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Stadt Rottenburg am Neckar. Eine Stadt im Wandel?

Erste Szenarien zur Stadtentwicklung bis 2005

Stadt Rottenburg am Neckar. Eine Stadt im Wandel?
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Peter Rienhardt
  • Abgabedatum: März 1997
  • Umfang: 137 Seiten
  • Dateigröße: 10,7 MB
  • Note: 1,0
  • Institution / Hochschule: Eberhard Karls Universität Tübingen Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-0590-8
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-0590-8 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-0590-8 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Rienhardt, Peter März 1997: Stadt Rottenburg am Neckar. Eine Stadt im Wandel?, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Arbeitsplatzentwicklung, Berufspendlerproblematik, Gewerbeentwicklung, Stadtentwicklungsszenarien, Wohnbauentwicklung

Diplomarbeit von Peter Rienhardt

Zusammenfassung:

In der vorliegenden Diplomarbeit „Stadt Rottenburg am Neckar. Eine Stadt im Wandel? Erste Szenarien zur Stadtentwicklung bis 2005“ am Geographischen Institut der Universität Tübingen (Prof. D. Eberle) werden für die Stadt Rottenburg am Neckar - eingebettet in den erst jüngst initiierten Prozess der Stadtentwicklungsplanung (1997/98) - erste Szenarien einer zukünftig möglichen Entwicklung der Stadt Rottenburg aufgezeigt. Dies erfolgt auf der Grundlage der Bevölkerungsentwicklung und im wesentlichen unter Verwendung der Szenariotechnik, die es ermöglicht alternative Entwicklungsmöglichkeiten zu erarbeiten und darzustellen.

Die Bevölkerungsentwicklung und die Flächenverfügbarkeit zu Siedlungs- und Gewerbezwecken werden hierbei als dominante, zentrale Punkte einer zukünftigen Stadtentwicklung zugrundegelegt. Die Szenarien sind im wesentlichen auf der Ebene der Stadtteile (17 Stadtteile + Kernstadt) angelegt, da es offensichtlich war, dass die Bevölkerungsverteilung in ganz erheblichem Maße die Entwicklung der Stadtteile und deren Funktionen im gesamtstädtischen Kontext beeinflusst. Es erschien sinnvoll, mittels einiger Szenarien zur Bevölkerungsentwicklung eine Diskussion und Zielfestlegung im Rahmen der STEP zu unterstützen. Dementsprechend enthält der Bericht keine Prognosen oder Leitbilder, noch wurde der zugrunde liegende Flächennutzungsplanentwurf als solcher oder einzelne, darin ausgewiesene Wohnbau- oder Gewerbestandorte geprüft und bewertet.

Die Szenarien basieren auf der FNP-Fortschreibung („Erläuterungsbericht zur Anhörung der Träger öffentlicher Belange §4 BauGB“, Stand Oktober 1996) und zeigen das darin enthaltene Entwicklungspotential bis 2005 unter Berücksichtigung der realen Entwicklung der letzten 20 bis 25 Jahre auf und verdeutlichen im Rahmen der durch den FNP vorgesehenen Handlungsspielräume einige alternative Entwicklungsmöglichkeiten.

Neben der qualitativen und quantitativen Darstellung der historischen Entwicklung (Bevölkerungsentwicklung, Gewerbe, Sozialversichtungspflichtig Beschäftigte, Pressespiegel, Stadtteilkurzcharakteristika usw.) wird in einem ersten Ansatz unter bestimmten Prämissen (Regionalplan, Topographie, Schiene/Straße, Harmonisierung und Tragfähigkeit) einzelnen Stadtteilen die Schwerpunktfunktion Wohnen und Arbeiten zugewiesen.

Als weiterer Schritt müssten im Rahmen der Stadtentwicklungsplanung die verbleibenden Funktionen wie z.B. Kultur, Freizeit, Versorgung usw. ebenfalls auf Stadtteilebene zugewiesen werden. Diese - aufgrund bestehender Potentiale und vorhandener Ausstattung - festgelegte funktionsräumliche Zuordnung wäre dann die Umsetzungsgrundlage einer dynamischen Stadtentwicklungsplanung.

Mit den vorliegenden Szenarien besteht die Möglichkeit, in die Diskussion um die zukünftige Entwicklung „Weiter so wie bisher“ (Status quo-Szenario „Disperser Raum“) oder „Ab jetzt ganz anders“ (Alternativszenario „Dezentrale Konzentration“) einzusteigen.

Inhaltsverzeichnis:

Abkürzungsverzeichnis I
Pressespiegel II
1. Einleitung 1
1.1 Das Ziel der Arbeit 1
1.2 Die Rahmenbedingungen 1
1.3 Zur Datengrundlage 2
1.4 Einige Bemerkungen zum Text 2
1.5 Zur Gliederung der Arbeit 3
2. Zur Methodik 4
2.1 Die Entwicklung und Planungskonzepte der Stadtentwicklungsplanung 4
2.2 Die Szenariotechnik und deren Positionierung in der Prognostik 7
2.2.1 Die Szenariotechnik 9
2.2.1.1 Die verschiedenen Szenariotypen 10
2.2.1.2 Der Vergleich der Prognose- und Szenariotechnik 12
2.3 Zum Verständnis der vorliegenden Szenarioanwendung 13
2.4 Die Szenarien in der Übersicht 14
3. Die Grundlagen der Stadtentwicklungsszenarien 17
3.1 Die Lage und der Charakter Rottenburgs 17
3.2 Die Einbindung in die Verwaltungs- und Raumordnungsstruktur 19
3.2.1 Die Position Rottenburgs innerhalb der Verwaltungsgliederung 19
3.2.2 Die Einbindung in die regionale Siedlungsstruktur 20
3.3 Die Bevölkerungsentwicklung 25
3.3.1 Die Bevölkerungsentwicklung in Rottenburg 27
3.3.2 Die Bevölkerungsentwicklung auf Stadtteilebene 29
3.3.3 Die natürliche Bevölkerungsentwicklung auf Stadtteilebene 29
3.4 Die Pendlersituation in Rottenburg 31
3.4.1 Die Pendlersituation im Überblick 31
3.4.2 Die Pendlerströme auf Gemeindeebene 32
3.4.3 Die Verbesserungsmöglichkeiten der Berufspendlerbilanz 32
3.5 Die prognostizierte Bevölkerungsentwicklung 33
3.5.1 Die Bewertung der prognostizierten Bevölkerungsentwicklung 34
3.5.2 Die Bevölkerungsprognosen auf Stadtteilebene 36
3.6 Die Wohnungsbedarfsberechnung bis 2005 40
3.6.1 Die Berechnung des Wohnungsgrunddefizits 40
3.6.2 Die Berechnung des Wohnraumanpassungsdefizits 41
3.6.3 Die Berechnung des Wohnraumergänzungsbedarfs 41
3.6.4 Die Berechnung des Wohnungsersatzbedarfs 46
3.6.5 Der Bauflächenbedarf für den Wohnungsbedarf bis 2005 46
3.7 Der Vergleich des Anpassungs- und Ergänzungsbedarfs mit dem Baulückenbestand 49
3.8 Das Wohnbauflächenpotential für Neuansiedlungen bis 2005 50
3.9 Das Gewerbebaulandpotential bis 2005 51
3.9.1 Der Veränderungsbedarf bestehender Gewerbeansiedlungen 51
3.9.2 Das Gewerbeflächenpotential auf Stadtteilebene bis 2005 53
4. Das Status quo-Szenario „Disperser Raum“ 55
4.1 Die Bevölkerungsentwicklung in Rottenburg bis 2005 55
4.1.1 Die Abschätzung des Arbeitskräftepotentials bis 2005 56
4.2 Die Auswirkungen der Gewerbebaulanderschließung 59
4.2.1 Das Beschäftigungspotential bis 2005 59
4.2.2 Die arbeitsplatzabhängige Bevölkerungsentwicklung bis 2005 60
4.3 Die Bewertung des Szenarios „Disperser Raum“ 61
4.3.1 Das Bevölkerungspotential der FNP-Wohnbauflächen 62
4.3.2 Das Beschäftigungspotential der FNP-Gewerbebauflächen 62
4.3.3 Das Arbeitskräfteangebot und Beschäftigungspotential im Vergleich 62
4.3.4 Die Bewertung des Szenarios „Disperser Raum“ 63
5. Die Folgen des Wachstums 64
6. Das Alternativszenario „Dezentrale Konzentration“ 65
6.1 Die Grundlagen der Subszenarien 65
6.2 Der Bewertungsmaßstab der Subszenarien zur „Dezentralen Konzentration“ 66
6.3 Die Subszenarien der „Dezentralen Konzentration“ 67
6.3.1 Das Szenario „Regionalplan“ 69
6.3.2 Das Szenario „Topographie“ 70
6.3.3 Das Szenario „Schiene/Straße“ 71
6.3.4 Das Szenario „Harmonisierung“ 73
6.3.5 Das Szenario „Tragfähigkeit“ 75
6.4. Die Bewertung des Szenarios „Dezentrale Konzentration“ 77
7. Die Schlussbetrachtung 80
Literatur- und Kartenverzeichnis L 1
Verzeichnis Anhang A 1
Definitionen A 2
Erläuterungen zur Stadtteilkurzcharakteristik A 4
Stadtteilkurzcharakteristiken A 6
Ziel- und Herkunftsgemeinden der Pendlerinnen 1987 A 25
Topographie und räumlicher Bezug (Ausklappkarte) A 26
Bevölkerungsentwicklung nach Stadtteilen A 27
Verzeichnisse A 30

Arbeit zitieren:
Rienhardt, Peter März 1997: Stadt Rottenburg am Neckar. Eine Stadt im Wandel?, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Arbeitsplatzentwicklung, Berufspendlerproblematik, Gewerbeentwicklung, Stadtentwicklungsszenarien, Wohnbauentwicklung

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