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Shareholder Value

Kritische Betrachtung am Beispiel von ausgewählten Geschäftsberichten

Shareholder Value
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Klaus-Dieter Lippmann
  • Abgabedatum: Februar 1997
  • Umfang: 64 Seiten
  • Dateigröße: 2,9 MB
  • Note: 2,3
  • Institution / Hochschule: Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-0024-8
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-0024-8 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-0024-8 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Lippmann, Klaus-Dieter Februar 1997: Shareholder Value, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Geschäftsberichte, Rechnungswesen, Shareholder Value

Diplomarbeit von Klaus-Dieter Lippmann

Problemstellung:

In den USA entwickelten sich in den letzten Jahren Managementkonzepte, die für die wirtschaftliche Erfolgssteuerung eines Unternehmens eine Ausrichtung am "Shareholder Value" statt am "normalen" Gewinn der Periodenrechnungslegung propagieren.

Der Begriff "Shareholder Value" stammt ursprünglich aus den USA und beinhaltet die Ausrichtung unternehmerischer Entscheidungen an der Steigerung des Unternehmenswertes. Der Kern der Strategie liegt in der Erreichung einer Eigenkapitalrendite, die mindestens dem üblichen Marktzins für langfristige Anleihen entspricht zuzüglich eines Risikozuschlages.

In Deutschland wird statt Shareholder Value oft auch die Bezeichnung "Unternehmenswert" oder "Eigentümerwert" verwendet.

Wertorientierte Unternehmenssteuerung umfaßt alle Strategien und Maßnahmen des Managements eines Unternehmens, die darauf abzielen, den Unternehmenswert oder Shareholder Value zu steigern und sicherzustellen, daß das Gesamtunternehmen mehr Wert schafft als die Summe der einzelnen Geschäftsbereiche. Dabei rücken die Interessen der Kapitalgeber, insbesondere der Aktionäre, in den Vordergrund des Zielsystem der Unternehmung.

Wenn die Interessen der Eigenkapitalgeber berücksichtigt werden, der Unternehmenswert sich steigern läßt, Investitionen und Wachstum finanziert werden können, so bringt dies auch Vorteile für die anderen lnteressengruppen an der Unternehmung, die sogenannten Stakeholders, wie z.B. Staat, Mitarbeiter, Banken.

Die unterschiedlichen Bezugsgruppen vertreten dabei unterschiedliche Interessen. Je nach Bezugsgruppe sind hier jeweils andere Beurteilungsmaßstäbe anzulegen. Die Ausrichtung der Unternehmensstrategie am Unternehmenswert wird dann erfolgreich sein, wenn es gelingt, die Interessengruppen von der Richtigkeit des Konzeptes zu überzeugen. Eine wesentliche Voraussetzung für eine erfolgreiche Umsetzung ist eine intensive Kommunikation nach innen und außen.

Die zunehmende Globalisierung der Wirtschaft erleichtert es den Kapitalanlegern ihr Geld dort anzulegen, wo es den höchsten Profit verspricht. Der Gradmesser für den Kapitalanleger ist die Rendite. Wer im internationalen Wettbewerb um Investitionen mithalten will, muß attraktive Renditen bieten. "Aktionäre legen ihr Geld in Unternehmen an, die möglichst hohe Renditen erwirtschaften," so Daimler-Finanzvorstand Gentz im SPIEGEL.

Ähnlich sieht es der Daimler-Benz Vorstandsvorsitzende Jürgen Schrernpp: "Shareholder Value heißt nichts anderes, als daß die Unternehmensführung bestrebt sein muß, den Wert des Unternehmens zu steigern. Sonst bei legen die internationalen lnvestoren ihr Geld nicht mehr bei Daimler, sondern anderen Unternehmen an." Der Generalbevollmächtigte für Finanzen, Rechnungswesen und lnvestor Relations bei Veba, Dr. Rolf Pohlin, meint: "Wir verstehen unter dem Begriff Shareholder Value Unternehmensführung, die sich an den Anforderungen des Kapitalmarkts ausrichtet und die eine langfristige, dauerhafte Steigerung des Unternehmenswertes zum Ziel hat - im übrigen nicht nur im Interesse der Aktionäre, sondern alter am Unternehmen Beteiligten.".

Inhaltsverzeichnis:

1. EINLEITUNG 4
2. SHAREHOLDER VALUE IN DER THEORIE 7
2.1 DIE PORTFOLIOTHEORIE (PORTFOLIO SELECTION THEORY) 8
2.2 DIE KAPITALMARKTTHEORIE 10
2.2.1 DAS CAPITAL ASSET PRICING MODELL 12
2.2.2 DIE ARBITRAGE PRICING THEORY 16
2.3 DAS SHAREHOLDER VALUE-MODELL 17
2.3.1 ANSATZ NACH RAPPAPORT 22
2.3.2 ANSATZ NACH COPELAND ET AL. (MC KINSEY) 25
2.3.3 ANSATZ NACH LEWIS (BOSTON CONSULTING GROUP) 26
2.3.4 ANSATZ NACH STERN/STEWART 27
3. SHAREHOLDER VALUE AM BEISPIEL VON AUSGEWÄHLTEN GESCHÄFTSBERICHTEN IN DER PRAXIS 29
3.1 BESEITIGUNG VON SCHWACHSTELLEN IM UNTERNEHMEN 33
3.2 BEZAHLUNG VON MANAGERN IN ABHÄNGIGKEIT VOM BÖRSENKURS 36
3.3 ANPASSUNG VON BILANZIERUNGSMETHODEN AN INTERNATIONALE STANDARDS 40
3.4 GOING PUBLIC VON TOCHTERGESELLSCHAFTEN 43
3.5 EINE KONSEQUENTE BETEILIGUNGSPOLITIK 44
3.6 FORMULIERUNG VON ZIELGRÖSSEN 48
4. PERSPEKTIVEN 52
5. LITERATURVERZEICHNIS 55

Arbeit zitieren:
Lippmann, Klaus-Dieter Februar 1997: Shareholder Value, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Geschäftsberichte, Rechnungswesen, Shareholder Value

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