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Segmentberichterstattung nach IAS 14

Segmentberichterstattung nach IAS 14
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Alexander Meyer
  • Abgabedatum: Juli 2002
  • Umfang: 139 Seiten
  • Dateigröße: 29,9 MB
  • Note: 1,3
  • Institution / Hochschule: Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-5826-3
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-5826-3 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-5826-3 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Meyer, Alexander Juli 2002: Segmentberichterstattung nach IAS 14, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Konzernrechnungswesen, IAS, International Accounting Standards, Internationale Rechnungslegung

Diplomarbeit von Alexander Meyer

Gang der Untersuchung:

Im Rahmen dieser Arbeit sollen die theoretischen Grundlagen der Segmentberichterstattung nach IAS 14 vorgestellt werden. Anschließend erfolgt die Untersuchung, ob diese Vorgaben in der Segmentberichterstattung ausgewählter deutscher Unternehmen Anwendung finden. Dabei soll auch überprüft werden, ob die zentralen Rechnungslegungsgrundsätze des International Accounting Standards Committee (IASC) in der Ausgestaltung des Standards und in den veröffentlichten Segmentberichten beachtet und umgesetzt werden.

Im Anschluss an die Einleitung erfolgt im zweiten Kapitel die Einführung in das Thema Segmentberichterstattung. Zu diesem Zweck werden zunächst die Grundsätze der Rechnungslegung des IASC erläutert. Anschließend folgen einige Ausführungen zu der Informationsfunktion des Jahresabschlusses nach IAS und die Vorstellung der wesentlichen Begriffe und Grundlagen zur Segmentberichterstattung. Das dritte Kapitel beschäftigt sich mit der inhaltlichen Ausgestaltung des IAS 14. Dazu werden zunächst konzeptionelle Grundlagen erläutert. Im weiteren Verlauf sollen die Methodik des IAS 14 zur Abgrenzung ausweisfähiger Segmente und die Inhalte der Segmentberichterstattung dargestellt werden. Im vierten Kapitel wird dann der Bezug zur Praxis hergestellt. Gegenstand der Analyse ist das Segmentpublizitätsverhalten ausgewählter deutscher Unternehmen im Geschäftsbericht. Die theoretischen Grundlagen aus den vorangegangenen Abschnitten dienen bei der Untersuchung als „Leitfaden“ zu Beurteilung der Segmentberichte. Kapitel fünf beinhaltet die Schlussbemerkungen und schließt somit den Kreis hinsichtlich der zuvor erläuterten Abschnitte der Arbeit.

Inhaltsverzeichnis:

Abbildungsverzeichnis IV
Tabellenverzeichnis V
Abkürzungsverzeichnis VI
1. Einleitung 1
1.1 Problemstellung und Ziele 1
1.2 Aufbau der Arbeit 2
2. Grundlagen der Rechnungslegung nach IAS 4
2.1 Rechnungslegung nach den Grundsätzen des IASC 4
2.2 Die Informationsfunktion des Jahresabschlusses 8
2.3 Grundlagen der Segmentberichterstattung 9
2.3.1 Diversifikation als Grund der Segmentberichterstattung 9
2.3.2 Begriffe und Abgrenzung 11
2.3.3 Entwicklung und Zielsetzung des IASC 12
2.3.4 Anwendungsbereich 14
2.3.4.1 Berichtspflichtige Unternehmen 14
2.3.4.2 Befreiung von der Segmentberichterstattung 16
2.3.5 Grenzen der Segmentberichterstattung 16
3. International Accounting Standard 14 19
3.1 Einleitende Bemerkungen 19
3.2 Konzeptionelle Grundlagen 19
3.2.1 Notwendigkeit und Bedeutung 19
3.2.2 Ansätze der Segmentberichterstattung 21
3.2.2.1 Autonomous Entity Approach und Disaggregation Approach 21
3.2.2.2 Financial Accounting und Business Reporting 22
3.2.2.3 Management Approach und Risk and Rewards Approach 24
3.3 Methodik der Segmentberichterstattung 26
3.3.1 Definition der Segmente 26
3.3.2 Primäres und sekundäres Berichtsformat 29
3.3.3 Identifikation der Segmente 30
3.3.4 Offenlegung der Segmente 31
3.3.5 Zusammenfassung 33
3.4 Inhalte der Segmentberichterstattung 36
3.4.1 Segmentangaben 36
3.4.1.1 Primäres Berichtsformat 36
3.4.1.2 Sekundäres Berichtsformat 39
3.4.1.3 Weitere Angaben 41
3.4.1.4 Überleitungsrechnung 42
3.4.1.5 Zusammenfassende Darstellung 43
3.4.2 Ermittlung der Segmentdaten 44
3.4.3 Verrechnungspreise 46
3.4.4 Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze 47
3.4.5 Präsentation 49
3.4.5.1 Darstellungsform 49
3.4.5.2 Ort der Präsentation 51
3.5 Zusammenfassung 51
4. Untersuchung der Segmentberichterstattung ausgewählter Konzerne 53
4.1 Zielsetzung der Untersuchung 53
4.2 Vorgehensweise 54
4.3 Ergebnisse der Untersuchung 56
4.3.1 Berichtspflicht 56
4.3.2 Segmentierungskriterien 56
4.3.3 Berichtsformate 58
4.3.4 Identifikation und Offenlegung der Segmente 59
4.3.5 Publizierte Segmentangaben 64
4.3.5.1 Primäres Berichtsformat 64
4.3.5.2 Sekundäres Berichtsformat 69
4.3.5.3 Überleitungsrechnungen 70
4.3.5.4 Zusatzinformationen 72
4.3.5.5 Exkurs – Mögliche Kennzahlen auf Basis der Pflichtangaben 74
4.3.6 Beschreibung der Segmente 80
4.3.7 Ort der Segmentberichterstattung 81
4.3.8 Darstellung des Segmentberichts 83
4.4 Fazit 84
5. Schlussbemerkungen 87
Anhang 89
Literaturverzeichnis VIII

Automatisiert erstellter Textauszug:

der Rechnungslegung abgeleitet werden. Denn hierdurch werden die Jahresabschlussadressaten in die Lage versetzt, die Leistungen der Unternehmensleitung in Bezug auf die Ergebnisse der jeweiligen Segmente und in Verbindung mit den dort herrschenden Umweltbedingungen zu beurteilen. Darüber hinaus kann auch eine Einschätzung der Effektivität und Effizienz früherer Entscheidungen des Managements eher erfolgen, als es durch die ausschließliche Gewährung aggregierter Daten möglich wäre98. 3.2.2 Ansätze der Segmentberichterstattung 3.2.2.1 Autonomous Entity Approach und Disaggregation Approach Für die Segmentbildung und die Bestimmung des Umfangs der Angaben werden zwei Ansätze unterschieden. Dabei handelt es sich um den Ansatz autonomer Einheiten (Autonomous Entity Approach) und den Disaggregationsansatz (Disaggregation Approach)99. Im Rahmen des Autonomous Entity Approach werden Segmente so dargestellt, als ob sie rechtlich selbstständige, unabhängig operierende Unternehmen und nicht Teilbereiche eines diversifizierten Unternehmens wären100. Synergieeffekte und andere Interdependenzen zwischen den Segmenten sind dabei zu eliminieren. Auf diese Weise sollen Informationen geliefert werden, wie sie auch von Unternehmen mit homogener Geschäftstätigkeit zu erwarten sind101. Der Vorteil dieses Ansatzes ist, dass die für einzelne Segmente veröffentlichten Daten einen zwischenbetrieblichen Vergleich ermöglichen. Bei der Umsetzung des Ansatzes wären allerdings in vielen Bereichen Schätzwerte heranzuziehen, die das tatsächliche Ergebnis verzerren würden. Darüber hinaus wäre auch die Überleitung zu den aggregierten Daten des Kon- [...]

sammengefasst sollen mit dem Standart Richtlinien für die Berichterstattung über Segmente, abgegrenzt nach unterschiedlichen Geschäftsfeldern und unterschiedlichen Regionen, aufgestellt werden. An dieser Stelle soll der beträchtliche Informationswert der Segmentberichterstattung für die Jahresabschlussadressaten durch empirische Untersuchungen untermauert werden94. Zu diesem Thema wurden bereits mehrere empirische Erhebungen durchgeführt, wobei man zwischen Informationsbedarfs- und Kapitalmarktuntersuchungen unterscheidet95. Bei den Informationsbedarfsanalysen wurden die Anforderungen bestimmter Abschlussadressaten durch mündliche oder schriftliche Befragungen ermittelt. Als Ergebnis konnte festgestellt werden, dass die befragten Adressaten Informationen zu den einzelnen Segmenten als Grundlage für die Beurteilung eines Unternehmens als sehr bedeutend ansahen. Der Informationsbedarf bezüglich der Segmentberichterstattung konnte somit empirisch nachgewiesen werden96. Bei den Kapitalmarktuntersuchungen wurden hingegen die Auswirkungen der veröffentlichten Segmentinformationen auf bestimmte Faktoren des Kapitalmarktes, wie beispielsweise Aktienkurse oder Prognosen, festgestellt. Die Untersuchungen ergaben, dass Vorhersagen über die zukünftige Entwicklung eines diversifizierten Unternehmens mithilfe segmentierter Daten zu genaueren Prognosen führen als solche, die lediglich auf aggregierten Daten beruhen. Der Informationswert der Segmentberichterstattung konnte also auch in diesem Fall nachgewiesen werden97. Neben den Möglichkeiten zur besseren Abschätzung der zukünftigen Entwicklung eines Unternehmens kann die Forderung nach einer segmentierten Datengewährung auch aus der Dokumentationsfunktion [...]

Das folgende Kapitel soll zunächst die konzeptionellen Grundlagen des IAS 14 (revised) erörtern. Dazu werden neben Erläuterungen zur Notwendigkeit einer Segmentberichterstattung auch die zugrunde liegenden Ansätze vorgestellt und abgegrenzt. Im weiteren Verlauf sollen die Methodik des IAS 14 zur Abgrenzung ausweisfähiger Segmente und die auszuweisenden Segmentinformationen dargestellt werden. Es sollen dabei besonders folgende Fragestellungen zur Segmentberichterstattung beantworten werden: Entspricht die Segmentierung den Rechnungslegungsgrundsätzen? Wie erfolgt die Segmentabgrenzung? Wann gilt ein Segment als berichtspflichtig? Welche Rechnungslegungsgrundsätze werden angewendet? Wie werden Aufwendungen und Erträge den Segmenten zugeordnet? Wie erfolgt die Verrechnung zwischen den Segmenten? Welche Segmentdaten müssen veröffentlicht werden? In welcher Form wird der Segmentbericht dargestellt? [...]

Arbeit zitieren:
Meyer, Alexander Juli 2002: Segmentberichterstattung nach IAS 14, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Konzernrechnungswesen, IAS, International Accounting Standards, Internationale Rechnungslegung

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