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Rahmenbedingungen und Besonderheiten einer Marketingstrategie für die VR China

Rahmenbedingungen und Besonderheiten einer Marketingstrategie für die VR China
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Susanne Vierheilig
  • Abgabedatum: März 2007
  • Umfang: 145 Seiten
  • Dateigröße: 2,5 MB
  • Note: 1,0
  • Institution / Hochschule: Fachhochschule Würzburg-Schweinfurt Deutschland
  • Bibliografie: ca. 74
  • ISBN (eBook): 978-3-8366-0342-3
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8366-0342-3 P
  • ISBN (CD) :978-3-8366-0342-3 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Vierheilig, Susanne März 2007: Rahmenbedingungen und Besonderheiten einer Marketingstrategie für die VR China, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Marketing, China, Markteintritt, Marketingstrategie, Produktpiraterie

Diplomarbeit von Susanne Vierheilig

Einleitung:

Um erfolgreich in der VR China tätig zu werden, müssen Unternehmen gezielte Vorbereitungsmaßnahmen, Research und Informationsbeschaffung durchführen.

Ziel der Arbeit ist die Analyse und Aufbereitung der vorherrschenden wirtschaftlichen und sozialen Rahmenbedingungen in der VR China unter marketingrelevanten Gesichtspunkten, um interessierten Unternehmen einen Überblick über die Besonderheiten des chinesischen Binnenmarktes und Marketings in der VR China zu geben. Dabei wird das gesamte Marketingspektrum analysiert und eine besondere Gewichtung auf die ideale Kombination der operativen Marketing-Instrumente im Marketing-Mix gelegt. Hierzu werden beispielhaft Fallstricke und Problemstellungen skizziert und auf deren Basis Lösungsmöglichkeiten aufgezeigt.

Gang der Untersuchung:

Die Arbeit ist in sieben Kapitel aufgeteilt. Innerhalb des einleitenden, ersten Kapitels werden die Zielsetzung und der Aufbau der Arbeit sowie die Motivation für die Auswahl und Bearbeitung des Themas beschrieben und erläutert.

Das zweite Kapitel beinhaltet einen aktuellen Überblick zur natürlichen Umwelt, Demographie, Politik und Volkswirtschaft. Im Unterpunkt Volkswirtschaft wird neben dem Übergang von der Plan- zur Marktwirtschaft die aktuelle Wirtschaftssituation der VR China dargestellt.

Das dritte Kapitel erläutert die historische und aktuelle Betrachtung der deutsch-chinesischen Wirtschaftsbeziehungen sowie eine Analyse der Motive deutscher Unternehmen, die bereits Investitionen in der VR China getätigt haben. Darauf aufbauend wird im vierten Kapitel die Bedeutung der Marktforschung anhand der möglichen äußeren Einflussfaktoren aufgezeigt und hierzu ergänzend auf Problemfelder eingegangen.

Das fünfte Kapitel zeigt Entscheidungskriterien zur Standortwahl auf, analysiert Markteintrittsstrategien für eine erfolgreiche Positionierung und bewertet dabei die Eignung sowie die existierenden Besonderheiten der chinesischen Unternehmens- und Kooperationsformen für ausländische Unternehmen. Des Weiteren beinhaltet der Abschnitt einen Exkurs zur Auswahl der geeigneten Geschäftspartner und zu kulturellen Besonderheiten des Landes, die im direkten Kontext zu einem erfolgreichen Markteintritt in der VR China stehen.

Das sechste Kapitel bildet den Schwerpunkt dieser Untersuchung. Dabei wird die Zuordnung der Produkt-, Distributions-, Preis- und Kommunikationspolitik innerhalb der operativen Durchführung im Marketing betrachtet und die Kombination dieser Instrumente im Marketing-Mix anhand der betriebswirtschaftlichen Theorie als auch mit Hilfe von Praxisbeispielen auf den chinesischen Markt übertragen. Kapitel sieben umfasst als Fazit die Darlegung der wesentlichen Erkenntnisse und Resultate dieser Arbeit.

Inhaltsverzeichnis:

Inhaltsverzeichnis II
Abbildungsverzeichnis IV
Abkürzungsverzeichnis V
1. Einleitung 1
1.1 Motivation 1
1.2 Zielsetzung 3
1.3 Aufbau der Arbeit 3
2. VR China 5
2.1 Umwelt und Kultur 5
2.2 Demographie 7
2.3 Politik 11
2.4 Volkswirtschaft 17
2.4.1 Übergang von der Planwirtschaft zur sozialen Marktwirtschaft 17
2.4.2 Aktuelle Wirtschaftsituation 18
3. Wirtschaftsbeziehungen Deutschland - VR China 22
3.1 Beginn der deutsch-chinesischen Handelsbeziehungen 22
3.2 Aktuelle Situation 25
3.3 Motive deutscher Unternehmen 26
4. Marktforschung 31
4.1 Marktforschungsmethoden 31
4.1.1 Primärforschung 32
4.1.2 Sekundärforschung 34
4.2 Aktuelle Situation 38
5. Markteintritt 40
5.1 Standortwahl 40
5.1.1 Geographische Gesichtspunkte 41
5.1.2 Rechtliche und steuerliche Gesichtspunkte 43
5.1.3 Wirtschaftliche Gesichtspunkte 46
5.1.4 Standorte deutscher Unternehmen 49
5.2 Markteintrittsstrategien 51
5.2.1 Representative Office 52
5.2.2 Foreign Invested Enterprises 53
5.2.2.1 Wholly Foreign Owned Enterprise 53
5.2.2.2 Equity Joint Venture 54
5.2.2.3 Contractual Joint Venture 55
5.3 Case Studies - Markteintritt 56
5.4 Exkurs: Vertragsverhandlungen in der VR China 60
6. Marketing Mix 67
6.1 Product 67
6.1.1 Kernprodukt 68
6.1.2 Konkretes Produkt 69
6.1.2.1 Design 69
6.1.2.2 Markierung 71
6.1.2.3 Verpackung 75
6.1.3 Erweitertes Produkt 77
6.1.3.1 Case Study – Erweitertes Produkt 77
6.1.4 Produkt- und Markenpiraterie 79
6.1.4.1 Case Study – Produktpiraterie 82
6.2 Place 84
6.2.1 Absatzkanäle 85
6.2.1.1 Direktvertrieb 86
6.2.1.2 Großhändler / Einzelhändler 86
6.2.1.3 Franchising 88
6.2.1.4 E-Commerce Handel 89
6.2.2 Logistik 90
6.2.2.1 Verkehrs- und Transportinfrastruktur 91
6.2.2.2 Case Study – Logistik 95
6.3 Price 96
6.3.1 Preisstrategien 100
6.3.1.1 Hochpreisstrategie 100
6.3.1.2 Niedrigpreisstrategie 100
6.3.1.3 Wettbewerbsorientierte Strategie 100
6.3.2 Preisindex VR China 101
6.3.3 Case Study – Price 101
6.4 Promotion 103
6.4.1 Verwendung von Gestaltungsmitteln 103
6.4.1.1 Sprache 103
6.4.1.2 Farben und Symbole 105
6.4.1.3 Case Studies – Fallstricke bei Werbekampagnen 105
6.4.2 Werbeträger 107
6.4.3 Werberecht 109
6.4.4 Der chinesische Werbesektor 111
7. Fazit 113
7.1 Zusammenfassung 113
7.2 Kritische Anmerkungen und Ausblick 117
Anhang 119
Quellenverzeichnis 125
Eidesstattliche Erklärung 141

Inhaltsverzeichnis:

Inhaltsverzeichnis II
Abbildungsverzeichnis IV
Abkürzungsverzeichnis V
1. Einleitung 1
1.1 Motivation 1
1.2 Zielsetzung 3
1.3 Aufbau der Arbeit 3
2. VR China 5
2.1 Umwelt und Kultur 5
2.2 Demographie 7
2.3 Politik 11
2.4 Volkswirtschaft 17
2.4.1 Übergang von der Planwirtschaft zur sozialen Marktwirtschaft 17
2.4.2 Aktuelle Wirtschaftsituation 18
3. Wirtschaftsbeziehungen Deutschland - VR China 22
3.1 Beginn der deutsch-chinesischen Handelsbeziehungen 22
3.2 Aktuelle Situation 25
3.3 Motive deutscher Unternehmen 26
4. Marktforschung 31
4.1 Marktforschungsmethoden 31
4.1.1 Primärforschung 32
4.1.2 Sekundärforschung 34
4.2 Aktuelle Situation 38
5. Markteintritt 40
5.1 Standortwahl 40
5.1.1 Geographische Gesichtspunkte 41
5.1.2 Rechtliche und steuerliche Gesichtspunkte 43
5.1.3 Wirtschaftliche Gesichtspunkte 46
5.1.4 Standorte deutscher Unternehmen 49
5.2 Markteintrittsstrategien 51
5.2.1 Representative Office 52
5.2.2 Foreign Invested Enterprises 53
5.2.2.1 Wholly Foreign Owned Enterprise 53
5.2.2.2 Equity Joint Venture 54
5.2.2.3 Contractual Joint Venture 55
5.3 Case Studies - Markteintritt 56
5.4 Exkurs: Vertragsverhandlungen in der VR China 60
6. Marketing Mix 67
6.1 Product 67
6.1.1 Kernprodukt 68
6.1.2 Konkretes Produkt 69
6.1.2.1 Design 69
6.1.2.2 Markierung 71
6.1.2.3 Verpackung 75
6.1.3 Erweitertes Produkt 77
6.1.3.1 Case Study – Erweitertes Produkt 77
6.1.4 Produkt- und Markenpiraterie 79
6.1.4.1 Case Study – Produktpiraterie 82
6.2 Place 84
6.2.1 Absatzkanäle 85
6.2.1.1 Direktvertrieb 86
6.2.1.2 Großhändler / Einzelhändler 86
6.2.1.3 Franchising 88
6.2.1.4 E-Commerce Handel 89
6.2.2 Logistik 90
6.2.2.1 Verkehrs- und Transportinfrastruktur 91
6.2.2.2 Case Study – Logistik 95
6.3 Price 96
6.3.1 Preisstrategien 100
6.3.1.1 Hochpreisstrategie 100
6.3.1.2 Niedrigpreisstrategie 100
6.3.1.3 Wettbewerbsorientierte Strategie 100
6.3.2 Preisindex VR China 101
6.3.3 Case Study – Price 101
6.4 Promotion 103
6.4.1 Verwendung von Gestaltungsmitteln 103
6.4.1.1 Sprache 103
6.4.1.2 Farben und Symbole 105
6.4.1.3 Case Studies – Fallstricke bei Werbekampagnen 105
6.4.2 Werbeträger 107
6.4.3 Werberecht 109
6.4.4 Der chinesische Werbesektor 111
7. Fazit 113
7.1 Zusammenfassung 113
7.2 Kritische Anmerkungen und Ausblick 117
Anhang 119
Quellenverzeichnis 125
Eidesstattliche Erklärung 141

Textprobe:

Kapitel 6.1.2.2, Markierung:

Die Markierung eines Produktes beinhaltet den Markennamen sowie deren Identifikations- und Informationsleistung. Der Aufbau und die Pflege eines Markennamens sollten innerhalb der Marketingstrategie eines Unternehmens von zentraler Bedeutung sein, da sich die chinesischen Konsumenten beim Kauf von importierten Konsumgütern sehr stark an der vorhandenen Reputation und Visibilität der Marke orientieren. Nach Angaben des National Bureau of Statistics halten die zehn größten Markenanbieter in den jeweiligen Teilbranchen einen durchschnittlichen Umsatzanteil von über 60 Prozent am Gesamtmarkt, wobei sich die Untersuchung auf 80 Produktkategorien erstreckte.

Identifikationsleistung des Markennamens:

Für Chinesen sind Produkte ohne einen chinesischen Namen gleichzusetzen mit Produkten ohne Namensbezeichnung. Eine ausländische Bezeichnung wird dabei ignoriert. Im Ausland etablierte, alphabetische Marken- und Unternehmensnamen können in der Regel nicht oder nur schwer ins Chinesische übertragen werden, da die Sprache nicht aus einer Kombination von Buchstaben, sondern aus über 50.000 Schriftzeichen mit jeweils eigenständigen Bedeutungen zusammensetzt.

Produktnamen, die Glück und Erfolg verheißen, sind bei chinesischen Unternehmen und deren Konsumenten sehr beliebt und werden innerhalb der Werbebotschaften häufig wiederholt. Beispielhaft hierfür ist der Haushaltsgerätehersteller Wanjiale („Die Freude aller Familien“) oder die Krawattenmarke Jinlilai („Gold, Profit bekommen“) zu nennen.

Daneben ist eine Kombination aus Begriffen und Zahlenfolgen bei Markennamen aufgrund der speziellen Symbolik weit verbreitet. Die Shampoo-Marke Naisi566 verwendet die Zahlen 5 und 6 für die identisch klingenden Wörter Wu („Schwarz“) und Liu („Glänzend“), so dass die Bezeichnung „566“ mit dem Slogan „herrlich glänzendes schwarzes Haar“ übersetzt werden kann.

Bei der Übertragung von ausländischen Markennamen ins Chinesische können folgende Vorgehensweise unterschieden werden:

- Für eine möglichst klanggetreue Wiedergabe des Unternehmens- oder Produktnamens erfolgt die Zerlegung des Wortes in passende chinesische Silben, wobei es sich aufgrund der vom Lautbild limitierten Sprache des Hochchinesischen mit rund 400 Silben nur um eine Annäherung handeln kann. Für die erste Silbe wird möglichst ein gängiger chinesischer Familienname gewählt. Auf einen Sinnzusammenhang wird bewusst zugunsten der Erkennbarkeit als Eigenname verzichtet. Beispielhaft wird DaimlerChrysler als „Dai-Mu-Lei-Ke-Lai-Si“ ausgesprochen und setzt sich dabei aus den Zeichen „Dai“ (chinesischer Familiennamen), Amme („Mu“), festachen („Ke“), können („Lai“), Unkraut („Lai“) und dies („Si“) zusammen.

- Darauf aufbauend können bei der Auswahl der verwendeten chinesischen Schriftzeichen besonders positiv besetzte chinesische Begriffe oder Slogans selektiert werden. Ford vermittelte mit der gewählten Kombination „Fu-te“ („Glück besonders“) die implizierte Botschaft, dass es ein besonderes Glück sei, ein Fahrzeug von Ford zu fahren. Der Stiftproduzent Pilot übersetzte seinen Unternehmensnamen ausgehend von dessen englischer Aussprache mit den Schriftzeichen „Bei“ (Hundert) und „Le“ (Freunden).

- Die Unternehmen Volkswagen („Da-zhong qi-che“ = Autos für die große Menge) und Brother („Xiong di“ = Bruder) wählten eine möglichst wörtliche Übersetzung ihrer Marke im Chinesischen. Diese Möglichkeit kommt jedoch selten zur Anwendung, da sie nur bei direkt übersetzbaren Wörtern vorgenommen werden kann und im internationalen Produktmarketing eine weltweite Bekanntheit des Markennamens als gesprochenes Wort angestrebt wird.

- Eine besonders einprägsame Lösung stellen Begriffsbildungen als Unternehmensnamen dar, die direkt vom Markenzeichen abgeleitet werden können. So wird der Zentaur im Signet des Spirituosenherstellers Remy Martin mit den Zeichen für „Ren“ (Mensch), „Tou“ (Kopf) und „Ma“ (Pferd) übersetzt („Ren-Tou-ma“) und steht gleichbedeutend für den chinesischen Unternehmensnamen.

Arbeit zitieren:
Vierheilig, Susanne März 2007: Rahmenbedingungen und Besonderheiten einer Marketingstrategie für die VR China, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Marketing, China, Markteintritt, Marketingstrategie, Produktpiraterie

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