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SAP Business Information Warehouse als neue Dimension des Informationsmanagements

Theoretische Grundlagen und praktische Ausführungen an der SAP R/3-Beispielapplikation Konstenstellenrechnung

SAP Business Information Warehouse als neue Dimension des Informationsmanagements
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Sven Mader
  • Abgabedatum: September 2000
  • Umfang: 238 Seiten
  • Dateigröße: 2,6 MB
  • Note: 1,0
  • Institution / Hochschule: Westsächsische Hochschule Zwickau Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-2846-4
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-2846-4 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-2846-4 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Mader, Sven September 2000: SAP Business Information Warehouse als neue Dimension des Informationsmanagements, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Daten, Entscheidung, Information, Warehouse

Diplomarbeit von Sven Mader

Einleitung:

Globalisierung und rasche Marktveränderungen zwingen die Unternehmen, die Qualität und Quantität ihrer Informationen zu erhöhen. Um heute betriebliche Entscheidungen fällen zu können, muss ständig ein aktuelles Bild vom Unternehmen verfügbar sein. Dies ist die Hauptaufgabe eines Business Information Warehouse. Das Business Information Warehouse stellt Daten zur Leitungsunterstützung des Managements bereit. Für die Anwender steht an erster Stelle eine einfache Benutzerführung, verbunden mit einem Informationsangebot, das verlässliche Rückschlüsse auf die betriebswirtschaftliche Situation und die jeweiligen Marktgegebenheiten zulässt.

In dieser Diplomarbeit soll die Informationsbereitstellung mit Hilfe des integrierten Berichtswesens dargestellt werden. Dabei werden nicht nur die theoretischen Grundlagen beleuchtet, sondern auch anhand mehrerer praktischer Beispiele die Arbeitsweise des Business Information Warehouse genauer belegt.

Inhaltsverzeichnis:

I. Die Grundlagen eines Data Warehouse
1 Einführung in die Thematik 2
1.1 Gründe für den Einsatz eines Data Warehouse 2
1.2 Allgemein 4
1.3 Geschichtliche Entwicklung 7
1.4 Betriebswirtschaftliche Entwicklung 9
1.5 Anforderung an ein Data Warehouse 10
2. Der Aufbau eines Data Warehouse 12
2.1 Hardware 12
2.1.1 Parallelverarbeitung 12
2.1.2 Die Laufwerkstechnologie RAID 14
2.2 Softwarekomponenten und Prozesse eines Data Warehouse 15
2.2.1 Datenbanksysteme 16
2.2.2 Prozesse in einem Data Warehouse 17
2.2.3 Verwaltungswerkzeuge für das System und die Data Warehouse-Prozesse 18
2.2.4 Front-End-Werkzeuge 21
2.2.5 Parallelverarbeitung 21
2.3 Data Marts 22
2.4 Sicherheit 24
2.5 Daten 27
2.5.1 Anforderungen an die Daten 29
2.5.2 Interne Daten 31
2.5.3 Externe Daten 32
2.5.4 Unstrukturierte Daten 34
2.5.5 Metadaten 34
3. Erstellung und Modellierung 37
3.1 Vorüberlegungen beim Erstellen eines Data Warehouse 37
3.2 Lebenszyklus 38
3.2.1 Eigenerstellung 39
3.2.2 Nutzung von Werkzeugen von Drittanbietern 40
3.2.3 Phasen der Lebenszyklen 40
3.2.4 Erstellung eines Data Warehouse mit Hilfe eines Projektes 45
3.3 Datenmodellierung 47
3.4 Erstellung von Data Marts 51
3.5 Optimierung 53
4. Arbeitsweise eines Data Warehouse 59
4.1 Einführung in die Technik der Entscheidungsfindung 59
4.2 Datenzugriff 61
4.3 Navigationsmöglichkeiten 63
4.4 Analyseverfahren 65
4.4.1 Data Mining 65
4.4.2 Online Analytical Processing 70
5. Betrieb des Data Warehouse in der Praxis 73
5.1 Organisation 73
5.2 Visionen über die zukünftige Entwicklung des DW 73
5.3 Abschießendes 74
II. Spezielle Realisierung eines Data Warehouse als Business Information Warehouse
6. Einführung 77
6.1 Gegenüberstellung Data Warehouse - SAP Business Information Warehouse (BW) 77
6.2 Besonderheiten der SAP BW-Lösung 78
7. Bestandteile des SAP Business Information Warehouse 80
7.1 Repository 81
7.2 Administrator Workbench (AW) 82
7.3 Datenbereitstellungssystem 87
7.4 Business Explorer (BEX) 88
7.4.1 Business Explorer Analyser (BEX-Analyser) 89
7.4.2 Business Explorer Browser (BEX-Browser) 90
7.5 Schnittstellen des SAP Business Information Warehouse 91
7.6 Management-Cockpit 94
7.6.1 Einleitung 94
7.6.2 Bestandteile 97
8. Voraussetzungen für das Business Information Warehouse 100
9. Einschätzungen 102
9.1 Vorteile 102
9.2 Nachteile 102
9.3 Weitere Einschätzungen des SAP Business Information Warehouse 103
9.3.1 Artikel Computerwoche - Extraheft 4/2000 103
9.3.2 Artikel Computerwoche Heft 16/2000 104
9.3.3 Aufsatz „SAP and Data Warehouse“ von W.HInmon 106
III. Praktische Umsetzung an ausgewählten Beispielen
10. Grundlagen der Kostenrechnung 109
10.1 Allgemeines 109
10.2 Kosten- und Leistungsrechnung 110
10.3 Differenzierung von Kostenrechnungssystemen 112
10.4 Grundlagen der Kosten- und Leistungsrechnung im SAP R/3 114
10.4.1 Organisationsstrukturen im SAP R/3-System 115
10.4.2 Stammdaten 117
11. Voraussetzung für das Praxisbeispiel 118
11.1 Ausgangssituation für die Installation des SAP BW 1.2B 118
11.2 Einrichtung des SAP Business Information Warehouse 119
11.2.1 Aufbau der BW-Umgebung 120
11.2.2 Installation des SAP BW 1.2B 121
11.2.3 Installation des SAP Front-End 123
11.2.4 Durchführen von Pflegearbeiten am BW-System 124
11.3 Vorbereitung des SAP IDES als Quellsystem 126
11.3.1 Installation des Add-On BW-BCT 1.2B 126
11.3.2 Sonstige Einstellungen im OLTP-System 131
12. Datenimport ins Business Information Warehouse 132
12.1 Datenimport über den Business Content 132
12.2 Datenimport durch schrittweises Vorgehen 135
13. Erstellen von Berichten mit Hilfe des Business Explorers 143
13.1 Allgemeines 143
13.1.1 Merkmale 143
13.1.2 Kennzahlen 144
13.1.3 Variablen 145
13.2 Schritt-für-Schritt-Anleitung für die Arbeit mit Queries 147
14. Zusatzfunktionalitäten 158
14.1 Einsatz von BW in mittelständigen Unternehmen 158
14.2 Untersuchungen am Front-End-Werkzeug inSight von arcplan 159
14.2.1 Allgemeines 159
14.2.2 Anbindung des Front-Ends inSight an das BW-System 160
14.2.3 Anlegen eines Berichtes mit inSight 161
14.3 Einbinden von externen Daten aus dem Internet mit Hilfe der Dateischnittstelle 163
IV. Zusammenfassung 171
V. Anhang
1. Quellenverzeichnis XIII
2. Abbildungsverzeichnis XVI
3. Tabellenverzeichnis XIX
4. Abkürzungsverzeichnis XXI
5. Glossar XXIV
6. Zusätzliche Informationen XLII
6.1 Datenqualität XLII
6.2 Anwenderbefragung XLII
6.3 Die zwölf Regeln von Codd XLV
6.4 Die „Zehn Gebote“ für Data Warehouse-Projekte XLVII
6.5 Die sieben goldene Regeln der META Group L
6.6 Bewertungsschema LI
6.7 Hersteller und ihre Produkte LV

Automatisiert erstellter Textauszug:

Das BW kann man anhand seiner Funktionalität in drei Hauptbestandteile gliedern. Sie orientieren sich an den drei allgemeinen Bestandteilen eines Data Warehouse, dem Einfügemanager, dem Warehousemanager und dem Abfragemanager. Genauere Erläuterungen zum Thema finden Sie im Kapitel 2.2.3. Der Einfügemanager wird im SAP-BW durch den Production Data Extractor repräsentiert. Unter dem Production Data Extractor versteht man die Zusammenfassung der Extraktionsprogramme. Diese Extraktionsprogramme werden mittels Add-On auf das Quellsystem (OLTP-System) installiert. Die Administrations-Workbench stellt den Warehousemanager dar. Die AW dient der Verwaltung der Objekte - von der Extraktion der Daten bis hin zur Speicherung. Der dritte Manager, der Abfragemanager wird im BW durch den Business Explorer kurz BEX repräsentiert. Mit Hilfe des BEX können Berichte generiert werden, die dem Nutzer die Daten des BW anschaulich präsentieren sollen. [...]

Das BW bietet Daten für alle verfügbaren Unternehmensbereiche an. Das bedeutet, dass jeder Mitarbeiter über einen Business Explorer auf die Unternehmensdaten zurückgreift (auf aktuelle als auch auf historische Daten). Der Zugriff auf die Daten des BW ist auch über das Internet möglich. Jedoch sind diese Zugriffsmethoden durch ein integriertes Sicherheitssystem beschränkt, so das jeder Nutzer nur auf die Daten zugreifen kann, für die er auch Rechte besitzt. Diese Daten können dann z. B. in Excel ausgewertet werden. Dabei werden sie im Hintergrund mit Hilfe der OLAP-Technik zusammengestellt. Eine weitere Eigenschaft des BW ist die automatisierte Datenbeschaffung. Diese Informationsversorgung des BW erfolgt über vordefinierte Beschaffungsroutinen, d.h. die Daten werden nach definierten Fortschreibungsintervallen automatisch aus den jeweiligen Transaktionssystemen extrahiert und in das BW übertragen. Diese Übertragung erfolgt auf Basis betriebswirtschaftlicher Regeln. Für die Pflege und Überwachung aller Datenbeschaffungsprozesse sorgt die, im BW vorhandene, Adminstrator-Workbench. Das BW besitzt eine Schnittstelle, die es dem Kunden ermöglicht, eigene Erweiterungen vorzunehmen (BAPI). [...]

Internes Marketing "Das DW stellt eine erhebliche Investition für ihr Unternehmen sowie eine neue Art der Geschäftsführung dar. Wie motivieren Sie die Mitarbeiter dazu, das Data Warehouse zu benutzen? Sie müssen eine Strategie entwickeln, um die Mitarbeiter zur Benutzung zu motivieren. Aber Sie dürfen ihr Ziel nicht aus den Augen verlieren - Interesse an der Benutzung des Data Warehouse zu wecken und gleichzeitig mit den Erwartungen umzugehen. Das heißt, die Anwender dürfen die Fähigkeiten des DW nicht überschätzen bzw. auch nicht unterschätzen. Man muss einen goldenen Mittelweg finden. Stellen Sie sicher, dass die Mitarbeiter begreifen, wann ihre Daten zur Verfügung stehen und welche Art Analysen Sie damit durchführen können. Das DW braucht einen eigenständigen, einprägsamen, firmeninternen Markenname. Der Nutzen lässt sich allerdings oft erst nach Jahren nachweisen. Das interne Marketing zielt vor allem darauf ab, die [...]

Arbeit zitieren:
Mader, Sven September 2000: SAP Business Information Warehouse als neue Dimension des Informationsmanagements, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Daten, Entscheidung, Information, Warehouse

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