Die Relevanz von Zielen für den Erfolg
- Art: Diplomarbeit
- Autor: Marcel Szenessy
- Abgabedatum: August 1995
- Umfang: 115 Seiten
- Dateigröße: 5,4 MB
- Note: 1,5
- Institution / Hochschule: Christian-Albrechts-Universität zu Kiel Deutschland
- ISBN (eBook): 978-3-8324-0846-6
-
ISBN (Paperback) :
978-3-8324-0846-6 P - ISBN (CD) :978-3-8324-0846-6 CD
- Sprache: Deutsch
- Prämierung:
- Arbeit zitieren: Szenessy, Marcel August 1995: Die Relevanz von Zielen für den Erfolg, Hamburg: Diplomica Verlag
- Schlagworte: Erfolg, Personalentwicklung, Selbstmanagement, Ziele, Management
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Diplomarbeit von Marcel Szenessy
Problemstellung:
Wie kommt es, daß einige Menschen mehr Erfolg haben als andere? Wieso setzen sich Menschen ihre Ziele unterschiedlich hoch? Warum zeigen einige wesentlich mehr Ausdauer und Einsatz bei dem Erreichen von Zielen? Welche Rolle spielen Ziele für den Erfolg? Warum erreichen einige ihre Ziele, und warum gibt es andere, die sich kurz vor ihrer Zieler-reichung selbst sabotieren? Ist Erfolg lernbar? Und wenn ja, wie muß vorgegangen werden, um persönliche Ziele zu erreichen und um mehr Erfolg zu haben?
Es gibt viele Studien, in denen die Auswirkung von Zielen auf die Leistung von Menschen untersucht wurde. Herausgefunden wurde, daß die Art und Weise, Ziele zu setzen, sich in der Höhe der Leistung widerspiegelt, wobei das Hauptaugenmerk der Untersuchungen darauf gerichtet wurde, welche Spezifikationen von Zielen (schwierig oder leicht, genau oder grob, unter Zeitdruck oder nicht, usw.) zu einer besseren Leistung führten. Die Ergeb-nisse der Untersuchungen hiel-ten vor allem in den 60'er und 70'er Jahren unter dem Namen "Management by Objectives" einen rasanten Einstieg in die Welt der Wirtschaft.
Was in bisherigen Studien weniger beachtet wurde, war, inwieweit ein Mensch eine gesteigerte Leistung tatsächlich als Erfolg wahrnimmt. Hierbei ist zu unterscheiden zwischen dem objektiven Erfolg, der bei der Zielerrei-chung eintritt und direkt meßbar ist, und dem subjektiven Erfolg, der von der Wahrnehmung und Verarbeitung von Ereignissen durch einen Menschen abhängt.
Im Mittelpunkt dieser Arbeit stehen daher der Mensch, der sich seine Ziele in Abhängigkeit von seinen individuellen persönlichen Voraussetzungen selbst setzt, und die Faktoren, die durch Ziele oder in Kombination mit Zielen den Erfolg beeinflussen.
In dieser Arbeit werden nicht nur die eingangs gestellten Fragen beantwortet, sondern vor allem einen Überblick über die einzelnen Aspekte gegeben, die für die Wirkung von Zielen auf den persönlichen Erfolg relevant sind. Neu ist hieran, daß:
- im empirischen Teil der Arbeit sowohl die Relevanz von Zielen für den allgemeinen Erfolg betrachtet wird als auch für den Erfolg in unterschiedlichen Lebensbereichen, der nicht nur den beruflichen bzw. finanziellen Erfolg umfaßt, sondern auch den sozialen (Familie, Beziehungen) und den ganz persönlichen Erfolg (Hobby/Freizeit, Gesundheit/Sport und sonstige persönliche Weiterbildung und -entwicklung).
- nicht der objektiv meßbare Erfolg, sondern der persönlich empfundene Erfolg im Mittelpunkt einer Untersuchung steht.
- Ideen und Empfehlungen der Management-Praxisliteratur aufgegriffen werden und diese, wo es möglich ist, mit den Ergebnissen der empirischen Studien verglichen werden, um ganz konkrete Handlungsempfehlungen abzuleiten.
Inhaltsverzeichnis:
| Abbildungsverzeichnis | IV | |
| Tabellenverzeichnis | V | |
| 1. | Einleitung | 1 |
| 1.1 | Aufbau | 2 |
| 1.2 | Begriffliche Abgrenzung | 3 |
| 2. | Ziele | 4 |
| 2.1 | Die Bedeutung von Zielen | 4 |
| 2.2 | Der Einfluß der Motivation auf das Setzen von Zielen | 5 |
| 2.2.1 | Inhaltstheorien | 7 |
| 2.2.1.1 | Die Bedürfnispyramide von Maslow | 7 |
| 2.2.1.2 | Die ERG-Theorie von Alderfer | 8 |
| 2.2.1.3 | Die Zwei-Faktoren-Theorie von Herzberg | 9 |
| 2.2.1.4 | Die Leistungsmotivationstheorie von McClelland | 10 |
| 2.2.1.4.1 | Messung des Leistungsmotivs | 11 |
| 2.2.1.4.2 | Charakteristika von leistungsmotivierten Menschen | 12 |
| 2.2.1.4.3 | Beeinflussung des Leistungsmotivs | 12 |
| 2.2.1.4.4 | Wirkung des Leistungsmotivs | 13 |
| 2.2.2 | Prozeßtheorien | 14 |
| 2.2.2.1 | Die VIE-Theorie von Vroom | 14 |
| 2.2.2.2 | Das Modell von Porter und Lawler | 15 |
| 2.2.2.3 | Die Zieltheorie von Locke | 16 |
| 2.2.3 | Unterschiede bei erfolgs- und mißerfolgsmotivierten Personen | 17 |
| 2.3 | Der Einfluß des Anspruchsniveaus auf das Setzen von Zielen | 19 |
| 2.3.1 | Festlegung des Anspruchsniveaus | 19 |
| 2.3.2 | Veränderung des Anspruchsniveaus | 20 |
| 2.3.3 | Messung des Anspruchsniveaus | 21 |
| 2.3.4 | Zusammenfassung | 21 |
| 2.4 | Der Einfluß des Selbstkonzeptes auf das Setzen von Zielen | 22 |
| 2.4.1 | Selbst-Schemata | 22 |
| 2.4.2 | Das "Working Self-Concept" | 23 |
| 2.4.3 | "Possible Selves" | 23 |
| 2.4.4 | Die persönliche Zielhierarchie | 24 |
| 3. | Erfolg | 26 |
| 3.1 | Die Wahrnehmung von Erfolg | 26 |
| 3.2 | Selbstbehinderung als Strategie im Umgang mit Mißerfolg | 27 |
| 4. | Die Wirkung von Zielen auf den Erfolg | 29 |
| 4.1 | Zielbezogene Faktoren | 29 |
| 4.1.1 | Schwierigkeitsgrad | 29 |
| 4.1.2 | Genauigkeit der Zielformulierung | 30 |
| 4.1.3 | Zeitliche Aspekte | 31 |
| 4.1.4 | Einteilung in Teilziele | 32 |
| 4.2 | Personenbezogene Faktoren | 33 |
| 4.2.1 | Zielakzeptanz und Commitment | 33 |
| 4.2.2 | Anstrengung | 36 |
| 4.2.3 | Ausdauer | 36 |
| 4.2.4 | Die Fähigkeit einer Person und ihre subjektive Erfolgswahrscheinlichkeit | 37 |
| 4.2.5 | Visualisierung | 38 |
| 4.2.6 | Aufgabenlösungsstrategien | 40 |
| 4.2.7 | Vorbilder | 41 |
| 4.2.8 | Feedback und Leistungskontrolle | 41 |
| 4.2.9 | Belohnung | 45 |
| 5. | Einfluß von Erfolg und Mißerfolg auf das Setzen von Zielen und die Folgeleistung | 46 |
| 6. | Zielbildungs- und Erfolgsstrategien in der Management- Praxisliteratur | 47 |
| 6.1 | Änderung der geistigen Haltung | 48 |
| 6.1.1 | Sprache | 48 |
| 6.1.2 | Glaubenssätze | 49 |
| 6.1.3 | Fokus der Aufmerksamkeit | 50 |
| 6.2 | Änderung des Verhaltens | 51 |
| 6.3 | Zielplanung | 53 |
| 6.3.1 | Basisarbeit: Werte und Lebensziele | 53 |
| 6.3.2 | Zielbildung | 54 |
| 6.3.3 | Wahl und Kontrolle der geeigneten Strategie | 56 |
| 7. | Die empirische Untersuchung | 59 |
| 7.1 | Methodischer Rahmen | 60 |
| 7.1.1 | Design des Fragebogens | 60 |
| 7.1.1.1 | Unabhängige Variablen | 61 |
| 7.1.1.2 | Abhängige Variablen | 62 |
| 7.1.2 | Aufstellung der Hypothesen | 65 |
| 7.2 | Ablauf der Untersuchung | 67 |
| 7.3 | Ergebnisse | 67 |
| 7.3.1 | Vorgehensweise | 68 |
| 7.3.2 | Test der Hypothesen | 69 |
| 7.4 | Auswertung der Textantworten | 75 |
| 7.5 | Diskussion | 78 |
| 7.5.1 | Anmerkungen zum Ablauf | 78 |
| 7.5.2 | Diskussion der Ergebnisse | 78 |
| 7.5.3 | Zusammenfassung der Ergebnisse | 84 |
| 8. | Ausblick | 86 |
| Literaturverzeichnis | 90 | |
| Anhang | 98 | |
| Anhang 1: Das Eisenhower-Prinzip | 98 | |
| Anhang 2: Der Fragebogen | 100 | |
| Anhang 3: Das Beiersdorf Management Commitment | 105 |
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Link zur Arbeit:
http://www.diplom.de/ean/9783832408466
Arbeit zitieren:
Szenessy, Marcel August 1995: Die Relevanz von Zielen für den Erfolg, Hamburg: Diplomica Verlag
Schlagworte:
Erfolg, Personalentwicklung, Selbstmanagement, Ziele, Management



