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Die Risikoeinstellung des Managements als Motiv für Unternehmensübernahmen

Die Risikoeinstellung des Managements als Motiv für Unternehmensübernahmen
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Toralf Engler
  • Abgabedatum: September 1998
  • Umfang: 90 Seiten
  • Dateigröße: 3,4 MB
  • Note: 1,3
  • Institution / Hochschule: Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-1220-3
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-1220-3 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-1220-3 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Engler, Toralf September 1998: Die Risikoeinstellung des Managements als Motiv für Unternehmensübernahmen, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Agency-Theorie, Mergers and Acquisitions, Risikoeinstellung, Unternehmensübernahmen

Diplomarbeit von Toralf Engler

Gang der Untersuchung:

Ziel der Arbeit war es, die Risikoeinstellung des Managements als Ursache für Unternehmensübernahmen theoretisch herauszuarbeiten und diese Überlegungen einer empirischen Studie zu unterziehen. Motivation für die Untersuchungen ist die amerikanische Firma Beatrice, bei der das Management durch starke Übernahmeaktivitäten ein stetiges Wachstum, aber auch das Ende der Firma erreicht hat. Die einführenden Betrachtungen des ersten Kapitels umfassen eine Betrachtung der historischen und rechtlichen Aspekte, die Vorstellung anderer (vor allem klassischer) Sichtweisen für Übernahmen sowie eine nähere Auseinandersetzung mit dem Risikoeinstellungsbegriff.

Die theoretische Untersuchung erfolgt in Kapitel 4. Da die Ursache der Übernahme beim Management vermutet wird, erfolgt die normative Untersuchung im Rahmen der Prinzipal-Agent-Problematik. Das Grundmodell der Agency-Theorie ist aufgrund seiner einfachen Struktur jedoch nicht für die Erklärung von Moral-Hazard-Anreizen hochqualifizierter Agenten geeignet. Deshalb wird es um eine Diversifikationsanstrengung, normale Risiko-Ertrags-Abhängigkeiten sowie Anstrengungen zur Informationsgenerierung erweitert. Weiterhin wird untersucht, inwieweit das Humankapital des Managements den Typ der Akquisition bestimmt.

Der empirische Teil (Kapitel 5) umfaßt die Ergebnisse von ca. 45 Arbeiten zu den in Kapitel 4 erwähnten Aspekten. Mit einem Datenbestand von 4.400 Übernahmen aus den letzten 4 Jahrzehnten (Schwerpunkt Nordamerika und Deutschland) werden allgemeine Ergebnisse über den Erfolg von Akquisitionen - hauptsächlich auf Seiten der übernehmenden Firmen - abgeleitet. Hauptinstrument für die Messung des Erfolgs ist die Event-Study, die abnormale Erträge über verschiedene Intervalle um den Tag der Übernahmeankündigung mißt. Unterscheidungen zwischen den verschiedenen Typen von Übernahmen und Firmenkontrolle sollen die angesprochenen Managementmotive näher beleuchten. Desweiteren werden Humankapitalaspekte und die für die Agency-Modelle wichtige Anreizentlohnung empirisch untersucht.

Inhaltsverzeichnis:

Abbildungsverzeichnis III
Tabellenverzeichnis IV
Abkürzungs- und Symbolverzeichnis V
1. Disposition 1
2. Der Fall Beatrice - Übernahmen im Lichte von Managementkalkülen 3
3. Einführende Betrachtungen 7
3.1 Begriffsklärungen und die Bedeutung von Übernahmen 7
3.2 Sichtweisen für Unternehmensübernahmen 10
3.3 Die Risikoeinstellung von Entscheidern 14
4. Übernahmeaktivitäten als Managementkalkül 18
4.1 Ein Entscheidungskalkül des Managements 18
4.2 Varianzsenkende Anstrengungen in Prinzipal-Agent-Beziehungen 21
4.2.1 Die Prinzipal-Agent-Problematik 23
4.2.2 Das Grundmodell der Agency-Theorie 23
4.2.3 Diversifikationmaßnahmen in Agency-Kontrakten 26
4.2.3.1 Arbeitsleid hinsichtlich c - das Modell von Meth 27
4.2.3.2 Risiko-Ertrags-Abhängigkeiten - das Modell von Hirshleifer/Suh 30
4.3 Finden Übernahmen zu oft statt? 34
4.3.1 Informationsgenerierung und Übernahmeaktivitäten 34
4.4 Diversifikation der Rückströme vs. Erhaltung des Humankapitals 41
4.4.1 Managementkalkül und Humankapitalüberlegungen 43
5. Empirische Untersuchung der Risikoeinstellungsmotive 48
5.1 Vorbetrachtungen 48
5.2 Die Event-Study, eine Methode zur Messung des Erfolgs von Übernahmen 49
5.3 Eine allgemeine empirische Bewertung von Unternehmensübernahmen 52
5.4 Untersuchung des Diversifikationsmotives 56
5.4.1 Der Einfluß der Eigentümerstruktur 56
5.4.2 Abnormale Renditen von related und unreIated Mergers 58
5.5 Übernahmen und Entlohnung 61
6. Resümee 65
7. Literaturverzeichnis 69
Anhang VIl
Versicherung X

Arbeit zitieren:
Engler, Toralf September 1998: Die Risikoeinstellung des Managements als Motiv für Unternehmensübernahmen, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Agency-Theorie, Mergers and Acquisitions, Risikoeinstellung, Unternehmensübernahmen

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