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Eine Referenzimplementierung von Web Services zur elektronischen Rechnungsstellung

Eine Referenzimplementierung von Web Services zur elektronischen Rechnungsstellung
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Christoph Strsembski
  • Abgabedatum: Oktober 2003
  • Umfang: 108 Seiten
  • Dateigröße: 1,1 MB
  • Note: 2,0
  • Institution / Hochschule: Technische Universität Dortmund Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-7341-9
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-7341-9 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-7341-9 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Strsembski, Christoph Oktober 2003: Eine Referenzimplementierung von Web Services zur elektronischen Rechnungsstellung, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: SAP, EBPP, Bill Presentment, Enterprise Application Integration, Energieversorger

Diplomarbeit von Christoph Strsembski

Einleitung:

Web Services sind dabei, vom technisch brillanten Geheimtipp zu einer Standardlösung für die lose Kopplung verteilter Systeme zu werden. Im Rahmen dieser Diplomarbeit werden Fragestellungen zum Einsatz von Web Services für die elektronische Rechnungsstellung angesprochen und praktisch erörtert.

Zusammenfassung:

Die vorliegende Arbeit stellt zunächst grundlegende Erfordernisse und Probleme für die Rechnungsstellung auf elektronischem Wege allgemein und mittels Web Services im Besonderen dar. Anhand möglichst realitätsnaher Eckdaten werden Anforderungen analysiert und damit ein Entwurfsprozess mit UML durchgeführt. Dem schließt sich die Ausführung eines Softwareentwicklungsprozesses und dessen Dokumentation an. Der so entstandene Prototyp soll bestimmten Leistungsanforderungen gerecht werden. Zur Überprüfung wird eine Reihe von Lasttests durchgeführt, die die Leistungsfähigkeit unter realistischen Bedingungen prüfen. Diese Tests führen zur genaueren Analyse von Schwachstellen und zur Benennung und Behebung der Ursachen.

Abschließend werden Anleitungen und Empfehlungen für die Installation und den Betrieb der verteilten Anwendung gegeben, welche auf den Erfahrungen dieser Arbeit beruhen.

Inhaltsverzeichnis:

Inhaltsverzeichnis 1
1. Einleitung 3
1.1 Kontext 3
1.2 Zielsetzung 3
1.3 Struktur der Arbeit 5
1.4 Grundlagen 5
2. Anforderungen 9
2.1 Wahl der Analyseform 9
2.2 Bedingungen für das System 10
2.3 Funktionale Anforderungen 16
2.4 Nicht-funktionale Anforderungen 19
2.5 Randbedingungen für das Projekt 22
3. Entwurf 27
3.1 Statisches UML Modell 27
3.2 Dynamisches UML Modell 29
3.3 Infrastruktur 31
3.4 Entwurfsentscheidungen 33
4. Durchführung 39
4.1 Verwendete Komponenten 39
4.2 Implementierung 40
5. Leistungstests 54
5.1 Testumgebung 54
5.2 Leistungsanforderungen 57
5.3 Modellierung 57
5.4 Testplan 66
6. Bewertung und Rückkopplung 68
6.1 Analyse des Lastgenerators 68
6.2 Erste Testreihe 70
6.3 Zweite Testreihe 72
6.4 Dritte Testreihe 78
6.5 Weitere Optimierungsmöglichkeiten 85
6.6 Gesamtbewertung 86
7. Zusammenfassung 88
7.1 Ausgangssituation 88
7.2 Lösungsansatz 88
7.3 Umsetzung 89
7.4 Probleme 89
7.5 Fazit 90
Anhang 93
A.1 Literaturverzeichnis 93
A.2 Benutzerhandbuch 96
A.3 Deployment 102

Automatisiert erstellter Textauszug:

Durchführung Auf dieser Seite werden die Benutzerdaten einschließlich der Anschrift angezeigt. Außerdem sind die Anzahl ungelesener Rechnungen sowie der Rechnungen insgesamt angezeigt. Diese Daten befinden sich im Session-Objekt. Die Darstellung der Rechnungen erfolgt in einer Tabelle. Die Rechnungen sind dabei zunächst zeitlich sortiert. Durch Klicken auf die Tabellenköpfe Rechnungsnummer, Rechnungsbetrag, Rechnungsdatum können die anderen Spalten als Argumente für die Sortierung gewählt werden. Die Spalte, nach der sortiert wird, ist grau hinterlegt. Mit der Übergabe des Parameters sort wird das Argument, nach dem die Ausgabe erfolgen soll ausgewählt. Mögliche Argumente sind: bill, amount und date. Diese entsprechen den Benennungen der Datenbankspalten und werden auf der Applikationsebene direkt in den Datenbankaufruf übernommen. So wird die Sortierung der Tabelle gesteuert. Die Rechnungsdaten sind in jeweils eindimensionalen Arrays abgelegt. Sie beinhalten die Rechnungsnummer billNo, den Rechnungsbetrag amount und das Rechnungsdatum date. Für jedes dieser Felder existiert in PresentmentBean eine eigene so genannte getter-Methode die das betreffende Attribut liest. Ein Beispiel dafür ist die Methode getBillNo, welche die Rechnungsnummer abfragt. Diese bei Objektorientierung unübliche Repräsentation erfolgt aus Gründen der Handhabbarkeit. Die Rechnungen werden ausgegeben durch eine Schleife, die jeweils eine Rechnung pro Durchlauf auflistet. Der Index der Arrayelemente entspricht dem Durchlauf der Schleife und damit der Position der Darstellung. Durch einen Klick auf die Rechnungsnummer wird die Seite image.jsp aufgerufen, die die Rechnung anzeigt. Einziger Parameter ist BillNo, die Rechnungsnummer. Von dieser Seite gehen zwei Links aus. Zum einen ist mit Abmelden das Beenden der Sitzung möglich. Zum anderen führt der Link Daten ändern zur Seite nutzerdaten.jsp, auf der die Benutzerdaten gepflegt werden können. [...]

Durchführung Container, weitere Anfragen genau dem entsprechenden Nutzer zuordnen zu können. Sind durch Einstellungen im Browser des Besuchers keine Cookies erlaubt, wird stattdessen eine Session-ID in jeder URL übergeben. Mit Beginn einer Session wird das Session-Timeout gesetzt. Dies beträgt gemäß der Anforderung fünf Minuten (3000 Millisekunden). Wenn also zwischen zwei Seitenaufrufen fünf Minuten oder mehr vergehen, ist der Benutzer abgemeldet. Er wird auf die Seite geleitet, auf welcher der Hinweis auf eine Zeitüberschreitung ausgegeben wird. Von hier besteht die Möglichkeit, sich erneut anzumelden. Auch das weitere Session-Management findet durch diese Seite statt. Klickt der Benutzer in der Rechnungsübersicht auf den Link Abmelden wird die Seite anmeldung.jsp mit dem Parameter action=end aufgerufen. Daraufhin wird die Session beendet. Die Logik für die Abläufe dieser Seite ist in Abbildung 4.3 graphisch dargestellt. [...]

In diesem Kapitel werden die drei Schichten und die darin enthaltenen Elemente jeweils strukturell und inhaltlich erläutert. 4.2.1.1 Präsentationsschicht Für die Präsentationsschicht wird die Technik der Java Server Pages (JSP) verwendet [HB02]. Dabei werden die JSP-Seiten vom JSP-Container Tomcat in Servlets umgewandelt und kompiliert. So entstehen Java Klassen, für die spezielle Ein- und Ausgabe-Objekte definiert sind. Die Standardausgabe ist in diesem Kontext mit der Antwort des Web Servers auf eine Anfrage gleichzusetzen. Wird also durch den Aufruf einer URL ein JSP-Dokument angefordert, instanziiert der Container das Servlet. Die Ausgabe des Servlets erfolgt in der Regel in HTML-Format und wird vom Browser als Internetseite angezeigt. Die Wandlung von JSP in Servlets und das Kompilieren geschieht automatisch. Diese Verarbeitung sorgt für eine spürbare Verzögerung von ca. 10 Sekunden beim jeweils ersten Aufruf Seite. Weitere Ausführungen sorgen auf dem Entwicklungs- und Testsystem nicht für wahrnehmbare Verzögerungen. Wichtig für die Programmierung ist das Vorhandensein eines vom JSP-Container verwalteten SessionObjektes. Es kann beliebige Attribute aufnehmen und diese für eine Sitzung eines Benutzers automatisch verwalten. In der Schicht für die Präsentation werden vier JSP-Seiten anmeldung.jsp, rechnungen.jsp, nutzerdaten.jsp und image.jsp eingesetzt. Die jeweils möglichen Erscheinungsbilder und die Funktionsweise der Seiten sind im Folgenden erläutert. Der Besucher des Portals gelangt zuerst zur Seite anmeldung.jsp. 4.2.1.1.1 Die Seite ‚anmeldung.jsp’ Durch diese Seite wird der Benutzer aufgefordert, sich mit Kundennummer und Passwort anzumelden. Um die Anmeldung durchzuführen ruft die Seite anmeldung.jsp zunächst sich selbst auf. Bei diesem wiederholten Aufruf ist eine Nachricht, die um etwas Geduld bittet, zu sehen. Die Abfrage der Nutzerdaten findet durch Aufruf der Methode loginUser in der Klasse AccountingBean statt. Falls die eingegebene Kombination nicht in der Datenbank vorkommt, wird ein entsprechender Hinweis durch die Seite anmeldung.jsp ausgegeben. Ist die Anmeldung erfolgreich, werden die Nutzerdaten in das Session-Objekt geschrieben. Damit sollen mehrfache Abfragen an die entsprechende Klasse vermieden werden. Implizit wird ein Session-Cookie vergeben. Dieses erlaubt es dem JSP41 [...]

Arbeit zitieren:
Strsembski, Christoph Oktober 2003: Eine Referenzimplementierung von Web Services zur elektronischen Rechnungsstellung, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
SAP, EBPP, Bill Presentment, Enterprise Application Integration, Energieversorger

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