Rallye Dakar '99 - Marketing in der Wüste
- Art: Diplomarbeit
- Autor: Gunter Maier
- Abgabedatum: März 1999
- Umfang: 118 Seiten
- Dateigröße: 24,2 MB
- Note: 1,3
- Institution / Hochschule: Fachhochschule Kaiserslautern, Standort Zweibrücken Deutschland
- ISBN (eBook): 978-3-8324-1517-4
-
ISBN (Paperback) :
978-3-8324-1517-4 P - ISBN (CD) :978-3-8324-1517-4 CD
- Sprache: Deutsch
- Prämierung:
- Arbeit zitieren: Maier, Gunter März 1999: Rallye Dakar '99 - Marketing in der Wüste, Hamburg: Diplomica Verlag
- Schlagworte: Datenübertragung, Multimedia, PR, Medienkonzept, Public Relations
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Diplomarbeit von Gunter Maier
Einleitung:
Die vorliegende Diplomarbeit dokumentiert die Teilnahme der Fachschule in Zweibrücken und ihrer Kooperationspartner als weltweit erste Hochschule an der Rallye Dakar 99. In einer praktischen Vorgehensweise wurden Informationen gesammelt und Kontakte zu Sponsoren und Organisatoren geschlossen. Anschließend wurde ein PR-Konzept entwickelt um die Hochschule und die Sponsoren optimal im den Medien zu plazieren - nämlich durch Präsenz in redaktionellen Teilen und absoluter Aktualität, von jedem Punkt der Erde aus. Die Konzeption wurde realisiert und eine Medialeistung von ca. 650.000 DM erbracht.
(alleine 70.000 Internetzugriffe pro Tag). Im zweiten Teil der Arbeit erfolgt eine betriebswirtschaftliche Auswertung mit Beschreibung großer PR-Potentiale für Sponsoren. Zum Schluß werden neue Medienkonzepte entwickelt, die durch den Einsatz moderner Kommunikationstechnik sehr nützlich für Unternehmen und ihre Kommunikation mit den Zielgruppen sein können.
Im Anhang befinden sich alle Zeitungsartikel. Die in der Studie erwähnte CD ist nicht im Lieferumfang enthalten, da sie für das Verständnis der Studie nicht notwendig ist.
Inhaltsverzeichnis:
| Vorwort | 3 | |
| 1. | Aufgabenstellung | 4 |
| 2. | Konzeption der Teilnahme an der Rallye Dakar ’99 | 5 |
| 3. | Vorbereitung des Projektes Rallye Dakar | 7 |
| 3.1. | Allgemein | 7 |
| 3.2. | Sponsoren | 8 |
| 3.3. | Kooperationspartner | 9 |
| 3.4. | Personelle und technische Ausstattung | 9 |
| 4. | Realisierung des Events - Medienarbeit in Afrika | 10 |
| Bilddokumentation mit Beschreibung der einzelnen Etappen (in der Paginierung nicht berücksichtigt) | ||
| 5. | Schwierigkeiten und Problemfelder | 12 |
| 5.1. | Probleme aufgrund verhaltensorientierter Determinanten | 12 |
| 5.2. | Rechtliche Fragen und Probleme | 14 |
| 5.3. | Technische und landesspezifische Probleme | 16 |
| 6. | Betriebswirtschaftliche Auswertung | 17 |
| 6.1. | Analyse der Medienpräsenz | 17 |
| 6.2. | Evaluation der Medialeistung (Verfahren und Gesamtbewertung) | 18 |
| 6.3. | Darstellung der Medienpräsenz | 20 |
| 6.4. | Auswertung des Teams "Mitsubishi/Playstation" | 23 |
| 6.5. | Evaluation der Kooperations- und Sponsorenverträge | 23 |
| 7. | PR-Potential der Rallye | 25 |
| 7.1. | Dynamik des Raid Rallye Sports | 25 |
| 7.2. | Medien | 26 |
| 7.2.1. | Rundfunk | 26 |
| 7.2.2. | TV | 27 |
| 7.2.3. | Printmedien | 27 |
| 7.2.4. | Internet | 28 |
| 7.3. | Einsatz neuer Technik | 29 |
| 7.4. | Know-How der Fachhochschule | 30 |
| 7.5. | Personelle Ausstattung | 31 |
| 8. | Neue Medienkonzepte | 31 |
| 8.1. | Ziele, Vor- und Nachteile, Anwendung | 31 |
| 8.2. | (Ergänzungs-) Faktor Aktualität | 33 |
| 9. | Medienkonzepte für zukünftige Rallye-Events | 34 |
| 9.1. | Abläufe / Inhalte | 34 |
| 9.2. | Personal-, Material- und Ablaufpläne | 36 |
| 10. | Aktualität durch moderne Kommunikationstechnik | 38 |
| Quellennachweis | 41 | |
| Anhang: Sponsor- und Kooperationsverträge | 43 | |
| Eidesstattliche Erklärung | 52 |
Folgende Bewertung ist nicht Hauptinhalt der Diplomarbeit. Medienplaner würden das Verfahren berechtigterweise in Frage stellen, da viele Parameter nicht mitberücksichtigt worden sind. Entweder waren sie nicht bekannt, oder die Einbeziehung wäre zu aufwendig gewesen. Im Prinzip wurden alle Artikel oder Beiträge in Printmedien, Rundfunk und TV mit Werbung gleichgesetzt, die zu diesem Zeitpunkt, in dieser Größe oder Länge, in dem jeweiligen Medium geschaltet worden wäre, wie es mit kleinen Abweichungen in den Sponsor- und Kooperationsverträgen vereinbart wurde. Dies würde der ersten Stufe einer Planbewertung entsprechen – der Kostenermittlung. Anschließend würde man die Kosten mit Reichweiten verrechnen und verschiedene Kennzahlen erhalten, um besser vergleichen zu können. In unserem Fall liegen zwar die Einzelreichweiten überwiegend vor, aber nicht die Gesamtreichweite. Weiterführungen der Evaluation sind somit nicht möglich. Machbar war lediglich die Ermittlung des Tausend-Kontakt-Preises für jedes Medium, außer für den Rundfunk, da hier einige Angaben fehlen. Es werden hohe TKP-Zahlen auffallen, was bedingt ist durch die Länge und Größe der einzelnen Beiträge. Allerdings ist die Aufmerksamkeit, die den Beiträgen entgegengebracht wurde, um ein Vielfaches höher als bei normaler Werbung. Der Werbewert ist somit höher und der TK-Preis gerechtfertigt. Da jedoch nie Kosten entstanden sind und nur Vergleiche gezogen werden, sind die Angaben keine Planungsinstrumente. Es gibt kaum vergleichbare Situationen oder ähnliche Projekte, zu denen man Parallelen ziehen könnte, um bessere Ansätze zu finden. Einige Medien bieten redaktionelle Beiträge als indirekte Werbung an, halten sich aber bei Anfragen bedeckt, um ihre Glaubwürdigkeit als Informationsmedium nicht zu verlieren. Sie können also auch keine Hilfestellung geben. Wenn eine Werbekampagne in die Wege geleitet wird und Mediapläne entwor8 [...]
gend.8 Lediglich ein Leserbrief, der die Rallye als „ökologische Katastrophe“ bezeichnete, wurde veröffentlicht, aber in einer anschließenden Stellungnahme wurden die Argumente entkräftet. Absolute Gestaltungsfreiheit ergab sich bei der Präsentation der Internetseiten, die täglich 70.000 mal abgerufen wurden. Einen solchen Wert ohne Vorankündigung der Adresse zu erreichen übertraf alle Erwartungen. Die Adresse „rallyedakar.de“ war allerdings einfach über Suchmaschinen zu finden und führte mit der professionellen und aktuellen Programmierung der Kooperationspartner zu dieser hohen Nachfrage. Letztendlich sind ca. 48 min TV, 43 Artikel in Printmedien, ca. 50 min Rundfunk ( ohne Mehrfachausstrahlungen ) und ca. 1,5 Mio. Internetzugriffe registriert und belegt. Die genaue Auswertung und Darstellung findet im folgenden statt. [...]
Die Medienpräsenz des Projektes und damit der Fachhochschule und ihrer Partner verlief sehr erfolgreich. Zu erkennen war eine starke Konzentration im Südwestdeutschen Raum. Sie war hauptsächlich bedingt durch das regionale Interesse und der Situation, daß mit den bestehenden, gut vorbereiteten Pressekontakten gearbeitet werden konnte. Außerdem wurden auch außerhalb dieses Gebietes Berichte plaziert, z.B. in der „Welt“. Auch im Ausland wurde über die Fachhochschule mit ihrem Vorhaben berichtet. Durch die Präsenz bei Pressekonferenzen kamen auch Kontakte zu französischen und spanischen Medien zustande, die ebenfalls über das Team schrieben. Im allgemeinen handelt es sich bei den Medien um die allgemeine Presse, bzw. die Tagespresse. Die Zielsetzung, potentielle Studenten zu erreichen oder den Bekanntheitsgrad unserer Kooperationspartner zu erhöhen wurde weitgehend erreicht, ohne das im Vorfeld eine genaue Definition der Zielgruppen erfolgte. Die Motorsportpresse fand weniger Interesse an dem Hochschulprojekt, hier standen die konventionellen Teams eindeutig im Vordergrund. Durch Kontaktaufnahmen vor dem Event zu „Rallye Racing“ und anderen Fachzeitschriften wurde schon deutlich, wo deren Schwerpunkte lagen. Für unser Vorhaben war es nicht notwendig, eine bestimmte Richtung einzuschlagen, um die Bekanntmachung unseres Projektes zu lenken, vielmehr erfolgte eine breite Streuung, denn es entstanden keinerlei Kosten und ein vertretbarer Arbeitsaufwand. Jedes Medium, das Interesse zeigte, wurde mit Pressematerial versorgt. Die Berichterstattung in den erwähnten Medien hatte zusätzlich einen entscheidenden Vorteil. Durch den geringen fachlichen Hintergrund der Redakteure entstanden sehr große Gestaltungsmöglichkeiten für uns. Die optimale Darstellung der Fachhochschule und deren Partner war oft möglich, da die Steuerung der Vorgespräche in unserer Hand lag. Natürlich spielte der hohe Sympathiewert des Studententeams eine wichtige Rolle. Zum Teil wurden auch eigens redaktionelle Beiträge verfaßt, die fast ohne Änderung veröffentlicht wurden. Somit bestand wenig Gefahr für eine negativen Darstellung, die im allgemeinen bedingt ist durch persönliche Einstellungen von Journalisten, die sich schon im Vorfeld mit der Thematik auseinandergesetzt haben. Beispiele gibt es genü17 [...]
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Link zur Arbeit:
http://www.diplom.de/ean/9783832415174
Arbeit zitieren:
Maier, Gunter März 1999: Rallye Dakar '99 - Marketing in der Wüste, Hamburg: Diplomica Verlag
Schlagworte:
Datenübertragung, Multimedia, PR, Medienkonzept, Public Relations



