Die Rolle des Human Capital Management in Veränderungsprozessen
- Art: MA-Thesis / Master
- Autor: Susanne M. Krebs
- Abgabedatum: März 2007
- Umfang: 55 Seiten
- Dateigröße: 672,1 KB
- Note: 1,4
- Institution / Hochschule: Hochschule Konstanz Technik, Wirtschaft und Gestaltung Deutschland
- Originaltitel: Die Rolle des Human Capital Management in Veränderungsprozessen
- Bibliografie: ca. 42
- ISBN (eBook): 978-3-8366-1969-1
- Sprache: Deutsch
- Prämierung:
- Arbeit zitieren: Krebs, Susanne M. März 2007: Die Rolle des Human Capital Management in Veränderungsprozessen, Hamburg: Diplomica Verlag
- Schlagworte: Change-Management, Human Capital, Human Ressource, Personalverwaltung, Kommunikation
28,00 €
PDF-eBook Download: 28,00 €
MA-Thesis / Master von Susanne M. Krebs
Problemstellung:
‘Warum kann nicht alles beim Alten bleiben’?
In einer Zeit der Globalisierung und des rasanten wirtschaftlichen Wandels sind für die Unternehmen, Klein- und Mittlere Unternehmen eingeschlossen, die Erfolgsrezepte von gestern und heute kein Garant mehr für den Erfolg von morgen. Die gesamte Wirtschaft steht unter einem gewaltigen Leistungs- und Veränderungsdruck. Geschäftsabläufe beschleunigen sich, gleichzeitig verändern sich Einstellungen und Verhaltensweisen der Menschen und somit auch Konsumentenwünsche und Kundenbedürfnisse. Um langfristig konkurrenzfähig zu bleiben, müssen Unternehmen heute immer schneller neuen Herausforderungen effektiv begegnen. Der Schlüssel für die zukünftige Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen liegt deshalb zunehmend in der Ausprägung ihrer Lern-, Innovations- und Wandlungsfähigkeit. Erfolgreiches unternehmerisches Management besteht mehr und mehr im Management von Veränderungsprozessen.
Der Wandel ist nicht mehr die Ausnahme, sondern die Regel geworden. Doch nur selten gelingt es, die Dynamik wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Veränderungsprozesse in überzeugende Strategien für ein übergreifendes, ganzheitliches Change-Management zu übersetzen.
Veränderungsprozesse stellen aus vielen Perspektiven eine besondere Herausforderung für das Unternehmen, deren Mitarbeiter und Verantwortliche dar. Der so genannte ‘Aufbruch zu neuen Ufern’ ist meist komplex, auf keinen Fall trivial und sollte sorgfältig geplant und gemanagt sein. Allzu häufig wird bei organisationsinternen Strategieentwicklungen und -umsetzungen versäumt, das Human Capital Management als wichtigen Business Partner, der ‘einen klar erkennbaren Beitrag zur Wertschöpfung des Unternehmens erbringt und Einfluss auf die strategische Ausrichtung des Unternehmens ausübt’ zu erkennen und mit einzubeziehen.
Im Mittelpunkt der Veränderung von Unternehmen, ihren Organisationen und Prozessen sollte der Mensch stehen. Denn wenn der Mensch nicht mitmacht und die Veränderungen nicht mit trägt, können die Strategien und Strukturen noch so gut sein: sie werden nicht zur vollen Entfaltung kommen. Drei von vier Change-Prozessen scheitern, weil dem ‘Faktor’ Mensch nicht genügend Beachtung geschenkt wird.
Gang der Untersuchung:
Nach der Einleitung werden im Kapitel 2 und 3 dieser Arbeit die dieser zugrunde liegenden Begriffe ‘Human Capital Management’ sowie ‘Change-Management’ aus verschiedenen, der Literatur entnommenen Perspektiven beleuchtet und erläutert.
Kapitel 4 befasst sich mit der Rolle des HCM in Veränderungsprozessen. Dabei werden die Kompetenzprofile des HC-Managers dargestellt. Darüber hinaus bilden die Kernaktivitäten des HCM in Veränderungsprozessen einen weiteren Teil dieses Kapitels.
Kapitel 5 ist einer idealtypischen Darstellung eines Veränderungsprozesses gewidmet. Hierbei wird auf die beiden Weiterbildungseinrichtungen der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Gestaltung Konstanz Bezug genommen.
Abgerundet wird die Arbeit mit einer Zusammenfassung und einem Fazit.
Inhaltsverzeichnis:
| Abbildungsverzeichnis | VIII | |
| Abkürzungsverzeichnis | IX | |
| 1. | Einleitung | 1 |
| 1.1 | Herausforderung und Problemstellung | - Warum kann nicht alles beim Alten bleiben?’ |
| 1.2 | Aufbau der Arbeit | 2 |
| 2. | Human Capital Management | 3 |
| 2.1 | Begriffklärung ‘Human Capital’ | 3 |
| 2.2 | Perspektivenwechsel: von der Personalverwaltung zum HCM | 6 |
| 3. | Change-Management – ‚Nichts ist beständiger als der Wandel’ | 9 |
| 3.1 | Begriffklärung ‘Change’ und ‘Change Management’ | 9 |
| 3.2 | Grundformen des Wandels in Unternehmen | 12 |
| 3.2.1 | Strategiewandel | 12 |
| 3.2.2 | Ressourcenwandel | 12 |
| 3.2.3 | Strukturwandel | 13 |
| 3.3 | Phasen des Wandels | 14 |
| 3.4 | Phasen in Veränderungsprozessen | 15 |
| 4. | Die Rolle des HCM in Veränderungsprozessen | 18 |
| 4.1 | Kompetenzprofile des HC-Managers in Veränderungsprozessen | 20 |
| 4.1.1 | Zielkompetenz | 20 |
| 4.1.2 | Rollenkompetenz | 20 |
| 4.1.3 | Kommunikations-Kompetenz | 21 |
| 4.1.4 | Verhandlungs-Kompetenz | 21 |
| 4.1.5 | Management-Kompetenz | 21 |
| 4.2 | Kernaktivitäten des HCM in Veränderungsprozessen | 22 |
| 4.2.1 | Strategiekonforme Strukturen und Prozesse oder ‘Strukturen kann man entscheiden – Veränderungen müssen gelernt werden’ | 22 |
| 4.2.2 | Integrationsleistung oder ‘Die richtige Person am richtigen Platz’ | 23 |
| 4.2.3 | Personalmanagement als Disziplin | 23 |
| 4.2.4 | ‘Tue Gutes und rede darüber’ aber auch ‘Reden ist Silber- Schweigen ist Gold’ | 24 |
| 5. | Fallstudie: Idealtypische Darstellung eines Changeprojektes am Beispiel eines Veränderungsprozesses innerhalb der beiden Weiterbildungsinstitute der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Gestaltung Konstanz | 25 |
| 5.1 | Analyse der Ist-Situation | 26 |
| 5.1.1 | Lake Constance Business School (LCBS) | 28 |
| 5.1.2 | Technische Akademie Konstanz gGmbH | 28 |
| 5.2 | Entwicklung: Vision – Strategie – Ziele | 30 |
| 5.3 | Kommunikation: Vision –Strategie – Ziele | 32 |
| 5.4 | Projektion der Ziele auf Projekte | 35 |
| 5.5 | Steuerung der Veränderung | 36 |
| 5.6 | Veränderung institutionalisieren und neue Verhaltensweisen kultivieren | 38 |
| 5.7 | Zusammenfassung der skizzierten Fallstudie | 40 |
| 5.8 | Kritische Erfolgsfaktoren eines möglichen Changeprojektes bei der TAK und LCBS | 41 |
| 6. | Zusammenfassung und Fazit | 43 |
| 7. | Schlusswort | 45 |
| 8. | Quellenverzeichnis | 46 |
Textprobe:
Kapitel 5.1.1, Lake Constance Business School (LCBS):
An der LCBS werden Führungs- und Nachwuchskräfte seit 1992 umfassend, gezielt und praxisnah im Rahmen von Kontaktstudiengängen bei der Professionalisierung ihrer Kompetenzen unterstützt.
Das Kontaktstudium Management qualifiziert Personen ohne betriebswirtschaftliches Studium, in der Regel Ingenieure, Informatiker oder Juristen, die als Führungskräfte Managementaufgaben übernehmen werden oder schon übernommen haben, wobei neben der betriebswirtschaftlichen Fachkompetenz auch Kommunikations- und Führungskompetenz vermittelt wird. Seit 2006/2007 wird dieses Kontaktstudium zum MBA in General Management ausgebaut und am Markt als MBA angeboten.
Das Kontaktstudium Master of Business Communication (MBC) ist ein Professionalisierungsprogramm, das gezielt die Weiterentwicklung der Managementkompetenz im Bereich Soft Skills fördert. Im Rahmen eines von Trainern begleiteten Prozesses werden die Fähigkeiten, Methoden und Instrumente zur erfolgreichen Kommunikation in Gruppen, Organisationen und Netzwerken ausgebaut.
Der MBA in Human Capital Management, ein berufsbegleitendes Master-Studium im Bereich werteorientierter Unternehmensführung, wird seit Juni 2003 durchgeführt. Es fokussiert die Weiterentwicklung der Personalpolitik von der Ressource zum Vermögenswert, von der Disposition zur Investition, von der Administration zum Strategischen Management.
Technische Akademie Konstanz gGmbH:
Die TAK, ebenfalls ein Tochterunternehmen der HTWG, führt berufsbegleitende Weiterbildungsveranstaltungen in Form von Seminaren, Zusatzqualifikationen mit Hochschulzertifikat und Inhouse-Seminaren durch. In den Angeboten wird spezifisches Fachwissen zu aktuellen Themen in den Bereichen ‚Computer Science’, ‚Engineering’ und ‚Management’ vermittelt, aktualisiert und vertieft. Die professionelle Umsetzung dieses Fachwissens wird durch Seminare im Bereich ‚Soft Skills’ in denen z.B. persönliche Arbeitstechniken sowie Kommunikations- und Führungsverhalten professionalisiert werden können, unterstützt.
Zusatzqualifikationen zu Themenkomplexen wie IT-Projektmanagement, Wertemanagement, Interkulturelles Management oder Sachverständigenwesen für Schäden an Gebäuden dienen der Erweiterung und Vertiefung von bereits vorhandenen Fachqualifikationen, umfassen in der Regel mehrere Seminarblöcke über den Zeitraum von drei bis zwölf Monate verteilt und werden mit einem Hochschulzertifikat abgeschlossen.
Sämtliche Themen können im Rahmen von Inhouse-Seminaren an die spezifischen Bedürfnisse von geschlossenen Gruppen eines Unternehmens angepasst werden. Zu Referenzkunden der TAK zählen neben DaimlerChrysler, EADS, Georg Fischer, Alcan, Océ auch zahlreiche mittelständische Unternehmen.
Seit dem Wintersemester 2004 werden im Rahmen des IPI International Packaging Institute in Schaffhausen für die weltweit führenden Unternehmen der Verpackungs-Industrie der berufsbegleitende Zertifikatslehrgang ‚Packaging Technology’ sowie das berufsbegleitende Master-Studium zum „Master of Engineering in Packaging Technology“ durchgeführt.
Zur Durchführung der Seminare und Zusatzqualifikationen mietete die TAK i.d.R. Seminarräume im Studienzentrum Schloss Langenrain (jetzt: Lake Constance Business School) in Langenrain bei Allensbach an. Bei Inhouse-Seminaren wurden die Trainings entweder beim Kunden direkt oder aber auch in angemieteten Räumen im Schloss Langenrain durchgeführt.
Die Funktionen der Geschäftsführung wurden vom Leiter der TAK gGmbH übernommen. Unterstützt wurde er durch drei Mitarbeiterinnen, wovon eine im Assistenzbereich und zwei im Geschäftskundenbereich tätig waren.
28,00 €
PDF-eBook Download: 28,00 €
Link zur Arbeit:
http://www.diplom.de/ean/9783836619691
Arbeit zitieren:
Krebs, Susanne M. März 2007: Die Rolle des Human Capital Management in Veränderungsprozessen, Hamburg: Diplomica Verlag
Schlagworte:
Change-Management, Human Capital, Human Ressource, Personalverwaltung, Kommunikation



