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Die Regionalpolitik der Europäischen Union, der Bundesregierung und der Länder

Dargestellt am Beispiel Schleswig-Holsteins

Die Regionalpolitik der Europäischen Union, der Bundesregierung und der Länder
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Klaus Mossakowski
  • Abgabedatum: November 1995
  • Umfang: 125 Seiten
  • Dateigröße: 6,4 MB
  • Note: 2,0
  • Institution / Hochschule: Fachhochschule Flensburg Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-3956-9
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-3956-9 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-3956-9 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Mossakowski, Klaus November 1995: Die Regionalpolitik der Europäischen Union, der Bundesregierung und der Länder, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte:

Diplomarbeit von Klaus Mossakowski

Einleitung:

In der Bundesrepublik gibt es Gebiete, in denen sich die Industrie, der Handel und die Dienstleistungsbetriebe konzentrieren. Diese Gebiete sind dadurch gekennzeichnet, daß sie über eine geringe Arbeitslosenquote, eine gute Infrastrukturausstattung und über eine große Anzahl von verschiedenen Unternehmen verfügen. Ein Beispiel hierfür ist das Ruhrgebiet. Daneben gibt es aber auch Gebiete, die nicht über so gute wirtschaftliche Bedingungen verfügen. Diese Regionen weisen eine hohe Arbeitslosenquote auf, da in diesen Gebieten kaum Arbeitsplätze in der Industrie und der gewerblichen Wirtschaft vorhanden sind. Außerdem wird die Lage am Arbeitsmarkt dieser Gebiete noch dadurch verschärft, das diese Gebiete überwiegend ländlich geprägt sind, und in der Landwirtschaft die Zahl der Beschäftigten abnimmt. Die Ausstattung der Gebiete mit Infrastruktur ist teilweise noch nicht weit fortgeschritten. Außerdem gibt es noch Gebiete, in denen die bestehende Industrie (z. B. Werften, Stahlerzeugende Unternehmen, usw.) in den letzten Jahren aufgrund des Strukturwandels in der Wirtschaft weggebrochen ist. In diesen Gebieten fehlen noch die gewerblichen Unternehmen und Dienstleistungsbereiche, die arbeitslosen Menschen weiter beschäftigen könnten. Deshalb ist in diesen Gebieten eine hohe Arbeitslosigkeit zu verzeichnen.

Aufgrund der oben dargestellten wirtschaftlichen und sozialen Probleme bezeichnet man die beiden letztgenannten strukturschwachen Gebiete auch als benachteiligte Regionen. In der Bundesrepublik werden benachteiligte Regionen von den Bundesländern und der Bundesregierung durch Förderungsprogramme unterstützt. Die Förderungsprogramme orientieren sich an den wirtschaftlichen und sozialen Problemen in den benachteiligten Regionen, um so besser den Regionen helfen zu können. Dabei konzentriert sich die Förderung der Bundesländer und der Bundesregierung auf die Förderung des Ausbaus der Infrastruktur und auf die Förderung von Investitionen der kleinen und mittelständischen Unternehmen in diesen Regionen. Landwirtschaftliche Betriebe in diesem Regionen erhalten zusätzlich von Bund und den Bundesländern Hilfen, damit sie ihre Betriebe besser an den Wettbewerb in der Landwirtschaft anpassen können. Die benachteiligten Regionen werden nicht nur durch die Regionalpolitik der Bundesregierung und der Bundesländer unterstützt, sondern die Europäischen Union fördert diese Regionen durch ihre Strukturfonds. Dabei unterteilt die Kommission der Europäische Union die benachteiligten Gebiete in drei unterschiedliche Typen von Regionen (Regionen mit Entwicklungsrückstand, Regionen mit rückläufiger Entwicklung im Bereich der Beschäftigung und Anpassung der ländlichen Räume (Regionen), die jeweils ein bestimmtes Profil von wirtschaftlichen und sozialen Problemen aufweisen. Um die wirtschaftlichen und sozialen Probleme dieser Regionen besser bekämpfen zu können, werden diese Regionen von dem Rat der Europäischen Union einem bestimmten Ziel der Strukturfonds zu geordnet. Im Rahmen dieser Ziele werden die wirtschaftlichen und sozialen Probleme der Regionen mit geeigneten Maßnahmen von einen oder mehreren Strukturfonds bekämpft. Außerdem konzentriert sich die Förderung der Strukturfonds nicht nur auf bestimmte Regionen, sondern auch auf bestimmte Personengruppen (z. B. Arbeitslose, arbeitslose Jugendliche, Behinderte, usw.). Der Europäische Sozialfonds (einer der vier Strukturfonds der Europäischen Union) versucht durch Qualifizierungsmaßnahmen diesen Personengruppen neue Chancen auf dem Arbeitsmarkt einzuräumen.

Inhaltsverzeichnis:

Abkürzungsverzeichnis VI
1. Einleitung 1
1.1 Was versteht man unter Regionalpolitik 1
1.2 Kurze Darstellung des Aufbaus der Diplomarbeit 2
2. Die Regionalpolitik der Bundesregierung und der Bundesländer 4
2.1 Überblick über die Förderung von strukturschwachen Gebieten in den alten Bundesländern 4
2.1.1 Voraussetzungen für die Förderung von strukturschwachen Gebieten 4
2.1.2 Arten der Förderungsmöglichkeiten 4
2.2 Übersicht über die wichtigsten Förderungsmöglichkeiten 5
2.2.1 Förderungsmöglichkeiten des Bundes und der Länder 5
2.2.1.1 Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur" 5
2.2.1.2 Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes" 13
2.2.2 Förderungsmöglichkeiten der Bundesregierung 20
2.2.2.1 ERP-Regionalprogramm 20
2.2.2.2 ERP-Existenzgründungsprogramm 21
2.2.3 Förderungsmöglichkeiten des Landes Schleswig-Holstein 22
2.2.3.1 Regionalprogramm für den Landesteil Schleswig 22
2.2.3.2 Regionalprogramm für die Westküste 23
2.2.3.3 Regionalprogramm für strukturschwache Räume in Schleswig-Holstein 25
2.2.3.4 Investitionsbank Schleswig-Holstein 26
3. Die Regionalpolitik der Europäischen Union 27
3.1 Überblick über die Grundsätze und die vorrangigen Ziele der Regionalpolitik der Europäischen Union 27
3.1.1 Voraussetzungen und Grundsätze für die Förderung von strukturschwachen Regionen in der Europäischen Union 27
3.1.2 Definition der Ziele der förderungswürdigen Regionen in der Europäischen Gemeinschaft 29
3.1.2.1 Regionale Ziele 34
3.1.2.2 Ziele für die gesamte Gemeinschaft 36
3.1.3 Zuordnung der Strukturfonds der Europäischen Union zu den vorrangigen Zielen 37
3.2 Die Strukturfonds der Europäischen Union 39
3.2.1 Europäischer Fonds für regionale Entwicklung 39
3.2.1.1 Aufgaben des Fonds nach der Reform der Strukturfonds 1988 40
3.2.1.2 Neue Aufgaben des Fonds nach der Reform der Strukturfonds 1993 41
3.2.1.3 Finanzielle Ausstattung des Fonds 41
3.2.2 Europäischer Sozialfonds 42
3.2.2.1 Aufgabenschwerpunkte des Fonds nach der Reform der Strukturfonds 1988 47
3.2.2.2 Neue Aufgaben des Fonds nach der Reform der Strukturfonds 1993 48
3.2.2.3 Finanzielle Ausstattung der Ziele 3 und 4 für den Zeitraum von 1994 bis 1999 49
3.2.3 Europäischer Ausrichtungs- und Garantiefonds für die Landwirtschaft (Abteilung Ausrichtung) 49
3.2.3.1 Aufgaben des Fonds nach der Reform der Strukturfonds 1988 50
3.2.3.2 Förderungsmaßnahmen des Ziels 5a für Schleswig-Holstein 51
3.2.3.3 Finanzielle Ausstattung der vorrangigen Ziele 5a und 5b 52
3.2.4 Finanzinstrument für die Ausrichtung der Fischerei 52
3.2.4.1 Zielsetzungen des Finanzinstruments 53
3.2.4.2 Förderungsmöglichkeiten des Finanzinstruments 54
3.2.4.3 Finanzieller Rahmen und Eingliederung des Finanzinstruments in die vorrangigen Ziele 55
3.2.4.4 Finanzielle Unterstützung des Finanzinstruments für die alten Bundesländer 56
3.3 Sonstige strukturpolitische Instrumente der Europäischen Union 56
3.3.1 Gemeinschaftsinitiativen 56
3.3.1.1 Gemeinschaftsinitiative für die Rüstungs- und Standortkonversion 58
3.3.1.2 Gemeinschaftsinitiative für grenzübergreifende Zusammenarbeit und ausgewählte Energienetze 63
3.3.1.3 Gemeinschaftsinitiative Beschäftigung und Entwicklung von Humanressourcen 66
3.3.2 Europäische Investitionsbank 68
3.3.3 Ausschuß der Regionen 69
4. Die Förderung von strukturschwachen Gebieten in Schleswig-Holstein, und die Darstellung der Ergebnisse aus den Förderungsprogrammen der Europäischen Union, und den nationalen Hilfsprogrammen 70
4.1 Darstellung der Förderungsprogramme der vorrangigen Ziele 2, 3, 4, und 5b für Schleswig-Holstein 70
4.1.1 Förderung von strukturschwachen Gebieten in Schleswig-Holstein durch das Ziel 5b 70
4.1.1.1 Besehreibung des Fördergebietes des Ziels 5b in Schleswig-Holstein 70
4.1.1.2 Darstellung der Stärken und Schwächen des Fördergebiets 71
4.1.1.3 Beschreibung der Ziele und Schwerpunkte der Förderung von förderungswürdigen Regionen in Schleswig-Holstein 73
4.1.1.4 Beschreibung des Strategiekonzepts unter Berücksichtigung der oben genannten Ziele und Schwerpunkte für das Fördergebiet in Schleswig-Holstein 74
4.1.1.5 Verteilung der finanziellen Mittel auf die Strukturfonds 76
4.1.1.6 Operationelles Programm für die ländlichen Räume in Schleswig-Holstein 76
4.1.1.6.1 Unterprogramm des Europäischen Ausrichtungs- und Garantiefonds für die Landwirtschaft 77
4.1.1.6.2 Unterprogramm des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung 78
4.1.1.6.3 Unterprogramm des Europäischen Sozialfonds 80
4.1.2 Darstellung der Förderung des Ziels 2 in Schleswig-Holstein 81
4.1.2.1 Beschreibung des Fördergebiets des Ziels 2 in Schleswig-Holstein 81
4.1.2.2 Darstellung der Schwächen und Stärken des Fördergebiets 82
4.1.2.3 Umstrukturierungsziele und Strategien für das Fördergebiet 83
4.1.2.3.1 Strategie des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung für das Fördergebiet 84
4.1.2.3.2 Strategie des Europäischen Sozialfonds für das Fördergebiet 84
4.1.2.4 Maßnahmen der beiden Fonds für das Fördergebiet 85
4.1.2.4.1 Maßnahmen des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung 85
4.1.2.4.2 Maßnahmen des Europäischen Sozialfonds 86
4.1.3 Darstellung des Programms „Arbeit für Schleswig-Holstein" 87
4.2 Darstellung der Ergebnisse aus der Förderung durch die Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur" 91
4.2.1 Beschreibung der Erfolge der bisherigen Förderung durch die Gemeinschaftsaufgabe 91
4.2.2 Neue Strategien für die Gemeinschaftsaufgabe 92
4.3 Darstellung der Ergebnisse der Förderung durch die Strukturfonds in der Bundesrepublik und in Schleswig-Holstein 93
4.3.1 Darstellung der Ergebnisse der Förderung durch die Strukturfonds iri der Bundesrepublik 93
4.3.2 Darstellung der Ergebnisse der der Unterstützung von förderungswürdigen Regionen und bestimmten Personengruppen durch die Strukturfonds in Schleswig-Holstein 94
4.3.3 Veränderungen der bisherigen Förderungspolitik aufgrund der Auswertungen der gemeinsamen Förderungsprogramme 95
5. Ausblick auf die Regionalpolitik im Jahr 2000 96
5.1 Veränderungen der Regionalpolitik durch Maastricht II 96
5.2 Auswirkungen der Erweiterung der Europäischen Union und Wirtschafts- und Währungsunion bis zum Jahr 2000 auf die Regionalpolitik 98
Anhang 102
1. Gemeinschaftsinitiative LEADER II 102
2. Gemeinschaftsinitiative Anpassung der Arbeitnehmer an den industriellen Wandel 106
3. Gemeinschaftsinitiative für die Anpassung kleiner und mittlerer Unternehmen an den Binnenmarkt 108
4. Gemeinschaftsinitiative für die Umstrukturierung des Fischereisektors 111
5. Gemeinschaftsinitiative für städtische Gebiete 112
Literaturverzeichnis 113

Arbeit zitieren:
Mossakowski, Klaus November 1995: Die Regionalpolitik der Europäischen Union, der Bundesregierung und der Länder, Hamburg: Diplomica Verlag

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