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Die Special Forces der US-Armee als Gegenstand der übersetzungsbezogenen zweisprachigen Terminologiearbeit

Die Special Forces der US-Armee als Gegenstand der übersetzungsbezogenen zweisprachigen Terminologiearbeit
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Tamara DeMusz
  • Abgabedatum: Mai 2005
  • Umfang: 320 Seiten
  • Dateigröße: 2,4 MB
  • Note: 1,7
  • Institution / Hochschule: Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-9314-1
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-9314-1 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-9314-1 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: DeMusz, Tamara Mai 2005: Die Special Forces der US-Armee als Gegenstand der übersetzungsbezogenen zweisprachigen Terminologiearbeit, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Militär, Militärgeschichte, US-Army, Psychologische Kriegsführung, Sondereinsatzkräfte

Diplomarbeit von Tamara DeMusz

Gang der Untersuchung:

Viele der am Institut für Übersetzen und Dolmetschen angefertigten Arbeiten sind Terminologiearbeiten. Der Aufbau und die Vorgehensweise sind dabei standardisiert. Die Terminologiearbeit kann in drei Teile gegliedert werden:

Der erste Teil befasst sich mit den Grundlagen der übersetzungsbezogenen Terminologiearbeit und liefert einen Einblick in neueste Entwicklungen in diesem Bereich.

Der zweite Teil besteht aus einem Sachteil, der in die Thematik einführt. Da sich die Arbeit hauptsächlich an Übersetzer und Dolmetscher richtet, die sich möglichst schnell in die Materie einarbeiten wollen, darf der Text nicht zu schwer sein. Er muss für einen Laien verständlich sein, aber dennoch die wesentlichen Fachausdrücke beinhalten.

Einen weiteren wichtigen Teil bildet die dem Sachteil folgende zweisprachige terminologische Datenbank. Sie enthält in der Regel 80 bis 100 Einträge und sollte aus den wichtigsten Fachwörtern bestehen. Da zur Erlangung einer terminologischen Kompetenz auch das Wissen über den textsortenspezifischen und kontextuellen Gebrauch der Fachausdrücke nötig ist, werden sie in der Datenbank auch ausführlich dargestellt. Die elektronische Version der Diplomarbeit ermöglicht außerdem eine Vernetzung von Sachteil und Datenbank. Am IÜD werden deshalb schon seit einiger Zeit Diplomarbeiten auch in elektronischer Version angeboten. Dabei sind sie mit einer benutzerfreundlichen Hypermediastruktur ausgestattet. Sachteil und Datenbank werden so verlinkt, dass es beim erstmaligen Auftreten eines Fachwortes möglich ist, direkt zu dem entsprechenden Eintrag in der Datenbank zu springen.

Diese Terminologiearbeit befasst sich mit dem Thema Special Forces der US-Armee. Sie soll es ermöglichen, sich einen Überblick über das Thema zu verschaffen. Im Glossar sind die wichtigsten militärischen Fachbegriffe zu diesem Thema aufgelistet und erklärt.

Um den Aufbau der Special Forces, ihre Aufgaben und Ziele, verstehen zu können, ist es wichtig, auch einen kurzen Einblick in das amerikanische Militär allgemein zu geben. Das amerikanische Militär ist in vier Teilstreitkräfte eingeteilt: Heer (Army), Luftwaffe (Air Force), Marine (Navy) und Marineinfanterie-Korps (Marine Corps). Zusätzlich verfügt jede dieser Teilstreitkräfte über eigene Sondereinsatzkräfte. Zu den Sondereinsatzkräften beim Heer gehören die Rangers und die Special Forces mit der legendären Delta Force.

Doch wer genau sind diese Special Forces? Was sind ihre Aufgaben und warum erfährt man so wenig über sie? Wo kommen sie zum Einsatz und wie sind sie ausgerüstet?

Es fällt schwer verlässliche Informationen über Einsätze und Ausbildung der Special Forces zu finden. Das amerikanische Militär ist darauf bedacht, so wenig Informationen wie möglich über die Special Forces herauszugeben. Und wenn sie es doch einmal tun, dann sind es oft beschönigte Bilder von „großen Helden“. Dennoch ist einiges bekannt und aus diesen Informationen wurde diese Arbeit zusammengestellt.

Der Einsatz von Sondereinsatzkräften wird in der heutigen Zeit immer wichtiger. Fast alle großen Länder dieser Welt verfügen über eigene Truppen dieser Art, dennoch ist recht wenig über solche Sondereinsatzkräfte bekannt.

Militärische Einsätze der großen Industrieländer wurden in den letzten Jahren immer häufiger. Militärische Stärke und der Einsatz von Sonderverbänden gewinnen an Bedeutung. Unser tägliches Leben wird von Nachrichten über Kriege, Kämpfe und Invasionen bestimmt. Täglich gibt es neue Informationen über Ausschreitungen und militärische Einsätze. Dabei spielt gerade das amerikanische Militär oft eine große Rolle. Dies rückt auch die Einsätze der Special Forces immer mehr in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit.

Durch diese erhöhte öffentliche Aufmerksamkeit und die immer größere Bedeutung dieser Art von Truppen bietet sich das Thema Special Forces für eine Terminologiearbeit an.

Inhaltsverzeichnis:

1. Gegenstand und Ziel der Arbeit 1
2. Grundlagen der übersetzungsbezogenen Terminologieforschung 3
2.1 Zur Bedeutung der Terminologiearbeit in der Fachsprachenübersetzung 3
2.2 Der medientechnische Paradigmenwechsel in der Übersetzungswissenschaft 4
2.2.1 Die Fach- und Sprachdatenrecherche im Internet 5
2.2.2 Textanalyseprogramme, Sprach- und Terminologieverwaltungsdatenbanken 6
2.2.3 Elektronische Wörterbücher, Enzyklopädien und Lexika 7
2.2.4 Translation-Memory-Systeme (TM–Systeme) 8
2.2.5 Softwarelokalisierungs-Tools 9
3. Special Forces: Begriffsdefinition und geschichtlicher Hintergrund 11
3.1 U.S. Army Special Operations 11
3.2 Die Anfänge der Special Forces 13
3.2.1 Was gehört dazu? 13
3.2.2 Zur Entstehung des Namens Ranger 14
3.2.3 Ranger im 17. und 18. Jahrhundert 14
3.2.4 Ranger im 19. Jahrhundert 16
4. Änderungen in der Kriegsführung während des Zweiten Weltkrieges 19
4.1 Anfänge psychologischer und unkonventioneller Kriegsführung 19
4.1.1 Die Gründung des Office of Coordinator of Information 19
4.1.2 Die Gründung des Office of War Information und des Office of Strategic Services 22
4.2 Die First Special Service Force 27
4.3 Merrill’s Marauders 28
5. Gründung der Special Forces 31
6. Special Forces im Vietnamkrieg 36
6.1 Der Vietnamkrieg im Überblick 36
6.2 Einsätze der Special Forces im Vietnamkrieg 37
6.2.1 Aufbau der Special Forces 39
6.2.2 Aufgaben der Special Forces 40
6.2.3 Die Civilian Irregular Defense Group 41
6.2.4 Die Special Operations Group 46
7. Special Forces in den 80er Jahren 50
7.1 Veränderungen in den 80er Jahren 50
7.2 Operation „Just Cause” in Panama 50
7.2.1 Überblick über Panamas Geschichte 50
7.2.2 Ereignisse des Jahres 1989 53
7.2.3 Kriegsvorbereitungen und Truppeneinsätze 56
7.2.4 Der Angriff auf Panama 58
7.2.5 Die „Ma Bell“ Missionen 61
8. Special Forces in den 90er Jahren 63
8.1 Das United States Special Operations Command 63
8.2 Operationen „Desert Shield“ und „Desert Storm” im Golfkrieg 65
8.2.1 Die Bedeutung der SCUD-Raketen 68
8.2.2 Einsätze der Special Forces 70
9. Special Forces der Gegenwart 73
9.1 Einsätze der Special Forces seit ihrer Gründung 73
9.2 Berufsgruppen 76
9.2.1 Waffenspezialist 76
9.2.2 Pionier 77
9.2.3 Sanitäter 77
9.2.4 Fernmelder 78
9.2.5 Waffen und Ausrüstung 79
9.3 Die Gliederung 81
9.4 Ausbildung und Training 81
9.4.1 Das Special Forces Assessment and Selection Program 83
9.4.2 Der Special Forces Qualification Course 84
9.5 Gegenwärtige Special Forces-Einheiten in der Welt 86
9.6 Allgemeine Informationen 88
9.6.1 Dienstgrade 88
9.6.2 Truppengattungen der US-Armee 88
9.6.3 Aufbau der US-Armee 90
9.6.4 Ärmelabzeichen des US Special Operations 91
9.6.5 Der Special Forces Creed 92
9.7 Gegenwärtige Aufgaben und Einsätze 93
10. Fazit 95
11. Die zweisprachige terminologische Datenbank 98
11.1 Evaluation des verwendeten Korpus 98
11.2 Evaluation der verwendeten Nachschlagewerke 98
11.3 Sprachliche Besonderheiten 99
11.4 Erläuterung der Eintragsstruktur 99
11.5 Datenbank-Index 103
11.6 Datenbank Deutsch-Englisch 107
Literaturverzeichnis 282
Verzeichnis der Internetadressen 290
Verzeichnis der Bilder 303
Verzeichnis der in der Datenbank verwendeten Literaturkürzel 306

Automatisiert erstellter Textauszug:

Die Fernspäher sind in Deutschland die infanteristischen Aufklärer der Bundeswehr. Fernspähtruppen gibt es jedoch auch in den meisten anderen Armeen dieser Welt. Dabei ist die Aufgabe immer die gleiche: Sie operieren hinter den feindlichen Linien und sammeln dort Informationen über feindliche Kräfte. Dabei liegt das Hauptaugenmerk darauf unentdeckt zu bleiben. Die Fernspäher sind bei ihrer Auftragserfüllung recht unabhängig. Schusswaffengebrauch ist hier letzte Möglichkeit, da die Entdeckung oft auch das Scheitern der Mission nach sich zieht. nach WIKI – Fernspäher, DHEER und ÜBERSETZER 1. Die Green Berets operierten als Fernspäher und Kommandosoldaten in allen Bereichen Indochinas. 2. An die Grundausbildung des Fernspähers schließt ein zweimonatiges Spezialtraining an. Hier werden Grundfertigkeiten vertieft – Überleben unter bestimmten Bedingungen, Orientieren und Verbringung (Erreichen des Einsatzortes). 1. WAFFENHQ 2. DHEER Fernspähtruppe, Fernspähkräfte [...]

Kontext (Syn.) 1. Am 5. Juli 1942 wurde die 4. Kompanie des 2. Regiments der 1st Special Service Forces, ein kombinierter kanadisch-amerikanischer Verband, als Teil der US Armee aufgestellt. 2. Um zu verhindern, dass die Sonderverbände des Heeres restlos in der Versenkung verschwanden, setzten deren Führer die in Vietnam erlangten Erfahrungen um und stellten Kräfte ab, die sich in den USA bei Straßenbau-Projekten sowie sozialen und medizinischen Hilfsprogrammen der Regierung nützlich machten. 3. Das US Army Special Forces Command: Dieser Verband wird von einem Generalmajor geführt und vereint alle 5 aktiven SF Groups. Quelle (Syn.) 1. SCHAUER, S. 225 2. BOHRER, S. 76 3. WAFFENHQ Ein Verband ist ein größerer Zusammenschluss mehrerer kleiner Einheiten (Personen, Formationen, aber auch Fahrzeuge usw.), das Wort Einheit kann sich sowohl auf größere wie auch kleinere militärische Formationen beziehen. [...]

Der bewaffnete Kampf innerhalb eines Staates zwischen Aufständischen (Rebellen, Insurgenten) und einer amtierenden Regierung um die Herrschaftsgewalt. Er wird geführt, um die politischen und gesellschaftlichen Verhältnisse zu verändern oder zu erhalten, um die staatliche Lostrennung eines Teilbereichs des Staates (aus religiös-weltanschaulichen, ethnischen oder nationalen Gründen) zu erreichen oder zu verhindern. BROCK-BRO 1. Der “Volkskrieg” hat verschiedene Auslösungsmomente und trägt, je nach Zielsetzungen, Namen wie Aufruhr, Revolution, Freiheitskampf, subversiver und verdeckter Kampf, Bandenkampf oder Bürgerkrieg. 2. Im Bürgerkrieg bedienten sich besonders die Südstaaten spezieller Truppen, die als bewegliche Kavallerie weit im Rücken des Gegners operierten und diesem erhebliche Verluste zufügten. 3. Als nach dem Bürgerkrieg die Besiedlung des amerikanischen Westens vorangetrieben und die im Wege stehenden Indianerstämme rücksichtslos beiseite gedrängt – bzw. beseitigt – wurden, dienten auf Seiten der US-Kavallerie auch Indianer als Scouts (Späher). 4. Auch im amerikanischen Bürgerkrieg (1861-1864) waren Operationen tief im feindlichen Hinterland gang und gäbe. 5. Das Vorhaben scheiterte allerdings am Einspruch des Londoner Außenministeriums gegen den Einsatz von Briten auf beiden Seiten des Bürgerkrieges. 6. Bedingt durch den amerikanischen Bürgerkrieg und den damit zusammenhängenden politischen Umstrukturierungen, gab es 1865 offiziell die Texas Ranger nicht mehr. 1. 2. 3. 4. 5. 6. SCHAUER, S.19 SCHAUER, S. 30 BOHRER, S. 73 WAFFENHQ ZEITTEXT TEXAS [...]

Arbeit zitieren:
DeMusz, Tamara Mai 2005: Die Special Forces der US-Armee als Gegenstand der übersetzungsbezogenen zweisprachigen Terminologiearbeit, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Militär, Militärgeschichte, US-Army, Psychologische Kriegsführung, Sondereinsatzkräfte

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