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Restriktionen des Filmhandels in Europa und deren Auswirkungen auf die Finanzierung von Kinofilmen

Anhand des Beispiels der "Frozen Assets" in England 1948 bis 1953

Restriktionen des Filmhandels in Europa und deren Auswirkungen auf die Finanzierung von Kinofilmen
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Veit Quack
  • Abgabedatum: September 1997
  • Umfang: 102 Seiten
  • Dateigröße: 4,8 MB
  • Note: 2,0
  • Institution / Hochschule: Hochschule für Fernsehen und Film Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-3352-9
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-3352-9 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-3352-9 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Quack, Veit September 1997: Restriktionen des Filmhandels in Europa und deren Auswirkungen auf die Finanzierung von Kinofilmen, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte:

Diplomarbeit von Veit Quack

Einleitung:

In fast allen Ländern der Welt wird die Filmwirtschaft in irgendeiner Art und Weise staatlich beeinflußt. Die Einflußnahme des Staates auf die Filmwirtschaft entsteht aus wirtschaftlichen oder kulturellen Erwägungen. In der Regel richten sich die Maßnahmen gegen eine übermächtig erscheinende Konkurrenz aus Hollywood. Die unterschiedlichen Maßnahmen, die die Staaten zum Schutz der heimischen Filmwirtschaft ergreifen, lassen sich im wesentlichen in zwei Gruppen einteilen: in Subventionen und in Restriktionen. Die Formen der Subventionen der Filmwirtschaft sind zahlreich. In der Regel werden im Rahmen einer gezielten Projektförderung Produktion, Verleih oder Abspiel heimischer Filme gefördert. Die Darstellung der unterschiedlichen Formen der Filmförderung ist nicht Gegenstand dieser Arbeit.

Meine Arbeit konzentriert sich auf die Eigenschaft und Wirkungsweise von Restriktionen. Auch Restriktionen erscheinen in mannigfaltiger Form: Es gibt unterschiedliche Formen der Quotenregelung, sowie Kontingente, Zölle, Abgaben, Zensuren, Gebühren für die Synchronisation fremdsprachiger Filme und Devisenbeschränkungen. Ich beziehe mich auf einen Fall der Devisenbeschränkung der Nachkriegszeit, der unter dem Begriff "Frozen Assets" bekannt wurde.

Inhaltsverzeichnis:

Inhaltsverzeichnis 1
Verwendete Abkürzungen 4
Abbildungs- und Tabellenverzeichnis 5
Begriffsdefinitionen 6
Einleitung: 7
1. Zur Thematik 7
1.1 Was sind "Frozen Assets"? 7
1.2 Warum ein 50 Jahre altes Beispiel? 9
2. Zur Vorgehensweise 10
3. Zur Materiallage 10
Erstes Kapitel: DER ZWECK DES ANGLO-AMERICAN FILMS AGREEMENT 12
1. Darstellung der Ereignisse 12
2. Die Gründe für den Vertrag von 1948 13
2.1 Die Position der USA 13
2.1.1 Die große Krise der amerikanischen Filmwirtschaft ab 1947 14
2.1.2 Gründung der MPEA 14
2.1.3 Gründe für den Rückgang der Profite der Studios 15
2.1.3.1 Konkurrenz des Fernsehens 17
2.1.3.2 Veränderung des Konsumverhaltens 17
2.1.3.3 Veränderung der Lebensumstände 17
2.1.3.4 Wettbewerbsrechtliche Eingriffe der US-Regierung 18
2.2 Zur Position Englands 19
2.2.1 Der Schutz von Dollarresourcen - zur wirtschaftlichen Situation Englands 19
2.2.2 Der Schutz der englischen Filmindustrie - zur Lage der Filmwirtschaft in England 1945 bis 1951 20
2.2.2.1 Rank und Korda: Produzenten, Verleiher und Kinobetreiber 22
2.2.3 Der Schutz der eigenen Kultur 24
2.2.4 Förderung des Exports britischer Filme insbesondere in die USA 26
3. Conclusio: War das Anglo - American Films Agreement unter den gegebenen Umständen eine sinnvolle Übereinkunft? 27
3.1 Die Frage nach der Legitimation 27
3.2 Die Ausgestaltung 29
Zweites Kapitel: DER VERTRAG VON 1948 UND SEINE UNMITTELBAREN FOLGEN 30
1. Der Vertrag 30
1.1 Welche Beträge sollten gesperrt werden? 30
1.1.1 Die Bedeutung der 17 Millionen Dollar Grenze 30
1.1.2 Das "Bonus Agreement" 32
1.1.3 Übertrag in die nächste Periode 32
1.2 Wie durften die Mittel verwendet werden 33
1.2.1 Verwendung in der Filmindustrie 33
1.2.2 Verwendung in anderen Wirtschaftsbereichen 33
1.2.3 Investitionen 34
1.3 Umtausch und Kontrolle der Filmerlöse 34
1.4 Wer war Vertragspartner? 35
1.5 Änderungen des Vertrages 36
1.5.1 Änderungen am 1. Oktober 1950 36
1.5.2 Änderungen am 29. September 1951 37
1.6 Größe der Sperrguthaben 38
1.6.1 Größe der Sperrguthaben Juni 1948 bis Juni 1950 38
1.6.2 Größe der Sperrguthaben Okt. '50 bis Sept. '51 39
1.6.3 Größe der Sperrguthaben ab September 1951 39
2. Die Folgen des Vertrages 40
2.1 Die Reaktion der amerikanischen Filmindustrie 40
2.1.1 Investition in Produktion 40
2.1.2 Kooperation mit britischen Produzenten 41
2.1.3 Investition in Fernsehproduktion 41
2.1.4 Andere Verwendungen 43
2.1.5 Transfer in andere Länder 44
2.1.5.1 Export von Produkten 44
2.1.5.2 Export von Geld 44
2.1.5.3 Internationale Verflechtung 46
2.2 Was für Filme wurden produziert ? 47
3. Beurteilung der Folgen des Vertrages 48
3.1 Beabsichtigte Folgen 48
3.1.1 Dollarersparnisse 48
3.1.2 Schutz der Filmwirtschaft und Schutz der Kultur 49
3.1.3 Förderung des Exports britischer Filme 50
3.2 Unbeabsichtigte Folgen 51
3.2.1 Verflechtungen und Umgehungen 51
3.2.2 Imitation des britischen Vorgehens 51
4. Zusammenfassung 52
Drittes Kapitel: AMERIKANISCH-EUROPÄISCHE KOPRODUKTIONEN - EINE FOLGE DER FROZEN ASSETS? 53
1. Die These 53
2. Überprüfung der These 53
2.1 Definition 53
2.2 Firmen 54
2.3 Zeitraum 55
3. Zur Darstellung 55
4. Beschreibung der Ergebnisse 55
5. Zusammenfassung 59
Viertes Kapitel: ERGEBNISSE: SIND RESTRIKTIONEN DES FILMHANDELS IN EUROPA SINNVOLLE STEUERUNGSINSTRUMENTE? 60
1. Der nationale Filmmarkt 60
2. Der internationale Filmmarkt 60
3. Der Film als Kulturgut 60
BIBILOGRAPHIE 63
ANHANG 67
Anhang 1: Übersicht der amerik.-britischen Koproduktionen 45-47 68
Anhang 2: Übersicht der amerik.-britischen Koproduktionen 48-53 69
Anhang 3: Übersicht der amerik.-britischen Koproduktionen 54-68 71
Anhang 4: Anzahl amerik.-britischen Koproduktionen 45-68 75
Anhang 5: Eine Auswahl amerikanischer Filmhersteller 76
Anhang 6: Das Anglo-American Films Agreement vom März 1948 77
Anhang 7: Das Anglo-American Films Agreement vom Oktober 1950 83
Anhang 8: Einspiel britischer Filme 1948 91
Anhang 9: Einspiel britischer Filme 1949 93
Anhang 10: Überblick über die Gründe amerikanischer Firmen, in europäische Produktionen zu investieren 95
Anhang 11: Interview mit Dr. Max Dehmel 98

Arbeit zitieren:
Quack, Veit September 1997: Restriktionen des Filmhandels in Europa und deren Auswirkungen auf die Finanzierung von Kinofilmen, Hamburg: Diplomica Verlag

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