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Risikomanagement in Kreditgenossenschaften mit Hilfe des Kreditratingverfahrens

Risikomanagement in Kreditgenossenschaften mit Hilfe des Kreditratingverfahrens
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Jochen Zaiser
  • Abgabedatum: April 1998
  • Umfang: 78 Seiten
  • Dateigröße: 3,8 MB
  • Note: 2,0
  • Institution / Hochschule: AKAD Wissenschaftliche Hochschule Lahr GmbH Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-1816-8
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-1816-8 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-1816-8 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Zaiser, Jochen April 1998: Risikomanagement in Kreditgenossenschaften mit Hilfe des Kreditratingverfahrens, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Kreditversicherung, Risikomanagement, Risikokosten, Rating, Risiko

Diplomarbeit von Jochen Zaiser

Einleitung:

Die zunehmende Globalisierung und steigende Dynamik der Märkte, in denen sich die Firmenkunden bewegen, der zunehmende Wettbewerb bei Banken und Kunden, die zunehmende Spezialisierung der Firmen, die steigende Bedeutung des Auslandsgeschäfts und die Zinsvolatilität führen zu wachsenden Ausfallgefahren für die Banken.

Durch die Rezession in den neunziger Jahren sind die Insolvenzen enorm angestiegen und haben auch Unternehmen erfaßt, die bisher als blue chips galten. So sind klingende Namen der ehemals so erfolgreichen deutschen Werkzeugmaschinenindustrie verschwunden oder Sanierungsfälle, darunter ehemalige Vorzeigeunternehmen wie Deckel und Maho.

Die Zahl der Unternehmensinsolvenzen in West- und Ostdeutschland ist in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegen und für 1997 ist von 27.700 Unternehmensinsolvenzen auszugehen. Die Creditreform Wirtschafts- und Konjunkturforschung rechnet in 1998 mit 30.000 Unternehmensinsolvenzen und geht für das Jahr 2000 von insgesamt 38.000 Unternehmensinsolvenzen aus.

Trotz der zu erwartenden neuen Exportimpulse stehen durch die weiterhin anhaltend schwache Binnenkonjunktur mittelständische Unternehmen mit starkem Inlandsbezug weiter im Konjunkturschatten - mit entsprechend hoher Insolvenzanfälligkeit.

Eine Betrachtung im Zeitablauf macht zudem deutlich, daß sich das Insolvenzproblem zunehmend vom Konjunkturverlauf losgelöst hat. Mit einem gesamtwirtschaftlichen Aufschwung geht keinesfalls mehr ein ebenso direkter Abbau der Insolvenzen einher.

Für die Gläubiger der betroffenen Unternehmen bedeutet dies zunächst einen Abschreibungsbedarf bei den nicht oder nur ungenügend besicherten Forderungen. Häufen sich aufgrund der vorgenannten ungünstigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen Ausfallrisiken an, weil das Kreditgeschäft eine ungünstige Kredit- und Risikostreuung aufweist, so kann die Existenz des betroffenen Kreditinstitutes ernsthaft in Gefahr geraten. Es ist daher im Rahmen der strukturellen Risikopolitik erforderlich, die mit den Kreditarten und ihrer Zusammensetzung nach Kredithöhe, Sicherstellung, Branchenzugehörigkeit, Laufzeit und Kreditnehmerbonität verbundenen Risiken ebenso regelmäßig und sorgfältig zu analysieren und zu steuern wie die Einzelrisiken.

Aufgrund des bei den Banken traditionell hohen Anteils des Kreditvolumens im Firmengeschäft sowie der mit Konjunkturzyklen einhergehenden wirtschaftlichen Entwicklungen ergibt sich für das Kreditinstitut der Zwang zu einem verstärkten Risikomanagement.

Dabei ergibt sich die Notwendigkeit einer Risikosteuerung nicht zuletzt auch aus den Vorschriften der Bankenaufsicht, die eine Begrenzung der bankbetrieblichen Risiken aufgrund der besonderen Bedeutung des Bankgewerbes für die Gesamtwirtschaft erfordert.

Inhaltsverzeichnis:

Abbildungsverzeichnis III
Tabellenverzeichnis III
Abkürzungsverzeichnis III
1. Einleitung 1
2. Begriffsbestimmungen und Bezugsrahmen 3
2.1 Der bankbetriebliche Risikobegriff 3
2.1.1 Begriff des Risikos 3
2.1.2 Typologie bankspezifischer Risiken 6
2.2 Grundlegende Aspekte des Risikomanagements 10
2.2.1 Wesen und Zielsetzung des Risikomanagements 10
2.2.2 Phasenstruktur des Risikomanagements 13
2.2.3 Risikopolitische Instrumente 16
2.3 Risikosteuerung mit Hilfe von Ratingverfahren 18
2.3.1 Begriff des Kreditrating 18
2.3.2 Zielsetzungen von Ratingverfahren 19
2.3.3 Vorgehensweise und Beurteilungskriterien 22
2.3.4 Kritische Würdigung 23
3. Gesamtgeschäftsbezogene Risikosteuerung mit Hilfe des Kreditrating 24
3.1 Aktive Risikosteuerung durch Risikolimitierung 24
3.1.1 Verteilung nach Risikoklassen 25
3.1.2 Streuung nach Größenklassen 27
3.1.3 Einhaltung gesetzlicher Bestimmungen 30
3.2 Aktive Risikosteuerung durch Risikodiversifikation 32
3.2.1 Streuung nach Branchen 33
3.2.2 Streuung nach Regionen 36
3.2.3 Streuung nach Laufzeiten 38
4. Einzelgeschäftsbezogene Risikosteuerung mit Hilfe des Kreditrating 40
4.1 Aktive Risikosteuerung durch Risikoüberwälzung 40
4.1.1 Risikoumverteilung durch Kreditbesicherung 41
4.1.2 Risikoumverteilung durch Kreditversicherung 44
4.2 Aktive Risikosteuerung durch Risikozerfällung 46
4.3 Aktive Risikosteuerung durch Risikolimitierung 49
4.3.1 Risikobegrenzung 49
4.3.2 Einhaltung gesetzlicher Bestimmungen 51
4.4 Integration von Risikokosten in den Preis 52
5. Zusammenfassung und Ausblick 57
Literaturverzeichnis VI

Arbeit zitieren:
Zaiser, Jochen April 1998: Risikomanagement in Kreditgenossenschaften mit Hilfe des Kreditratingverfahrens, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Kreditversicherung, Risikomanagement, Risikokosten, Rating, Risiko

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