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Schauspieler-, Komparsen- und Casting-Agenturen in TV-Produktionsnetzwerken

Eine neo-institutionalistische Analyse

Schauspieler-, Komparsen- und Casting-Agenturen in TV-Produktionsnetzwerken
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Tim Voges
  • Abgabedatum: Mai 2000
  • Umfang: 134 Seiten
  • Dateigröße: 6,3 MB
  • Note: 1,0
  • Institution / Hochschule: Freie Universität Berlin Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-2419-0
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-2419-0 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-2419-0 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Voges, Tim Mai 2000: Schauspieler-, Komparsen- und Casting-Agenturen in TV-Produktionsnetzwerken, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Fernsehproduktion, Netzwerke, Casting, Medien, Schauspieleragentur

Diplomarbeit von Tim Voges

Einleitung:

Die Medienbranche ist ein sich gerade erst entwickelndes Feld. Hier herrschen andere Regeln und Zwänge als in klassischen Güterproduktionsbranchen. Viele Leistungen der Medienbranche sind mit ökonomischen Kriterien nur schwer zu erfassen, weil sie 'kreativ' entstehen. (Im TV/Film-Bereich sind das z.B. Drehbuch, Kameraführung, Kostüme, etc.). Welchen Normen, Standards, Erwartungen und Zwängen unterliegen Beteiligte von TV-Produktionsnetzwerken dennoch, die als Orientierung und Handlungsrestriktion dienen?

Dieser Frage soll mit Hilfe einer neo-institutuionalistischen Theorie-Perspektive innerhalb der vorliegenden Arbeit nachgegangen werden und zwar für den Bereich der an TV-Produktionsnetzwerken beteiligten Darsteller- und Casting-Agenturen im Raum Berlin. Für diese Agenturen gelten die speziellen Merkmale der Medienbranche im Besonderen: Einerseits ist die Beratungs- und Betreuungsleistung schwer bewertbar, andererseits ist das Feld der Agenturen sehr jung, da es sich erst nach Freigabe des Arbeitsvermittlungs-Monopols des Arbeitsamtes 1994 entwickeln konnte.

Inhaltsverzeichnis:

Abbildungsverzeichnis V
1. Einleitung 1
1.1 Gegenstand und Abgrenzung der Arbeit 1
1.2 Begriffsklärungen 3
1.2.1 Casting und Agenturen - Definitionsversuch 3
1.2.2 Der Produzent 5
1.2.3 Institutionen als theoretische Kategorie 7
1.3 Kontext und Agenturen 9
1.3.1 Agenturen 9
Schauspieler-Agenturen 11
Casting-Agenturen 13
Komparsen-Agenturen 15
Agentur-Lieferanten 16
Freie Agenturen 17
Staatliche Vermittlungen 18
senderinterne Büros 22
1.3.2 Kontext 24
Netzwerkteilnehmer 25
externe Akteure 27
2. Neo-Institutionalismus als Theorieperspektive 30
2.1 Interorganisationale Felder als Arenen institutioneller Normen 32
2.2 Effizienz und Legitimität - eine Überlebensvoraussetzung 35
Tradition 36
Mythen 37
symbolisches Management 40
2.3 Die Trennung des technisch-ökonomischen und des institutionellen Kontextes 42
2.4 Isomorphie: Eine Wirkung der Institutionalisierung 45
koersive Isomorphie 46
normative Isomorphie 47
mimetische Isomorphie 48
2.5 Grenzen des institutionellen Konzeptes 49
Determinismus 50
Wandel 51
Ökonomie 52
Trennung der Sphären 53
3. Die institutionelle Situation für Agenturen in TV-Produktionsnetzwerken 54
Aufbau der Untersuchung 55
3.1 Ökonomie der Agenturen: Effizienzüberlegungen in einer kreativen Branche 58
Schauspielerrekrutierung 59
Erstellung von Demo-Material 61
Technische Ausstattung der Agentur 62
Betreuung der Schauspieler 64
Zusammenarbeit mit den Produzenten 65
Post-Produktionsphase 66
3.2 Die symbolisch-kulturelle Ebene von Agenturen 68
3.2.1 Unumgängliche Regeln in der TV-Agenturbranche 70
3.2.2 Agenturtradition 74
innerhalb von Agenturen 75
im Branchenvergleich 77
3.2.3 Demonstration von Seriosität als Kernvoraussetzung von Legitimität 79
3.2.4 Die Erfahrung betonen: Mythen und Rituale 81
3.2.5 Hochglanzkataloge und Drehortbesuche: Symbolisches Management 85
3.2.6 'Kreatives Gespür' oder Kostenfaktoren ? - Die Trennung von technisch-ökonomischen und institutionalistischem Kontext 29
3.2.7 Differenzierung und Isomorphie 95
3.3 Implikationen für die Beziehungsgestaltung in TV-Produktionsnetzwerken 99
3.3.1 Selektion: Die Auswahl der "richtigen" Partner 101
3.3.2 Stabilisierung: Langfristige Beziehungen trotz projektbasierter Arbeit 103
3.3.3 Netzwerkposition: Beeinflussung der eigenen Position im Netzwerk 96
4. Schlußbetrachtung 99
4.1 Zusammenfassung der Ergebnisse 99
4.2 Kritik an Ergebnissen und Theorie 102
4.3 Fazit 104
Anhang 105
Leitfaden für strukturierte Interviews (Auszug) 106
Literaturverzeichnis 116
Erklärung 127

Arbeit zitieren:
Voges, Tim Mai 2000: Schauspieler-, Komparsen- und Casting-Agenturen in TV-Produktionsnetzwerken, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Fernsehproduktion, Netzwerke, Casting, Medien, Schauspieleragentur

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