Rapid Application Development
- Art: Diplomarbeit
- Autor: Rainer Höller
- Abgabedatum: September 2001
- Umfang: 90 Seiten
- Dateigröße: 900,6 KB
- Note: 3,0
- Institution / Hochschule: Fachhochschule St. Pölten Österreich
- ISBN (eBook): 978-3-8324-4549-2
-
ISBN (Paperback) :
978-3-8324-4549-2 P - ISBN (CD) :978-3-8324-4549-2 CD
- Sprache: Deutsch
- Prämierung:
- Arbeit zitieren: Höller, Rainer September 2001: Rapid Application Development, Hamburg: Diplomica Verlag
- Schlagworte: Applikationsprogrammierung, Betriebssystem, Kombinationsmöglichkeiten, Praxisrelevanz, Überblick
In den Warenkorb
58,00 €
Diplomarbeit von Rainer Höller
Gang der Untersuchung:
Diese Diplomarbeit versucht, einen Überblick über die heute unter Microsoft Windows hauptsächlich verwendeten Entwicklungswerkzeuge und deren Kombinationsmöglichkeiten zu geben.
Es wird die zwingende Notwendigkeit zur Modularisierung und Komponentenerstellung der modernen Softwareindustrie hervorgehoben, und die Grundlagen dafür werden angeführt.
Außerdem möchte der Autor einen groben Überblick über die Programmierung des Betriebssystems MS Windows geben, sowie die Notwendigkeit der Straffung des Entwicklungsprozesses verständlich machen und die dafür notwendigen Techniken aufzählen.
Inhaltsverzeichnis:
| Zusammenfassung | 2 | |
| Abstract | 2 | |
| Abbildungsverzeichnis | 4 | |
| Vorwort | 5 | |
| 1. | Was ist eine Applikation? | 10 |
| 2. | Der Entwicklungsprozess | 13 |
| 3. | Möglichkeiten zur Beschleunigung des Entwicklungsprozesses | 22 |
| 4. | Authoring Tools | 33 |
| 4.1 | Macromedia Flash | 34 |
| 4.2 | Macromedia Director | 35 |
| 4.3 | Sybase Powerbuilder | 36 |
| 5. | Klassische RAD-Tools | 37 |
| 5.1 | MS Visual Basic | 37 |
| 5.2 | Borland (Inprise) Delphi | 39 |
| 6. | Klassische Programmiersprachen | 41 |
| 6.1 | MS Visual C++ und MFC (Microsoft Foundation Classes) | 41 |
| 6.2 | MS Visual C++ und ATL (Active Template Library) | 45 |
| 6.3 | Sun Java und Swing | 46 |
| 7. | Kombinationsmöglichkeiten der angeführten Entwicklersysteme | 48 |
| 7.1 | Typen von Bibliotheken (Library Encapsulations) | 48 |
| 7.2 | Com | 57 |
| 7.3 | Dcom | 60 |
| 7.4 | Corba | 61 |
| 7.5 | XML | 65 |
| 7.6 | Andere | 69 |
| 8. | Zukunftsaussichten | 70 |
| 9. | Morphix (Konkretes Beispiel einer - unter Zuhilfenahme einiger der angeführten Techniken - vom Autor erstellten Applikation) | 73 |
| 10. | Morphix – Urheberrechtserklärung | 78 |
| 11. | Stichwortverzeichnis | 79 |
| 12. | Quellenverzeichnis | 82 |
Der Autor begnügt sich noch mit der Erwähnung zweier weiterer Möglichkeit der Straffung des Entwicklungsprozesses, der Microsoft Foundation Classes (MFC) sowie der Active Template Library (ATL), einer Objektimplementierung des ActiveX-Standards für Visual C ++. Die MFC (Microsoft Foundation Classes) sind ein Framework von C / C++ Klassen, das dem C / C ++ Programmierer die Windows-Programmierung leichter macht, als es unter reinem Einsatz der jeweiligen Betriebssystemroutinen selbst möglich wäre - man könnte die MFC auch als Basisklassen zur Betriebssystemprogrammierung bezeichnen. Die MFC sind eine Kapselung der Windows-Funktionalität für die Bedürfnisse eines C / C++ Programmierers, fast alle unter Windows entwickelten C / C++ Applikationen bedienen sich verschiedener, zur Verfügung gestellter Funktionalitäten der MFC. [...]
Will man beispielsweise verschiedene Betriebssystem-Implementationen in einem RAD-Tool wie Borland (Inprise) Delphi, MS Visual Basic oder Sybase Powerbuilder entwickeln, benötigt man als Anschauungsmaterial meist C/C++-Sourcecodes. C war immer schon die systemnächste Hochsprache, und Microsoft Visual C++ verfügt in der mittlerweile schon 7. Version über einen komfortablen Compiler, der dem Programmierer mehr "lästige" Handarbeit abnimmt als bei allen C - Entwicklungsumgebungen jemals zuvor. Microsoft hat mit C # (sprich sharp) ihrem Developer Studio eine neue Programmiersprache hinzugefügt, die in punkto Komplexität und Straffung des Entwicklungsprozesses ein Mittelding zwischen Visual Basic und Visual C++ darstellt und in etwa Object Pascal entspricht. Es ist noch hinzuzufügen, daß Visual C++ als einzige Sprache im Developer Studio .net über einen Native - Code Compiler verfügen wird, von Microsoft also für System-Services und Hardwareprogrammierung in ihrer Produktlinie vorgesehen ist. Der Leser muß natürlich ein Einsehen haben, daß die Programmierung in C / C++ - wie auch in jedem der angeführten anderen Entwicklersysteme, eine sehr vielschichtige und komplexe Sache ist, deren Erlernen (noch immer) sehr viel Zeit erforderlich macht, deshalb, und weil eine komplette Erläuterung des C++ Sprachschatzes mit all seinen Basisklassen, Datentypen, Interfaces und Objekten den Rahmen dieser Diplomarbeit bei weitem sprengen würde, sei der Leser hier wiederum auf die Verweise des Quellenverzeichnisses verwiesen. In C / C++ ist die Erstellung aller gängigen Komponententypen möglich und deren Ausführung in beinahe beliebigem Maß vom Programmierer bestimmbar. Das Internet hält eine Fülle an Beispielen zur Komponentenerstellung unter C / C++ für den interessierten Leser zur Verfügung. [...]
Felder und Methoden dynamisch angelegter Objekte werden normalerweise wie bei gewöhnlichen dynamischen Variablen angesprochen: Zeiger -> Feld in C++ und Zeiger ^ .Feld in Object Pascal. Da nun aber in Object Pascal sowieso alle Objekte dynamisch angelegt werden und Zeiger darstellen, kann der Compiler beim Zugriff auf die Elemente eines Objekts eine Dereferenzierung automatisch durchführen. Es ist weder notwendig noch möglich, den Zeiger explizit zu dereferenzieren. Ein Objekt stellt sich trotz dynamischer Allokation wie eine statische Variable dar. Ein Zugriff erfolgt, ebenso wie in Java, in der Form ObjektZeiger.Feld bzw. ObjektZeiger.Methode. Beim Zugriff auf das gesamte Objekt wird der Zeiger nicht dereferenziert. Statt dessen wird mit dem Wert des Zeigers, also der Adresse der Instanz gearbeitet. Das wirkt sich insbesondere bei Zuweisungen aus. [...]
In den Warenkorb
58,00 €
Link zur Arbeit:
http://www.diplom.de/ean/9783832445492
Arbeit zitieren:
Höller, Rainer September 2001: Rapid Application Development, Hamburg: Diplomica Verlag
Schlagworte:
Applikationsprogrammierung, Betriebssystem, Kombinationsmöglichkeiten, Praxisrelevanz, Überblick



