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Sozialkompetenz

Entwirren des Begriffsdschungels

Sozialkompetenz
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Katja Rost
  • Abgabedatum: September 2002
  • Umfang: 221 Seiten
  • Dateigröße: 6,6 MB
  • Note: 1,0
  • Institution / Hochschule: Universität Fridericiana Karlsruhe (TH) Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-5944-4
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-5944-4 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-5944-4 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Rost, Katja September 2002: Sozialkompetenz, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Soft Skills, Personalauswahl, Personalentwicklung, Teamfähigkeit, Kommunikation

Diplomarbeit von Katja Rost

Einleitung:

„Die Sozialkompetenz ist der notwendige Schmierstoff in der erfolgreichen menschlichen Zusammenarbeit“, so lautet die Aussage einer Personalreferentin der Dresdner Bank. Und tatsächlich, wenn die Zusammenarbeit nicht geschmiert läuft, dann gerät der Prozess ins Stocken und teure Ressourcen werden verschwendet. Denn Konflikte kosten um so mehr Kraft je weniger konstruktiv mit ihnen umgangen wird.

Aber was ist Sozialkompetenz?

Es gibt keine einheitliche Definition. Die Umschreibungen des Konstrukts der Sozialkompetenz gleichen einem Begriffsdschungel: bunt und vielfältig aber zugleich verwirrend und komplex. Sozialkompetenz ist ein abstraktes Konstrukt, dem unterschiedliche Eigenschaften und Fähigkeiten zugeordnet werden.

Wenn nun aber so unterschiedliche Vorstellungen über die Bedeutung des Begriffs Sozialkompetenz bestehen, wie können dann geeignete Bewertungsinstrumente entwickelt und Entwicklungsprogramme geplant werden?

Ziel dieser Arbeit ist es, den Begriffsdschungel zu entwirren. Auf der Grundlage einer ausgedehnten Literaturrecherche werden zahlreiche Definitionen von Sozialkompetenz untersucht, grundlegende Gemeinsamkeiten herausgearbeitet und wichtige Dimensionen hervorgehoben. Darauf aufbauend wird die Sozialkompetenz zusammen mit der Fach-, Methoden- und Selbstkompetenz in ein Handlungskompetenzmodell eingeordnet. Zuletzt werden Bewertungsmethoden sowie Trainingsmaßnahmen auf Ihre Eignung hin beleuchtet.

Inhaltsverzeichnis:

1. Einleitung 1
1.1 Zielsetzung der Arbeit 2
1.2 Gliederung der Arbeit 3
2. Bedeutung von Sozialkompetenz im Wandel der Zeit 7
2.1 Von der Industrie- zur Informationsgesellschaft 9
2.1.1 Taylorismus 9
2.1.2 Hawthorne-Experimente 9
2.1.3 Übergang zur Informationstechnologie 9
2.1.4 Anforderungen an den arbeitenden Menschen im Vergleich 11
2.2 Abbau von Hierarchien 15
2.2.1 Enthierarchisierung und Dezentralisierung 15
2.2.2 Der Mensch im Mittelpunkt 16
2.3 Komplexität und Dynamik 16
2.3.1 Dynaxity und Dynaxability 16
2.3.2 Lebenslanges Lernen 18
2.4 Neue Arbeitsorganisation 19
2.4.1 Kooperation über Hierarchiestufen hinweg 20
2.4.2 Projektmanagement 21
2.4.3 Gruppenformen 21
2.4.4 Strukturen von Gruppen 22
2.5 Kundenorientierung 24
2.6 Internationalisierung 25
2.7 Neue Führungskonzepte 25
3. Wie entsteht Verhalten? 27
3.1 Antriebsstrukturen der Urzeit 28
3.2 Einfluss des Gehirns auf das Denken, Fühlen und Handeln 31
3.3 Paradigmen der Persönlichkeit 35
3.3.1 Wichtige Definitionen 35
3.3.2 Das psychoanalytische Paradigma 36
3.3.3 Das behavioristische Paradigma 39
3.3.4 Das Eigenschaftsparadigma 40
3.3.5 Das Informationsverarbeitungsparadigma 43
3.3.6 Das dynamisch-interaktionistische Paradigma 46
3.4 Klassifikation der Persönlichkeit 47
3.4.1 Persönlichkeitsfaktoren 47
3.4.2 Persönlichkeitstypen 51
3.5 Persönlichkeitsentwicklung 52
3.5.1 Veränderbarkeit von Persönlichkeitsmerkmalen 53
3.5.2 Entwicklung als lebenslanger Prozess 54
4. Sozialkompetenz und deren Einordnung in ein Kompetenzmodell 57
4.1 Begriffliche Einordnung der Sozialkompetenz 59
4.1.1 Erste Ansätze 61
4.1.2 Unterschiedlich motivierte Ansätze 62
4.1.3 Wichtige Aspekte der Definition 64
4.2 Die Handlungskompetenz 66
4.2.1 Fachkompetenz 67
4.2.2 Methodenkompetenz 68
4.2.3 Personale Kompetenz 69
4.2.4 Soziale Kompetenz 71
4.2.5 Handlungskompetenzmodell 75
4.3 Emotionale Intelligenz 77
4.3.1 Was ist emotionale Intelligenz? 77
4.3.2 Emotionale Kompetenz in Bezug zur Handlungskompetenz 80
5. Die wichtigsten Fähigkeiten der sozialen Kompetenz 83
5.1 Grundlegende Elemente des Sozialverhaltens 83
5.1.1 Taktile und visuelle Reize 83
5.1.2 Nonverbale Aspekte des Sprechens 86
5.1.3 Verbales Verhalten 88
5.1.4 Kombination aus verbalem und nonverbalem Verhalten 88
5.2 Wichtige Komponenten der Sozialkompetenz 89
5.3 Empathie 93
5.4 Kommunikationsfähigkeit 95
5.4.1 Modelle zur Abbildung des Kommunikationsprozesses 97
5.4.2 Kommunikationsregeln 100
5.5 Kooperationsfähigkeit 104
5.6 Konfliktfähigkeit 106
5.6.1 Konfliktarten 107
5.6.2 Konfliktbewältigung 110
5.7 Teamfähigkeit 111
5.7.1 Teambildung 113
5.7.2 Phasen eines Teams 114
6. Methoden zur Bewertung von Sozialkompetenz 117
6.1 Grundbegriffe der empirischen Datenerhebung 117
6.1.1 Merkmale und Variablen 117
6.1.2 Feld- oder Laboruntersuchung 118
6.1.3 Quantitative Methoden 118
6.1.4 Qualitative Methoden 119
6.1.5 Wahl der Erhebungsart 120
6.1.6 Rating-Skalen 120
6.2 Quantitative Inhaltsanalyse 127
6.2.1 Merkmale einer quantitativen Inhaltsanalyse 127
6.2.2 Beispiel: Kasseler-Kompetenz-Raster 127
6.2.3 Eignung 130
6.3 Leistungs- und Persönlichkeitstest 130
6.3.1 Merkmale eines Persönlichkeitstests 132
6.3.2 Beispiel: Bochumer Inventar zur berufsbezogenen Persönlichkeitsbeschreibung (BIP) 135
6.3.3 Eignung 138
6.4 Befragung 139
6.4.1 Merkmale eines Interviews 140
6.4.2 Beispiel: Situatives Interview 141
6.4.3 Merkmale eines Fragebogens 143
6.4.4 Beispiel: Deutsche Fassung des Interpersonal Competence Questionnaire (ICQ) 143
6.4.5 Eignung 144
6.5 Beobachtung 145
6.5.1 Merkmale einer systematischen Beobachtung 145
6.5.2 Beispiel: Rollenspiele 147
6.5.3 Eignung 148
6.6 Angewendete Methoden für die Umfrage 150
7. Entwicklungsmöglichkeiten für Sozialkompetenz 153
7.1 Die wichtigsten Methoden im Überblick 154
7.1.1 Gruppenarbeit 155
7.1.2 Rollenspiel 157
7.1.3 Coaching 157
7.1.4 Supervision 158
7.1.5 Neurolinguistische Programmierung (NLP) 158
7.2 Projekt Blickwechsel 160
7.2.1 Gründung der Agentur mehrwert GmbH 160
7.2.2 Soziales Lernen 161
7.2.3 Projekt für Führungskräfte 162
8. Schlussbemerkungen 165
8.1 Zusammenfassung 165
8.2 Fazit 168
A. Anhang 171
A.1 Umfrage zum Thema Sozialkompetenz 171
A.2 Fragebogen 172
A.3 Auswertung 176
A.3.1 Frage 1: Definitionen 176
A.3.2 Frage 2: Fähigkeiten der Sozialkompetenz 179
A.3.3 Frage 3: Aussagen über die Bedeutung von Sozialkompetenz 183
A.3.4 Frage 4: Methoden zur Bewertung 184
A.3.5 Frage 5: Maßnahmen zur Förderung 185
A.3.6 Frage 6: Bedeutung von Sozialkompetenz auf einzelnen Hierarchiestufen 186
Literatur 191

Arbeit zitieren:
Rost, Katja September 2002: Sozialkompetenz, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Soft Skills, Personalauswahl, Personalentwicklung, Teamfähigkeit, Kommunikation

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