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Sponsoring im deutschen Profi-Fußball

Sponsoring im deutschen Profi-Fußball
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Simon Köster
  • Abgabedatum: April 2003
  • Umfang: 132 Seiten
  • Note: 2,0
  • Institution / Hochschule: Universität Hamburg Deutschland
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-7134-7 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-7134-7 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Köster, Simon April 2003: Sponsoring im deutschen Profi-Fußball, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Sport-Sponsoring, Sportsponsoring, Sponsoring Fußball, Sponsoringkontrolle, Bundesliga

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Diplomarbeit von Simon Köster

Einleitung:

Fußball ist die unangefochtene Sportart Nummer eins in Deutschland. Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) ist der mitgliederstärkste Verband der Welt, die Fußball-Bundesliga wird zudem jede Woche von einem Millionenpublikum verfolgt und liefert täglich neue Schlagzeilen im Fernsehen und den Printmedien. Der Profi-Fußball in Deutschland hat sich mittlerweile zu einem lukrativen Milliardengeschäft entwickelt, wobei in jeder Saison von neuen Umsatzrekorden berichtet wird. Die Bundesligaclubs lassen sich daher mit professionell geführten Wirtschaftsunternehmen vergleichen. Ihre Etats betragen teilweise über 80 Millionen Euro im Jahr. Die Insolvenz der Kirch-Gruppe im Frühjahr 2002 hat allerdings viele Vereine in eine Finanzkrise gestürzt, da die Bundesligisten auf einen Teil der zugesicherten TV-Gelder verzichten mussten und in Zukunft nicht mehr mit ähnlich hohen Beträgen aus den Fernsehrechten rechnen können. Nach der TV-Krise haben viele Vereine erkannt, dass Sponsoring ein geeignetes Mittel ist, um die verringerten Fernseheinnahmen zu kompensieren.

Unter Sponsoring versteht man die Nutzung verschiedenster „Werbeflächen“ eines Sportvereins durch Unternehmen über einen bestimmten Zeitraum. Trotz anfänglicher Distanz und Ablehnung seitens der Medien hat sich Sponsoring in der Fußball-Bundesliga zu einer nicht mehr wegzudenkenden Einnahmequelle entwickelt. Waren es in den 70er Jahren lediglich Banden und Trikotwerbung, so haben sich die Sponsorenmöglichkeiten innerhalb der Bundesliga kontinuierlich weiterentwickelt. Die Einnahmen der Bundesliga aus diesem Bereich sind im europäischen Vergleich auf einem sehr hohen Niveau. Die Umbenennung des Hamburger Volksparkstadions in „AOL Arena“ oder der Vertrag der deutschen Telekom mit dem FC Bayern München haben in den Medien für große Diskussionen gesorgt.

Die vorliegende Diplomarbeit versucht, einen Überblick über die vielfältigen Sponsoringmöglichkeiten innerhalb der Bundesliga zu geben und die Bedeutung des Sponsorings als Einnahmezweig der Bundesligisten darzustellen, wobei die Sponsorengelder durchschnittlich etwa 25% der Etats ausmachen. Die Untersuchung konzentriert sich dabei hauptsächlich auf Vereine aus der 1. Fußball-Bundesliga, wobei zum Teil auch Vereine aus der 2. Bundesliga genannt werden. Die Frage, ob sich die hohen Investitionen der Sponsoren überhaupt lohnen, ist eine der am häufigsten gestellten in der Bundesliga. Im Verlaufe der Arbeit wird versucht, sich der Antwort ein wenig anzunähern, wobei die Zielsetzungen der Unternehmen variieren und daher keine pauschale Antwort möglich ist.

Im zweiten Abschnitt dieser Arbeit wird der Begriff „Sponsoring“ definiert. Dabei werden die unterschiedlichen Sponsoringarten mit ihrer jeweiligen Entwicklung dargestellt, wobei ein besonderes Augenmerk auf das Sport-Sponsoring gerichtet ist. Darauf folgend wird auf die am Sponsoring-Beteiligten eingegangen. Anschließend werden die Sponsoringziele vorgestellt. Neben ökonomischen Zielen, wie z.B. einer direkten Umsatzsteigerung, lassen sich hauptsächlich psychologische Ziele wie die Erhöhung des Bekanntheitsgrades und die Imageverbesserung eines Produktes nennen.

Das dritte Kapitel beschäftigt sich mit dem Profi-Fußball in Deutschland. Es werden zunächst die nationalen Organe sowie die Rechtsformen der Vereine vorgestellt. Danach erfolgt eine Darstellung der wirtschaftlichen Rahmendaten des Fußballs. Es wird auf die aktuelle Finanzsituation der Vereine eingegangen und die Einnahmequellen der Vereine dargelegt. Das Sponsoring erfährt dabei eine besondere Aufmerksamkeit. Neben den Einnahmen wird kurz auf die Ausgaben der Vereine eingegangen.

Im vierten Abschnitt wird der Managementprozess eines Sport-Sponsors dargelegt, der sich in die Stufen Planung, Durchführung und Kontrolle einteilen lässt. In einzelnen Schritten wird zunächst der Planungsprozess eines Unternehmens dargelegt. Es werden in diesem Abschnitt auch die Möglichkeiten einer Sponsoringkontrolle genannt, die sich allerdings durch Interdependenzprobleme schwierig gestaltet. Der Managementprozess eines Sport-Sponsors lässt sich zum größten Teil auf den eines Fußball-Sponsors übertragen.

In Kapitel fünf werden die Besonderheiten für ein Unternehmen aufgezeigt, das eine Fußball-Bundesligamannschaft sponsern möchte. Es werden anhand einer Chancen/Risiken Analyse die Vor- und Nachteile eines Sponsorships in der Bundesliga untersucht. Nachfolgend werden einige Methoden vorgestellt, wie ein Unternehmen den passenden Verein für sein Engagement finden kann. Außerdem werden analog zu dem in Kapitel vier vorgestellten Managementprozess die weiteren Schritte eines Sponsors kurz erläutert. Es folgt in Abschnitt sechs eine Schlussbetrachtung über das Sponsoring in der Fußball-Bundesliga.

Inhaltsverzeichnis:

Inhaltsverzeichnis II
Abbildungsverzeichnis V
Tabellenverzeichnis V
Abkürzungsverzeichnis VI
1. Einleitung 1
2. Kommunikationsinstrument Sponsoring - Definition, Entwicklung, Arten, Beteiligte und Rahmendaten 3
2.1 Definition und Abgrenzung 3
2.2 Sponsoringarten und Volumen 5
2.2.1 Sport-Sponsoring 6
2.2.2 Öko-Sponsoring 7
2.2.3 Sozio-Sponsoring 7
2.2.4 Programm-Sponsoring 8
2.2.5 Wissenschafts-Sponsoring 8
2.2.6 Kultur-Sponsoring 9
2.2.7 Sponsoringvolumen in Deutschland 9
2.3 Beteiligte im Sport-Sponsoring 10
2.3.1 Das magische Dreieck des Sport-Sponsorings 10
2.3.1.1 Medien 11
2.3.1.2 Wirtschaft 12
2.3.1.3 Sport 12
2.3.2 Die Beteiligten außerhalb des magischen Dreiecks 12
2.3.2.1 Zielgruppen von Sport, Wirtschaft und Medien 13
2.3.2.2 Öffentliche Hand und Kommunen 13
2.3.2.3 Sponsoringdienstleister 16
2.4 Charakteristische Vorteile des Sport-Sponsorings 17
2.5 Ziele des Sport-Sponsorings 18
2.5.1 Ökonomische Ziele 18
2.5.2 Psychologische Ziele 19
2.5.2.1 Steigerung des Bekanntheitsgrades 19
2.5.2.2 Imageverbesserung 20
2.5.2.3 Produktdemonstration 20
2.5.2.4 Mitarbeitermotivation 21
2.5.2.5 Kontaktpflege 21
2.5.3 Empirie 22
3. Der Profi-Fußball in Deutschland 24
3.1 Die nationalen Organe 24
3.1.1 Deutscher Fußball-Bund 24
3.1.2 Ligaverband 25
3.1.3 Deutsche Fußball Liga 26
3.2 Rechtsformen der Bundesligisten 27
3.2.1 Verein 27
3.2.2 Kapitalgesellschaft 29
3.2.3 Entwicklungstendenzen 31
3.3 Beteiligte der Bundesliga 32
3.3.1 Vermarktungsagenturen 32
3.3.2 Staat 33
3.4 Wirtschaftliche Eckdaten des Profi-Fußballs 35
3.5 Einnahmen der Vereine 35
3.5.1 Sponsoring 36
3.5.1.1 Trikotwerbung 36
3.5.1.2 Bandenwerbung 39
3.5.1.3 Stadionwerbung 40
3.5.1.4 Ausrüster 42
3.5.1.5 Events und Promotions 44
3.5.1.6 Namensrechte 45
3.5.1.7 Hospitality 48
3.5.1.8 Sponsoring im Internet 49
3.5.1.9 Transferrechte und Gehaltsbeteiligungen 50
3.5.2 Fernsehrechte 51
3.5.3 Merchandising 53
3.5.4 Stadionbesuch 54
3.5.5 Weitere Einnahmen 55
3.6 Ausgaben der Bundesligisten 56
4. Managementprozess eines Sport-Sponsors 59
4.1 Sponsoringplanung 60
4.1.1 Strategische Planung 60
4.1.1.1 Situationsanalyse 60
4.1.1.2 Sponsoringphilosophie 61
4.1.1.3 Sponsoringobjekt 62
4.1.1.4 Zielgruppen 62
4.1.1.5 Strategische Ziele 63
4.1.1.6 Sponsoringstrategie 64
4.1.2 Operative Planung 64
4.1.2.1 Operative Ziele 65
4.1.2.2 Kosten und Budgetierung 65
4.1.2.3 Feinauswahl 66
4.1.2.4 Sponsoringvertrag 67
4.2 Durchführung des Sport-Sponsorings 68
4.3 Kontrolle des Sport-Sponsorings 69
4.3.1 Grundprobleme der Sponsoringkontrolle 70
4.3.2 Prozesskontrollen 71
4.3.3 Ergebniskontrollen 72
4.3.3.1 Kosten-Nutzen-Analyse 73
4.3.3.2 Medienanalyse 74
4.3.3.3 Messung der Erinnerung 76
4.3.3.4 Messung von Einstellungen 77
5. Managementprozess eines Fußball-Sponsors 78
5.1 Planung eines Fußball-Sponsors 78
5.1.1 Chancen/Risiken Analyse 78
5.1.1.1 Risiken eines Fußball-Sponsors 78
5.1.1.2 Chancen eines Fußball-Sponsors 83
5.1.2 Entscheidung für einen Verein 87
5.1.2.1 Club Positioning Matrix 89
5.1.2.2 Bundesliga-Marketing-Check 91
5.1.2.3 Weitere Auswahlkriterien 93
5.2 Durchführung eines Fußball-Sponsors 94
5.3 Kontrolle eines Fußball-Sponsors 95
6. Schlussbetrachtung 97
Anhang VII
Literaturverzeichnis XIII

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Arbeit zitieren:
Köster, Simon April 2003: Sponsoring im deutschen Profi-Fußball, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Sport-Sponsoring, Sportsponsoring, Sponsoring Fußball, Sponsoringkontrolle, Bundesliga

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