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Der Städte- und Kulturtourismus in Madrid

Eine Untersuchung des Reiseverhaltens und des kulturellen Interesses deutscher Touristen in Madrid

Der Städte- und Kulturtourismus in Madrid
Über dieses Buch
  • Art: Studienarbeit
  • Autor: Janet Meier
  • Abgabedatum: Januar 2001
  • Umfang: 84 Seiten
  • Dateigröße: 1,6 MB
  • Note: 1,7
  • Institution / Hochschule: Leuphana Universität Lüneburg Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-7832-2
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-7832-2 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-7832-2 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Meier, Janet Januar 2001: Der Städte- und Kulturtourismus in Madrid, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Toursimus, Spanien, Befragung, Städtetourismus, Empirische Untersuchung

Studienarbeit von Janet Meier

Zusammenfassung:

In dieser Arbeit zum „Kultur- und Städtetourismus in Madrid“ wurde unter anderem im Sommer 2000 eine empirische Untersuchung, in Form von mündlichen Interviews anhand standardisierter Fragebögen, durchgeführt. Mit Hilfe dieser Befragung wurde das Reiseverhalten und das kulturelle Interesse deutscher Touristen in Madrid untersucht. Die Befragung gibt konkrete Hinweise zum kulturellen Interesse und Reiseverhalten der gewählten Zielgruppe.

Die Untersuchung gliedert sich in:

- Theoretische Grundlagen.

- Die Vorstellung Madrids und des „kulturellen Angebots“.

- Die empirische Untersuchung.

- Zusammenfassung.

Nach der Bestimmung theoretischer Grundlagen (I) wird die Stadt Madrid u.a. mit ihrem kulturellen und touristischen Angebot und der Nutzung durch Touristen (II), im dritten Hauptteil (III) die Ergebnisse der empirischen Untersuchung vorgestellt. Zahlreiche Tabellen und Abbildungen im Anhang ergänzen die schriftlichen Ausführungen.

Diese Arbeit wurde im Rahmen des Studiengangs „Angewandte Kulturwissenschaften“ an der Universität Lüneburg angefertigt. Es handelt sich hierbei um eine „Geographische Untersuchung vor Ort“ die von den angehenden Kulturwissenschaftlern mit dem gewählten Hauptfach Wirtschafts- und Sozialgeographie angefertigt werden muß. Diese Untersuchung soll eine Übung für die spätere Anfertigung einer Magisterarbeit sein, deshalb übertrifft sie an Aufwand eine „normale“ Hausarbeit. Das Thema wurde seitens der Verfasserin aus eigenem Interesse gewählt.

Inhaltsverzeichnis:

I. Einleitung 5
II. Tourismusformen 6
1. Tourismus 6
2. Kurzurlaubsreisen 7
3. Der Städtetourismus 8
3.1 Merkmale des Städtetourismus 9
3.2 Definition des Städtetourismus 10
4. Der Kulturtourismus 13
4.1 Was ist Kultur? 13
4.2 Definition des Kulturtourismus 14
5. Die Abgrenzungsproblematik zwischen dem Städte- und Kulturtourismus 16
III. Der Kultur- und Städtetourismus am Beispiel Madrid 17
1. Die Geschichte Madrids 17
2. Die Kulturhauptstadt 1992 22
3. Kulturelles Angebot 23
3.1 Kulturelle Einrichtungen 23
3.2 Stadtspaziergänge 24
3.3 Kulturelle Veranstaltungen 26
3.4 Ausflugsziele 26
4. Informationsangebote für die Besucher 26
5. Die (deutschen) Touristen in Madrid/Spanien 31
IV. Die empirische Untersuchung 33
1. Problemstellung 33
2. Untersuchungsrahmen 33
3. Fragebogen 34
4. Ergebnisse 35
4.1 Soziodemographische Merkmale 35
4.2 Buchungs- und Informationsverhalten 37
4.3 Aufenthaltskennzahlen 40
4.4 Reisemotive 41
4.5 Reiseinhalte 42
4.6 Bewertung des Reiseziels 43
4.7 Zusammenfassung 45
V. Fazit 47
Literaturverzeichnis 50
Tabellennachweis 52
Abbildungsnachweis 53
Anhang 54

Automatisiert erstellter Textauszug:

e) Stadtrundfahrten Im Sommer 2000 gab es fünf verschiedene Anbieter für Bus-Stadtrundfahrten (Tab. 15). Bei den Bussen handelt es sich um Doppeldecker-Busse, die in Madrid nur für touristische Zwecke eingesetzt werden. Der Vorteil der Busse ist, daß das Dach der oberen Etage entfernt werden kann, die Touristen also "open air" durch die Stadt fahren Die Stadt wird aus dieser Perspektive im Bus ganz anders gesehen als bei einem Spaziergang durch die Straßen. Die Bus-Stadtrundfahrten sind in Madrid so konzipiert, daß die Touristen nach dem Erwerb des Tagestickets eines Anbieters an jeder Station einoder aussteigen können um sich am Platz umzusehen. Die Busse warten nicht auf die Rückkehr, sondern fahren weiter. Die Touristen besteigen später den nächsten Bus (des gleichen Anbieters) um die nächste Sehenswürdigkeit zu erreichen. Diese Rundfahrten werden meist auf Spanisch durchgeführt. Für die ausländischen Besucher besteht aber die Möglichkeit, die Informationen mit einem Sprach-Audiosystem121 über Kopfhörer zu erhalten. Die Normalpreise unterscheiden sich nicht, jedoch ist ein Preisvergleich für bestimmte Gruppen (Senioren, Kinder, Studenten) angebracht, da unterschiedliche Ermäßigungen gewährt werden122. [...]

Aufgestellte Schilder (b) weisen die Richtung und geben den Namen eines Platzes oder einer Sehenswürdigkeit an. Sie sind an einem Pfeiler montiert (Abb. 8.). Zu unterscheiden sind davon noch ca. 2,5 m hohe "Stellwände" (Abb. 9.) mit Stadt- oder Metroplänen, die im gesamten Stadtgebiet verteilt sind und u.a. auf den jeweiligen Standort verweisen. Diese "Stellwände" sind zum Teil mit einem Automaten ausgestattet, aus dem gegen Entgelt ein Stadtplan gezogen werden kann. Außerdem dienen diese "Stellwände" z.T. auch als Sammelbehälter für alte Batterien. Es existieren auch elektronische Informationsschilder (c). Elektronische Informationen wechseln nach ca. 30 Sekunden, so daß nach längerer Beobachtung mehrere Informationen bezogen werden können. Als Informationen dienen allgemeine Angaben wie die Uhrzeit und Temperatur, aber auch Veranstaltungshinweise bei verschiedenen Festivals oder in den Sommermonaten das Einblenden der Touristen-Hotline-Nummer. Diese Art der Stadtmöblierung ermöglicht auf Jahreszeiten bezogene oder auf bestimmte Veranstaltungen hinweisende Informationen. Auf diese Art können vielfältigste Stadtinformationen an ein breites Publikum weitergegeben werden. Diese Informationstafeln sind nicht unbedingt für touristische Zwecke angebracht sondern dienen genauso der einheimischen Bevölkerung. Die Informationen sind in spanischer Sprache verfaßt. d) Stadtführungen Bei traditionellen Stadtführungen wird von einer Sehenswürdigkeit zur nächsten geeilt: so wird die Stadt nur oberflächlich gezeigt und ein tieferes Verständnis der Kultur ist für den Touristen nicht möglich. Die Qualität der Stadtführungen hängt von der Ausbildung und den Fähigkeiten der Gästeführer ab. Aufgabe des Stadtführers sollte es sein, Inhalte aus vielen Bereichen des Lebens zu vermitteln und auch Hinweise für einen korrekten Umgang mit den Sehenswürdigkeiten und Einheimischen zu geben. Führungen und auch von der Norm abweichende thematische Führungen können ein wichtiger Bestandteil eines attraktiven touristischen Angebots einer Stadt sein. Da Stadtführungen nur durch staatlich geprüfte Reiseleiter durchgeführt werden dürfen, wird das Programm durch die madrilenische Regierung begrenzt. Als regelmäßige Angebote werden samstags ein zweistündiger Stadtspaziergang "Madrid der Habsburger" auf englisch und anschließend auf spanisch durchgeführt. Montags kann mit einem Führer das Rathaus von innen besichtigt werden. Zwischen Oktober und Juni/Juli fast täglich mindestens ein Spaziergang angeboten, hierbei handelt es sich aber um unterschiedliche Führungen, sie sind dem Heft "descubre Madrid" zu entnehmen. Diese eignen sich meines Erachtens nicht für touristische Zwecke, da sie [...]

Wesentliche Merkmale dieser kartographischen Darstellungen sind eine starke Generalisierung und die häufige Verwendung bildhafter Signaturen. Die Informationen müssen so gestaltet sein, daß der Nutzer sie problemlos wahrnehmen und verstehen kann.117 Die Stadt Madrid gibt diese Stadtpläne kostenlos aus. Die einzelnen Sehenswürdigkeiten werden auf ihnen grafisch besonders hervorgehoben. Auf dem Din A 3 großen Plan befindet sich u.a. eine Karte mit dem Zentrum Madrid, eine weitere Karte mit der iberischen Halbinsel, das Metro-Netz und verschiedene Listen mit Telefonnummern der Touristeninformationen und anderen nützlichen Einrichtungen und als weiteres eine Aufstellung mit den Adressen der wichtigsten Museen und Kunstzentren. Als Ergänzung zu einem (schriftlichen) Reiseführer ist dieser Stadtplan durchaus nützlich, sollte aber dem Touristen nicht als einzige Informationsquelle dienen. Auf gesonderte Nachfrage hin werden in der Touristeninformation auch kostenlose Stadtführer und eine Informationsbroschüre ("Madrid"118 und "en madrid"119) ausgegeben. c) Informationstafeln Informationstafeln bieten nach einmaliger Investition (und folgenden Instandhaltungs- oder Pflegekosten) dauerhafte Informationen, unabhängig von Öffnungszeiten und Personal. Sie machen u.a. auf Orte aufmerksam, die u. U. ohne deren Installation dem Touristen unerkannt geblieben wären. Sie sind ein relativ einfaches Mittel um die Touristen über örtliche Attraktionen zu informieren. Ich möchte folgende Arten von Informationstafeln unterscheiden: Informationstafeln a) an den Hauswänden (Abb. 7.), b) als befestigte bzw. aufgestellte Schilder (Abb. 8. und 9.) und die c) elektronischen Anzeigen mit wechselnden Informationen (Abb. 10.). Bei den Informationstafeln an den Hauswänden (a) können zwei Arten unterscheiden werden: zum Einen sind die Häuser, in denen wichtige Personen gelebt haben oder wichtiges geschehen ist, von außen mit einer Gedenk- oder Informationstafel gekennzeichnet. So z.B. das Haus in der Straße Atocha, in dem der Schriftsteller Cervantes zeitweilig gelebt hat. Zum Anderen befinden sich im Zentrum die Straßennamen u.a. auf Kacheln an den Häusern befestigt. Diese Kacheln sind malerisch gestaltet und geben Hinweise auf den Ursprung des Namens oder ehemaliger Händleransiedlungen. [...]

Arbeit zitieren:
Meier, Janet Januar 2001: Der Städte- und Kulturtourismus in Madrid, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Toursimus, Spanien, Befragung, Städtetourismus, Empirische Untersuchung

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