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Rundfunk im World Wide Web

Eine Bestandsaufnahme der Online-Angebote öffentlich-rechtlicher und privater Rundfunkveranstalter

Rundfunk im World Wide Web
Über dieses Buch

Diplomarbeit von Rüdiger Mandry

Einleitung:

Mit dem Internet haben Presse, Hörfunk und Fernsehen als jahrzehntelang etablierte Formen der Massenkommunikation Zuwachs erhalten. Kritiker und Befürworter eint vor allem eines: die bisher titulierte "Industrie"-Gesellschaft findet sich in einem grundlegenden technologischen Wandel wieder. Mit dem Vordringen von Internet und Multimedia in fast alle gesellschaftlichen Bereiche verbinden sich nicht nur Vorzüge; in gleichem Maße beleuchtet die Arbeit auch deren allgemeine und spezielle Folgen für den Journalismus-Bereich. Ein definitorisches Problem ergibt sich z.B. aus den "Online-Medien": Ist dies Rundfunk im traditionellen Sinne oder mehr als nur eine neue Form der Übertragung?

Inwieweit deutsche Hörfunk- und Fernsehangebote das WWW inhaltlich wie technisch als eigenständiges oder zusätzliches Medium betrachten, das untersucht repräsentativ eine Inhaltsanalyse für 152 öffentlich-rechtliche und private Rundfunkstationen. Jeder zweite Anbieter fiel in die Stichprobe.

Traditionelle Seitengestaltung beherrscht die Auftritte statt Neuem wie dynamischen Elementen, Hyperlinks, interaktiven Möglichkeiten, Audio- oder Videodateien. Grafisch ansprechend gestaltete Web-Sites ziehen weniger Werbekunden an und offerieren weniger Service- und Themenseiten als grafisch weniger wirkungsvoll produzierte.

Offensichtlich ist: Die Mehrzahl der Angebote zielt vor allem darauf, das originäre Programm zu promoten. Zweitverwertung von Beiträgen prägt durchweg das Erscheinungsbild. Aktualität ist bei weitem nicht immer gewährleistet. Simple Erkundigungen per E-Mail werden, wenn überhaupt, erst nach Tagen beantwortet.

Der Online-Auftritt - nur des "Imagefaktors Internet" wegen? Bei den meisten, im besonderen privaten, Anstalten sieht es ganz danach aus.

Inhaltsverzeichnis:

GLOSSAR i
1. EINLEITUNG 5
1.1 Problemstellung und Ziele 5
1.2 Untersuchungsdesign und Methoden 8
1.2.1 Vorgehensweise 8
1.2.2 Stichprobenbildung 9
1.2.3 Untersuchungsmethode 11
1.2.3.1 Die Inhaltsanalyse als Forschungsmethode 11
1.2.3.2 Typologie und Kategorienbildung 14
1.2.4 Das Kategoriensystem 16
2. GRUNDLAGEN: DIE TECHNISIERUNG VON KOMMUNIKATION UND MEDIEN 22
2.1 Die Technisierung der Medienkommunikation 22
2.1.1 Historie der Technisierung 22
2.1.2 Allgemeine Folgen der Technisierung 24
2.1.3 Folgen für die Präsentation von Medieninhalten 26
2.1.3.1 Zeitungsproduktion 26
2.1.3.2 Nachrichtenagenturen 27
2.1.3.3 Fernsehen und Hörfunk 28
2.2 Internet und World Wide Web 31
2.2.1 Das Internet 31
2.2.2 Das World Wide Web 34
2.3 Multimediale Kommunikation 38
2.3.1 Multimedia - eine Begriffsklärung 38
2.3.2 Konsequenzen der Anwendung I: Flexibiliät und Individualisierung 41
2.3.3 Konsequenzen der Anwendung II: Isolierung und Datenmißbrauch 45
2.4 Zusammenfassung 49
3. DEFINITIONSPROBLEME: TRADIERTER RUNDFUNKBEGRIFF UND ONLINE-MEDIEN 52
3.1 Internationale Regelungen 52
3.2 Der Rundfunkbegriff in Deutschland 53
3.2.1 Online-Medien: Rundfunk im engen Verständnis 55
3.2.2 Online-Medien: Kein Rundfunk im weiten Verständnis 58
3.3 Online-Rundfunk - mehr als eine neue Form der Übertragung? 59
3.4 Zusammenfassung und Hypothesenbildung 62
4. KOMPONENTEN DER ONLINE-ANGEBOTE 67
4.1 Angebotsstruktur 67
4.1.1 Seitenstruktur 67
4.1.2 Hypertextualität 70
4.1.3 Seitengestaltung 71
4.1.4 Elemente 73
4.1.4.1 statische Elemente 73
4.1.4.2 dynamische Elemente 75
4.1.5 Technischer Aufwand 78
4.2 Angebotsinhalt 79
4.2.1 Corporate Identity 79
4.2.2 Themen 83
4.2.3 Service 85
4.2.4 Datenressourcen 88
4.2.5 Aktualität/Aktualisierung 89
4.2.6 Interaktion 92
4.2.7 Ziele/Zielgruppen 96
4.2.8 Werbung 97
4.3 Angebotszugang 101
5. FAZIT UND AUSBLICK 104
5.1 Die Gestaltung der Online-Auftritte 104
5.2 Inhalte und Werbung 108
5.3 Interaktion und Hypertext 112
5.4 Funktion und Nutzwert 116
5.5 Perspektiven 120
6. BIBLIOGRAPHIE 124
7. ANHANG 134
A.1 Verzeichnis der Rundfunkanstalten im World Wide Web 135
A.2 Reaktionen zum Veranstalterstatus befragter Rundfunkanstalten 144
A.3 Verzeichnis der analyserelevanten Rundfunkanstalten 156
Öffentlich-rechtliche Fernsehstationen 156
Pivat-kommerzielle Fernsehstationen 156
Öffentlich-rechtliche Radiostationen 157
Pivat-kommerzielle Radiostationen 158
A.4 Codebuch 160
A.5 Technische Angaben zum verwendeten Computertyp 184
A.6 Tabellenverzeichnis 185
A.7 Abbildungsverzeichnis 186
Danksagung 187
Erklärung 188

Arbeit zitieren:
Mandry, Rüdiger März 1998: Rundfunk im World Wide Web, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Mulitimediale Kommunikation, Rundfunkbegriff, Online-Rundfunk, Technisierung von Kommunikation und Medien, Inhaltsanalyse von Online-Angeboten

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