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Stadtmarketing in Theorie und Praxis

Ein Vergleich österreichischer und deutscher Städte

Stadtmarketing in Theorie und Praxis
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Peter Lukas
  • Abgabedatum: August 1999
  • Umfang: 108 Seiten
  • Dateigröße: 5,2 MB
  • Institution / Hochschule: Johannes Kepler Universität Linz Österreich
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-5103-5
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-5103-5 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-5103-5 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Lukas, Peter August 1999: Stadtmarketing in Theorie und Praxis, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Betriebswirtschaft, Citymarketing, Kompetenz, Stadtmarketing

Diplomarbeit von Peter Lukas

Einleitung:

In den USA schrieb man das Jahr 1974, als der Wendepunkt in der Stadtentwicklungspolitik vollzogen wurde. Durch die Kürzung für den staatlichen Städtebau wurden die Kommunen gezwungen, Eigenverantwortung zu übernehmen. Die ökonomischen Entwicklungen traten anstelle der traditionellen Planungsanliegen. Die Stadtentwicklung war vor allem vom Public-Private-Partnership geprägt. Gemeinsam kooperierte man bei U-Bahnprojekten, Hotels, Bürokomplexen und Straßen. Die erzielten Gewinne wurden zwischen Stadt und privaten Sponsoren aufgeteilt. 1979 wurde unter Thatcher in England die traditionelle Planungspolitik durch eine modifizierte Stadtentwicklungsplanung ersetzt. Diese Stadtentwicklungsplanung stand unter dem Aspekt zur Förderung des Wirtschaftswachstums. Erreicht werden sollte das Ziel mittels Reduzierung der öffentlichen Ausgaben und Beschränkung der lokalen Autonomie. Deregulierung von Entscheidungsprozessen sowie die Zentralisierung der Entscheidungsstrukturen setzten sich gleichermaßen durch. Die städtische Entwicklungspolitik wurde durch Privatisierung kommunaler Aufgaben bestritten.' Problemstellung:

Stadtmarketing hat trotz seinen Anfängen in den 80er Jahren nichts an Aktualität eingebüßt. So wurde die Bedeutung eines ganzheitlichen Marketings für Kommunen lange Zeit unterschätzt. Die meisten Städte beschränkten sich auf die Entwicklung von Logos und Slogans. Seit dem sich Städte immer mehr durch wirtschaftliche und gesellschaftliche Veränderungen einer immer stärkeren Wettbewerbssituation ausgesetzt sehen, wird dem Stadtmarketing verstärkt Rechnung getragen. Die Standortwahl vieler Firmen wird in Zukunft sehr entscheidend vom Gedanken geprägt sein, welche Standortvoraussetzungen eine Stadt bietet. Nicht nur wirtschaftliche Gesichtspunkte werden zukünftig entscheidend sein, sondern auch kulturelle und soziale Aspekte rücken immer mehr in den Vordergrund. Erst alle Komponenten zusammen machen einen Standort interessant. Das Stadtmarketing versucht, durch Konzepte in allen wichtigen Teilbereichen diese Gesichtpunkte zu berücksichtigen und zu verbessern. Stadtmarketing ist somit ein ganzheitlicher Ansatz zur Verbesserung des Standortes Stadt Gerade das nach innen gerichtete Marketing ist durch die verschärfte Haushaltslage der Städte ein immer wichtigerer Teilbereich des Stadtmarketings geworden. Dies zeigt eine vor kurzem von den Mitgliederstädten des Deutschen Städtetages in Auftrag gegebene Umfrage. Sie besagt, dass in 83 % aller deutschen Städte derzeit konkrete Modernisierungsmaßnahmen stattfinden. Auch der Freistaat Bayern beginnt mit einer Verwaltungsreform in sämtlichen Ministerien, Behörden, Wasserwirtschafts- und Landesratsämtern. Hauptziel der Reform ist die Umgestaltung der Verwaltung zu einem wirtschaftlich arbeitenden und effektiven „Dienstleistungsunternehmen“. Die „Verbetriebswirtschaftlichung“ öffentlicher Planungspolitik hat zu dem Begriff Stadtmarketing geführt.

Zielsetzung dieser Diplomarbeit ist es, unterschiedliche Stadtmarketingkonzepte in Österreich und Deutschland aufzuzeigen. Die unterschiedlichen Begrifflichkeiten wie „Stadtmarketing“, „Citymarketing“ und „Regionalmarketing“ sind zu trennen. Stadtmarketing wird meistens als Stadtwerbung bezeichnet, jedoch besteht Stadtmarketing aus mehreren Komponenten. Der gewünschte Erfolg stellt sich nur ein, wenn alle Komponenten zusammenspielen. Mit dieser Diplomarbeit soll auch gezeigt werden, dass Stadtmarketing nichts an Wichtigkeit verloren hat.

Gang der Untersuchung:

Der erste Teil dieser Diplomarbeit beschäftigt sich mit der theoretischen Auseinandersetzung des Stadtmarketings. Allgemeine Grundlagen, gesellschaftliche und wirtschaftliche Einflussfaktoren für ein Stadtmarketing und konzeptionelle Grundlagen bilden die Teilbereiche. Im zweiten Teil dieser Diplomarbeit, der einen Schwerpunkt der Arbeit darstellt, wurden sieben Städte (vier aus Österreich und drei aus , Deutschland) ausgewählt, anhand derer mögliche Stadtmarketingkonzepte aufgezeigt werden sollen. Die Wahl fiel dabei auf die Städte Ried im Innkreis, Passau, Wels, Rosenheim, Salzburg, Ingolstadt und Linz. Den Abschluss dieser Arbeit bilden die Förderprogramme der Europäischen Union. Speziell betrachtet werden die Projekte für den Stadtbereich. Zwei zur Zeit laufende Stadtentwicklungsprogramme werden vorgestellt: das Projekt URBAN Wien und URBAN Graz.

Inhaltsverzeichnis:

1. EINLEITUNG 3
1.1 PROBLEMSTELLUNG 3
12 ZIELSETZUNG 4
1.3 AUFBAU 4
2. GRUNDLAGEN 5
2.1 BEGRIFFSERKLÄRUNG UND ABGRENZUNG 5
2.1.1 Stadtmarketing 5
2.1.2 Citymarketing 6
2.1.3 Regionalmarketing 7
2.1.4 Stadtentwicklungsplanung 7
2.2 DER MARKETINGANSATZ UND DIE UBERTRAGBARKEFF AUF DIE STADT 8
3. GESELLSCHAFTLICHE UND WIRTSCHAFTLICHE EINFLUSSFAKTOREN FÜR EIN STADTMARKETING 10
3.1 RAHMENBEDINGUNGEN FÜR DEN EINSATZ VON STADTMARKETING 11
3.1.1 Verschärfte Haushaltslage 12
3.1.2 Zunehmend kleinerer politischer Spielraum 12
3.1.3 Demographische Veränderungen 12
3.1.4 Neue Kommunikationstechnologien 12
3.1.5 Partizipationsforderungen der Bürger 13
3.1.6 Strukturwandel in der Wirtschaft 13
3.1.7 Gesellschaftlicher iVertewandel 13
3.1.8 Erhöhter Konkurrenzdruck zwischen den Gemeinden 13
3.1.9 Zunehmende Komplexität der kommunalen Aufgaben 14
3.2 ÜBERBLICK ÜBER DEN STADTMARKETINGPROZEß 14
3.3 TEILBEREICHE DES STADTMARKETINGS NACH ZIELGRUPPEN 17
3.3.1 Nach außen gerichtetes Stadtmarketing 17
3.3.2 Nach innen gerichtetes Stadtmarketing 18
3.4 BEDEUTUNG UND UNTERSCHIED ZWISCHEN „HARTEN“ & „WEICHEN“ STANDORTFAKTOREN 19
3.5 DIE ROLLE EINES EXTERNEN BERATERS 21
3.6 DIE EINBINDUNG DER POLITISCHEN FÜHRUNG IN DEN ENTWICKLUNGSPROZEIIFUR EIN STADTMARKETING 23
4. KONZEPTIONELLE GRUNDLAGEN DES STADTMARKETING 25
4.1 ZIELE DES STADTMARKETING 25
4.1.1 Problematik der Zielformulierung 27
4.1.2 Zielgruppen 27
4.2 ROLLE DES COROPRATE IDENTITY 27
4.3 DAS LEITBILD 29
4.3.1 Rolle des Leitbildes 29
4.3.2 Aufbau eines Leitbides 30
4.3.3 Leitbildentwicklung 31
4.4 INSTRUMENTE DES STADTMARKETING 32
4.4.1 Produkt-Mix 33
4.4.2 Kontrahierungs-Mix 34
4.4.3 Distribution-Mix 34
4.4.4 Kommunikation-Mix 35
4.4.5 Service-Mix 35
4.5 CHANCEN UND PROBLEME BEI DER PRAKTISCHEN UMSETZUNG 36
4.6 BISHERIGE ERFAHRUNGEN MIT STADTMARKETING 38
4.7 WAS STADTMARKETING BEWIRKEN KANN 39
5. STADTMARKETING IN DER PRAXIS 40
5.1 STADTMARKETING DER STADT RIED IM INNKREIS 41
5.1.1 Standortmarketing 41
5.1.2 Besuchermarketing 42
5.1.3 Bürgermarketing 44
5.1.4 Zukunisperspektiven 45
5.2 STADTMARKETING DER STADT PASSAU 46
5.2.1 Innenmarketing 46
5.2.2 Bürgermarketing 48
5.2.3 Auswirkungen des neuen Reformkurses auf die einzelnen Teilbereiche 48
5.2.4 Besuchermarketing 50
5.2.5 Zukunftsperspektiven 51
5.3 STADTMARKETING DER STADT WELS 53
5.3.1 Besuchennarketing 53
5.3.2 Standortmarketing 57
5.3.3 Ausblick 58
5.4 STADTMARKETING DER STADT ROSENHEIM 59
5.4.1 Besuchermarketing 61
5.4.2 Standortmarketing 61
5.4.3 Zukunftsperspektiven 64
5.5 STADTMARKETING DER STADT SALZBURG 65
5.5.1 Besuchermarketing 65
5.5.2 Standortmarketing 70
5.5.3 Regionalmarketing 71
5.6 STADTMARKETING DER STADT INGOLSTADT 72
5.6.1 Bürgermarketing 73
5.6.2 Standortmarketing 75
5.6.3 Besuchermarketing 77
5.7 STADTMARKETING DER STADT LINZ 79
5.7.1 Standortmarketing 80
5.7.2 Regionalmarketing 82
5.8 EU-FÖRDERPROGRAMME FÜR STADTMARKETING 83
5.8.1 Städtische Pilotprojekte 84
5.8.2 Einrichtung von Vorschlägen bis zur Verwirklichung der Pilotprojekte 86
5.8.3 Die Erfahrungen der ersten vier Jahre (1989-1993) 87
6. ZUSAMMENFASSUNG 92
7. LITERATURVERZEICHNIS 95
8. ABBILDUNGSVERZEICHNIS 101

Arbeit zitieren:
Lukas, Peter August 1999: Stadtmarketing in Theorie und Praxis, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Betriebswirtschaft, Citymarketing, Kompetenz, Stadtmarketing

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