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Semiotik und Werbung

Dargestellt am praktischen Beispiel einer strukturalistisch-semiotischen Analyse der klax.max.-Einführungskampagne

Semiotik und Werbung
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Melanie Mitterbacher
  • Abgabedatum: Januar 2000
  • Umfang: 210 Seiten
  • Dateigröße: 13,9 MB
  • Institution / Hochschule: Universität Wien Österreich
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-5158-5
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-5158-5 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-5158-5 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Mitterbacher, Melanie Januar 2000: Semiotik und Werbung, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Zeichen, Symbole, Werbung, Semiotik, Werbewirkung

Diplomarbeit von Melanie Mitterbacher

Einleitung:

Semiotik kann vereinfacht und in den Worten des französischen Semiotikers Algirdas-Julien Greimas als „Lehre vom Zustandekommen von Bedeutungen“ beschrieben werden. Bedeutungen basieren auf Zeichen und Codes, die dem Menschen in Gestalt eines komplizierten Netzwerkes entgegentreten, und ihn so tagtäglich zu unendlich vielen Interpretationen auffordern.

Auch die Werbung bedient sich solcher Zeichen und Codes, um in Zeiten immer austauschbarer werdender Produkte, diesen zu einer bestimmten Bedeutung und zu einer eigenständigen Identität zu verhelfen. Ob es durch die Marketing-Mix-Maßnahmen und hier im speziellen durch die Werbung gelingt, die vom Unternehmen für ein Produkt vorgesehenen Werte auch tatsächlich zu vermittlen, ist zum Großteil auch ausschlaggebend für den Erfolg und das Image des Unternehmens selbst.

Strukturalistisch-semiotische Analyseverfahren, mit deren Hilfe Bedeutungen und dahinterstehende Strukturen ermittelt werden, liefern so bereits in der Werbeplanung wichtige Ergebnisse. Die vorliegende Analyse beschäftigt sich mit der klax. max.- Printeinführungskampagne des österreichischen Mobilfunkbetreibers max. mobil. im Jahr 1997. Das beworbene Produkt stellte damals eine Neuheit auf dem österreichischen Mobilfunkmarkt dar und kann als aufladbare Handy-Wertkarte beschrieben werden.

Von besonderem Interesse war dabei die Frage, welche verbalen und visuellen Zeichen eingesetzt wurden, um das Produkt mit den von max. mobil. vorgesehenen Werten auszustatten. Anhand einer Checklist wurden die Werbeprints einer eingehenden Untersuchung unterzogen, wobei auch Aspekte, wie Imageaufbau und Positionierung am Markt berücksichtigt wurden.

Die Ergebnisse der Untersuchung lassen durchaus die Feststellung zu, dass die klax. max.- Werbeprints einen wesentlichen Beitrag zum Aufbau der entsprechenden Produktidentität leisten, und eine eindeutige Marktposition sowie Abgrenzung zur Konkurrenz schaffen.

Inhaltsverzeichnis:

Vorwort I
1. Was ist Semiotik? 1
1.1 Der Ursprung einer jungen Disziplin 1
1.1.1 Ferdinand de Saussure 2
1.1.2 Charles Sanders Peirce 4
1.2 Wichtige semiotische Termini 6
1.2.1 Paradigmatische und syntagmatische Zeichenbeziehungen 6
1.2.2 Metapher und Metonymie 8
1.2.3 Denotation und Konnotation 11
1.2.4 Codes und der Prozeß der Encodierung und Decodierung 13
1.2.5 Intertextualität 20
1.3 Wichtige Vertreter der semiotischen Disziplin 22
1.3.1 Die Mythenanalysen von Claude Lèvi-Strauss 23
1.3.2 Roland Barthes und die „Mythen des Alltags“ 25
1.3.3 Algirdas-Julien Greimas und das „Semiotische Viereck“ 27
1.3.4 Umberto Eco und James Bond 30
1.3.5 Varda Langholz Leymore – eine Semiotikerin 32
2. Einsatzbereich semiotischer Analysen: Semiotik & Werbung 35
2.1 Einsatz der Semiotik in Werbung und Marketing 36
2.1.1 Was bezweckt die Werbung unter dem Aspekt der Semiotik? 37
2.2 Wertewelten und Motive in der Werbung 39
2.2.1 Produktfunktionen 39
2.2.2 Vorherrschende Wertewelten 40
2.2.3 Bedeutungszuordnung in der Werbung 47
2.3 Wichtige Codesysteme in der Werbung 51
2.3.1 Bildcodes – die Beziehung zwischen Text und Bild 52
2.3.2 Kulturelle Basiscodes 53
2.3.3 Der elitäre Code 57
2.3.4 Der Code des cleveren Konsumenten 59
3. Der Analysegegenstand und die semiotische Methode 63
3.1 Das Unternehmen – max. mobil & das Produkt – klax.max. 63
3.1.1 Die Entstehungsgeschichte von max. mobil und die Ideologie, die dahintersteht 64
3.1.2 Das Produkt – klax. max – „Die clevere Handy-Wertkarte“ und die Grundzüge der Produktbewerbung 66
3.2 Die semiotische Methode und der Analysegegenstand 71
3.2.1 Inhaltsanalyse vs. semiotische Analyse 71
3.2.2 Das Forschungsinteresse und die darauf aufbauende strukturalistisch-semiotische Analysemethode 73
3.2.3 Was ist nun ein „Zeichen“ und in welcher Form können Zeichen kategorisiert werden? 80
3.2.4 Der Analysegegenstand – die klax.max.-Printanzeigen 86
4. Strukturalistisch-semiotische Analyse der klax. max.- Printanzeigen 88
4.1 Analyseschwerpunkt 1: Printanzeigen in Tageszeitungen 89
4.1.1 „Zeigt Ihre Handy-Wertkarte auch automatisch an, wieviel ?“ 91
4.1.2 „Kann Ihre Handy-Wertkarte auch Nachrichten speichern? 7 Tage lang?“ 117
4.1.3 „Können Sie Ihre Handy-Wertkarte auch rund um die Uhr und überall aufladen?“ 123
4.1.4 „Fröhliche Weihnachten um 2.990,-?. Ist doch ein klax.“ 129
4.2 Analyseschwerpunkt 2: Printanzeigen in Magazinen 136
4.2.1 „Österreichs clevere Handy-Wertkarte.“ 137
4.2.2 „Manchen Handy-Wertkarten sind Österreichs Grenzen gesetzt. Anderen nicht.“ 148
4.2.3 „Die Mail-Box meiner Handy-Wertkarte kann jede Menge Tricks.“ 153
4.2.4 „Es gibt eine Handy-Wertkarte, die kann man sogar an Tankstellen auftanken.“ 157
4.2.5 „Ich habe mir die Handy-Wertkarten genau angesehen und die günstigste entdeckt.“ 161
4.2.6 „Mir scheint, es gibt nur eine Handy-Wertkarte mit Mondscheintarif.“ 166
5. Ergebnisse der semiotischen Untersuchung und resümierende Schlussbetrachtungen 175
5.1 Die semiotische Analyse und ihre Ergebnisse 175
5.2 Die Stärken und Schwächen der semiotischen Disziplin im Einsatzbereich der Werbung 181
Literaturverzeichnis 184

Arbeit zitieren:
Mitterbacher, Melanie Januar 2000: Semiotik und Werbung, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Zeichen, Symbole, Werbung, Semiotik, Werbewirkung

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