Schwerpunkte des Personalmanagements lt. Literatur und lt. Sichtweisen mittelständischer Unternehmen
- Art: Bachelorarbeit
- Autor: Brigitte Heymann
- Abgabedatum: Mai 2008
- Umfang: 125 Seiten
- Dateigröße: 1,4 MB
- Note: 2,0
- Institution / Hochschule: Fachhochschule Kiel Deutschland
- Bibliografie: ca. 27
- ISBN (eBook): 978-3-8366-1544-0
- Sprache: Deutsch
- Prämierung:
- Arbeit zitieren: Heymann, Brigitte Mai 2008: Schwerpunkte des Personalmanagements lt. Literatur und lt. Sichtweisen mittelständischer Unternehmen, Hamburg: Diplomica Verlag
- Schlagworte: Personalmanagement, Personalwesen, Mittelstand, Personalplanung, Mitarbeitergespräch
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Bachelorarbeit von Brigitte Heymann
Einleitung:
Das Personalmanagement ist in den letzten Jahren immer anspruchsvoller geworden. Die Arbeitswelt wird in technischer und sozialer Hinsicht immer komplexer und erfordert somit vermehrt spezielleres Wissen. Die Arbeits- und Führungsaufgaben werden schwieriger und erfordern einen höheren Anteil an qualifiziertem Personal. Der Anteil an qualifiziertem Personal sinkt und es steht nicht mehr ausreichend Personal mit Führungseignung zur Verfügung.
Diese Gründe belegen warum das Personalmanagement einen entscheidenden Erfolgsfaktor im Unternehmen darstellt. Demnach wächst auch die Bedeutung des Personalmanagements in den Unternehmen. Ob Unternehmen sich der Bedeutung bewusst sind und wie sie die Schwerpunkte des Personalmanagements setzen, stellt die Hauptfrage dieser Arbeit dar.
Gang der Untersuchung:
Diese Arbeit soll in den ersten beiden Kapiteln einen kurzen Überblick über die Bereiche des Personalmanagements geben. Dabei werden einführend die Begriffe Personalmanagement und mittelständische Unternehmen inhaltlich abgegrenzt. Im Anschluss daran werden die Ziele des Personalmanagements und die Personalpolitik kurz aufgezeigt. Die Schwerpunkte des Personalmanagements werden in Kapitel 2 erläutert, um aufzuzeigen was unter den Aufgaben des Personalmanagements zu verstehen ist und welche Ziele sie verfolgen. Zur Ermittlung der Unternehmenssichtweisen wurde in Zusammenarbeit mit der Vonhoff Management Consultig AG (nachfolgend VMCG genannt) ein Fragebogen konzipiert. Anhand dieses Fragebogens (vgl. Anhang A) werden die Ist-Situation und die Unternehmenssichtweisen bezüglich des Personalmanagements hinterfragt. Im Kapitel 3 werden die einzelnen Fragen näher erläutert. Die Analyse der Fragen findet in Kapitel 4 statt. Die dort gewonnenen Ergebnisse werden in Kapitel 5 kurz zusammengefasst und diskutiert. Abschließend wird ein kurzer Ausblick in Kapitel 6 für die Forschung und die Praxis gegeben.
Inhaltsverzeichnis:
| Abkürzungsverzeichnis | III | |
| Tabellenverzeichnis | IV | |
| Abbildungsverzeichnis | VI | |
| Verzeichnis der Anhänge | VIII | |
| EINLEITUNG | 1 | |
| 1. | Theoretische Grundlagen | 2 |
| 1.1 | Begriff Personalmanagement | 2 |
| 1.2 | Mittelständische Unternehmen | 3 |
| 1.2.1 | Quantitative Abgrenzung | 4 |
| 1.2.2 | Qualitative Abgrenzung | 5 |
| 1.2.3 | Wirtschaftliche Bedeutung | 8 |
| 1.3 | Die Personalpolitik | 9 |
| 1.4 | Die Ziele des Personalmanagements | 10 |
| 2. | Schwerpunkte des Personalmanagements | 13 |
| 2.1 | Die Personalplanung und ihre Aufgaben | 14 |
| 2.2 | Die Personalbeschaffung und ihre Aufgaben | 19 |
| 2.3 | Der Personaleinsatz und ihre Aufgaben und Phasen | 21 |
| 2.4 | Die Personalfreistellung | 23 |
| 2.4.1 | interne Personalfreistellung | 24 |
| 2.4.2 | externe Personalfreistellung | 25 |
| 2.5 | Die Personalverwaltung und ihre Aufgaben | 26 |
| 2.6 | Die Personalentlohnung und ihre Aufgaben | 28 |
| 2.7 | Die Personalbetreuung und ihre Aufgaben | 31 |
| 2.8 | Die Personalbeurteilung und ihre Aufgaben | 32 |
| 2.9 | Die Personalorganisation | 33 |
| 2.9.1 | Die inhaltliche Gliederung | 34 |
| 2.9.2 | Die Eingliederung in die Unternehmenshierarchie | 35 |
| 2.10 | Die Personalkommunikation | 36 |
| 2.11 | Die Personalführung und ihre Aufgaben | 36 |
| 2.12 | Das Personalcontrolling und seine Aufgaben | 38 |
| 2.13 | Die Personalentwicklung und ihre Kernaufgaben | 40 |
| 2.13.1 | Bildung | 42 |
| 2.13.2 | Förderung und Führungskräfteentwicklung | 42 |
| 2.13.3 | Organisationsentwicklung | 44 |
| 3. | Fragestellung und Methode | 45 |
| 3.1 | Erhebungsinstrument: Konstruktion des Fragebogens | 45 |
| 3.1.1 | Eingangserklärungen | 46 |
| 3.1.2 | Erhebung: Demografische Angaben | 46 |
| 3.1.3 | Erhebung: allgemeine Angaben zum Personalmanagement | 47 |
| 3.1.4 | Erhebung: Angaben zur Personalentwicklung | 49 |
| 3.1.5 | Erhebung: Unternehmenssichtweisen | 50 |
| 3.2 | Rekrutierung der Stichprobe | 51 |
| 3.3 | Datenauswertung | 52 |
| 4 | Ergebnisse | 53 |
| 4.1 | Beschreibung der Stichprobe | 53 |
| 4.2 | Analyse der Häufigkeiten | 53 |
| 4.2.1 | Demografische Daten | 54 |
| 4.2.2 | Angaben zum Personalmanagement | 57 |
| 4.2.3 | Angaben zur Personalentwicklung | 61 |
| 4.2.4 | Unternehmenssichtweisen | 68 |
| 4.3 | Analyse der Zusammenhänge | 70 |
| 5 | Ergebnisdiskussion | 79 |
| 6 | Ausblick | 82 |
| 6.1 | Implikation für die Forschung | 82 |
| 6.2 | Implikation für die Praxis | 83 |
| ANHANG | 84 | |
| LITERATURVERZEICHNIS | 112 |
Textprobe:
Kapitel2, Schwerpunkte des Personalmanagements:
Das Personalmanagement blickt mittlerweile auf eine lange Historie zurück. Es entstand aus der Lohnbuchhaltung und war verlängerter Arm des allgemeinen kaufmännischen Bereiches. Zu Beginn der Siebzigerjahre entwickelte es eine Eigenständigkeit innerhalb der Unternehmen. Die Personalabteilung wurde aus allgemeinen kaufmännischen Themen wie Kostenrechnung, Finanzen und Einkauf herausgelöst. Sie übernahm die Funktionen der Personalplanung, -beschaffung und -auswahl sowie die Ausbildung. Gleichzeitig wurde sie aber der Verhandlungspartner für die Arbeitnehmervertreter anstelle der Geschäftsleitung. In den Achtzigerjahren etablierten sich die Themen Personal- und Organisationsentwicklung, die den Stellenwert des Personalmanagements verbesserten. Es folgten in den Neuzigerjahren die Flexibilisierung von Arbeitszeiten und Arbeitsorganisation sowie die Einführung von Gruppen- und Projektarbeit, Wissens- und Change Management.
In diesem Kapitel wird auf die in der Literatur angegeben Schwerpunkte des Personalmanagements eingegangen. Da es in der Literatur viele Ansätze für die Aufgabenfelder des Personalmanagements gibt, werden hier die wesentlichen zusammengetragen und näher erläutert.
Die hier erläuterten Aufgabenfelder bzw. Schwerpunkte des Personalmanagements beginnen mit der Personalplanung, -Beschaffung und –Einsatz. Danach wird näher auf die Personalfreisetzung, -verwaltung, -entlohnung und die Personalbetreuung und Personalbeurteilung eingegangen. Im Anschluss daran werden die Aufgabenbereiche der Personalorganisation und der Personalkommunikation aufgezeigt. Als letztes werden die Personalführung, das Personalcontrolling und die Personalentwicklung näher erläutert.
Die Personalplanung und ihre Aufgaben:
Im täglichen Leben werden der Tagesablauf, die Termine und der Jahresurlaub geplant. Warum wird dies gemacht? Eine Antwort ist sicherlich: um wichtige Dinge im Voraus zu analysieren, dabei wesentliche Punkte frühzeitig zu bedenken und so eine gewisse Sicherheit für zukünftige Entwicklungen zu erhalten.
Wenn es schon im täglichen Leben notwendig ist, zu planen, so spielt die Planung in Unternehmen eine ungleich bedeutsamere Rolle. Die Rede ist von der Unternehmensplanung, die mehrere Teilbereiche umfasst. Ein wesentlicher Teilbereich davon ist die Personalplanung.
Die Hauptaufgabe von Unternehmen ist die Erstellung von Produkten und/oder Dienstleistungen. Um die Hauptaufgabe des Unternehmens erfolgreich zu verwirklichen, muss das Unternehmen auch die Ressource Personal mit einplanen. Hier muss geschaut werden in welcher Quantität und in welcher Qualität es eingesetzt werden muss, um dieses Ziel zu erreichen. Es muss immer vorausschauend geplant werden.
Die Personalplanung ist für drei Gruppen sehr wichtig. Zum einen für das Unternehmen selbst, für die Mitarbeiter und für den Staat. Alle drei Gruppen verfolgen aber unterschiedliche Interessen an der Personalplanung. Diese werden in der nachfolgenden Abbildung aufgezeigt (siehe Abbildung 3: Interessenten der Personalplanung).
An Hand dieser unterschiedlichen Interessen lassen sich folgende wichtige Ziele der Personalplanung ableiten, die für alle Interessengruppen von Bedeutung sind:
(1) Versachlichung der betrieblichen Personalpolitik: Eine Transparente Meinungs- und Entscheidungsfindung wird für das Management und Arbeitnehmervertreter möglich. (2) Berechenbarkeit von Risiken: Für Arbeitnehmer eröffnet die Personalplanung unter anderem eine relative Arbeitsplatzsicherheit. Für das Unternehmen besteht die Möglichkeit, dem absehbaren Personalbedarf quantitativ, qualitativ, räumlich und zeitliche gerecht zu werden und aus Sicht des Staats sind wiederum Schwankungen am Arbeitsmarkt vorausschauend zu berechnen.
Diese Ziele leisten einen wichtigen Beitrag zur Innovationsfähigkeit eines Unternehmens, denn der Ausgleich der internen Interessen sowie die Vermeidung von Engpässen unterstützt die eigentliche Aufgabe der Betriebe ihrem Kerngeschäft nachzugehen. Die Personalplanung trägt somit auch zur Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen bei.
Die Personalplanung selbst hat eine Reihe von Aufgaben zu erfüllen und setzt sich demgemäß aus verschiedenen Bereichen zusammen: Personalbedarfsplanung, Personalbeschaffungsplanung, Personalabbauplanung, Personaleinsatzplanung, Personalentwicklungsplanung und, Personalkostenplanung.
Die Personalverwaltung und ihre Aufgaben:
Die Abwicklung der administrativen, routinemäßigen Aufgaben des Personalmanagements kann in einer eigenen Organisationseinheit - sprich der separaten Abteilung Personalverwaltung - oder auch bei den jeweiligen Personalaufgaben, wie beispielsweise der Buchhaltung oder der Personalbeschaffung, erfolgen.
Durch gesetzliche, tarifvertragliche und andere Vorgaben ist die Personalverwaltung nur in einem eingeschränkten Rahmen durch das Unternehmen gestaltbar.
Der Aufgabenkatalog der Personalverwaltung ist umfangreich und vielfältig. Die wesentlichen Aufgaben sind die Informationsaufgaben, Abwicklungsaufgaben, Abrechnungsaufgaben, Meldeaufgaben und Überwachungsaufgaben.
Bei den Informationsaufgaben sind vornehmlich zwei Informationsinhalte enthalten. Zum einen individuelle Informationen über einzelne Mitarbeiter und zum anderen über Gruppen oder die Gesamtheit der Belegschaft.
Zu den personellen Abwicklungsaufgaben der Personalverwaltung zählen beispielsweise Einstellungen, Beförderungen, Versetzungen oder auch Austritte von Mitarbeiter.
Die Abrechnungsaufgaben sind sowohl die Entgeltabrechnung als auch andere Abrechnungserfordernisse, wie beispielsweise Werkverkäufe, Reisekosten oder Darlehensgewährungen. Diese Abrechnungen sind häufig von der Personalverwaltung vorzunehmen, um ihre buchhalterische Bearbeitung zu veranlassen.
Die Meldeaufgaben umfassen viele Meldungen für den innerbetrieblichen aber auch für den externen Zweck. Arbeitsamtmeldungen und Lohnnachweise für die Berufsgenossenschaften gehören zum Beispiel zu den externen Meldungen, wobei Versetzungsmeldungen oder Jubiläumsmeldungen zu den internen Meldungen gehören.
Im Rahmen des Personalmanagements ist eine Reihe von Vorgängen kontinuierlich zu überwachen. Dazu zählt unter anderem die Arbeitszeiterfassung oder auch der Krankheitsstand.
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Link zur Arbeit:
http://www.diplom.de/ean/9783836615440
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Heymann, Brigitte Mai 2008: Schwerpunkte des Personalmanagements lt. Literatur und lt. Sichtweisen mittelständischer Unternehmen, Hamburg: Diplomica Verlag
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Personalmanagement, Personalwesen, Mittelstand, Personalplanung, Mitarbeitergespräch



