläge für andere Opfer 148
3.5.6 Beste Maßnahme, den Stalker zu stoppen 149
3.6 Hilfe für Stalking-Opfer 151
3.6.1 Kontakt zu Stalking-Beratungsstelle 151
3.6.2 Erwartungen an Stalking-Beratungsstelle 151
3.6.3 Bevorzugte Uhrzeit für die Kontaktaufnahme zu einer Stalking-Beratungsstelle 153
3.6.4 Bevorzugtes Geschlecht des Beraters 154
3.6.5 Bevorzugte Informationsquellen zum Thema Stalking 154
3.6.6 Bereitschaft, für Informationsmaterial zu zahlen 156
3.6.7 Idee einer elektronische Überwachung 157
3.6.8 Nutzung einer elektronischen Überwachung 157
3.7 Reaktionen der Opfer auf das Stalking 158
3.7.1 Umgang mit Stalking 158
3.7.2 Einsatz von Bewältigungsstrategien 159
3.7.3 Generelle Reaktionen der Opfer auf den Stalker 161
3.7.4 Zeitpunkt der Reaktion auf den Stalker 163
3.7.5 Auswirkungen der Reaktionen 163
3.7.6 Reaktionen Dritter gegenüber dem Stalker auf Wunsch des Opfers 163
3.7.7 Auswirkungen der Reaktionen Dritter 166
3.8 Die Auswirkungen von Stalking 167
3.8.1 Physische Auswirkungen 167
3.8.2 Emotionale Auswirkungen 169
3.8.3 Medizinische Versorgung 171
3.8.4 Verweisung des Hausarztes an Beratungsstelle 171
3.8.5 Soziale Konsequenzen und finanzielle Einbußen 171
3.8.6 Höhe der finanziellen Aufwendungen 174
3.8.7 Allgemeine Auswirkungen des Stalkings 175
3.8.8 In Mitleidenschaft gezogene Personen 175
3.8.9 Erhöhte Sensibilität bei anderen Ereignissen 176
3.8.10 Emotionaler Zustand der Opfer 177
4. Diskussion 181
4.1 Die Methode 181
4.2 Die Stichprobe 182
4.3 Der Fragebogen 182
4.4 Die Ergebnisse 184
4.4.1 Demografische Daten der Opfer 184
4.4.1.1 Geschlecht der Opfer 184
4.4.1.2 Alter der Opfer 184
4.4.1.3 Beruf der Opfer 184
4.4.1.4 Familienstand der Opfer 186
4.4.2 Demografische Daten der Stalker 187
4.4.2.1 Geschlecht des Stalkers 187
4.4.2.2 Alter des Stalkers 187
4.4.2.3 Beruf des Stalkers 187
4.4.2.4 Familienstand des Stalkers 188
4.4.3 Hintergründe des Stalking 189
4.4.3.1 Wissen um Stalking 189
4.4.3.2 Wahrnehmung von Stalking 189
4.4.3.3 Dauer des Stalkings 190
4.4.3.4 Beendigung des Stalking 190
4.4.3.5 Umstände der ersten Begegnung 192
4.4.3.6 Gewalt in der Partnerschaft 193
4.4.3.7 Bewusstsein für Stalking 193
4.4.3.8 Auslöser für Stalking 194
4.4.3.9 Häufigkeit der Kontaktaufnahme 195
4.4.3.10 Art und Weise der Belästigung 196
4.4.3.11 Belästigung übers Internet 197
4.4.3.12 Belästigung von einem anderen Land aus oder von Deutschland aus in ein anderes Land 198
4.4.3.13 Ausmaß der Angst 198
4.4.3.14 Der am meisten beängstigende Aspekt 199
4.4.3.15 Angst vor körperlicher Verletzung 200
4.4.3.16 Versuch des Stalkers, Informationen über Dritte zu erhalten 200
4.4.3.17 Helfer des Stalkers 201
4.4.3.18 Informationsquellen des Stalkers 201
4.4.3.19 Einstellung der Umwelt gegenüber den Opfern 202
4.4.3.20 Kontaktaufnahme aus dem Gefängnis und Beschwerde darüber 203
4.4.4 Reaktionen Dritter auf den Stalking Vorfall 204
4.4.4.1 Offizielle Bekanntmachung des Stalking-Vorfalles 204
4.4.4.2 Anzahl der einzelnen Vorfälle der Belästigung 204
4.4.4.3 Instanz, bis zu jener die Anzeige gelangt ist 205
4.4.4.4 Einzelverfahren gegen den Stalker 205
4.4.4.5 Gründe, warum ein Fall nicht vor Gericht kam 206
4.4.4.6 Ausmaß der Unterstützung 208
4.4.4.7 Einbezug der Medien 208
4.4.5 Meinungen der Opfer 209
4.4.5.1 Empathie der Polizei 209
4.4.5.2 Wirksamste Maßnahme der Polizei 209
4.4.5.3 Annahmen über die Beendigung des Stalkings 210
4.4.5.4 Beste Maßnahme, den Stalker zu stoppen 210
4.4.5.5 Ratschläge für andere Opfer 211
4.4.6 Hilfe für Stalking-Opfer 212
4.4.6.1 Bevorzugte Uhrzeit für die Kontaktaufnahme zu einer Beratungsstelle 213
4.4.6.2 Bevorzugtes Geschlecht des Beraters 214
4.4.6.3 Bevorzugte Informationsquelle zum Thema Stalking 214
4.4.6.4 Bereitschaft für Informationsmaterial zu zahlen 214
4.4.6.5 Idee und Einsatz einer elektronischen Überwachung 215
4.4.7 Reaktionen der Opfer auf das Stalking 216
4.4.7.1 Umgang mit Stalking 216
4.4.7.2 Einsatz von Bewältigungsstrategien 216
4.4.7.3 Generelle Reaktionen der Opfer auf den Stalker 218
4.4.7.4 Reaktionen Dritter auf den Stalker 219
4.4.8 Die Auswirkungen von Stalking 220
4.4.8.1 Physische Auswirkungen 220
4.4.8.2 Psychische Auswirkungen 221
4.4.8.3 Medizinische Versorgung 222
4.4.8.4 Soziale und finanzielle Konsequenzen 222
4.4.8.5 Allgemeine Auswirkungen von Stalking 223
4.4.8.6 In Mitleidenschaft gezogene Personen 224
4.4.8.7 Erhöhte Sensibilität bei anderen Ereignissen 225
4.4.8.8 Emotionaler Zustand der Opfer 225
G. Schlusswort 226
H. Danksagung 227
I. Anhang 228
1. Zusätzliche Tabellen 228
1.1 Bewusstsein für Stalking 228
1.2 Auslöser für Stalking 229
1.3 Art und Weise der Belästigung 230
1.4 Einstellung der Umwelt - andere Angaben 231
1.5 Der am meisten beängstigende Aspekt 232
1.6 Belästigung Dritter 233
1.7 Infos über Dritte 233
1.8 Informationsquelle des Stalkers - andere Angaben 234
1.9 Offizielle Bekanntmachung des Stalking-Vorfalles - andere Angaben 235
1.10 Beschreibung der Verurteilung des Stalkers 236
1.11 Gründe, warum ein Fall nicht vor Gericht kam 236
1.12 Empathie der Polizei - andere Angaben 237
1.13 Polizei ausreichend geschult - andere Angaben 237
1.14 Wirksamste Maßnahmen der Polizei - andere Angaben 238
1.15 Anmerkungen der Betroffenen 239
2. Fragebogen zum Thema Stalking 246
3. Variablendefinition für SPSS 292
J. Literatur- und Quellenverzeichnis 318

Textprobe:

Kapitel 4.4.6, Hilfe für Stalking-Opfer:

Ein Punkt, den diese Studie im Gegensatz zu den vorher erwähnten sehr detailliert behandelt, ist die Frage nach der Hilfe, die für Stalking-Opfer geboten wird.

Da das Phänomen Stalking in Deutschland erst seit kurzem Forschungsgegenstand ist und auch im Bewusstsein der Öffentlichkeit noch nicht deutlich präsent ist, existieren nur eingeschränkt Beratungsstellen, an die sich die Betroffenen neben Behörden und Familie in ihrer Verzweiflung wenden können. So hätte mehr als die Hälfte der Untersuchungsteilnehmer es als hilfreich empfunden, wenn sie während des Stalking Kontakt zu einer solchen Einrichtung hätten aufnehmen können, da sie von dieser nicht nur allgemeine Ratschläge (85 %) erwarteten, sondern auch spezielle Rechts- (83 %) oder persönliche Sicherheitsberatung (76 %) und im weiteren hilfreiche Kontaktadressen (65 %).

Die Hälfte aller Stalking-Opfer erwartet jedoch neben sach- und fachlicher Beratung und Information auch Empathie von den Mitarbeitern solcher Einrichtungen, ein Umstand, der nicht erstaunen dürfte, da bereits mehrfach konstatiert wurde, das Umfeld nehme die Betroffenen nicht ernst. Zusätzlich wünschten sich die Antwortenden von den Beratungsstellen persönliche Unterstützung (3 %), Rat und Unterstützung im Umgang mit Behörden (3 %), Erstellen eines Stalker-Profils/Risikoeinschätzung (3 %), Aufklärung (2 %), aber auch finanzielle Unterstützung (2 %), psychologische Betreuung (1 %) und sogar Kontaktaufnahme zum Stalker (1 %).

Neben Ratschlägen und jeglicher Art von Unterstützung verlangen die Gestalkten von einer Beratungsstelle auch detaillierte Informationen zum Thema. So erwarten die Opfer von den Einrichtungen eine bessere Aufklärung der Öffentlichkeit über die unerwünschte Aufmerksamkeit, Informationen im Internet, Weitergabe von Infomaterial an Rechtsanwälte, um nur einige wenige Einzelwünsche zu nennen.

Die Anforderungen an solche Stellen erweisen sich in dem Maße als vielfältig, wie das Phänomen Stalking vielschichtig ist. Ein Teil der Erwartungen der Opfer sind aber – teilweise allein aus finanziellen Gründen – von den Einrichtungen nicht zu erfüllen, weswegen das nicht zufrieden Sein bei den Betroffenen mit diesen, wie bereits oben gezeigt, erklärbar wird. Besonders hier wird deutlich, wie wichtig das Anliegen der Studie ist, die Unterstützung und Hilfsangebote für die Opfer zu verbessern. Als Folge scheinen intensive Schulungsmaßnahmen für Mitarbeiter von Opferberatungsstellen indiziert.

In der vorliegenden Untersuchung interessierte der Tageszeitpunkt, zu dem die Opfer am liebsten Kontakt zu einer Beratungsstelle hätten aufnehmen wollen. Die am meisten bevorzugten Uhrzeiten waren wochentags zwischen 16.00 und 00.00 Uhr (53 %), also im Normalfall nach Beendigung der Arbeit, wenn die Opfer für gewöhnlich vielleicht alleine zu Hause sind und am Wochenende zwischen 12.00 und 16.00 Uhr (35 %), wenn der Berufstätige seine Erledigungen getätigt hat, sowie zwischen 20.00 und 00.00 Uhr (40 %), auch wieder Zeiten, in denen sich Personen ohne Partner alleine in ihren vier Wänden befinden, oder ausgehen möchten, ein Unterfangen, das einige Stalking-Opfer eingeschränkt haben. Die eben genannten sind lediglich mögliche Gründe für die Bevorzugung gerade zu diesen Uhrzeiten eine Beratungsstelle kontaktieren zu wollen. Eine weitere detaillierte Befragung zu jenem Punkt könnte näher Aufschluss geben.

Automatisiert erstellter Textauszug:

Die Teilnehmer rekrutierten sich per Selektion aus der Normalpopulation des deutschsprachigen Raums, d. h. es nahmen die Personen teil, welche sich als Stalking-Opfer bzw. ehemalige Stalking-Opfer betrachten, Zugang zum Internet haben und über ausreichend Kenntnisse im Umgang mit diesem Medium verfügen. Zugleich fühlen diese sich zusätzlich einem derart enormen Leidensdruck durch die unerwünschte permanente Aufmerksamkeit ausgesetzt, dass sie auch den Wunsch nach Mitteilung auf diesem Wege realisieren. 16 Teilnehmer fielen aus der Auswertung heraus, da 14 als wahnhaft identifiziert wurden, eine Person gab an, selbst Stalker zu sein und in einem Fall lag kein Stalking, sondern ein Nachbarschaftsstreit vor. Bei den zuerst genannten 14 Personen kann davon ausgegangen werden, dass lediglich die Absicht auf Verbreitung ihrer wahnhaften Vorstellungen besteht – eine Vorgehensweise, die im klinischen Bereich bei solchen Persönlichkeiten zu beobachten ist. Ernsthaftes Interesse zur Teilnahme an einem Forschungsprojekt darf hierfür gewöhnlich ausgeschlossen werden. [...]

Das Medium Internet fand Anwendung, um eine möglichst umfangreiche Population mit geringem Kosten- Zeit-, Personal- und Materialaufwand zu erfassen, sowie eine standardisierte Befragung zu gewährleisten. Das Internet als Informations- und Kommunikationsmedium nutzen heute in großem Maße Privatpersonen, weshalb davon ausgegangen werden kann – wie in der Studie deutlich wurde – Stalking-Opfer erwerben sich auf diesem Wege Wissen über das Phänomen und stellen so über zahlreiche Links auch Verbindungen zur diesem Fragebogen her. Weiterhin ist durch diese Art der Befragung die Anonymität der Teilnehmer gewährleistet. Allerdings konnten die Partizipienten am Ende des Fragebogens ihre Adressen angeben, falls sie wieteren Kontakt oder Informationen wünschten. Jedoch existieren auch Nachteile eines solchen Weges der Datenerfassung. Die Versuchspersonen können sich bei eventuell auftretenden Fragen an keinen professionellen Betreuer wenden, der ihnen zur Seite steht. Es kann damit nicht ausgeschlossen werden, dass es zu missverständlichen oder uneindeutigen Interpretation der Fragestellung kommen kann. Jedoch konnten sie am Ende der Befragung zusätzliche Anmerkungen anführen, falls sich Unklarheiten ergaben [...]

24,8 % der Befragten führten sich zu diesem Punkt näher aus (N = 56): 21 Teilnehmer sind der Meinung, die anzuwendenden Maßnahmen hätten sich nach den jeweiligen Vorfällen zu richten (9,3 %), 11 glauben, aufgrund der Uneinsichtigkeit der Stalker sei keine Maßnahme sinnvoll (4,9 %), sechs wissen nicht, welche Vorgehensweise wirksam wäre (2,7 %), fünf konstatieren, eine ärztliche oder psychiatrische Behandlung sei sinnvoller als ein Eingreifen der Polizei (2,2 %), drei äußerten, die Stalker seien „komplett zu entfernen“ (1,3 %), ebenfalls drei finden, ein Eingreifen erfolgt erst, wenn schon „etwas passiert“ ist (1,3 %), ebenso drei Personen sagten, mehr Öffentlichkeitsarbeit und Präsenz der Polizei könnte sich als wirksam erweisen (1,3 %) (siehe Anhang Tabelle 54). Zwei merkten an, außer der Festnahme seien die aufgeführten Maßnahmen keine Maßnahmen der Polizei (0,9 %). Zusätzlich wurden weiter Einzelaussagen getätigt:  „Das Problem ist, dass er mit Verfügung und Festnahme immer weitere „Beweise meiner Bösartigkeit hatte, die seine Verfolgungen und Grausamkeiten rechtfertigten...“   „In Österreich gibt es kein Anti-Stalking-Gesetz.“ „Das Ignorieren von Stalking durch öffentliche Stellen bestärkt den Stalker noch in seiner Meinung, dass er sich korrekt verhält und im Recht ist...“ 3.5.4 Annahmen der Opfer über Beendigung des Stalkings [...]

Arbeit zitieren:
Wießmann, Jutta September 2005: Stalking - aus Sicht des Opfers, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Stalking, Stalker, Verfolgung, Verehrer, Belästigung

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