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Regionalisierung von Fremdenverkehrsstrukturen im westlichen Thüringer Wald

Regionalisierung von Fremdenverkehrsstrukturen im westlichen Thüringer Wald
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Yvonne Ferg
  • Abgabedatum: März 2000
  • Umfang: 83 Seiten
  • Dateigröße: 3,3 MB
  • Note: 2,7
  • Institution / Hochschule: Hochschule Harz (FH) Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-2546-3
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-2546-3 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-2546-3 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Ferg, Yvonne März 2000: Regionalisierung von Fremdenverkehrsstrukturen im westlichen Thüringer Wald, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Organisation, Tourismus, Regionalisierung, Rechtsform, Fremdenverkehrsstruktur

Diplomarbeit von Yvonne Ferg

Einleitung:

Die Thüringer Tourismuslandschaft ist in einem Veränderungsprozeß begriffen. Strukturen, die in der Nachwendezeit entstanden waren und bis heute ihre Funktionen erfüllten, bedürfen nun einer dringenden Modernisierung und Reformierung. Neue Wege müssen beschritten werden, um angesichts des sich immer stärker verschärfenden Wettbewerbs und der immer rasanter entstehenden Trends im Nachfrageverhalten der Käufer die Konkurrenzfähigkeit Thüringer Tourismusorte und –gemeinden zu gewährleisten und zu steigern.

Der Tourismusmarkt der 90er Jahre ist gekennzeichnet durch Globalisierung, ein verändertes Kundenverhalten und neue Angebotsformen. Sehr deutlich war in den vergangenen Jahren die Tendenz zu sich in immer kürzeren Zeitabständen verändernden Produkten und differenzierteren Dienstleistungen zu erkennen. Gäste lehnen nun verstärkt die Homogenität des Massentourismus ab und fordern spezialisierte, zielgruppenorientierte Reiseangebote. Kaum etwas unterlag in dieser Zeit stärker Veränderungen wie die Einstellungen, Trends und Werthaltungen von Käufern. Der moderne Gast ist unberechenbar, nicht statisch, sondern äußerst dynamisch und gar paradox in seinen Ansprüchen. Er will heute Sekt und morgen Selters, oder anders : was er heute „in“ findet, kann ihm morgen schon wieder suspekt und antiquiert erscheinen.

Diese Entwicklung stellt selbstverständlich vollkommen neue und höhere Anforderungen an touristische Unternehmen. Sie müssen in der Lage sein, flexibel auf Veränderungen am Markt zu reagieren und sich somit kontinuierlich neu zu erfinden. Bedauerlicherweise ist die enge Orientierung und Ausrichtung am Markt, also dem potentiellen Gast, heutzutage noch eher Theorie als Praxis. Jedoch wird es in Zukunft unausweichlich werden, Kundenwünsche besser befriedigen zu können als die Konkurrenz, um sich als Unternehmen am Markt durchsetzen zu können. Von kommunalen Fremdenverkehrsorganisationen erfordert dies vor allem ein Überdenken ihrer bisherigen Rechtsform. Marktorientiertes Wirtschaften kann nur gewährleistet werden durch eine Organisationsform, die eine kaufmännisch-wirtschaftliche Führungsweise erlaubt, selbst kommerziell tätig wird und die touristischen Leistungsträger in angemessenem Umfang an der Fremdenverkehrsförderung mitbeteiligt. Effektivität, Flexibilität und Wirtschaftlichkeit sind die goldenen Ziele der nach Änderung ihrer Trägerschaftsform strebenden Tourismusorte und -gemeinden. Das Dilemma der Rechtsformsuche besteht jedoch darin, dass diese Ziele nicht durch die Anwendung eines Pauschalmodells verwirklicht werden können. Vielmehr müssen ortsspezifische Eigenheiten und Strukturen sowie jeweilige fremdenverkehrswirtschaftliche Zielsetzungen berücksichtigt werden, damit für eine Fremdenverkehrsgemeinde eine optimale Lösung gefunden werden kann.

Die Tourismuslandschaft des Westlichen Thüringer Waldes steht momentan vor eben diesem Problem der touristischen Umstrukturierung. Vorliegende Diplomarbeit macht es sich daher zur Aufgabe, durch eine kritische Bestandsaufnahme und eine Rechtsformdiskussion Lösungsansätze zur Suche nach der adäquaten Trägerschaftsform für dieses Gebiet aufzuzeigen.

Inhaltsverzeichnis:

Inhaltsverzeichnis I
Abkürzungsverzeichnis II
Verzeichnis der Darstellungen/Tabellen III
Einleitung IV
I. Organisationsformen im Fremdenverkehr 1
1. Die optimale Rechtsform 1
2. Rechtsformen für den Fremdenverkehr im Überblick 3
a) Öffentlich-rechtliche Organisationsformen 3
(1) Fremdenverkehrsamt / Regiebetrieb 3
(2) Fremdenverkehrsamt / Eigenbetrieb 10
b) Privatrechtliche Organisationsformen 14
(1) Fremdenverkehrsverein (e.V.) 15
(2) Fremdenverkehrsgesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH) 18
c) Weitere Rechtsformen 23
3. Zusammenfassung und Fazit 25
II. Regionalisierungsbestrebungen im westlichen Thüringer Wald 33
1. Thüringen als Reiseland 33
2. Der Thüringer Tourismus von 1990-1998 - Ein Abriss 34
3. Aktuelle Problemfelder im Thüringer Tourismus 37
4. Wirtschaftlicher Stellenwert des Tourismus in der Region 44
5. Fallbeispiel: Region westlicher Thüringer Wald 47
6. Modelldiskussion 49
III. Diskussion der Organisationsformen für den westlichen Thüringer Wald 54
1. Anforderungen an die neue Tourismusorganisation 54
2. Öffentlich-rechtliche Organisationsformen 55
3. Privatrechtliche Organisationsformen 59
a) Prämissen 59
b) Fremdenverkehrsgesellschaft mit beschränkter Haftung 61
c) Fremdenverkehrsverein 62
4. Regionalisierung als eigentliche Aufgabe von Tourismusgemeinden 64
Anhang 66
Literaturverzeichnis 70
1. Verwendete Literatur 70
2. Allgemeine Veröffentlichungen 71
3. Gesetze und Richtlinien 72
Ehrenwörtliche Erklärung 73

Arbeit zitieren:
Ferg, Yvonne März 2000: Regionalisierung von Fremdenverkehrsstrukturen im westlichen Thüringer Wald, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Organisation, Tourismus, Regionalisierung, Rechtsform, Fremdenverkehrsstruktur

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