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Sportsponsoring bei der FIFA Fußballweltmeisterschaft 2006 in Deutschland

Das System der 15 Exklusivsponsoren

Sportsponsoring bei der FIFA Fußballweltmeisterschaft 2006 in Deutschland
Über dieses Buch
  • Art: Bachelorarbeit
  • Autor: Matthias Müller
  • Abgabedatum: Dezember 2004
  • Umfang: 54 Seiten
  • Dateigröße: 449,8 KB
  • Note: 1,0
  • Institution / Hochschule: Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-8754-6
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-8754-6 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-8754-6 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Müller, Matthias Dezember 2004: Sportsponsoring bei der FIFA Fußballweltmeisterschaft 2006 in Deutschland, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Sponsoringkonzept, Marketinginstrument, Adidas, MasterCard, Avaya

Bachelorarbeit von Matthias Müller

Problemstellung:

Hervorgerufen durch den ständigen sozialen und ökonomischen Wandel unserer Gesellschaft unterliegt die Marketingkommunikation von Unternehmen einer stetigen Veränderung und Weiterentwicklung. Immer wieder werden neue Wege gesucht, um die Zielgruppen inhaltlich sowie emotional zu erreichen. Das Hauptaugenmerk liegt dabei heutzutage auf der Kombination aller Instrumente des Kommunikationsmixes und deren vollständige Integration in die Kommunikationspolitik eines Unternehmens. So hat sich im Verlauf der letzten 20 Jahre das Sportsponsoring als eine erfolgreiche Form der Kommunikation etablieren können. Das Sportsponsoring in Verbindung mit einem weiteren Kommunikationsinstrument, den Events, stellt den inhaltlichen Schwerpunkt der vorliegenden Untersuchung dar, die im Rahmen des Bachelor-Studiengangs Wirtschaftskommunikation an der FHTW Berlin vorgenommen wurde.

Die Untersuchung gibt einen Überblick über den aktuellen Stand der Sponsoring-Forschung und setzt diesen in den Kontext einer konkreten Sport-Großveranstaltung. Ziel ist es, die Chancen und Risiken des Sponsorings der FIFA Fußball-Weltmeisterschaft 2006™ als einer gemeinsamen Kommunikationsplattform von Sportsponsoring und Events anhand der Unternehmen Adidas, MasterCard und Avaya aufzuzeigen.

Im Rahmen der Arbeit wird dargelegt, was das Sportsponsoring und das Sponsoring eines Sport-Events so attraktiv gegenüber anderen Formen der Unternehmenskommunikation macht. Die Arbeit analysiert darüber hinaus die konkreten Zielstellungen dieser drei Unternehmen beim Sponsoring einer der weltgrößten Sportveranstaltungen und wägt Chancen aber auch mögliche Risiken ab.

Das Interesse des Autors zu diesem Thema wurde aufgrund diverser Seminare im Verlauf des Studiengangs Wirtschaftskommunikation geweckt. Gleichzeitig bietet sich der Bereich des Sportsponsorings als eine interessante Option für die weitere berufliche Laufbahn an.

Gang der Untersuchung:

Nach dieser kurzen Einführung und Darlegung der Aufgabenstellung wendet sich das zweite Kapitel der Arbeit dem Thema Sponsoring zu. Anhand von Definitionen und Merkmalen werden das Sponsoring und seine Erscheinungsformen erklärt sowie deren Bedeutung anhand der Struktur des Sponsoringmarktes in Deutschland näher erläutert. Die anschließende Einordnung in die Unternehmenskommunikation zeigt die Zusammenhänge des Sponsorings aus Sicht des Marketing und der jeweiligen Sponsoringpartner. Weiterhin wird die Notwendigkeit der interinstrumentellen Integration des Sponsorings in die Kommunikationspolitik eines Unternehmens wie auch der intrainsrumentellen Integration der einzelnen Sponsoringaktivitäten dargestellt.

Das dritte Kapitel widmet sich dem Sponsoring des Sports. Hier wird einleitend die wirtschaftliche Bedeutung des Sports und seine Einstufung als Kulturgut näher erläutert bevor die Entwicklung und Charakterisierung des Sportsponsorings dargestellt wird. Im Anschluss erfolgt die Erörterung der Motive, der Ziele und der Erscheinungsformen dieser Form des Sponsorings.

Das vierte Kapitel beginnt mit der Charakterisierung von Events, hier speziell der Sport-Events, bevor dann näher auf die Geschichte der Fußball- Weltmeisterschaften allgemein sowie die wirtschaftliche und mediale Bedeutung der FIFA Fußball-Weltmeisterschaft™ eingegangen wird. Den Hauptteil dieses Kapitels stellen dann das Sponsoringsystem der FIFA und ihrer Partner sowie die Erläuterung der Konzepte der Firmen Adidas, MasterCard und Avaya dar, anhand dieser die Chancen- und Risiken der jeweiligen Sponsoringkonzepte aufgezeigt werden.

Die Zusammenfassung der wichtigsten Details und deren kritische Bewertung sowie einige Überlegungen und Anmerkungen zum Thema Chancen und Risiken des Sponsorings der FIFA Fußball-Weltmeisterschaft 2006™ beenden die vorliegende Arbeit.

Zusammenfassung:

Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit dem Sponsoring und hier im speziellen dem Sportsponsoring. Anhand der FIFA Fußball-Weltmeisterschaft 2006™ werden die Möglichkeiten der sponsernden Unternehmen analysiert, dieses Event im Rahmen ihrer Unternehmenspolitik als Kommunikationsplattform zu nutzen.

Dazu werden im Folgenden die Aspekte des Sportsponsorings vor dem Hintergrund häufig zu optimistischer Erwartungshaltungen aufgezeigt und gleichzeitig auch die Grenzen dieses Marketinginstruments erläutert. Stellvertretend für alle „Exklusiv-Sponsoren“ der FIFA erfolgt die Analyse des Sponsoringkonzepts der Firmen Adidas, MasterCard und Avaya. Es wird die Notwendigkeit einer tief in die sonstigen Marketing-, Vertriebs- und Kommunikationskanäle eingebetteten Kampagne verdeutlicht und erläutert warum nur so der gewünschte Return on Investment zu gewährleisten ist.

Diese Arbeit analysiert, dass die zur Zielerreichung erforderlichen Maßnahmen ein hohes Kommunikationsbudget bedingen, welches sich durch die hohe Zielgruppenstreuung dieses Ereignisses nicht bei allen Sponsoren rechtfertigen lässt. Als Empfehlung dieser Untersuchung ist die Reduzierung des Sponsorenpools auf einen kleineren Kreis von „Exklusiv Sponsoren“ vorzunehmen. Die damit verbundenen Preissteigerungen des Engagements rechtfertigen sich durch eine höhere Wahrnehmung innerhalb der Zielgruppen und damit einer gesteigerter Möglichkeit des Imagetransfers.

Inhaltsverzeichnis:

Abstract II
Abstract in deutsch II
Abstract in englisch III
Inhaltsverzeichnis IV
Abbildungsverzeichnis VI
1. Einleitung 1
1.1 Zielstellung 1
1.2 Aufbau der Arbeit 2
2. Grundlagen und Einordnung des Begriff Sponsoring 3
2.1 Einordnung des Sponsorings 3
2.1.1 Definition 3
2.1.2 Merkmale des Sponsorings 4
2.1.3 Bereiche des Sponsorings 5
2.2 Struktur des Sponsoringmarktes 6
2.3 Einordnung des Sponsorings in die Kommunikationspolitik 7
2.3.1 Zusammenhänge aus Marketingsicht 7
2.3.2 Sponsoringform aus Sicht des Gesponserten 8
2.3.3 Sponsoringformen aus Sicht des Sponsors 9
2.3.4 Inter- und intrainstrumentelle Integration des Sponsorings 10
3. Sportsponsoring 12
3.1 Die wirtschaftliche Bedeutung des Sports 12
3.2 Sport als Kulturgut 13
3.3 Die Entwicklung des Sportsponsorings 15
3.4 Charakterisierung des Sportsponsorings 16
3.4.1 Definition des Sportsponsorings 16
3.4.2 Motive des Sportsponsorings 16
3.4.3 Ziele des Sportsponsorings 17
3.5 Erscheinungsformen des Sportsponsorings 19
3.5.1 Formen nach dem Sportsponsoringobjekt 19
3.5.2 Formen nach Nutzung und Umsetzung des Sportsponsoring 20
3.5.3 Formen nach Umfang des Sportsponsorings 22
4. Das Sponsoringsystem der FIFA Fußball-Weltmeisterschaft 2006™ 23
4.1 Charakterisierung von Sport-Events 23
4.2 FIFA Fußball-Weltmeisterschaften™ - Historische und wirtschaftliche Einordnung eines Traditionsturniers 24
4.2.1 Geschichte und Charakter 24
4.2.2 Die Fußball-Weltmeisterschaft als mediales Großereignis und Wirtschaftsfaktor 25
4.3 Das System der FIFA-Partner als Exklusivsponsoren 27
4.4 Zur Strategie ausgewählter Offizieller Partner der FIFA Fußball-Weltmeisterschaft 2006™ und ihrer Konzepte 29
4.4.1 Der Sponsoringansatz einer Produktmarke zur Fußball-Weltmeisterschaft am Beispiel Adidas 30
4.4.1.1 Unternehmenssituation und Sponsoringziele 30
4.4.1.2 Chancen und Risiken des Sportsponsorings 31
4.4.2 Der Sponsoringansatz einer Dienstleistungsmarke zur Fußball-Weltmeisterschaft am Beispiel MasterCard 34
4.4.2.1 Unternehmenssituation und Sponsoringziele 34
4.4.2.2 Chancen und Risiken des Sportsponsorings 35
4.4.3 Der Sponsoringansatz eines Unternehmens im Business to Business-Markt zur Fußball-Weltmeisterschaft am Beispiel Avaya 37
4.4.3.1 Unternehmenssituation und Sponsoringziele 37
4.4.3.2 Chancen und Risiken des Sportsponsorings 37
5. Fazit 39
6. Quellenverzeichnis 42
6.1 Bücher 42
6.2 Internetquellen 42
6.3 Studien 43
6.4 Zeitungen und Zeitschriften 43

Automatisiert erstellter Textauszug:

hin werden Organisationsmittel, wie Eintrittskarten, Parkscheine, Programmhefte, Startnummern oder Siegertreppchen dem Sponsor als Präsentationsflächen zur Verfügung gestellt. Für viele der Sponsoren ist es attraktiv, ihre Produkte im Rahmen eines Sportsponsoringengagements unmittelbar vorzuführen. Es wird ihnen damit ermöglicht, die Qualität und Leistungsfähigkeit der Produkte unter Beweis zu stellen. Diese Möglichkeit bietet sich hauptsächlich beim Einbau der Produkte in den Ablauf einer Veranstaltung oder im Rahmenprogramm an. Als Beispiel hierfür gelten Services von Computerfirmen, welche für die Zeitmessung bei Wettkämpen verantwortlich sind und dafür ihren Namen unter die Zeiteinblendung setzen dürfen. Weitere Beispiele sind die von Sponsoren gestellten Fuhrparks für Veranstaltungen, Getränkehersteller als Sponsoren übernehmen das Catering der Gäste oder Fotokopierhersteller statten das Pressezentrum mit ihren Geräten aus. Der Rahmen der Serviceleistungen wird in dieser Arbeit nur angedeutet, da diese in allen erdenklichen Formen erbracht werden können. Es ist vor allem für Firmen mit sportnahen Produkten eine interessante Form des Sponsorings. Weitere Maßnahmen im Umfeld von Veranstaltungen können Informationsstände, Aktionen, wie Produktvorführungen, Werbedurchsagen oder auch HospitalityAreas für ein ausgewähltes Publikum sein. Viele Verbände und Sponsoringpartner bieten heute das Recht auf die Nutzung bestimmter offizieller Prädikate an. Es gibt eine breite Palette mit unterschiedlichsten Formulierungen, die von Sportart zu Sportart variieren. Beispiele für diese offizielle Prädikatnutzung sind "Offizieller Ausrüster der Deutschen SkiNationalmannschaft" oder auch "Olympia Partner Deutschland". Ein Sponsor darf diese Prädikate für einen vereinbarten Zeitraum in seiner Werbung, auf Produkten oder Prospekten verwenden. Das Titelsponsoring oder generell die Benennung eines Sponsoringobjektes nach dem Sponsor ist eine immer populärer werdende Maßnahme. So tragen bestimmte Veranstaltungen oder Sportstätten Namen des Sponsors. Der Audi FIS Ski Worldcup oder die AOL-Arena in Hamburg gelten dafür als Beispiel. Im Mannschaftsbereich sind das Team Gerolsteiner im Radsport und ALBA Berlin im Basketball Beispiele für eine solche erfolgreiche Zusammenarbeit. Der Einsatz von Testimonials, also Sportlerpersönlichkeiten, die im Rahmen der [...]

Abhängig von den spezifischen Bedingungen einer jeden Sportart variieren die Möglichkeiten der kommunikativen Nutzung eines Sponsoringengagements sehr stark. Nachfolgend sind einige Kernmaßnahmen aufgezählt, die sich mit jeweils spezifischen Ausprägungen bei verschiedenen Objekten realisieren lassen. Die Markierung von Ausrüstungsgegenständen durch Sponsoren ist eine Möglichkeit zur Nutzung von Sportsponsoring. Sie beinhaltet die Kennzeichnung der Sportbekleidung, der Sportgeräte sowie der Transportmittel mit Namen und Logo eines Sponsors. Eine weitere Kernmaßnahme stellt die Präsenz im Umfeld von Veranstaltungen dar. Hier gilt als bekannteste Maßnahme die Bandenwerbung, die es in verschiedenen Formen, so zum Beispiel Dreh- und Wechselbandensystemen, gibt. Bei einigen Sportarten (Boxen, Volleyball oder Eishockey) steht die Spielfläche als Werbefläche zur Verfügung und bietet den Vorteil, im Gegensatz zur Bandenwerbung nicht durch die Medien ausgeblendet werden zu können. Weiter27 [...]

Unternehmen können mit zahlreichen verschiedenen Partnern aus dem Sport ein Sponsoringengagement eingehen. Diese Engagements lassen sich in drei Dimensionen systematisieren: Sportart, Leistungsebene und den organisatorischen Einheiten. Die Sportarten dominieren sehr stark das Image des Sponsoringobjektes, gleichzeitig bestimmen sie die maximale Zielgruppe für die Aktivitäten des Sponsors. Dies geschieht über das generelle Interesse des Publikums an der Sportart. In Deutschland sind mehr als 55 Sportarten innerhalb des DSB (Deutscher Sportbund) vertreten. Hinsichtlich der Leistungsebene bieten sich Spitzen- bzw. Leistungssport, Breitensport oder Nachwuchssport als Möglichkeiten für das Sponsoring. Diese Dimension beeinflusst die Qualität und Quantität der Zielgruppe in starkem Ausmaß und ist mit verschiedenen Imagefaktoren verbunden. Der Großteil der Sponsoren konzentriert sich aufgrund der umfassenden Medienberichterstattung auf den Spitzen- bzw. Leistungssport. Engagements in den anderen Bereichen benötigen [...]

Arbeit zitieren:
Müller, Matthias Dezember 2004: Sportsponsoring bei der FIFA Fußballweltmeisterschaft 2006 in Deutschland, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Sponsoringkonzept, Marketinginstrument, Adidas, MasterCard, Avaya

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