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Relationship Marketing im Fundraising von Nonprofit-Organisationen

Relationship Marketing im Fundraising von Nonprofit-Organisationen
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Thomas Kraneis
  • Abgabedatum: Februar 2002
  • Umfang: 101 Seiten
  • Dateigröße: 633,8 KB
  • Note: 1,7
  • Institution / Hochschule: Fachhochschule Stralsund Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-5320-6
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-5320-6 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-5320-6 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Kraneis, Thomas Februar 2002: Relationship Marketing im Fundraising von Nonprofit-Organisationen, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Relationship Marketing, Fundrasing, Spendenmarketing, Finanzierung von Nonprofit-Organsition

Diplomarbeit von Thomas Kraneis

Einleitung:

Durch die zunehmende Sättigung auf nahezu allen Märkten tritt vor allem die Kundenbindung für viele Unternehmen und Organisationen in den Vordergrund ihrer Marketingaktivitäten. Das Relationship Marketing hat die Beziehung zum Kunden und damit dessen Bindung zum Ziel. An dieser Stelle sei erwähnt, dass in dieser Arbeit der Begriff Kunde mit dem Begriff Spender gleichgesetzt werden kann.

Organisationen sind überwiegend auf externe Finanzierungsquellen angewiesen. Da bis heute der Staat einen großen Teil der Finanzierung übernahm, waren die deutschen NPOs in der Vergangenheit nicht sehr stark an Spendengelder gebunden. Es werden aber in nächster Zeit immer mehr Organisationen gegründet und die öffentlichen Gelder immer knapper. Deshalb ist der Begriff Fundraising, welcher zunächst als Finanzierung gelten soll, bei NPOs sehr aktuell. Dabei ist die Beziehung zu allen Anspruchsgruppen einer NPO das wichtigste Kriterium bei der erfolgreichen Beschaffung von Finanzmitteln.

Aus diesem Grund ist das Ziel dieser Arbeit, die Notwendigkeit eines Relationship Marketing im Bereich des Nonprofit-Bereiches aufzuzeigen. Des weiteren werden Voraussetzungen und Möglichkeiten zu dessen Umsetzung gezeigt. Dabei wird aber insbesondere auf die Beziehungen zwischen den Organisationen und Spendern eingegangen, während zu anderen Gruppen, wie z.B. der Öffentlichkeit, nur Grundlagen vermittelt werden.

Gang der Untersuchung:

Neben den Zielen, Problembehandlungen und Struktur der Arbeit ist ein weiterer Punkt in Kapitel 1 die Definition relevanter Begriffe.

Kapitel 2 soll einen Überblick des Spendenmarktes geben. Hierbei geht es zum einen um wirtschaftliche Erkenntnisse und zum anderen um die wichtige Frage nach Spendenverhalten und Motive der Spender.

Das Kapitel 3 setzt sich mit den Grundlagen des Fundraising auseinander. Dazu soll der Begriff Fundraising genauer beschrieben werden. Außerdem wird der Zusammenhang zwischen Fundraising und Marketing erläutert.

Das Kapitel 4 wird den Hauptteil dieser Arbeit ausmachen. Hier soll das Relationship Marketing näher betrachtet werden. Es wird dargestellt, wie es zu diesem Ansatz kam und weshalb die Beziehungen zum Spender für die Organisationen so wichtig sind. Dabei werden die Zusammenhänge zwischen Spenderbindung und Spenderbeziehung erklärt.

Im nächsten Punkt werden relevante Voraussetzungen für die Einführung eines Beziehungsmarketings beschrieben.

Im folgenden Teil werden Methoden zur Umsetzung des Relationship Marketing vorgestellt.

Um Messungen und Bewertungen für das Relationship Marketing soll es im letzten Abschnitt gehen. Den Schluss der Arbeit bildet eine Zusammenfassung.

Inhaltsverzeichnis:

1. Einleitung 6
1.1 Ziel der Arbeit 6
1.2 Struktur der Arbeit 6
1.3 Definitionen 7
1.3.1 Marketing 7
1.3.2 Relationship Marketing 8
1.3.3 Nonprofit-Organisation 9
1.3.4 Spende 10
1.3.5 Fundraising 11
2. Erkenntnisse des Spendenverhaltens 12
2.1 Wirtschaftliche Erkenntnisse 12
2.2 Motive und Einflussfaktoren der Spender 14
2.2.1 Einflussfaktoren 14
2.2.2 Motive für das Geben einer Spende 21
2.2.3 Der Entscheidungsprozess 23
3. Fundraising 25
3.1 Grundlagen 25
3.2 Fundraising als Marketing 30
4. Relationship Marketing im Fundraising 33
4.1 Grundlagen des Relationship Marketing 33
4.1.1 Merkmale des Relationship Marketing 33
4.1.2 Gründe für die Einführung eines Relationship Marketing 34
4.1.3 Ziele des Relationship Marketing 36
4.1.4 Die Erfolgskette 38
4.1.5 Relationship Marketing in Nonprofit-Organisationen 46
4.2 Voraussetzungen für ein Relationship Marketing 48
4.2.1 Interne Voraussetzungen 48
4.2.2 Spenderbindungsmanagement 56
4.2.3 Databasemanagement 59
4.2.4 Beschwerdemanagement 66
4.2.5 Dankmanagement 71
4.3 Methoden zur Umsetzung des Relationship Marketing 74
4.3.1 Besuche 74
4.3.2 Telefon-Fundraising 77
4.3.3 Mailing 80
4.3.4 Event 88
4.3.5 Fundraising im Internet 90
4.3.6 Sonstige Methoden 92
4.4 Erfolgsmessung 92
5. Zusammenfassung 96
Literaturverzeichnis 98

Automatisiert erstellter Textauszug:

Corporate Communications Die Corporate Communications umfasst alle Aktivitäten im Bereich der Kommunikation. Es muss eine Organisationsidentität nach innen wie nach außen sichergestellt sein.124 Unternehmenskultur Die Corporate Identity muss sich aber auch in der Unternehmenskultur zeigen, denn für das Relationship Marketing sind Entwicklung und Aufrechterhaltung der kundenfokussierten Unternehmungskultur entscheidende Faktoren für den Erfolg. Ihre ungeschriebenen Gesetze eines gemeinsamen Normen- und Wertesystems haben den stärksten Einfluss auf die Verhaltensweisen der Mitarbeiter.125 Um wirklich kundenorientiert zu arbeiten, sollte in der Unternehmenskultur beachtet werden, dass die Pflege der Kundenbeziehungen eine Angelegenheit des gesamten Unternehmens ist; jede Mitarbeiterin, jeder Mitarbeiter ist dafür verantwortlich.126 Das bedeutet, dass praktisch jede Handlung eines Unternehmens eine Wirkung am Markt zeigt. So hat auch das Rechnungswesen einen Kundenkontakt, indem es eine Mahnung oder ähnliches schreibt. Auch hier muss also der Gedanke der Kundenorientierung und Beziehungspflege bestehen.127 Unternehmen müssen aber ihren Mitarbeitern auch das Gefühl vermitteln auf allen Ebenen Mitunternehmer zu sein und eigenständig zu denken und zu handeln. Dies geschieht durch die Geschäftsprozessorientierung. Es muss die Kreativität der Mitarbeiter genutzt werden, was nicht durch starre Organisationen möglich ist. Um die ständige Verbesserung durch Mitarbeiter voranzutreiben, müssen Problemlösungen als permanente eigenständige Aufgabe gesehen werden. Hierzu müssen Aufgaben und Kompetenzen delegiert werden.128 [...]

Es reicht jedoch nicht aus wenn die Geschäftsführung das Leitbild für eine NPO schriftlich fixiert, es muss auch Tag für Tag durchgesetzt werden. Hierzu sind folgende Instrumente einzusetzen. Corporate Design Das Corporate Design, beinhaltet unter anderem die einheitliche Verwendung von Logos, Schriftarten, Antragsformularen, grafischen Aufbau von Briefen usw. Es bezieht aber auch die Gestaltung von Räumen und Gebäuden mit ein. Somit wird die Wiedererkennung der NPO in der Öffentlichkeit unterstützt. Corporate Behaviour Das Corporate Behaviour kennzeichnet das Verhalten der NPO gegenüber allen Bezugsgruppen. So sollte sich die Teamorientierung bei jeder Art von Problemlösungen widerspiegeln. In größeren NPOs empfiehlt es sich Führungsgrundsätze zu formulieren, in denen geklärt ist, wie Mitarbeiter zu behandeln, informieren und motivieren sind. Hier wird auch die Kompetenz eines jeden festgelegt. Wobei die Individualität eine hohe Bedeutung behalten muss. [...]

4.2.1. Interne Voraussetzungen Management Auch wenn viele NPOs sich noch weigern den Begriff „Management“ für ihre Arbeit zu benutzen, so können doch nur systematische Arbeit und Planung die NPOs zu größerem Erfolg bringen. Nicht zuletzt die Mitarbeiter sind zufriedener, wenn Ressourcen gezielt eingesetzt werden.119 Um das Management einer Organisation erfolgreich durchzuführen, sind folgende Phasen zu durchlaufen: Zunächst müssen alle grundlegenden Ziele geklärt werden. Das bedeutet, dass die Ziele der Organisation und aller Anspruchsgruppen identifiziert werden. Außerdem muss eine strategische Analyse durchgeführt werden. Hierzu ist neben der internen Organisationsanalyse auch die externe Analyse zu zählen. Eine weitere Phase ist die Planung. Für das Fundraising sollte bereits im Herbst des Vorjahres der Plan für die Aktivitäten und Ziele des kommenden Jahres erstellt werden. Diese geplanten Aktionen werden in der Umsetzungsphase durchgeführt. Während des Evaluationsprozesses, muss ein Controlling der durchgeführten Maßnahmen erfolgen, wobei Zahlungseingänge kontrolliert und Schwachstellen aufgedeckt werden. Aufgrund dieser sollten im folgenden Verbesserungsvorschläge erstellt werden. Alle Phasen laufen nicht immer nacheinander ab, sondern sind vielfach parallel zu sehen.120 [...]

Arbeit zitieren:
Kraneis, Thomas Februar 2002: Relationship Marketing im Fundraising von Nonprofit-Organisationen, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Relationship Marketing, Fundrasing, Spendenmarketing, Finanzierung von Nonprofit-Organsition

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