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Schiffsbeteiligungen

Insbesondere unter den Aspekten der Renditeorientierung

Schiffsbeteiligungen
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Markus Volk
  • Abgabedatum: September 2005
  • Umfang: 110 Seiten
  • Dateigröße: 2,4 MB
  • Note: 2,0
  • Institution / Hochschule: Fachhochschule Koblenz Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-9213-7
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-9213-7 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-9213-7 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Volk, Markus September 2005: Schiffsbeteiligungen, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Tonnagesteuer, Seehandel, geschlossene Fonds, Containerschiffe, Doppelhüllentanker

Diplomarbeit von Markus Volk

Einleitung:

In der Jahrhunderte alten Tradition des Seehandels war es nur wenigen wohlhabenden Kaufleuten vergönnt sich allein ein Handelsschiff kaufen zu können. So bildeten sich bereits im zwölften Jahrhundert Handelszusammenschlüsse aus denen dann die Hanse hervorging. Im Zuge dieser Entwicklung schlossen sich in einigen Städten Kaufleute zusammen um gemeinsam eine Kogge zu kaufen und auf Handelsfahrt gen Novgorod zu verschicken. Die hohen Gewinne bei erfolgreicher Rückkehr mit einer Ladung voller Pelze reizten schon damals die hohen Risiken einzugehen und nicht wenige landeten nach Fehlschlägen gar im, in jener Zeit üblichen, Schuldturm.

Auch die mächtigen mediterranen Seerepubliken, beispielsweise Venedig und Genua, gründeten ihren Reichtum auf den Seehandel, der von einflussreichen Händlerfamilien kontrolliert wurde. Dort entwickelten sich, unterstützt vom Aufstieg der Bankhäuser im heutigen Norditalien, erste Beteiligungen am Seehandel. So konnten in Genua Waren vor eintreffen des transportierenden Schiffes günstiger gekauft werden, ging das Schiff jedoch unter war das eingesetzte Geld verloren. Im Laufe der Zeit und Handelsbeziehungen zwischen mediterranen und hanseatischen Händlern vermischten sich die Formen des Seehandels, darunter entstand eine eher passive Partizipation, finanzielle Risikoübernahme und Beteiligung am Schiff selbst. Die Vorläufer der Schiffsbeteiligungen unserer Zeit waren entstanden.

Die hanseatische Tradition wird in Prospekten zu heutigen Schiffsbeteiligungen und Schiffsfonds gerne bemüht um die oft zitierte 'Sehnsucht des Menschen nach der See' zu wecken, das Produkt zu emotionalisieren und damit letztlich Investoren zu locken.

Zusammenfassung:

Schiffsbeteiligungen sind nach wie vor eine Anlage bei der steuerliche Aspekte eine besondere Bedeutung haben. Die Unterschiede zwischen Vor- und Nach- Steuer-Rendite sind selbst beim Spitzensteuersatz gering, da der Gewinn pauschal nach der Schiffstonnage berechnet wird. Damit sind Schiffsbeteiligungen besonders interessant für Anleger mit hoher Steuerbelastung. Im Vergleich der Nach-Steuer-Rendite ist dann noch die Risikoneigung des Anlegers bedeutsam, da eine Zielrendite immer in Verbindung mit dem dazugehörigen Anlagerisiko beurteilt werden kann.

Für einen Anleger, der besonders risiko-avers agiert werden Schiffsbeteiligungen nicht geeignet sein. Die langen Laufzeiten schränken ebenso wie hohe Mindestanlagesummen die Anlegerzielgruppe weiter ein. Schiffsbeteiligungen sind ihrem Charakter nach als Eigenkapitalbeteiligung an Unternehmen, ohne die Standardisierung und Schutzvorschriften für Aktien, eine Anlage mit hohem Risiko. Bei Eintritt von prognostizierten Renditen um sieben Prozent nach Steuern müsste eine dem Halbeinkünfteverfahren unterworfene Anlage bei Anwendung des Spitzensteuersatz bereits über elf Prozent vor Steuern erreichen. Die zur Zeit zu erwartenden Renditen am Kapitalmarkt sprechen kaum dafür, dass eine solche mit wesentlich geringerem Risiko zu erreichen ist. Für Anleger mit geringerer Steuerbelastung erscheinen Schiffsbeteiligungen aktuell jedoch als wenig reizvoll.

Die Kapitalanlage in eine Schiffsbeteiligung ist durch den Wandel vom Verlustzuweisungsmodell zur Renditeorientierung auf dem Weg auch in der Zukunft für eine kleine Anlegergruppe interessant zu bleiben. Die Pflicht zur Genehmigung neuer Emissionsprospekte durch das BaFin ist ein Schritt hin zu mehr Transparenz und damit Risikoreduktion durch bessere Risikoeinschätzung. Die Ausstiegsproblematik ist trotz eines expansiven Zweitmarktes noch immer sehr bedeutsam. Starkes Wachstum des Zweitmarktes erscheint auf den ersten Blick durchaus hoffnungsvoll. Doch das noch immer geringe Volumen des Zweitmarktes bedingt weiterhin ein starkes Marktwachstum um in der Zukunft einen liquiden Zweitmarkt zu erreichen, der geeignet wäre einen Ausstieg vor Ende der Laufzeit jederzeit ohne deutlich Abschläge zu gewährleisten. Für einen Einstieg in eine gebrauchte Beteiligung hingegen erscheint der Zweitmarkt bereits heute interessant. Es befinden sich jedoch noch immer eine Vielzahl alter Verlustzuweisungsmodelle im Zweitmarkt abgegeben und die Plattformen bedingen einen bedeutenden Grad an Sachkenntnis Seitens des Käufers. Somit ist der Einstieg über den Zweitmarkt zwecks erreichen einer kürzeren Laufzeit oder höheren Rendite ebenfalls nur für sehr sachkundige und erfahrene Anleger geeignet.

Schiffsbeteiligungen erscheinen durch den erzwungenen Wandel hin zur Renditeorientierung infolge der veränderten Steuergesetzgebung als eine interessante Anlageform für eine kleine Zielgruppe. Dies sind Anleger, die bereits über ein Wertpapierdepot verfügen und eine Anlagemöglichkeit mit hoher Nach- Steuer-Rendite suchen. Die Risiken der Anlage in einen solchen geschlossenen Fonds sollten dem Anleger dabei bewusst sein. Die Emissionshäuser versuchen ihre Produkte zu emotionalisieren, ein Anleger muss dem widerstehen und seine Investitionsentscheidung emotionslos rational treffen.

Bei der Auswahl der Beteiligung muss der Anleger insbesondere beachten mit welcher Zweitmarktplattform der Anbieter kooperiert. Das Bewertungsniveau und die Anzahl der vertretenen Marktteilnehmer sind unterschiedlich, wobei besonders über letztere keine Auskünfte gegeben werden. Somit empfiehlt sich zumindest ein Blick auf die entsprechende Internetseite und die längsten Zeiträume, die einzelne Beteiligungen dort bereits angeboten werden. Auch empfiehlt sich eine eigene Renditeberechnung, selbst bei dem vom BaFin genehmigten Prospekt ergab sich ohne die genannten „Vereinfachungen“ eine bedeutend niedrigere Rendite als in der Beispielrechnung des Prospektes.

Das erarbeitete Vergleichsschema im Anhang kann als Leitlinie zum Vergleich mehrerer Beteiligungen dienen. Die Unterschiede der Beteiligungen, insbesondere der Charterrisikos müssen dabei unter Berücksichtigung des Schiffstyps bewertet werden. Grundsätzlich gilt dabei, dass besonders große Schiffe zwar rentabler sind, doch auch ein wesentlich höheres Risiko aufweisen.

Inhaltsverzeichnis:

1. Investitionsobjekt Handelsschiff 7
2. Gründe für die Wahl der Anlage Handelsschiff 8
2.1 Globalisierung und wachsender Welthandel
2.2 Der Aktienmarkt
2.3 Der Bondmarkt
2.4 Die Alternativen
3. Rechtliche Formen der Schiffsbeteiligung 9
3.3 Beteiligung in einer Kommanditgesellschaft
3.4 Partenreederei
3.5 Die stille Beteiligung
3.6 Ausstieg und Rechtsform
4. Das Investitionsobjekt: Die Schiffstypen 12
4.1 Containerschiffe
4.2 Tanker
4.3 Bulker
4.4 Car Carrier
4.5 Multipurpose-Schiffe
4.6 Kreuzfahrtschiffe
5. Das Marktumfeld 14
5.1 Marktumfeld für Containerschiffe
5.1.1 Charterraten
5.1.2 Second-hand-Preise
5.2 Marktumfeld für Tanker
5.2.1 Ausmusterung der Einhüllentanker
5.2.2 Die Konkurrenzsituation der Transportarten
5.2.3 Die Charterraten
5.3 Marktumfeld für Bulker und Multipurpose Schiffe
5.4 Marktlage Kreuzfahrt- und Flusskreuzfahrtschiffe
5.5 Marktumfeld für geschlossene Fonds
6. Die Struktur von Schiffsbeteiligungen 24
6.1 Die Werft
6.2 Der Charterer
6.3 Die Reederei
6.4 Der Mittelverwender
6.5 Der Treuhänder
6.6 Das Emissionshaus
6.6.1 Der Emissionsprospekt
6.6.2 Die Vergangenheitsdaten
6.6.3 Das Platzierungsrisiko
6.7 Der Vermittler
7. Die Besteuerung 29
7.1 Vorraussetzungen für die Tonnagesteuer
7.2 Die Tonnagesteuer
7.3 Der Unterschiedsbetrag
7.4 Übergangsregelung und Kombimodell
7.5 Auswirkungen der Tonnagesteuer
7.6 steuerliche Behandlung der Kosten
7.7 Auswirkung auf das zu versteuernde Einkommen
7.8 steuerliche Zukunftsaussichten
8. Der Zweitmarkt 36
8.1 Handelsplattformen im Zweitmarkt
8.1.1 Börse Düsseldorf, Gefox
8.1.2 DAI Zweitmarkt GmbH, Börse Hamburg
8.1.3 UTN Zweitmarkt
8.1.4 Deutsche Sekundärmarkt GmbH
8.1.5 Conti Zweitmarkt
8.1.6 Entwicklungen und Zukunftsaussichten
8.2 Ankaufsgesellschaften
8.2.1 Salomon und Partner
8.2.1.1 Bewertungskriterien
8.2.1.1.1 Zukünftige Einahmensituation
8.2.1.1.2 Kostenprognosen
8.2.1.2 Bewertung der Erwartungen
8.2.1.3 Bewertete Schiffe
8.2.2 Nordcapital
8.2.3 Kleine und ausländische Gesellschaften
8.3 Der Zweitmarkt und die Ausstiegsproblematik
8.4 Der Zweitmarkt als Einstiegschance
9. Dach-, Zweitmarkt- und Flottenfonds 46
9.1 Maritim Invest Reihe
9.2 Flottenfonds
9.3 Dachfonds
10. Risiken und Chancen 49
10.1 Risiken
10.1.1 Schiffsspezifische Risiken
10.1.1.1 Charterrisiko, Auslastung
10.1.1.2 Gebrauchtpreisrisiko
10.1.1.3 Untergang
10.1.2 Steuerrisiko
10.1.3 Währungsrisiko
10.1.4 Kostenstruktur
10.1.4.1 Anfangskosten und Liquiditätsreserve
10.1.4.2 laufende Kosten
10.1.5 Kosten des Anlegers
10.2 Chancen
10.2.1 Schifffahrt und Güterverkehr
10.2.2 Währungsentwicklung
10.2.3 Kosteneffizienz
10.2.4 Wandel des Marktes
10.2.5 Zweitmarktentwicklung
10.3 Ausblick
11. Schiffsbeteiligung als Rückdeckung für die Direktzusage 66
12. Investor 68
12.1 Anlegerzielgruppe
12.2 Laufzeit
12.3 Anlageumfang
13. Die Beispielfonds 70
13.1 Containerschiff: ER Tokyo von Nordcapital
13.2 Tanker: MT HS Carmen von Hansa Treuhand
13.3 Mehrzweck Bulker: MS San Antonio von Lloyd Fonds
13.4 Kreuzfahrtschiffe: MS/Artistry MS/Johann Strauß von Premicon AG
13.5 Flottenfonds: Suezmax-Tanker Flottenfonds II von König & Cie.
13.6 HSC Aufbauplan Schiff III
14. Zukunftsaussichten 84
15. Fazit 85
Literaturverzeichnis 88
Internetquellen 92
Produktprospekte 93
Anhang 95

Automatisiert erstellter Textauszug:

10.1.3 Währungsrisiko Charterraten, Schiffspreise und Schiffshypotheken lauten üblicherweise auf USDollar, in seltenen Fällen auch auf japanische Yen. Für die Anleger in der Eurozone ergibt sich daraus ein Währungsrisiko, das sich ganz direkt auf die Ausschüttungen während der Laufzeit und letztlich auf die gesamte Rendite auswirkt. Der Euro hat im Vergleich zum US-Dollar im Verlauf der letzten zwei Jahre mit Höchstständen selbst Experten überrascht. Die Entwicklungen zeigten zwischenzeitlich mehrfach eine Stärkungstendenz des US-Dollars, die dann wieder von neuen Hochs des Euro wieder beendet wurden. In 2005 zeigte sich der US-Dollar auch wieder stärker, was die Performance bestehender Schiffsbeteiligungen stärkte, während neue Beteiligungen in der Investitionsphase damit weniger von einem starken Euro profitieren können. Die Mehrzahl der Beteiligungen, sowohl neue im Jahre 2005, als auch bereits investierte aus 2004 prognostizieren ihre Mittelrückflüsse weiterhin bei einem starken Eurokurs. Würde der Dollar steigen und wieder einen paritätischen Kurs zum Euro erreichen, wären die Mittelrückflüsse aller betrachteten Schiffsbeteiligungen geringer als erwartet, was auch einen Renditeabschlag zur Folge hätte. Ein solches Szenario dient jedoch lediglich der 'worst-case' - Betrachtung, aktuell ist eine derarte Abschwächung des Euro im Vergleich zum US-Dollar nicht wahrscheinlich. Die Währungstrends in den Sommermonaten 2005 zeigen einen stärkeren USDollar, jedoch ist die Entwicklung mehr eine normale Gegenwellenbewegung zu den Hochs des letzten Jahre, als eine ernsthafte Korrektur des Euro-DollarVerhältnisses. Die von der Presse zur Krise hochstilisierten temporären Probleme innerhalb der Europäischen Union und die Belastungen des Euro durch stetige Verstöße gegen den Stabilitätspakt, insbesondere von Deutschland, sollten in der nahen Zukunft bereits weniger dramatisch erscheinen. Die Währungstendenzen in der Vergangenheit zeigten häufig kurzfristig Reaktionen auf politische Ereignisse 55 [...]

bedeutsamen Verlustzuweisungen wird von immer mehr staatlichen Maßnahmen bedroht. Die jüngste Bedrohung stellt der neue § 15b EStG dar, dieser ist als Teil der Gegenfinanzierung zu bereits am 04.05.2005 vom Bundeskabinett beschlossenen Maßnahmen geplant. Auch wenn die tatsächliche Anwendung des geplanten § 15b EStG bisher noch fraglich ist und Änderungen des Gesetzentwurfes noch möglich sind, spricht vieles dafür, dass die Verlustverrechnungen für Steuersparmodelle stärker beschränkt oder komplett unterbunden werden. Einige Fondsanbieter, beispielsweise Atlantic Fonds, weisen in ihrer Konzeption darauf hin, dass man auf § 15b EStG bereits vorbereitet ist und den Fonds rein auf Tonnagesteuer umstellen kann. Dagegen sind reine Tonnagesteuerfonds aufgrund ihrer Natur schon nicht durch die Abschaffung von Verlustverrechnungen betroffen, da sie darauf verzichten. Eine Abschaffung der Tonnagesteuer wiederum erscheint auch bei einem, nach der vorgezogenen Neuwahl, wahrscheinlichen Regierungswechsel als unwahrscheinlich. Die Zielsetzung eine Handelsflotte unter deutscher Flagge zu halten und die Konkurrenzsituation zu anderen Staaten indizieren dies bereits. Zusätzlich bedeuten Handelsschiffe im deutschen Seeschifffahrtsregister auch noch immer den Erhalt von Arbeitsplätzen, unter anderem auch durch die Wirkung der neuen Emissionsvorschriften auf diese Schiffe.48 Das Zusammenwirken dieser und anderer Faktoren sollte auch eine konservative Regierung dazu bewegen die Tonnagesteuer in ihrer Form unangetastet zu lassen. Eine Erhöhung der Sätze für die Tonnagesteuer erscheint jedoch möglich. Insgesamt besteht das Steuerrisiko für Kombimodelle und Verlustzuweisungen nutzende Fonds in größerem Umfang als je zuvor. Steuersparmodelle werden von politischer Seite verstärkt bekämpft. Kombimodelle müssen daher zumindest vergleichsweise auf ihre Rendite ohne Berücksichtigung der Verlustzuweisung, als rein Tonnagesteuer basierend, überprüft werden. [...]

jedoch aktuell in 2005 wieder steigend. Die Gründe hierfür liegen neben der großen Nachfrage, insbesondere nach Containerschiffen und Doppelhüllentankern, in den steigenden Rohstoffpreisen. Der für den Schiffsbau wichtige Rohstoff Stahl zeigte im Verlauf der letzten zwei Jahre starke Preissteigerungen, begründet in der hohen Nachfrage Chinas und Indiens. Die hohen Stahlpreise wiederum haben für einen Anstieg des Verschrottungswertes von Altschiffen gesorgt, deren Demontage überwiegend in Indien erfolgt. Die große Zahl der alten Einhüllentanker, deren Verschrottung in den nächsten Jahren unumgänglich ist, wird wiederum die Kapazitäten der indischen Demontage- und Verschrottungsindustrie bis an ihre Grenzen auslasten. Das Preisniveau für gebrauchte Containerschiffe sollte in den nächsten Jahren zumindest stabil bleiben, Steigerungen erscheinen sogar wahrscheinlich. Die Gebrauchtmärkte für Containerschiffe vermelden aktuell stetig neue Preisrekorde. Allerdings sind Prognosen für die langen Zeiträume unter den Beteiligungen kaum möglich, während im Ausblick bis 2012 durchaus höhere Gebrauchtpreise für Containerschiffe erwartet werden können. Die Auswirkungen auf die Renditesituation, insbesondere den Schlusswert der Beteiligungen, hängen dabei allerdings maßgeblich von der Planung der einzelnen Gesellschaft ab. Bei Tankern stellt sich die Situation anders dar. Beteiligungen für Einhüllentanker werden dabei generell negative Korrekturen hinnehmen müssen. Dies betrifft keine neuen Beteiligungen mehr, jedoch einige der am Zweitmarkt gehandelten. Die Doppelhüllentanker hingegen werden in den nächsten Jahren gefragter sein, da das Volumen des Gebrauchtmarktes sinkt. Da Preissteigerungen am Gebrauchtmarkt auch in den Erwartungen der Initiatoren der Beteiligungen enthalten sind, sind daraus für Tanker keine bedeutenden Einflüsse auf die Rendite zu erwarten. [...]

Arbeit zitieren:
Volk, Markus September 2005: Schiffsbeteiligungen, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Tonnagesteuer, Seehandel, geschlossene Fonds, Containerschiffe, Doppelhüllentanker

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