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Shopping Malls im Internet

Eine Analyse der Chancen und Risiken unter der Berücksichtigung einer empirischen Erhebung

Shopping Malls im Internet
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Jürgen Fertig
  • Abgabedatum: August 1999
  • Umfang: 218 Seiten
  • Dateigröße: 14,2 MB
  • Note: 2,0
  • Institution / Hochschule: Fachhochschule Ludwigshafen am Rhein Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-1796-3
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Fertig, Jürgen August 1999: Shopping Malls im Internet, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: E-Commerce, Marktforschung, Zahlungsarten im Internet, Online-Umfrage, Electronic Cash

Diplomarbeit von Jürgen Fertig

Einleitung:

Betrachtet man die aktuelle Entwicklungen im Internet-Bereich, so kann man erkennen, daß die elektronischen Marktplätze und somit auch der Verkauf von Produkten und Dienstleistungen in Zukunft die Regeln des Wettbewerbs in den verschiedenen Branchen stark verändern wird.

Doch das Online-Geschäft befindet sich in Deutschland noch in der Anfangsphase und bei vielen Unternehmen ist die Internet-Euphorie schon wieder in Ernüchterung umgeschlagen. Der Grund hierfür liegt oftmals in den zu hohen Erwartungen der Unternehmen, aber auch am fehlenden Know-How und der Unkenntnis über die Struktur und das Profil des neue Mediums "Internet".

In der Planung und der Umsetzung von Geschäftsabwicklungen und dem Online-Verkauf im Internet (Electronic Commerce) haben viele Unternehmen noch keine Erfahrungen vorzuweisen und sind daher noch sehr zögerlich und unsicher. Ihnen fehlt die klare Vorstellung, ob die Plattform Internet überhaupt als Distributionskanal verwendet werden soll und wenn ja, welche Plattform dabei zum Einsatz kommt. Vorzugsweise stellen Unternehmen ihre Produkte und Dienstleistungen mittels eines Produktkataloges über einen eigenen Shop ins Internet. Aber gerade kleine und mittelständige Unternehmen können sich einen derart finanziellen Aufwand aufgrund ihrer Unternehmensgröße nicht leisten. Diese haben die Möglichkeit, einen Shop innerhalb einer Electronic Shopping Mall zu besetzen. D. h. ein Unternehmen bekommt in einem virtuellen Einkaufszentrum im Internet einen Shop zur Verfügung gestellt, den er dann mit seinen Produkten und Dienstleistungen gegen Gebühr oder Umsatzprovision einrichten kann.

Das Wirtschaftsleben der heutigen Zeit ist gekennzeichnet durch den globalen Wettbewerb und der ständig ansteigenden Anforderungen der Kunden und Geschäftspartner. In der Zukunft werden die Unternehmenserfolge von der Zeit, den Kosten und der Kunden- und Lieferantennähe geprägt. Das Konzept der Anpassung an die neuen Anforderungen liegt in der elektronischen Unterstützung der Geschäftsabwicklung.

Gang der Untersuchung:

Da Electronic Shopping Malls einen Bestandteil des E-Commerce darstellen, wird im zweiten Kapitel dieser Arbeit zunächst ein allgemeiner Überblick über dieses Thema vermittelt. Das Kapitel betrachtet die verschiedenen mit dem elektronischen Geschäftsverkehr verbundenen Vorteile und Nachteile des E-Commerce und gibt einen Einblick über die Kosten, die solche Umstellungen mit sich bringen. Denn eine Integration des E-Commerce, und in diesem Zusammenhang auch die elektronische Zahlungsabwicklung in die einzelnen Geschäftsprozesse, bilden die Basis für die Zukunftserfolge.

So sind im Bereich des E-Commerce auch die elektronischen Zahlungsmittel von entscheidender Bedeutung. Ihre Sicherheit und Weiterentwicklung wird einen großen Einfluß auf das Weiterbestehen und die Entwicklung des E-Commerce und somit der Electronic Shopping Malls in der Zukunft haben. Da die Zahlungssysteme im elektronischen Geschäftsverkehr als ein wesentliches Hemmnis für die Entwicklung des E-Commerce gelten und somit den Online-Verkauf enorm in seiner Entfaltung behindern, werden einige ausgewählte Zahlungssysteme für das Internet beschrieben, wie beispielsweise E-Cash, SET und die Geldkarte.

Nach diesen einführenden Themen behandelt Kapitel 3 den Schwerpunkt der vorliegenden Arbeit - die Electronic Shopping Malls. Electronic Malls oder auch elektronische Einkaufszentren vereinen unter einer einheitlichen Oberfläche und Bedienungslogik zahlreiche Shops. Auf diese Weise bieten die Mall-Anbieter dem Verbraucher eine große Angebotspalette an Waren und Dienstleistungen an, die er sonst nur in einem realen Kaufhaus finden würde. Gegenstand dieses Kapitel sind daher die elektronischen Märkte und deren Zusammenhang zu Electronic Shopping Malls.

In der weiteren Betrachtung erfolgt eine Beschreibung wesentlicher Bestandteile von Electronic Shopping Malls, wobei einige ausgewählte Mall-Beispiele aufgezeigt werden. Dabei wird versucht, die Chancen und Risiken der Electronic Malls sowie deren weitere Zukunft zu erfassen. Inhalt des 4. Kapitels ist eine empirische Erhebung, die versucht, das Kaufverhalten der Mall-Nutzer durch eine Online-Umfrage zu ermitteln. In dieser Umfrage werden die Befragten beispielsweise in bezug auf soziodemographische Eigenschaften, über verwendete Zahlungsarten, gekaufte Produkte/Dienstleistungen und deren Kaufkraft befragt. Die Ergebnisse der Umfrage werden am Schluß der Arbeit präsentiert und diskutiert, um z. B. Hinweise auf Zielgruppen und Produktneigungen zu bekommen. Auch soll die Umfrage einen Aufschluß darüber geben, ob sich die in dieser Arbeit ermittelten Chancen und Risiken in den Aussagen der Mall-Kunden wiederspiegeln.

Inhaltsverzeichnis:

1. Einleitung 1
2. Shopping Malls und Electronic Commerce 4
2.1 Grundlagen des E-Commerce 4
2.1.1 Entstehung/Bedeutung von E-Commerce 4
2.1.2 Definitionen E-Commerce 6
2.2 Unterscheidung und Abgrenzung von E-Business und E-Commerce 8
2.2.1 E-Business 8
2.2.1.1 Government to Government 8
2.2.1.2 Government to Business 8
2.2.1.3 Government to Consumer 9
2.2.2 E-Commerce 9
2.2.2.1 Business to Business 9
2.2.2.2 Business to Consumer 9
2.2.2.3 Consumer to Consumer 9
2.3 Dimensionen im Electronic-Commerce 10
2.3.1 Intranet 10
2.3.2 Extranet 11
2.3.3 Internet 12
2.4 Formen von E-Commerce 13
2.4.1 Elektronische Auktionen 13
2.4.2 Elektronische Ausschreibung 15
2.4.3 Elektronische Kataloge 16
2.5 Chancen und Risiken des Electronic Commerce 18
2.5.1 Chancen des E-Commerce 19
2.5.2 Risiken des E-Commerce 22
2.6 Kosten für einen E-Commerce Einstieg 24
2.7 Fazit 25
2.8 Elektronische Zahlungssysteme 28
2.8.1 Zahlungsverfahren im Internet 28
2.8.1.1 Konventionelle Verfahren 28
2.8.1.2 Lieferung gegen Nachnahme 29
2.8.1.3 Lastschriftverfahren 29
2.8.1.4 Lieferung gegen Rechnung 29
2.8.2 Elektronisches Geld 30
2.8.2.1 E-Cash von DigiCash 30
2.8.2.2 CyperCoin 34
2.8.3 Universale Zahlungsmittel 35
2.8.3.1 Kreditkarte 35
2.8.3.2 Chipbasierende Geldkarten (Smardcards) 38
2.9 Fazit 40
3. Electronic Shopping-Malls 44
3.1 Online-Shopping - der Weg der Zukunft 44
3.2 Der elektronische Handel im Wandel der Zeit 49
3.2.1 Der Versorgungshandel 50
3.2.2 Der Erlebnishandel 50
3.3 Der elektronische Markt 51
3.3.1 Bedeutung 51
3.3.2 Aufgaben und Nutzen 52
3.3.3 Definition 55
3.4 Der Zusammenhang von elektronischen Märkten und Electronic Shopping Malls 56
3.5 Electronic Mall, Shopping Malls - die virtuellen Einkaufszentren 57
3.5.1 Grundlagen der Electronic Shopping Malls 60
3.5.1.1 Definition 60
3.5.1.2 Ausprägungen einer Electronic Mall 61
3.5.1.2.1 Die Electronic Mall als komplettes System 62
3.5.1.2.2 Die Electronic Mall als Produktkatalog 62
3.5.1.2.3 Die Electronic Mall als Mehrwert-Verzeichnis und reine Link-Sammlung 62
3.5.2 Inhaltliche Kriterien einer Shopping Mall 65
3.5.2.1 Branchen 65
3.5.2.2 Firmen 65
3.5.2.3 Einzelnen Produktgruppen 65
3.5.2.4 Geographischen Gesichtspunkten 66
3.5.2.5 Andere 66
3.6 Grundanforderungen an eine Electronic Mall 67
3.6.1 Offenheit 67
3.6.1.1 Die technische Offenheit 68
3.6.1.2 Die Benutzeroffenheit 68
3.6.2 Standardisierung 68
3.6.2.1 Kommunikationsstandard 69
3.6.2.2 Datenformat-Standards 69
3.6.3 Multibranchenfähigkeit 69
3.6.4 Multibankfähigkeit 70
3.6.5 Die Einbindung in ein offenes E-Mail-System 70
3.6.6 Eine benutzerfreundliche Schnittstelle von Mensch und Maschine 70
3.6.7 Sicherheit 71
3.6.8 Navigationshilfen 71
3.6.9 Erlebniswelt 73
3.7 Produkte und Produktgruppen einer Mall 75
3.8 Die Rollenverteilung in einer Electronic Mall 76
3.8.1 Rolle der Anbieter 77
3.8.2 Rolle der Nachfrager 78
3.8.3 Rolle der Mittler 78
3.9 Erfolgsfaktoren einer Electronic Shopping Mall 79
3.9.1 Interaktivität der Kommunikationsstrukturen 79
3.9.2 Räumliche- und zeitliche Unbegrenztheit der Online-Kommunikation 80
3.9.3 Die Multimedialität 80
3.9.4 Leichter Zugang und einfache Nutzung für den Kunden 81
3.9.5 Möglichkeit der Feedback-Bewertung 81
3.9.6 Internet als Servicemedium nutzen 82
3.9.7 Übergreifende Suchmöglichkeiten aller Mall-Anbieter 83
3.9.8 Globaler Warenkorb 83
3.10 Werbung für Shopping Malls 84
3.10.1 Klassische Medien 84
3.10.2 Suchmaschinen 85
3.10.3 World Wide Web 86
3.11 Electronic Shopping Malls und der traditionelle Handel 87
3.11.1 Auswirkungen der virtuellen Malls auf den Handel 87
3.11.2 Vorteile und Nachteile der Shopping Mall gegenüber dem Handel 89
3.12 Der aktuelle Online Shopping Markt in Zahlen 93
3.12.1 Deutsche verbringen immer mehr Zeit im Internet 93
3.12.2 Einstellungen und Zahlen zu Online-Shopping 94
3.12.3 Unternehmen und der Online Verkauf 97
3.12.4 Marktplätze der Zukunft 98
3.12.5 Zukunftsaussichten 100
3.13 Beispiele ausgewählter "Electronic Shopping-Malls" im WWW 103
3.13.1 Die Electronic Mall Bodensee (EMB) 103
3.13.2 Netzmarkt 107
3.13.3 Electronic Mall Graubünden 110
3.14 Fazit 112
4. Eigene empirische Erhebung 116
4.1 Marktforschung im Internet 116
4.1.1 Relevanz der Online-Forschung 118
4.1.2 Anfänge der Online-Forschung 118
4.1.2.1 GVU-Umfragen 118
4.1.2.2 W3B-Studie 119
4.1.3 Problematik der Online-Forschung 120
4.2 Methoden der Datengewinnung 121
4.2.1 Sekundärforschung im Internet 122
4.2.2 Primärforschung im Internet 124
4.2.2.1 Fragebogen im WWW 126
4.2.2.2 Online-Befragung durch E-Mail 127
4.2.2.3 Online-Befragung in Newsgroups und Mailing-Listen 128
4.2.2.4 Online-Befragung in Chat-Foren 129
4.2.2.5 Online-Befragung durch Registerkarten 129
4.2.2.6 Online Interview (CUSeeMe) 129
4.2.2.7 Offline-Befragungen 130
4.3 Ziel und Aufbau der Umfrage 131
4.3.1 Definitionsphase 131
4.3.2 Konzipierungsphase 132
4.3.3 Kontaktherstellung 134
4.3.4 Datenerhebungsphase 135
4.3.5 Rücklaufphase 136
4.3.6 Auswertungsphase 136
4.4 Wahl der Umfrage-Methode 137
4.4.1 Umfrage per E-Mail 138
4.4.2 Umfrage per Newsgoups 138
4.4.3 Umfrage per WWW-Befragung 139
4.5 Auswertung der Umfrage 140
4.6 Fazit 169
5. Schlußbetrachtung 171
LITERATUR UND QUELLENVERZEICHNIS 177
ANHANG A1: Hompageseite mit Link zum Fragebogen 189
ANHANG A2: Fragebogen zur Mall-Nutzer Umfrage 191
ANHANG A3: Beschreibung deutschsprachiger Shopping Malls 198

Arbeit zitieren:
Fertig, Jürgen August 1999: Shopping Malls im Internet, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
E-Commerce, Marktforschung, Zahlungsarten im Internet, Online-Umfrage, Electronic Cash

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