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Soziale Beziehungen im Alter aus der Sicht von Menschen im Rentenalter

Eine explorative Untersuchung mit qualitativen Methoden

Soziale Beziehungen im Alter aus der Sicht von Menschen im Rentenalter
Über dieses Buch
  • Art: Magisterarbeit
  • Autor: Jeannette Bartusch
  • Abgabedatum: Januar 1990
  • Umfang: 149 Seiten
  • Dateigröße: 6,6 MB
  • Institution / Hochschule: Universität Hamburg Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-0171-9
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-0171-9 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-0171-9 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Bartusch, Jeannette Januar 1990: Soziale Beziehungen im Alter aus der Sicht von Menschen im Rentenalter, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Alter, soziale Beziehungen

Magisterarbeit von Jeannette Bartusch

Zusammenfassung:

Die vorliegende Untersuchung zeigt in Übereinstimmung mit dem theoretischen Hintergrund, daß das Altern als ein mehrdimensionaler Prozeß verläuft. Die biologischen, psychologischen und soziologischen Aspekte dieses Prozesses sind eng miteinander verbunden. Daraus folgt, daß das Alter ein chronologischer Vorgang des Lebens ist. Die biologische Sichtweise sieht das Alter als einen irreversiblen Prozeß, der von der Konzeption bis zum Tode dauert. Die psychologische Auffassung erkennt Alter ebenfalls als einen multifaktoriell bedingten Wandlungsprozeß, der von typischen Lebenskrisen und -aufgaben gestaltet wird. Die soziologische Betrachtung erfaßt den Hintergrund, des politischen, ökonomischen und sozialen Zeitgeschehens. Der Begriff des soziologischen Alterns manifestiert sich in der Aufeinanderfolge von Rollen. Die Rollen werden von der Gesellschaft sanktioniert und entsprechen der gesellschaftlichen Struktur.

Speziell die soziologische Betrachtungsperspektive weist die Probleme der alten Menschen als ein gesellschaftliches Problemfeld aus. Das Heranziehen des gesellschaftlichen Leistungsprinzips läßt es als Ursache der Lebenssituation der Alten erkennen.

Demzufolge würden Veränderungen des jeweiligen gesellschaftlichen Prinzips Wandlungen der Problemfelder der alten Menschen nach sich ziehen. Die Augenblicksanalyse zeigt, wie ältere Menschen selber ihr soziales Umfeld gestalten, pflegen und verstärken insbesondere in neuen Lebenssituationen, den sogenannten Krisen. Die Krisen stellen sich als Wandlungsherausforderungen dar, denen nicht nur ein junger Mensch ausgesetzt ist, sondern der ältere Mensch ebenso.

Inhaltsverzeichnis:

Einleitung 1
KAPITEL I: METHODISCHER TEIL 5
1. Die Methodologie der qualitativen Sozialforschung 5
1.1. Grundlagen qualitativer Sozialforschung 5
1.2. Die Theorie des Symbolischen Interaktionismus 8
2. Die Erhebungsmethode des Interviews 10
2.1. Das rezeptive Interview 11
3. Methodische Vorgehensweise 13
3.1. Die Erhebungsmethode 13
3.2. Das Befragtensample 14
3.3. Die Interviewsituation 15
3.4. Die Analyse der Daten 16
KAPITEL II: ERGEBNISSE DER ANALYSE DES EMPIRISCHEN MATERIALS 17
I. Methode: Fragebogen 17
1. Emotionen als Voraussetzung für freiwillig eingegangene soziale Beziehungen 19
2. Soziale Integration - ein Gegenpol zur Isolation 19
3. Verlauf von Sozialbeziehungen
3.1. Sozialbeziehungen von älteren Verwitweten 19
4. Wünsche und Bedürfnisse älterer Menschen 23
5. Vorstellungen und Erwartungen an enge Bezugspersonen 24
6. Freizeitgestaltung im Alltag 126
7. Der Ruhestand - eine Wendesituation 28
8. Äußere und innere Werte des Menschen als Kriterium der Partnerschaftswahl 30
9. Der Körper als ein Medium für soziale Kontakte 32
9.1. Sexualität - eingebunden in die Lebenswelt 33
10. Soziale Integration in außerfamiliären Gruppen-Beziehungen 34
11. Zwei Arten von Bindungsformen (freie Bindung/Ehe) stehen dem Alleinleben gegenüber 35
12. Liebe, das Zusammensein von Nähe und Bindung 37
13. Zeitliche Kurzlebigkeit verdeutlicht im Wandel des Liebesbegriffs 39
14. Zusammenfassung der Analyseergebnisse 42
II. Methode: Das rezeptive Interview 44
1. Text 1 44
1.1. Zusammenfassung 47
2. Text 2 47
2.1. Zusammenfassung 48
3. Text 3 49
3.1. Zusammenfassung 51
4. Text 4 51
4.1. Zusammenfassung 52
5. Text 5 53
5.1. Zusammenfassung 54
6. Ergebnisse der rezeptiven Interviews 54
KAPITEL III: LITERATURTEIL 56
1. Die Vieldimensionalität des Alterungsprozesses 56
1.1. Altern aus biologischer Sicht 56
1.1.1. Altersveränderungen des Körpers 59
1.1.2. Altern und Krankheit 61
1.2. Psychologisches Altern als ein Prozeß 62
1.2.1. Altern und sozioökonomische Probleme 65
1.2.2. Intelligenz und Altern 67
1.2.3. Persönlichkeitsveränderung 68
1.2.4. Zusammenfassung 68
1.3. Soziologisches Altern 69
1.3.1. Historische Zeit und Altern 71
1.3.2 Zusammenfassung 74
2. Theoretische Perspektive im Kontext der Lebenssituation der Alten 75
2.1. Disengagementtheorie 76
2.2. Aktivitätstheorie 80
3. Darstellung gegenwärtiger Lebenslage alter Menschen 81
3.1. Ein theoretischer Exkurs: Die Bedeutung des Begriffs der "sozialen Rolle" aus interaktionistischer Sicht 82
3.2. Berufsverlust 87
3.3. Pensionierungskrise 88
3.4. Charakteristische Versuche für neue Rollenersätze 91
3.4.1. Familie 92
3.4.1.1. Hilfeleistungen in der Familie 95
3.4.2. Freizeitaktivitäten 96
3.5. Einkommenssituation 97
3.6. Auswirkungen der Rollenverluste 99
3.6.1. Statusverlust 99
3.6.2. Der Verlust normativer Regulierungen 101
3.6.3. Altersstereotypen 102
3.6.4. Selbstbild 104
3.6.5. Zusammenfassung des theoretischen Teils 105
ZUSAMMENFASSUNG DER ERGEBNISSE DIESER ARBEIT UND SCHLUSSGEDANKEN 107
LITERATURVERZEICHNIS
Fragebogen
Bericht von den "Grauen Panthern"
5 Fotografien

Arbeit zitieren:
Bartusch, Jeannette Januar 1990: Soziale Beziehungen im Alter aus der Sicht von Menschen im Rentenalter, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Alter, soziale Beziehungen

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