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Sportmarketing

Entwicklung und Darstellung anhand ausgewählter Probleme

Sportmarketing
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Monika Oberndorfer
  • Abgabedatum: September 2000
  • Umfang: 156 Seiten
  • Dateigröße: 2,7 MB
  • Note: 1,3
  • Institution / Hochschule: Universität Regensburg Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-4481-5
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-4481-5 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-4481-5 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Oberndorfer, Monika September 2000: Sportmarketing, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Licensing, Marketing, Merchandising, Sponsoring, Sport-Sponsoring

Diplomarbeit von Monika Oberndorfer

Einleitung:

Sport fasziniert die Menschen, bewegt sie und weckt Emotionen in ihnen. Sport ist Gewinnen und Verlieren, Tränen der Freude und der Frustration, Gefühle werden freigesetzt, Erinnerungen festgehalten. Das Interesse sowohl an aktiver als auch an passiver Teilnahme am Sport ist ungebrochen. Doch was verbirgt sich hinter dem Sport? Nicht nur Schweiß, Ehrgeiz etc., sondern ein ganzer Wirtschaftszweig ist daraus entstanden.

In der folgenden Arbeit soll das Geschäft mit dem Sport insbesondere durch Sponsoring, Merchandising und Licensing zunächst theoretisch dargestellt werden und danach an Beispielen belegt werden. Probleme, die sich dabei ergeben können, werden gesondert in einem Kapitel dargestellt. Ideen und Schlussfolgerungen bilden den Abschluss dieser Arbeit.

Dem Leser soll anhand dieser Lektüre verdeutlicht werden, wieviele Menschen mit dem Sport - ohne ihn aktiv auszuüben - ihr tägliches Brot verdienen, wieviele Millionen an Wertschöpfung durch den Sport kreiert werden und wie sich die Zusammenhänge zwischen den einzelnen Wirtschaftssubjekten und dem Sport darstellen lassen. Sport ist zu einem wichtigen Faktor in der Gesellschaft, aber auch in der Wirtschaft geworden.

Inhaltsverzeichnis:

Inhaltsverzeichnis I
Abbildungsverzeichnis IV
Abstract VI
Abkürzungsverzeichnis VII
Danksagung VIII
1. Einleitung 1
1.1 Problemstellung 1
1.2 Zielsetzung und Aufbau der Arbeit 2
2. Sportmarketing 4
2.1 Geschichte 4
2.2 Sponsoring 9
2.2.1 Definition des Begriffs 9
2.2.2 Stellung des Sponsorings als Instrument der Werbung 11
2.2.3 Beweggründe für den Sponsor 14
2.2.4 Auswirkungen auf den Gesponserten 16
2.2.5 Arten des Sponsorings 17
2.2.5.1 Physische Erscheinungsformen 17
2.2.5.2 Programmsponsoring 23
2.2.5.3 Veranstaltungssponsoring 25
2.2.5.4 Vereinssponsoring 26
2.2.5.5 Personensponsoring 29
2.2.6 Phasen des Sponsorings 32
2.2.6.1 Planung und Konzeption 32
2.2.6.2 Organisation und Realisation 32
2.2.6.3 Kontrolle und Revision 33
2.2.7 Sportvermarktungsagenturen 34
2.2.8 Die Rolle der Medien 36
2.3 Merchandising und Licensing 39
2.3.1 Geschichte 39
2.3.2 Definition Merchandising 39
2.3.3 Definition Licensing 40
2.3.4 Abgrenzung zwischen Merchandising und Licensing 42
2.3.5 Bestandteile des Lizenzvertrags 43
2.3.6 Erscheinungsformen des Licensing 44
2.3.7 Die Ziele der Beteiligten 46
2.3.7.1 Der Lizenzgeber 46
2.3.7.2 Der Lizenznehmer 46
2.3.7.3 Die Lizenzagentur 47
2.4 TV-Lizenzen 48
2.4.1 Allgemeine Entwicklung der TV-Lizenzen 48
2.4.2 Arten von TV-Lizenzen 50
2.4.3 Vorteile und Nachteile 51
2.4.4 Entwicklung der Fußballübertragungsrechte 52
2.4.5 Zukünftige Entwicklungen 54
3. Probleme im Sportmarketing 56
3.1 Doping 56
3.2 Korruption 58
3.3 Ambush Marketing 60
3.4 Pay-TV 61
3.5 Markenfälschungen 62
4. Praxisbeispiele 64
4.1 Merchandising am Beispiel des FC Bayern München 64
4.2 Fußball Europameisterschaft 2000 69
4.2.1 Die UEFA 69
4.2.2 Die EURO 2000TM 70
4.2.3 Der DFB 71
4.3 Olympische Spiele 73
4.3.1 Geschichte 73
4.3.2 Finanzierung der Olympischen Spiele durch das Marketing am Beispiel Sydney 75
4.3.3 Das TOP Programm 80
4.4 ISMM/ISL als führende Sportagentur 85
4.4.1 ISL intern 85
4.4.2 Die Rolle der ISL im Fußball 87
5. Strategische Empfehlungen und Ableitungen für die Praxis 89
5.1 Fragebogen nach der Fußballeuropameisterschaft 2000 89
5.2 Idee für Viag Interkom 95
5.3 Promotionsmöglichkeit für Erdinger Weissbier 99
5.4 Entwicklungstendenzen des Sportmarketings 100
Literaturverzeichnis 104
Anhang 113
Eidesstattliche Erklärung 143

Automatisiert erstellter Textauszug:

Generell lassen sich vier Arten von TV-Übertragungen feststellen112: ! Free TV, finanziert durch Gebühren, die jeder Zuschauer zu entrichten hat, auch, wenn er kein Interesse am Sport hat (z.B. ARD, ZDF). ! Free TV, angeboten von privaten Sendern, die sich hauptsächlich durch Werbung finanzieren (z.B. Rtl, Sat1). ! Pay Per Channel, z.B. die ganze Programmpalette von Premiere wird gekauft, der Zuschauer hat unbegrenzten Zugang zu allen offerierten Kanälen. ! Pay Per View, entspricht der Zahlung einer Extra-Gebühr. Hier kann der Kunde bei Premiere lediglich das Bundesliga-Set zu einem fixen Preis kaufen. Ein Vergleich zwischen Free TV und Pay TV wird sich erst durchführen lassen, wenn das Free-TV nicht mehr durch Werbung bzw. Werbeblöcke unterbrochen wird. Peter Voß, der ARD – Vorsitzende wies darauf hin, „daß ARD und ZDF weiterhin das Sponsoring brauchten, wenn ihnen Werbung im beschränkten Umfang nach 20 Uhr nicht gestattet werde. Immer mehr Firmen seinen dazu übergegangen, so genannte „Kombis“ aus Werbung vor und Sponsoring nach 20 Uhr zu buchen. Außerdem würden viele Sportrechte-Agenturen die Übertragungsrechte für große Sportveranstaltungen von der Möglichkeit abhängig machen, in eigener Regie Sponsorhinweise zu schalten. Fiele das Sponsoring weg, hätte ARD und ZDF gravierende Wettbewerbsnachteile zu gewärtigen.“113 Generell läßt sich feststellen, daß es eine sich nach oben drehende Spiralwirkung gibt: Die Konkurrenz steigt, die Gehälter der Sportler steigen und TV-Lizenzgebühren steigen. [...]

Fußball genießt mit Abstand die höchsten Übertragungszeiten. Dies ist auch auf die erfolgreichen Vereine wie den FC Bayern zurückzuführen, der in der ChampionsLeague das Viertelfinale erreicht hat. Tennis verliert nach der Epoche von Steffi Graf und Boris Becker langfristig an Zuschauerinteresse. Der Automobilsport erfreut sich der Beliebtheit der deutschen Fahrer wie der Gebrüder Schumacher und von Heinz-Harald Frentzen. Bemerkenswert auch der Radsport: beflügelt durch den Erfolg von Jan Ullrich und Eric Zabel wird dieser in Deutschland immer beliebter. Auch die Sponsoren haben dies erkannt. Die Deutsche Telekom engagiert sich z.B. mit 20 Millionen DM pro Jahr beim Team um Jan Ullrich. Traditionsturniere wie die Tour de France werden gleich hinter den Olympischen Spielen und bedeutenden Fußballturnieren eingeordnet. Die Sponsoren bescheinigen ein effizientes, relativ kostengünstiges Sponsoring und profitieren von einer stets steigenden TV-Präsenz.110 Der Erfolg des Sports am Fernsehen bleibt von der Zuschauerzahl zu Hause an den Bildschirmen abhängig und es sind die Fans, die das Dreieck bestehend aus TV, Sport und Werbung zusammenhalten.111 [...]

Zweifelslos ist der Sport aus dem Fernsehen nicht mehr wegzudenken und es war der Sport, der das Zugpferd für die TV-Entwicklung war: in den 50er Jahren, als es noch Schwarz-Weiß Fernsehen gab, in den 70er Jahren, als das Farbfernsehen eingeführt wurde, später das Privatfernsehen und in den 90er Jahren, als das Pay-TV entdeckt wurde. In jedem der bedeutendsten europäischen Märkte erzielen Sportübertragungen heute über 50% der an Einschaltquoten gemessenen Top 10 Programme. Auf das Fernsehen kann beim Sport nicht mehr verzichtet werden, es macht den Sport lebendiger, flächendeckender, beliebter und verhilft den werbenden Sponsoren zu einem höheren Bekanntheitsgrad. Und das Fernsehen kann auf den Sport nicht mehr verzichten, denn nichts ist aufregender als ein Programm, dessen Ausgang für alle Beteiligten offen ist und das die Zuschauer immer mehr involviert.108 Die Sportarten, die via TV im letzten Jahr die größte Präsenz genießen durften, stellt folgendes Schaubild anhand von Übertragungszeiten dar: [...]

Arbeit zitieren:
Oberndorfer, Monika September 2000: Sportmarketing, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Licensing, Marketing, Merchandising, Sponsoring, Sport-Sponsoring

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