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Sportaktien - eine lohnende Investition?

Sportaktien - eine lohnende Investition?
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Arnd Hovemann
  • Abgabedatum: Februar 2002
  • Umfang: 113 Seiten
  • Dateigröße: 3,1 MB
  • Note: 1,3
  • Institution / Hochschule: Deutsche Sporthochschule Köln Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-5534-7
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-5534-7 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-5534-7 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Hovemann, Arnd Februar 2002: Sportaktien - eine lohnende Investition?, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Sportartikelhersteller, Performance, CAPM, Fitness, Fußball

Diplomarbeit von Arnd Hovemann

Problemstellung:

Fußballvereine an der Börse, Sportinvestmentfonds, Börsenspiele mit Sportaktien – dem Boom der Sportbranche wird mit diesen Beispielen auch an den Finanzmärkten Rechnung getragen. Doch was steckt aus Anlegersicht wirklich dahinter? Sollten sich Sportfans getreu dem Motto des Börsen-Gurus Warren Buffet: „Ich kaufe nur Unternehmen, die ich verstehe“ verhalten und können so durch ihr Fachwissen Geld mit Sportaktien verdienen?

Die vorliegende Diplomarbeit beschäftigt sich mit diesem Problemfeld und versucht Antwort auf folgende Fragen zu finden:

Die Hauptfragestellung lautet:

Sind Sportaktien lohnende Investments?

Zur Beantwortung werden folgende Teilfragen untersucht:

1. Welche Besonderheiten sind bei Sportaktien zu beachten?

2. Haben Sportaktien eine höhere Rendite als Standardaktien?

3. Sind Sportaktien volatiler als Standardaktien?

4. Welche Perspektive besitzen Sportaktien?

Gang der Untersuchung:

Dazu soll zunächst im zweiten Kapitel ein Basiswissen zum Handel mit Wertpapieren vermittelt werden, welches zur Beurteilung von Effekten unerlässlich ist. Näher werden dabei nur Aktien und Investmentfonds betrachtet; andere Wertpapiere sind nicht Gegenstand der Untersuchung. Unter anderem werden Kennzahlen vorgestellt, die eine Messung und einen Vergleich hinsichtlich der zu untersuchenden Kriterien Sicherheit (Risikokennzahlen) und Rentabilität (Rendite) ermöglichen. Die Auswertung lässt eine Beantwortung der zweiten und dritten Teilfrage zu.

Nach Beschreibung des Basiswissens werden unterschiedliche Analysemöglichkeiten vorgestellt. Innerhalb dieser unterscheidet man die technische von der fundamentalen Analyse. Die technische Analyse geht von Formationen aus, welche die Kurskurve beschreibt, um daraus Rückschlüsse auf die zukünftige Kursentwicklung zu ziehen. Ganz anders die fundamentale Analyse: Sie beschäftigt sich mit den Fakten eines Unternehmens, welche Geschäftsberichte bzw. Bilanzen liefern. Ergänzt durch Analystenempfehlungen soll sich damit der vierten Teilfrage genähert werden, wobei deren Beantwortung als subjektive Meinung des Autors herausgestellt sein soll.

Das aus der Kapitalmarkttheorie bekannte Capital Asset Pricing Model wird erklärt, da es die oben genannten Kriterien Sicherheit und Rentabilität gegenüberstellt. Mit Hilfe dieses Modells soll die Hauptfragestellung beantwortet werden.

Im Kapitel 3 nimmt die Arbeit Bezug auf die Sport-Branche. Zunächst im Allgemeinen, als volkswirtschaftliche Betrachtung des gesamten Sport-Marktes; im Folgenden wird speziell auf börsennotierte Sport-Unternehmen näher eingegangen, die zu Kategorien zusammengefasst werden. Dies sind börsennotierte Fußballvereine, Sportartikelhersteller und sonstige Sportunternehmen, was Fitnessstudios, Sportvermarkter und Sportfahrradhersteller umschließt. Neben den Besonderheiten (Teilfrage 1) werden die speziellen Chancen und Risiken aufgezeigt. Um die gesamte Sportbranche zu repräsentieren, werden die Kategorien unterschiedlich gewichtet zusammengefasst. Ebenso werden die Sportinvestmentfonds zur spätern Analyse vorgestellt.

Darauf folgend werden nun (Kapitel 4) die Informationen der vorherigen Kapitel zusammengeführt. Es werden die jeweils 10 größten Werte der Kategorien aus Kapitel 3 anhand der in Kapitel 2 vorgestellten Methoden analysiert.

Aufbauend auf den bisherigen Ergebnissen wird ein Fazit (Kapitel 5) gezogen, welches die Antworten auf die oben dargelegten Fragestellungen nochmals zusammenfasst.

Inhaltsverzeichnis:

1. Einleitung und Problemstellung 1
2. Grundlagen der Vermögensanlage in Aktien 3
2.1 Kriterien bei der Vermögensanlage 3
2.2 Aktien 4
2.2.1 Aktienarten 4
2.2.2 Rechte und Pflichten des Aktionärs 7
2.3 Investmentfonds 8
2.3.1 Investmentfondstypen 9
2.3.2 Rechte und Pflichten der Anteilseigner 11
2.4 Wertpapierbörsen 12
2.4.1 Marktsegmente 13
2.4.2 Deutsche Indizes 15
2.4.3 Internationale Börsenplätze und Indizes 16
2.5 Risiken bei der Vermögensanlage in Aktien und Aktienfonds 18
2.5.1 Risikoarten 18
2.5.2 Risikokennzahlen 19
2.6 Aktienanalyse 21
2.6.1 Die technische Aktienanalyse 21
2.6.2 Die Fundamentalanalyse 22
2.6.3 Analystenempfehlungen 25
2.6.4 Das Capital Asset Pricing Model 27
2.7 Erträge und Steuern 30
3. Die Sportbranche 34
3.1 Volkswirtschaftliche Daten 34
3.2 Börsennotierte Fußballvereine 39
3.2.1 Besonderheiten 42
3.2.2 Chancen und Risiken 44
3.3 Börsennotierte Sportartikelhersteller 49
3.3.1 Besonderheiten 50
3.3.2 Chancen und Risiken 52
3.4 Sonstige börsennotierte Sportunternehmen 55
3.5 Sport-Investmentfonds 59
4. Empirische Analyse der Sportaktien 62
4.1 Vergangenheitsbetrachtung der Performance 62
4.1.1 Analyse der Fußballvereine 71
4.1.2 Analyse der Sportartikelhersteller 71
4.1.3 Analyse der sonstigen Sportunternehmen 72
4.1.4 Analyse der Sportbranche 72
4.2 Zukünftige Entwicklungsmöglichkeiten 73
4.2.1 Entwicklungsmöglichkeiten der Fußballvereine 74
4.2.2 Entwicklungsmöglichkeiten der Sportartikelhersteller 77
4.2.3 Entwicklungsmöglichkeiten der sonstigen Sportunternehmen 79
4.2.4 Entwicklungsmöglichkeiten der Sport-Investmentfonds 81
5. Schlussbemerkungen 82

Automatisiert erstellter Textauszug:

46 Rechte bezahlt haben. 227 Und auch DFB-Präsident Mayer-Vorfelder sieht kaum noch Steigerungspotential bei der TV-Vermarktung der Bundesliga.228 Dies gilt nach Ansicht des Autors jedoch nur, sollten die TV-Strukturen wie bisher in Deutschland erhalten bleiben. Sofern sich Pay-TV auch hierzulande etabliert, werden 2004 vermutlich auch noch höhere Summen für die Bundesliga zu erzielen sein. Wie bereits erwähnt, ist für die Vereine von den Wettbewerben vor allem die Champions League lukrativ, sichert sie doch den Clubs schon in der ersten Runde Einnahmen von mindestens fünf Millionen €.229 Sieger Bayern München konnte in der Spielzeit 2000 / 2001 gar 46 Mio. € vereinnahmen.230 Damit ist nochmals der Zusammenhang zwischen sportlichem und wirtschaftlichem Erfolg deutlicht [...]

45 dem Verein für die nächsten 6 Jahre 15 Mio. €, um das ehemalige Volksparkstadion in AOL-Arena umzubenennen.219 Ganz Risikolos sind auch die anderen Haupteinnahmequellen nicht. Werder Bremens Vermarkter ISPR konnte trotz erfolgreichen Abschneidens des Vereins in der Hinrunde der Saison 2001/2002 beispielsweise keinen Trikotsponsor finden. 220 Bei gleichem Schicksal wären Borussia Dortmund Einnahmen zwischen 6 und 12 Millionen € entgangen.221 Auch in Wolfsburg drohten Einnahmeausfälle, da VWChef Ferdinand Piech einen Rückzug aus dem VfL-Engagement als Folge des Skandals um Stürmer Jonathan Akpoborie erwog. 222 Bei den Einnahmen aus TV-Rechten haben vor allem Deutschland Aufholbedarf gegenüber den 3 anderen großen Fußballnationen England, Italien und Spanien. Während in Deutschland die Rechte für die nächsten 4 Jahre für 383 Mio. € pro Saison an die Kirch Media verkauft wurden223, zahlt BskyB für die Übertragung der Premier League ab der Saison 2001 / 2002 ca. 870 Mio. €.224 Höhere Summen werden auch in Südeuropa den Spitzenclubs zuteil, da dort die Rechte dezentral vermarktet werden. Jedoch ist dabei auf die Tatsache zu verweisen, dass in den genannten Ländern die Akzeptanz des Pay-TV wesentlich höher ist als in Deutschland. Diese Möglichkeit der Refinanzierung beim Endverbraucher [...]

44 sollen im Folgenden Chancen und Risiken beleuchtet werden, welche sich unmittelbar auf die Gewinnsituation einer Fußball-AG niederschlagen können. 3.2.2 Chancen und Risiken Ein Thema, welches grundsätzlich für Kursphantasie bei Aktienkursen sorgt, sind Fusionen bzw. Übernahmen von Aktiengesellschaften. So ließen gegen Ende des Jahres 2001 Übernahmegerüchte den Kurs von Manchester United steigen. Irische Rennbahnbesitzer und Freunde von Noch-Coach Alex Ferguson hatten ihre Anteile erhöht und Interesse an weiteren Aktien bekundet.213 Schon 1998 hatte Rupert Murdochs Fernsehsender BskyB durch ein Übernahmeangebot den Kurs des Clubs in die Höhe schnellen lassen.214 Jedoch ist dies in Deutschland nicht möglich. Dort hatte der DFB beschlossen, dass Fußballvereine nur dann eine Lizenz zur Teilnahme an der Bundesliga erhalten, wenn sie die Mehrheitsverhältnisse erst gar nicht aus der Hand geben. 215 Entsprechend scheiden Übernahmen als Chance für den Aktionär eines deutschen Vereins aus. Ohnehin ist bei der Rechtsform von Borussia Dortmund, der KgaA, eine „feindliche Übernahme“ ausgeschlossen. Potential besteht weiterhin bei der Steigerung der Umsätze in den „klassischen“ Einnahmequellen TV-Rechte, Sponsoring und Merchandising.216 Nahezu ausgereizt ist der Ticketverkauf, dem durch die Stadionkapazität natürliche Grenzen gesetzt sind. Zuletzt verzeichnete z.B. die Bundesliga sogar einen leichten [...]

Arbeit zitieren:
Hovemann, Arnd Februar 2002: Sportaktien - eine lohnende Investition?, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Sportartikelhersteller, Performance, CAPM, Fitness, Fußball

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