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Rechtliche Rahmenbedingungen einer international genutzten Internetpräsenz

Rechtliche Rahmenbedingungen einer international genutzten Internetpräsenz
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Riana Karsten
  • Abgabedatum: Juni 2003
  • Umfang: 147 Seiten
  • Note: 2,0
  • Institution / Hochschule: Fachhochschule Darmstadt Deutschland
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-7174-3 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-7174-3 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Karsten, Riana Juni 2003: Rechtliche Rahmenbedingungen einer international genutzten Internetpräsenz, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Internetrecht, Domainrecht, Urheberrecht, E-Commerce

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Diplomarbeit von Riana Karsten

Zusammenfassung:

Die Diplomarbeit behandelt das Thema Internetrecht mit Bezug auf die kommerzielle Nutzung des Internets. Der Schwerpunkt liegt auf der deutschen Rechtsordnung, jedoch werden etwaige Unterschiede zu den Rechtsordnungen einiger europäischer Länder und der USA gezeigt.

Das Internet ist zu einem wichtigen Medium geworden. Sei es im Bereich der Kommunikation, Informationsbeschaffung oder im E-Commerce. Der Zugang für jedermann macht das Internet einzigartig, jedoch ist die Grenzenlosigkeit in manchen Fällen ein Problem. Die Globalisierung hat ihre Grenzen in Bezug auf die Rechtsordnungen der einzelnen Länder, denn eine Internetpräsenz ist von jedem Ort dieser Welt erreichbar, so das es zu unterschiedlichen Auffassungen z.B. beim Verbraucherschutz, Urheberrecht oder beim Wettbewerbsrecht kommen kann. Unsicherheit besteht vor allem im elektronischen Geschäftsverkehr welches Recht angewendet werden soll, wenn die Parteien aus unterschiedlichen Staaten kommen. Denn nach welchen Kriterien wird bestimmt welches Recht gilt? Für den Laien ist dies schwer zu entscheiden. Mit nur einem Klick befindet er sich schon auf einer Internetpräsenz, deren Besitzer sich auf den Kaiman Inseln aufhält. Wird für die Internetpräsenz keine länderspezifische Top Level Domain (beispielsweise „.de“ für Deutschland) verwendet, sondern eine generische Top Level Domain, wie beispielsweise „.com“, ist es schwierig die Internetpräsenz einzuordnen. Um dem entgegen zu wirken, wurde in der Europäischen Union eine Vielzahl von Richtlinien verabschiedet, die bis zu einem bestimmten Datum in das jeweilige nationale Recht umgesetzt werden sollte. Die Richtlinien gelten jedoch nur in 15 und nach der Ost-Erweiterung in 25 europäischen Staaten. Das Internet aber ist international und endet nicht an den Grenzen Europas. So ist es möglich, dass private oder auch kommerziell genutzte Internetpräsenzen, unbewusst gegen geltendes Recht eines anderen Staates verstoßen könnten, beispielsweise gegen Urheberrechte. Es ist jedoch unmöglich und auch nicht zumutbar, das beispielsweise ein privater Betreiber einer Internetpräsenz aus Deutschland, der seine Urlaubsfotos im Internet präsentiert, die Rechtsordnung von Australien kennen muss. Bei international agierenden Unternehmen ist es zweifelsohne wichtig, dass sie die Rechtsordnung der jeweiligen Länder kennen, wenn sie mit Kunden im Ausland in Kontakt treten. Eines der wichtigsten Kriterien die genannt werden, wenn es darum geht welche Zielgruppe mit der Internetpräsenz angesprochen werden soll, ist die Sprache. Ist die Sprache Deutsch befindet sich die Zielgruppe in Deutschland, Österreich oder der Schweiz. Bei Englisch kann sich jeder Internetnutzer angesprochen fühlen, der diese Sprache beherrscht. Ein weiteres Kriterium ist die Verwendung eines bestimmten Währungszeichens. In 12 Ländern Europas ist dies der Euro. Für den Kunden werden durch die gemeinsame Währung die Preise transparent und sind leichter zu vergleichen, dennoch sind es 12 unterschiedliche Rechtsordnungen die in Betracht kommen. Die Domain dient im Internet als „Hausnummer“ für die Internetpräsenz. Von daher ist es vor allem für Unternehmen wichtig ihre Unternehmenskennzeichnung auch als Domain registrieren zu können. Wird eine Domain unrechtmäßig registriert können Rechte Dritter verletzt werden, wie Namen-, Firmen und Markenrechte. Ein englisches Gericht hat bei einem Markenrechtsstreit geurteilt: „the mere fact that websites can be accessed anywhere in the world does not mean... that the law should regard them as being used everywhere in the world.“ Im Folgenden sollen nun die rechtlichen Rahmenbedingungen einer international genutzten Internetpräsenz erläutert werden, in Bezug auf folgende Fragestellungen: Welche Verträge können im und mit Bezug auf das Internet geschlossen werden? Warum sind Domains wichtig? Welcher rechtliche Schutz kann auf Domain-Namen angewendet werden? Genießt eine Internetpräsenz urheberrechtlichen Schutz? Wie weit darf Werbung gehen? Welche rechtlichen Rahmenbedingungen müssen bei Geschäften im Internet beachtet werden? Worauf muss der Verbraucher achten? Welche Daten dürfen erhoben werden, damit der Internetnutzer nicht zum gläsernen Nutzer wird? Da für die Diplomarbeit nur eine Bearbeitungszeit von drei Monaten zur Verfügung steht, werde ich nur Bezug auf die kommerzielle Nutzung einer Internetpräsenz nehmen und dabei den Schwerpunkt auf die deutsche Rechtsordnung legen. Etwaige Unterschiede zu den Rechtsordnungen einiger europäischer Länder und der USA werden gezeigt.

Inhaltsverzeichnis:

ABKÜRZUNGSVERZEICHNIS 1
I. EINLEITUNG 4
II. ZUGANG ZUR VIRTUELLEN WELT 7
1. PROVIDER 7
2. PFLICHTEN DES PROVIDERS UND DES KUNDEN 8
3. VERTRAGSARTEN NACH DEM BGB 9
3.1 Miet- und Pachtvertrag 9
3.2 Dienstvertrag 9
3.3 Werkvertrag 9
3.4 Kaufvertrag 12
3.5 Kombinationsverträge 12
4. TELEKOMMUNIKATIONSGESETZ 12
II.I ZUSAMMENFASSUNG 13
III. WAHL DER DOMAIN 14
1. WERT EINER DOMAIN 15
2. DOMAIN- UND MARKENRECHERCHE 16
3. ICANN / DENIC 17
4. TOP LEVEL DOMAINS 19
4.1 generische Top Level Domains 20
4.2 country-code Top Level Domains 22
5. SECOND LEVEL DOMAIN 24
6. MARKENRECHT 28
6.1 Bedeutung einer Marke 28
6.2 Geschäftlicher Verkehr 29
6.3 Marke 30
6.4 Trademark 33
6.5 E-Branding 34
7. NAMENSRECHT 35
8. FIRMENRECHT 35
9. WETTBEWERBSRECHT 36
10. DOMAIN-GRABBING 37
10.1 Anticybersquatting Consumer Protection Act 38
11. SCHIEDSSTELLEN 39
11.1 „.de“-Domain 39
11.2 „.com“-, „.net“-, „.org“ - Domains 41
11.3 „.biz“- und „.info“-Domain 44
III.I ZUSAMMENFASSUNG 45
IV. SCHUTZ DES INHALTS 46
1. GESCHÜTZTE WERKE 47
2. LEISTUNGSSCHUTZRECHTE 48
3. URHEBERPERSÖNLICHKEITSRECHTE 48
4. VERVIELFÄLTIGUNG 49
5. ARCHIVE UND ELEKTRONISCHE PRESSESPIEGEL 51
6. ZITAT 52
7. DATENBANK 52
8. LINKS 53
9. FRAMES 54
10. VERWERTUNGSRECHTE 55
11. VERWERTUNGSGESELLSCHAFTEN 56
12. GESETZLICHE SCHRANKEN 57
13. INTERNATIONALE VERTRÄGE 58
13.1 Berner Übereinkunft 58
13.2 TRIPs-Abkommen 59
13.3 weitere Abkommen 59
14. SCHUTZ DES INHALTS 60
IV.I ZUSAMMENFASSUNG 61
V. ELEKTRONISCHER GESCHÄFTSVERKEHR 62
1. RÜCKBLICK 62
2. VORTEILE DES E-COMMERCE 62
3. TELE- UND MEDIENDIENSTE 63
4. WETTBEWERB 65
4.1 Definition 65
4.2 gute Sitten 66
4.3 Verwendung von Marken 67
5. WERBUNG 69
5.1 Werbung per E-Mail 70
5.2 Werbung auf der Internetpräsenz 71
5.3 Werbung für bestimmte Produkte 74
6. GESCHÄFTSFORMEN 75
6.1 B2B 76
6.2 B2C 81
7. VERBRAUCHERSCHUTZ 82
7.1 Fernabsatzgesetz 84
7.2 Verbraucherschutz in der EU 84
7.3 Verträge mit Minderjährigen 85
8. INFORMATIONSPFLICHTEN DES UNTERNEHMERS 86
8.1 Anbieterkennzeichnung 87
9. WILLENSERKLÄRUNG 87
9.1 digitale Signatur 89
10. ANNAHME DES ANGEBOTS 93
10.1 Angebot 94
10.2 Annahme 95
11. WIDERRUF 96
11.1 Widerrufsrecht im Ausland 97
12. ALLGEMEINE GESCHÄFTSBEDINGUNGEN 97
13. ZAHLUNGSMETHODEN 101
13.1 Sicherheit 101
13.2 Kreditkarte 104
13.3 andere Zahlungsmethoden 105
14. GERICHTSSTAND 107
14.1 B2B-Bereich 107
14.2 B2C-Bereich 108
14.3 Vollstreckung 110
V.I ZUSAMMENFASSUNG 112
VI. GLÄSERNER NUTZER 113
1. RÜCKBLICK 113
2. GRUNDIDEE 114
3. VERBOT MIT ERLAUBNISVORBEHALT 115
3.1 Bundesdatenschutzgesetz 115
3.2 TDDSG/MDStV 116
4. DATEN 116
4.1 Bestandsdaten 117
4.2 Nutzungsdaten 117
4.3 Verbindungsdaten 118
4.4 Abrechnungsdaten 118
5. SCHUTZ DER DATEN 119
6. AUSKUNFT 120
7. PERSONALISIERUNG 120
8. COOKIES 121
9. DATENSCHUTZ IM AUSLAND 122
9.1 Safe Harbour 123
10. KONTROLLINSTITUTIONEN 124
VI.I ZUSAMMENFASSUNG 125
VII. FAZIT 126
TABELLENVERZEICHNIS 130
ABBILDUNGSVERZEICHNIS 131
QUELLENVERZEICHNIS 132
LITERATUR 132
INTERNET 134
GESETZESTEXTE 137

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Arbeit zitieren:
Karsten, Riana Juni 2003: Rechtliche Rahmenbedingungen einer international genutzten Internetpräsenz, Hamburg: Diplomica Verlag

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