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Schul-Spuren

Möglichkeiten Biographischen Lernens

Schul-Spuren
Über dieses Buch
  • Art: Dissertation / Doktorarbeit
  • Autor: Stefan Rogal
  • Abgabedatum: Oktober 1999
  • Umfang: 170 Seiten
  • Dateigröße: 923,6 KB
  • Note: 1,0
  • Institution / Hochschule: Leopold-Franzens-Universität Innsbruck Österreich
  • Bibliografie: ca. 102
  • ISBN (eBook): 978-3-8366-1512-9
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Rogal, Stefan Oktober 1999: Schul-Spuren, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Unterricht, Didaktik, Schul-Spuren, Biographie, Lernform

Dissertation / Doktorarbeit von Stefan Rogal

Einleitung:

Ziel der vorliegenden Arbeit ist es, Möglichkeiten und Schwierigkeiten Biographischen Lernens im Pädagogikunterricht zu erörtern; wo konkrete Praxiserfahrungen vorliegen, soll davon berichtet werden - auch aus der Perspektive der Lernenden selbst.

In der Strukturierung meiner Darstellung spiegelt sich die Vorgehensweise der Aktionsforschung. Bereits ein Blick auf das Inhaltsverzeichnis läßt die „Kategorien von Praktikern“ erkennen; beabsichtigt ist, daß einige Gedanken auch „Bedeutung für Praktiker“ werden entfalten können.

Leserinnen und Leser erhalten Gelegenheit, die Idee Biographisches Lernen aus den verschiedensten Blickwinkeln und mit dem Ziel einer Realisierung in den vielfältigsten Kontexten zu durchdenken.

Die Konzepte „Biographische Selbstreflexion“/“Biographisches Lernen“ sind außerordentlich facettenreich und komplex, bergen vielleicht ebensoviele Gefahren wie Chancen. Auch ohne die spezifischen Unterrichtsbedingungen von Kolleginnen und Kollegen zu kennen, sollte es gelingen, sie für grundsätzliche Aspekte Biographischen Lernens zu sensibilisieren; aus diesem Ziel resultiert die Entscheidung für viele relativ kurze Kapitel: Wesentliches muß angesprochen, kann jedoch nie vollumfänglich abgehandelt werden.

Trotz der am Ablauf von Unterrichtsplanung, -realisierung und -reflexion orientierten Gliederung dieser Ausführungen ist zu vermuten und zu hoffen, daß die Lesenden den Inhalt „eigensinnig“ aufnehmen, ihn sich zunutze machen, um zu einem individuellen Konzept Biographischen Lernens zu gelangen, welches wahrscheinlich eine andere Struktur aufweist als das vorliegende.

Die Grundlagen Biographischen Lernens werden in Teil II nur gestreift, da ihre erschöpfende Darstellung hier weder möglich noch intendiert ist.

Das Schwergewicht dieses Buches liegt auf der Erörterung von Möglichkeiten Biographischen Lernens in der Unterrichtspraxis (Teil III). Um weitestgehend Konkretes zu präsentieren, beziehe ich mich auf eine exakt zu benennende, jedoch durchaus exemplarische Unterrichtsreihe.

Der Aktionsforschung (Teil IV) verdanke ich Impulse unterschiedlichster Art. Der geringe Umfang dieses Teils zeigt jedoch, daß hier kein Aktionsforschungsprojekt dokumentiert wird.

Wie Sinn und Bedeutung Biographischen Lernens keineswegs an sogenannten „Ergebnissen“ gemessen werden können, möchte ich mich auch im Bereich der Konzeptebene nicht auf die Ergebnisse (Teil V) kaprizieren. Ein zentrales Element dieses Teils liegt vielmehr in den Überlegungen zur möglichen Weiterarbeit.

Um meinem Anliegen, ein konkretes Konzept für die Unterrichtspraxis vorzulegen, gerecht werden zu können, bietet Teil VI 22 Impulse zur Biographischen Selbstreflexion von Schulerfahrungen. Damit soll nicht im entferntesten versucht werden, in Konkurrenz zu Auf meinen Spuren zu treten. Wichtig ist es mir, Kolleginnen und Kollegen zu zeigen, wie derartige Impulse aussehen können (!), um ihnen so Wege in die eigene Praxis zu erleichtern.

Letzteres gilt gleichermaßen für die kleine Auswahl von Materialien (Teil VII) sowie für die Text-/Filmvorschläge (Teil VIII); ich bin überzeugt davon, daß es Unterrichtenden nicht an weiteren Materialien mangeln wird.

Inhaltsverzeichnis:

1 Vorwort
I Einleitung
2 Wie ist es zu dieser Arbeit gekommen?
3 Zielsetzung der Arbeit
4 Gliederung dieses Buches
II Grundlagen
5 Die gesellschaftliche Notwendigkeit Biographischen Lernens
6 Wozu ist die Schule da?
7 Das Konzept der Biographischen Selbstreflexion
8 Heidrun Hoppes „Begründung einer biographiezentrierten Didaktik der Gesellschaftswissenschaften“
9 Edwin Stillers Dialogische Fachdidaktik Pädagogik
10 Phoenix. Der etwas andere Weg zur Pädagogik - ein Weg auch Biographischen Lernens
11 Ein Konzept Biographischen Lernens – Integration Biographischer Selbstreflexion in themengebundenen Unterricht
III Unterrichtspraxis
12 Unsere Schule - ein „Haus des Lernens“? – Impressionen
13 Unterrichtswirklichkeit und die existentielle Situation Jugendlicher
14 Altersangemessenheit und gestufter Anspruch Biographischen Lernens
15 Welche personalen-, Unterrichts- und außerunterrichtlichen Voraussetzungen für Biographisches Lernen bringen die Schülerinnen und Schüler mit?
16 Rollen von biographisch lernenden Schülerinnen und Schülern
17 Rollen von Lehrerinnen und Lehrern, die Biographisches Lernen begleiten
18 Die Beziehung(en) zwischen den im Unterricht am Biographischen Lernen Beteiligten
19 Warum legen insbesondere pädagogische Sachinhalte Biographisches Lernen nahe?
20 „Schulerfahrungen 1900 - Schulerfahrungen 2000“ - Themenauswahl und -begründung für eine biographisch orientierte Unterrichtsreihe
21 Lehrplanbezüge des Themas
22 Verwirklichung weitreichender Schülerinnenorientierung und Schülerorientierung durch Biographisches Lernen
23 Materialauswahl
24 Didaktische Reduktion
25 Sensibilisierung für Biographisches Lernen
26 Lernziele beim Biographischen Lernen
27 Struktur biographischer Unterrichtsreihen
28 Freiarbeit als Realisierungsform Biographischen Lernens
29 Biographisches Schreiben - Voraussetzungen, Formen, Richtungen
30 Spezifische Probleme Biographischen Schreibens
31 Lernanforderungen und mögliche Lernschwierigkeiten
32 Leistungsbewertung
33 Bedeutung biographisch orientierten Unterrichts für die Lernenden
IV Aktionsforschung
34 Biographisches Lernen am Lehrerseminar Kreuzlingen
35 Biographische Didaktik und Aktionsforschung
V Ergebnisse
36 Reihenorientierung für Unterricht mit Komponenten Biographischen Lernens
37 Ergebnisse/Weiterarbeit
38 Gedanken zur Rezeption dieser Arbeit
VI Impulse
A Schulzeit – Freizeit
B Schulhefte
C Zeugnisse
D Ich und die Mitschüler/innen
E Schulfächer
F Der erste Lehrer
G Meine Lehrerinnen und Lehrer
H Abitur
I „Schul-Bilder“
J 6 Gedanken
K Schul-Fotos
L Lebenslinie
M Mind Map „Mein Leben“, „Meine Schulzeit“
N Tagebücher
O Lerninhalte
P Sach-, Selbst- und Sozialkompetenz
Q Schul-“Karriere“
R „Schulzeit - Problemzeit ?“
S Schul-Szenen
T Schul-Tagebuch
U Persönlich bedeutsame Lernerfahrungen
V Äußere Schulwirklichkeit - inneres Schulerleben Vorlage für die Impulse L und Q
VII Text-/Filmvorschläge
VIII Literaturverzeichnis

Einleitung:

Ziel der vorliegenden Arbeit ist es, Möglichkeiten und Schwierigkeiten Biographischen Lernens im Pädagogikunterricht zu erörtern; wo konkrete Praxiserfahrungen vorliegen, soll davon berichtet werden - auch aus der Perspektive der Lernenden selbst.

In der Strukturierung meiner Darstellung spiegelt sich die Vorgehensweise der Aktionsforschung. Bereits ein Blick auf das Inhaltsverzeichnis läßt die „Kategorien von Praktikern“ erkennen; beabsichtigt ist, daß einige Gedanken auch „Bedeutung für Praktiker“ werden entfalten können.

Leserinnen und Leser erhalten Gelegenheit, die Idee Biographisches Lernen aus den verschiedensten Blickwinkeln und mit dem Ziel einer Realisierung in den vielfältigsten Kontexten zu durchdenken.

Die Konzepte „Biographische Selbstreflexion“/“Biographisches Lernen“ sind außerordentlich facettenreich und komplex, bergen vielleicht ebensoviele Gefahren wie Chancen. Auch ohne die spezifischen Unterrichtsbedingungen von Kolleginnen und Kollegen zu kennen, sollte es gelingen, sie für grundsätzliche Aspekte Biographischen Lernens zu sensibilisieren; aus diesem Ziel resultiert die Entscheidung für viele relativ kurze Kapitel: Wesentliches muß angesprochen, kann jedoch nie vollumfänglich abgehandelt werden.

Trotz der am Ablauf von Unterrichtsplanung, -realisierung und -reflexion orientierten Gliederung dieser Ausführungen ist zu vermuten und zu hoffen, daß die Lesenden den Inhalt „eigensinnig“ aufnehmen, ihn sich zunutze machen, um zu einem individuellen Konzept Biographischen Lernens zu gelangen, welches wahrscheinlich eine andere Struktur aufweist als das vorliegende.

Die Grundlagen Biographischen Lernens werden in Teil II nur gestreift, da ihre erschöpfende Darstellung hier weder möglich noch intendiert ist.

Das Schwergewicht dieses Buches liegt auf der Erörterung von Möglichkeiten Biographischen Lernens in der Unterrichtspraxis (Teil III). Um weitestgehend Konkretes zu präsentieren, beziehe ich mich auf eine exakt zu benennende, jedoch durchaus exemplarische Unterrichtsreihe.

Der Aktionsforschung (Teil IV) verdanke ich Impulse unterschiedlichster Art. Der geringe Umfang dieses Teils zeigt jedoch, daß hier kein Aktionsforschungsprojekt dokumentiert wird.

Wie Sinn und Bedeutung Biographischen Lernens keineswegs an sogenannten „Ergebnissen“ gemessen werden können, möchte ich mich auch im Bereich der Konzeptebene nicht auf die Ergebnisse (Teil V) kaprizieren. Ein zentrales Element dieses Teils liegt vielmehr in den Überlegungen zur möglichen Weiterarbeit.

Um meinem Anliegen, ein konkretes Konzept für die Unterrichtspraxis vorzulegen, gerecht werden zu können, bietet Teil VI 22 Impulse zur Biographischen Selbstreflexion von Schulerfahrungen. Damit soll nicht im entferntesten versucht werden, in Konkurrenz zu Auf meinen Spuren zu treten. Wichtig ist es mir, Kolleginnen und Kollegen zu zeigen, wie derartige Impulse aussehen können (!), um ihnen so Wege in die eigene Praxis zu erleichtern.

Letzteres gilt gleichermaßen für die kleine Auswahl von Materialien (Teil VII) sowie für die Text-/Filmvorschläge (Teil VIII); ich bin überzeugt davon, daß es Unterrichtenden nicht an weiteren Materialien mangeln wird.

Arbeit zitieren:
Rogal, Stefan Oktober 1999: Schul-Spuren, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Unterricht, Didaktik, Schul-Spuren, Biographie, Lernform

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