Bachelor + Master Publishing
811 Bachelorarbeiten, 533 Masterarbeiten, 10.103 Diplomarbeiten

Rechnungswesen versus Accounting

Vergleich ausgewählter Aspekte in Philosophie und praktischer Handhabung in Deutschland und Großbritannien

Rechnungswesen versus Accounting
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Felix Tannenberger
  • Abgabedatum: März 2001
  • Umfang: 79 Seiten
  • Dateigröße: 462,0 KB
  • Note: 1,7
  • Institution / Hochschule: Universität Rostock Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-4305-4
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-4305-4 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-4305-4 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Tannenberger, Felix März 2001: Rechnungswesen versus Accounting, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: financial management, GAAP, Harmonisierung, Jahresabschluss, UK

Diplomarbeit von Felix Tannenberger

Einleitung:

Diese Arbeit soll einen Einblick in die Unterschiedlichkeit zweier Rechnungswesensysteme gewähren, die trotz historisch gleicher Ursprünge äußerst divergierende Methoden zur Umsetzung ihrer marktwirtschaftlichen Funktionen ausgeprägt haben. Es soll ein gegenseitiges Verständnis und Hinterfragen in beiden Ländern relevanter Problemstellungen intendiert werden. Aktuell ist die Thematik deshalb, weil die Rechnungswesensysteme Deutschlands und Großbritanniens stellvertretend als Pole der weltweiten Diskussion um Harmonisierung (intern und extern) im Rechnungswesen gesehen werden können. Die heutzutage sehr leichtfertige synonyme Übernahme von Begrifflichkeiten und Bedeutungen ins deutsche Rechnungswesen, speziell aus dem angelsächsischen Sprachgebrauch, und das daraus resultierende Unverständnis für feine aber bedeutsame Unterschiede sind Motivationspunkte dieser Arbeit. Vor allem um Divergenzen herauszuarbeiten, ist die Verwendung englischsprachiger Erklärungen und Zitate unabdingbar. Das Inhaltsverzeichnis liefert dem interessierten Leser deutliche Hinweise darauf, was ihn in dieser Arbeit erwartet.

Inhaltsverzeichnis:

ABKÜRZUNGSVERZEICHNIS III
ABBILDUNGSVERZEICHNIS IV
1. EINLEITUNG 1
2. GRUNDLAGEN 3
2.1 Historische Entwicklung 4
2.2 Systemkategorisierung Rechnungswesen versus Accounting 4
2.3 Sozio-ökonomische Rahmenbedingungen 6
3. EXTERNES RECHNUNGSWESEN VERSUS FINANCIAL ACCOUNTING 10
3.1 Formale Bestandteile 10
3.2 Inhaltliches Zweckverständnis und Bedeutungsunterschiede 12
3.2.1 Adressaten des Jahresabschlusses und der „annual accounts“ 12
3.2.2 Funktionen des Jahresabschlusses und der „annual accounts“ 12
3.2.3 Gesetzliche Normierung versus Concepts and Standards 15
3.2.4 GoB und Generalnorm versus „true and fair view“ 19
4. INTERNES RECHNUNGSWESEN VERSUS MANAGEMENT ACCOUNTING 23
4.1 Formale Systematisierung 23
4.2 Funktionen und Zweckverständnis der Kostenrechnung und des Cost Accounting 25
4.3 Kostenrechnungssysteme versus Cost Accounting Concepts 27
4.4 Erfolgsermittlung und Bestandsbewertung versus „inventory valuation and profit measurement“ 31
4.4.1 Betriebsergebnisrechnung versus „profit measurement“ 31
4.4.2 Bestandsbewertung versus „inventory valuation“ 33
5. AKTUELLE PROBLEMSTELLUNGEN IM RECHNUNGSWESEN UND ACCOUNTING 35
5.1 Internationale Harmonisierungsbestrebungen im externen Rechnungswesen unter Berücksichtigung der Systemspezifik der beiden Länder 35
5.1.1 Internationale Harmonisierung 35
5.1.2 Motivation zur internationalen Harmonisierung 35
5.1.3 IASC und EU versus nationale Systeme 37
5.1.4 EU-Richtlinien und IAS in Deutschland und Großbritannien 38
5.1.5 Unterschiede zwischen IAS und HGB-Vorschriften bzw. UK-GAAP 39
5.1.6 Handlungsbedarf in Deutschland 40
5.2 Der Beitrag des Management Accounting und des internen Rechnungswesens an der Unternehmensführung 42
5.2.1 The management process 42
5.2.2 Information for decision making 43
5.2.3 Information for planning, control and performance measurement 45
5.3 Harmonisierung von internem und externem Rechnungswesen 48
5.3.1 Eingrenzung der Problemstellung 48
5.3.2 Gründe für die Divergenz der Rechenkreise 49
5.3.3 Ansatzpunkte für eine Harmonisierung 51
5.3.3.1 Harmonisierung ausgehend vom internen Rechnungswesen 51
5.3.3.2 Harmonisierung ausgehend vom internen Rechnungswesen 52
5.3.4 Stand der Harmonisierungsdiskussion in Deutschland 54
6. ERGEBNIS 56
ANHANG 60
QUELLENVERZEICHNIS 67
EIDESSTATTLICHE ERKLÄRUNG 70

Automatisiert erstellter Textauszug:

„Die Unterschiede der kurzfristigen Erfolgsrechnung zur handels- bzw. steuerlichen GuV sind vor allem im kürzeren Abrechnungszeitraum – i.d.R. ein Monat – und in der Beschränkung auf den betrieblichen Erfolg zu sehen.“1 So liegt das wesentliche Ziel der Kostenträgerzeitrechnung in der Ermittlung der Kostenstrukturen und – in Zusammenhang mit den Erlösen der Periode – in der Analyse der Erfolgsquellen.2 Durch die Verwendung standardisierter Kosten wird versucht, eventuell auftretende zyklische Schwankungen auszugleichen.3 Entscheidend ist die Bereitstellung nützlicher und rechtzeitiger Informationen, hinter das die Genauigkeit der Kostenermittlung zurücktreten muß. Der Ansatz kalkulatorischer Kostenarten, als ein entscheidender Unterschied zwischen interner und externer Erfolgsermittlung stellt ein Spezifikum des deutschen kalkulatorischen Rechnungswesens dar, zu dem es im britischen System kein Pendant gibt und auf das unter Punkt 5.2 näher eigegangen wird. Die alternativ zu verwendenden Umsatzoder Gesamtkostenverfahren errechnen das gleiche [...]

manchmal auch der Begriff „overhead costs“ verwendet. „Direct costs are costs that can be specifically and exclusively identified with a particular cost object.1 In contrast, indirect costs cannot be identified specifically and exclusively with a given cost object.”2 So gehören zu den “manufacturing overheads” beispielsweise die Miete für eine Werkhalle oder die Stromrechnung für die selbige. Das Problem liegt auch hier wie in Deutschland in der Verrechnung der „overhead costs“. „It is the calculation of total overhead costs per unit that the major accounting problem of cost determination lies.”3 Es existieren zwei Möglichkeiten der Zurechnung. Where allocation bases are significant determinations of the costs it can be described as cost-and-effect allocation. Where a cost allocation base is used that is not a significant determinant of its cost the term arbitrary allocation (willkürliche Zurechnung) is used.4 “Traditional costing systems” bedienen sich hauptsächlich der “arbitrary allocation”. Während der letzten zwei Jahrzehnte hat sich allerdings die Vorteilhaftigkeit des Activity Based Costing durch die Anwendung der cause-and-effect allocation auch in der Praxis durchgesetzt. „Product costing“ heißt die klassische Methode des „cost accounting“, mit dem Ziel den Kostenträgern in Form des „full costing“ sämtliche Kosten so exakt wie möglich zuzurechnen. Dabei wird je nach Art der Leistungserstellung zwischen verschiedenen „cost accounting systems“5 differenziert. Five major costing systems commonly found are: job order costing, contract costing, process costing, operations costing, service costing.6 So entspricht z.B. das “job order costing” einer Kalkulation und Kontrolle bei Einzelauftragsfertigung. [...]

Es gilt generell Unterscheidung zwischen „manufacturing“ und „non-manufacturing costs“.1 „Manufacturing costs“ sind alle direkt durch die Herstellung von Produkten angefallenen Kosten. Non-manufacturing costs are period costs, and they are associated with accounting periods rather than with output. Non-manufacturing costs include administrative and marketing costs.2 Werden alle „manufacturing costs“ auf „cost objects“ (Kostenträger) weiterverrechnet, wird der Prozess als full costing oder absorption costing bezeichnet. Der Unterschied zur deutschen Vollkostenrechnung besteht also in dem eliminieren aller nicht durch die Produktion3 verursachten Kosten. Kosten, die einem Kostenträger zugerechnet werden können, lassen sich in zwei Kategorien – direkte und indirekte Kosten – teilen. Statt „indirect costs“ wird [...]

Arbeit zitieren:
Tannenberger, Felix März 2001: Rechnungswesen versus Accounting, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
financial management, GAAP, Harmonisierung, Jahresabschluss, UK

Entdecken Sie mehr zum Thema

diplom.de
Bachelor + Master Publishing

Hermannstal 119 k
22119 Hamburg

Fon: +49 (0) 40 655992-0
Fax: +49 (0) 40 655992-22

Service-Telefon

Rufen Sie uns an:
+49 (0) 40 655992-0

Mo-Fr
09.00-16.00 Uhr

diplom.de in den Medien

Folgen Sie uns bei Twitter & werden Sie diplom.de-Fan bei Facebook!
Schreibtipps unserer Lektoren, Neuigkeiten aus dem Verlagsalltag und das Expertenwissen unserer Autoren als Tweet & Post!
Wir freuen uns auf Sie!

diplom.de BACHELOR + MASTER PUBLISHING

Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Magisterarbeiten, Dissertationen und andere Abschlussarbeiten aus allen Fachbereichen und Hochschulen können Sie bei uns als eBook sofort per Download beziehen oder sich auf CD oder als Buch zusenden lassen. Seit mehr als 15 Jahren ist diplom.de der seriöse, professionelle und erfolgreiche Partner für die Veröffentlichung wissenschaftlicher Abschlussarbeiten.

© Diplomica Verlag GmbH 1996-2011, AG Hamburg HRB 80293 - GF Björn Bedey, USt-IdNr.: DE214910002 - Verkehrsnummer: 12285 - Impressum
Index der Arbeiten - Index der Autoren