Stadtmarketing 2002
Krems kreativ, innovativ, progressiv
- Art: Diplomarbeit
- Autor: Oliver Plischek
- Abgabedatum: Oktober 2002
- Umfang: 171 Seiten
- Dateigröße: 900,7 KB
- Note: 1,0
- Institution / Hochschule: Wirtschaftsuniversität Wien Österreich
- ISBN (eBook): 978-3-8324-6478-3
-
ISBN (Paperback) :
978-3-8324-6478-3 P - ISBN (CD) :978-3-8324-6478-3 CD
- Sprache: Deutsch
- Prämierung:
- Arbeit zitieren: Plischek, Oliver Oktober 2002: Stadtmarketing 2002, Hamburg: Diplomica Verlag
- Schlagworte: Stadtmarketing, Konzeption, Einzelhandel, Leitbild, USP
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Diplomarbeit von Oliver Plischek
Zusammenfassung:
Die Diplomarbeit behandelt unter Berücksichtigung innovativer Trends die Erstellung von Stadtmarketingkonzepten am Beispiel der Donaumetropole Krems.
Stadtmarketing ist aufgrund eines allgemeinen Kaufkraftabflusses aus der Innenstadt und geringerer Besucherfrequenzen ein hochaktuelles Thema. Bevor gezielte Maßnahmen getroffen werden, sind eine Stärken-Schwächen-Analyse und eine Umfeldanalyse durchzuführen. Die Zielplanung beginnt mit der Definition eines Leitbildes, das die Zukunftsvisionen der Stadt in 10-15 Jahren darstellt.
Zentrale Aufgabe ist es, die Stadt klar zu positionieren und unique selling propositions festzulegen. In Krems bieten sich als Alleinstellungsmerkmale vor allem deren Status als Bildungs- und Kunstmetropole bzw. die Verleihung des Weltkulturerbes an. In der Strategie- und Maßnahmenplanung können die klassischen Marketinginstrumente Produkt-, Kommunikations-, Preis- und Distributionspolitik eingesetzt werden. Vor allem Event Marketing spielt in unserer Erlebniswelt eine immer größere Rolle zur Erhöhung der Cityattraktivität.
In der Umsetzung eines Stadtmarketingkonzepts sind vorrangig Interessensgemeinschaften tätig, der Einsatz eines professionellen Citymanagers ist aber empfehlenswert. Erfolgskontrollen und Trendanpassungen sind laufend durchzuführen, damit eine Stadt attraktiv, modern und wettbewerbsfähig bleibt.
Inhaltsverzeichnis:
| Teil 1: Stadtmarketing allgemein | ||
| 1. | Einleitung | 1 |
| 1.1 | Entwicklung von Städten | 1 |
| 1.2 | Problematik und Entstehung von Stadtmarketing | 2 |
| 2. | Die City | 5 |
| 2.1 | Definition „City“ | 5 |
| 2.2 | Funktionen einer urbanen City | 6 |
| 3. | Stadtmarketing (Grundlagen) | 8 |
| 3.1 | Definitionen von Stadtmarketing | 8 |
| 3.2 | Konfliktfelder zwischen Einzelhandel und Interessen der Gemeinden | 11 |
| 3.3 | Bestandteile von Stadtmarketing | 12 |
| 3.4 | Akteure des Stadtmarketings | 14 |
| 3.5 | Grundsätze und Erfolgsfaktoren für Stadtmarketing | 15 |
| 3.6 | Exkurs: Haupthandlungsfelder für Stadtmarketing in Dresden | 18 |
| 4. | Der Stadtmarketingprozeß | 18 |
| 4.1 | Organisation und Situationsanalyse | 18 |
| 4.1.1 | Stärken-Schwächen-Analyse | 20 |
| 4.1.2 | Chancen-Risiken-Analyse | 23 |
| 4.2 | Zielplanung | 24 |
| 4.2.1 | Leitbild | 24 |
| 4.2.2 | Stadtmarketingziele | 26 |
| 4.2.3 | Strategie- und Maßnahmenplanung | 27 |
| 4.2.3.1 | Produktpolitik | 28 |
| 4.2.3.2 | Kommunikationspolitik | 31 |
| 4.2.3.3 | Preispolitik | 36 |
| 4.2.3.4 | Distributionspolitik | 37 |
| 4.2.3.5 | Exkurs: Darstellung des Marketing-Mix nach Schörghuber | 39 |
| 4.2.3.6 | Exkurs: Erfolgsfaktoren für eine attraktive Innenstadt | 40 |
| 4.2.3.7 | Empfehlungen des GMA-Gutachtens für die Einzelhandelsbetriebe | 42 |
| 4.2.4 | Umsetzung, Finanzierung und Erfolgskontrolle | 44 |
| 4.2.4.1 | Umsetzung | 44 |
| 4.2.4.2 | Finanzierung | 46 |
| 4.2.4.3 | Erfolgskontrolle | 48 |
| 4.2.5 | Beruf „City-Manager“ | 49 |
| 4.2.6 | Exkurs: Städte im Internet | 51 |
| Teil 2: Umfeldanalyse | ||
| 1. | Politische Entwicklung | 54 |
| 2. | Demographischer Wandel | 54 |
| 3. | „New Work“ - Arbeitskulturen der Zukunft | 55 |
| 4. | Wirtschaftliche Entwicklung | 56 |
| 4.1 | Konjunkturanalyse | 56 |
| 4.2 | Trends im Handel | 58 |
| 4.3 | Shopping- und Konsumtrends | 60 |
| 4.4 | “Hype“-Branchen | 62 |
| 5. | Tourismus- und Freizeittrends | 64 |
| 6. | City-Trends | 67 |
| 7. | Jugendtrends | 68 |
| 8. | Seniorentrends | 69 |
| 9. | Trendprognosen von Matthias Horx (www.zukunftsinstitut.de) | 71 |
| Teil 3: Donaumetropole Krems 2002 | ||
| 1. | Geschichte und Standort | 76 |
| 2. | Demographische Daten | 79 |
| 3. | Wirtschaftliche Daten | 80 |
| 4. | Stärken- und Schwächenanalyse | 85 |
| 4.1 | Bevölkerung | 87 |
| 4.2 | Infrastruktur/Stadtverwaltung | 87 |
| 4.3 | Stadtplanung/Innenstadt | 89 |
| 4.4 | Umwelt/Energie | 91 |
| 4.5 | Verkehr | 92 |
| 4.6 | Öffentlichkeitsarbeit/PR | 95 |
| 4.7 | Gewerbe/Industrie/Einzelhandel/Dienstleistungen | 98 |
| 4.8 | Tourismus | 100 |
| 4.9 | Bildungswesen | 103 |
| 4.10 | Kultur/Freizeit | 105 |
| 4.11 | Jugend | 107 |
| 5. | Aktionsradius von Interessensgemeinschaften | 109 |
| 5.1 | Allgemeines über Interessensgemeinschaften | 109 |
| 5.2 | Die Kremser Kaufmannschaft | 109 |
| 5.2.1 | Name, Sitz und Zweck | 109 |
| 5.2.2 | Organe der Kremser Kaufmannschaft | 110 |
| 5.2.3 | Rechte und Pflichten aus der Mitgliedschaft | 110 |
| 5.2.4 | Mittel zur Erreichung des Vereinszweckes | 112 |
| 5.2.5 | Aktivprogramm und künftige Ziele | 112 |
| Teil 4: FUTURE VISIONS -STADTMARKETING KONZEPT „KREMS KREATIV, INNOVATIV, PROGRESSIV“ | ||
| 1. | Leitbild für Krems | 117 |
| 2. | Slogan | 119 |
| 3. | USP (Unique selling proposition) | 120 |
| 4. | Maßnahmen | 122 |
| 4.1 | Produktpolitik | 122 |
| 4.1.1 | Infrastruktur | 122 |
| 4.1.1.1 | Sicherheit | 122 |
| 4.1.1.2 | Maßnahmen zum Thema „Soziales“ | 124 |
| 4.1.1.3 | Maßnahmen zum Thema „Stadtgestaltung“ | 125 |
| 4.1.2.4 | Thema „Verkehr“ | 126 |
| 4.1.2 | Branchenmix/-angebot | 128 |
| 4.1.3 | Merchandising/Stadtprodukte | 133 |
| 4.1.4 | Tourismus | 133 |
| 4.1.5 | Gastronomie | 135 |
| 4.1.6 | Kultur | 139 |
| 4.1.7 | Jugend=Kernzielgruppe | 142 |
| 4.2 | Kommunikationspolitik | 146 |
| 4.2.1 | Events | 147 |
| 4.2.2 | Märkte | 150 |
| 4.2.3 | Messen und Ausstellungen | 152 |
| 4.2.4 | Werbung | 153 |
| 4.2.5 | Direct Marketing | 154 |
| 4.2.6 | Verkaufsförderung | 155 |
| 4.3 | Preispolitik | 157 |
| 4.4 | Distributionspolitik | 158 |
| 5. | Umsetzung | 159 |
| Zusammenfassung | 160 | |
| Literaturverzeichnis | 162 |
Problemdilemma der Parkgaragen Kasernstraße, Utzstraße und Ringstraße rund um das Zentrum ist nicht die Entfernung zur Innenstadt, sondern sind die Gebühren, die bei den Gratisparkplätzen beispielsweise im Bühl-Center nicht eingehoben werden. Seit November 1995 ist der Stadtbus auf 5 Linien im 30-Minuten-Takt im Einsatz und transportiert jährlich rund 740.000 Fahrgäste. Er wird von Montag bis Freitag täglich von rund 2600 Menschen in Anspruch genommen, an Samstagen von rund 1.500. Der volkswirtschaftliche Nutzen liegt bei ca. 1,7 Mio Euro und wird erklärt durch Kosteneinsparungen aufgrund der geringeren Anzahl von notwendigen ZentrumsParkplätzen und der Verringerung von Unfällen, Luftverschmutzung und Staus. Für den Stadtbus wurden Leistungsverbesserungen durchgeführt wie die Einbeziehung des am Stadtrand liegenden Gewerbeparks in das Stadtbusnetz und die Einführung eines Nightliners unter Eingliederung des Cinemaplexx nach dem Modell der Städte Laa und Mistelbach. Die Gebührenpflicht in den Kurzparkzonen beträgt ab 1.Jänner 2001 0,50 Euro pro Stunde. Beibehalten wurde die gebührenfreie Zeit zwischen 12 und 14 Uhr. Nach wie vor ist auch das 10-Minuten-Gratisparken möglich. Die neuen Parkscheine sind gelb und werden ausschließlich als 1-Stunden-Parkscheine ausgegeben. [...]
Im Vergleich zu anderen Städten bietet Krems überdurchschnittlich viele Parkplätze im Zentrum an. Ein elektronisches Parkleitsystem informiert seit Juli 2001 die Autofahrer, in welchen Parkdecks es wie viele freie Stellplätze gibt. Insgesamt wurden neun dynamische Wegweiser an den Haupteinfahrtsstraßen aufgestellt, die die freie Stellplatz-Anzahl in den vier öffentlich nutzbaren Parkgaragen im Zentrum anzeigen. 19 statische Wegweiser ergänzen das System. Trotz des Parkleitsystems ist die Auslastung der 4 erfaßten Parkdecks sehr unterschiedlich: Die Tagesspitze tritt in allen Parkhäusern am späteren Vormittag etwa zwischen 1030 und 12 Uhr auf. Eine Ausnahme stellt das Bahnhofsparkdeck dar, dessen Auslastungsspitze schon ab etwa 8 Uhr erreicht ist. Die höchsten Auslastungen unter der Woche sind Montag, Dienstag und Donnerstag zu verzeichnen. Einzeluntersuchungen: Das Bahnhofsparkdeck, das als Park-Ride-Anlage dient, ist bis zu 100 % an Werktagen ausgelastet, bis 16 Uhr sind ca. 90 % belegt, die Auslastung beträgt an Samstagen maximal 20 % und ca. 10 % an Sonn- und Feiertagen. Das Parkdeck Ringstraße (1 Euro Parkgebühr für eine Zeitdauer bis zu 12 Stunden) hat eine Auslastung von ca. 50-60 % am späten Vormittag und ca. 40 % zur Nachmittagsspitze um 16 Uhr. Es hat von allen Parkdecks die schwächste Auslastung, die durch Rückvergütungen durch die Innenstadtbetriebe in Form von Jetons („Park Euro“) verbessert werden soll. Für monatlich 22 Euro im Parkhaus bzw. 19 Euro auf dem offenen Parkdeck können Autolenker als neue Maßnahme der Stadt Krems einen Dauerparkplatz mieten. Das Parkdeck Kasernstraße (1 Euro Parkgebühr pro angefangener Stunde, maximal 10 Euro) ist um 10 % höher ausgelastet als das Parkdeck Ringstraße, was allerdings auf die geringe Stellplatzanzahl (60) zurückzuführen ist. [...]
Krems ist Verkehrsknotenpunkt für wichtige Straßenverbindungen (B 37 nach Zwettl, S 5 nach Wien, B 3 und B 33 nach Melk, S 33 nach St.Pölten) und Bahnverbindungen (Franz Josefs-Bahn nach Wien, Kamptalbahn nach Horn, Donau-Ufer-Bahn nach St.Valentin bzw. Verbindung nach St.Pölten). Der Kremser Bahnhof erhält derzeit um 2,68 Millionen Euro ein neues, zeitgemäßes Erscheinungsbild - es wird neben kompletten Renovierungen und Umstrukturierungen der zweigeschossigen Bahnhofshalle und der Errichtung neuer Geschäfte ein witterungsgeschützter Zugang von den Bushaltestellen zum Haupteingang des Bahnhofes ermöglicht. Im äußeren Stadtteil Gneixendorf liegt ein Flughafen mit 742 m Asphaltpiste, der auch als Zollflugplatz verwendet wird. Die allgemeine Verkehrssituation wird von 49 % der Befragten als unzufriedenstellend eingestuft, sehr zufrieden sind nur 4 %. Laut SPÖ-Verkehrsmasterplan fehlen 1000 Parkplätze, die durch Parkdecks (Ringstraße, Körnermarkt, Castka-Bereich) gedeckt werden könnten. Blickt man allerdings auf die Auslastung der Parkdecks, kann man von Parkplatzmangel nicht sprechen. Übersicht Parkplatzangebot Innenstadt (Februar 2001): Parkflächen - maximal 5 Gehminuten zur Fußgängerzone: Altstadt Südlich der Altstadt (Bereich zwischen Ringstraße und Bahn) Alte Sporthalle Parkdecks (Ringstraße, Kasernstraße, Felsengarten) Westlich der Altstadt (Kasernstraße, Schillerstraße) Gesamt Parkflächen - maximal 10 Gehminuten zur Fußgängerzone: Parkdeck Bahnhof Westlich der Altstadt (bis zum Kloster Und) Gesamt 550 320 870 750 775 90 400 355 2370 [...]
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Link zur Arbeit:
http://www.diplom.de/ean/9783832464783
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Plischek, Oliver Oktober 2002: Stadtmarketing 2002, Hamburg: Diplomica Verlag
Schlagworte:
Stadtmarketing, Konzeption, Einzelhandel, Leitbild, USP



