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Total Quality Management im Krankenhaus

Total Quality Management im Krankenhaus
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Nicole Kalitta
  • Abgabedatum: Dezember 1996
  • Umfang: 202 Seiten
  • Dateigröße: 8,5 MB
  • Note: 2,0
  • Institution / Hochschule: Universität Konstanz Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-2782-5
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-2782-5 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-2782-5 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Kalitta, Nicole Dezember 1996: Total Quality Management im Krankenhaus, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Qualitätsmanagement, Mitarbeiterorientierung, Krankenhaus, Kostendruck, Kundenorientierung

Diplomarbeit von Nicole Kalitta

Einleitung:

Krankenhäuser, als äußerst komplexe Bausteine unseres Gesundheitswesens, stehen derzeit einer vielschichtigen Problemlage gegenüber. So sind Qualitätsprobleme in den Griff zu bekommen, die zu einem Imageverlust in der Öffentlichkeit geführt haben. Es gilt mit einer neuen, nicht gekannten Wettbewerbssituation umzugehen. Auf den gewaltigen Druck, die Kosten zu minimieren, ist zu reagieren und darüber hinaus sind noch innerorganisatorische Probleme zu bewältigen. Zweifelsohne befindet sich der Krankenhaussektor in einer Umbruchphase, weg vom reinen Versorgungsbetrieb, hin zum modernen Dienstleistungsunternehmen.

Zur Bewältigung dieser Herausforderungen scheint die bisher gängige Praxis, jedes Problemfeld isoliert zu betrachten und zu versuchen, es einer separaten Lösung zuzuführen, der falsche Weg zu sein. Dazu sind im System Krankenhaus zu viele Prozesse und Bereiche zu eng miteinander verwoben. Vielmehr wird ein integrierender, ganzheitlicher Lösungsansatz benötigt, der bei einer simultanen Inangriffnahme des Problemkreises ansetzt und dadurch wertvolle Synergien freisetzt.

Vor diesem Hintergrund soll nun gezeigt werden, dass das aus dem industriellen Bereich stammende Konzept des Total Quality Management das geeignete Instrument ist, um den oben genannten Herausforderungen erfolgreich zu begegnen. Im Kern geht es darum, eine auf die individuelle Situation der Krankenhäuser zugeschnittene Variante eines umfassenden Qualitätsmanagements zu entwickeln. Von zentraler Bedeutung waren dabei folgende Fragen:

Welche Elemente sollte solch ein umfassender Qualitätsansatz beinhalten?

Welche positiven Wirkungen werden dadurch erreicht?

Welche Probleme gilt es zu lösen?

Wie sind die einzelnen Elemente des Konzepts zu implementieren?

Die Arbeit ist praxis- und anwenderorientiert und stellt einen umfassenden Leitfaden rund um das Qualitätsmanagement in Krankenhäusern dar.

Inhaltsverzeichnis:

Abkürzungsverzeichnis VI
Abbildungsverzeichnis VII
Vorwort VIII
I. Einleitung 1
1. Problemstellung 1
2. Zielsetzung und Vorgehensweise 4
II. Das Krankenhaus als Dienstleistungsunternehmen 6
2.1 Organisation 6
2.2 Problematik dieser Organisationsform 9
2.3 Das Zielsystem des Krankenhauses 15
2.4 Der Begriff der Wirtschaftlichkeit im Krankenhaus 17
2.5 Die Krankenhausleistung als Dienstleistung 21
III. Zum Begriff der Qualität 26
3.1 Der pragmatische Ansatz von Garvin 28
3.1.1 Der transzendente Ansatz 28
3.1.2 Der produktbezogene Ansatz 28
3.1.3 Der anwenderbezogene Ansatz 29
3.1.4 Der fertigungsbezogene Ansatz 29
3.1.5 Der wertbezogene Ansatz 30
3.2 Bedeutung und Konsequenzen 30
IV. Qualitätssicherung und Qualitätsmanagement (Von der Qualitätsprüfung zum Qualitätsmanagement) 31
V. Qualität im Krankenhaus 37
5.1 Medizinische Qualität 37
5.2 Donabedians Betrachtung der Qualitätsbelange nach drei Kategorien 39
5.2.1 Strukturqualität 39
5.2.2 Prozessqualität 39
5.2.3 Ergebnisqualität 40
5.3 Erweiterung des Qualitätsbegriffs in Richtung eines umfassenden Qualitätsmanagements. Gesamtqualität und Teilqualität 41
5.3.1 Teilqualitäten des Gutes 43
5.3.1.1 Qualität der medizinischen Behandlung 46
5.3.1.2 Qualität des Service 46
5.3.1.3 Imagequalität 47
5.3.1.4 Dauerqualität 47
5.3.1.5 Qualität des Zeitpunkts der Krankenhausbehandlung 48
5.3.1.6 Qualität der Systemintegration 48
5.3.1.7 Prinzipielle wirtschaftliche Qualität 49
5.3.2 Teilqualitäten der Erzeugung 49
5.3.2.1 Qualität der Diagnose und Therapieplanung 50
5.3.2.2 Qualität der Ausführungsplanung 51
5.3.2.3 Qualität der Zulieferungen 52
VI. Qualitätsmanagement im Krankenhaus 53
6.1 Die bisherige Praxis des Qualitätsmanagements im Krankenhaus 53
6.2 Externe und interne Qualitätssicherung 55
6.2.1 Interne Qualitätssicherung 55
6.2.2 Externe Qualitätssicherung 56
6.3 Qualitätssicherungsprogramme 57
6.3.1 Qualitätssicherung in der Perinatologie 58
6.3.2 Qualitätssicherung in der Neonatologie 59
6.3.3 Qualitätssicherung in der Chirurgie 60
6.3.4 Qualitätssicherung in der Herzchirurgie 62
6.4 Weitere Aktivitäten zur Qualitätssicherung 64
6.5 Kritik an der derzeitigen Praxis der Qualitätssicherung 66
VII. Zertifizierte Qualität 73
7.1 Überblick über die Normen der DIN ISO 9000er Reihe 75
7.1.1 DIN ISO 9000 75
7.1.2 DIN ISO 9001 76
7.1.3 DIN ISO 9002 78
7.1.4 DIN ISO 9003 78
7.1.5 DIN ISO 9004 78
7.1.6 DIN ISO 8402 79
7.1.7 Voraussetzungen für eine Zertifizierung 80
7.2 Kritik an der ISO Zertifizierung 81
7.3 Zertifikate Stufe „A“ und „B“ 85
VIII. Das Konzept des Total Quality Management 87
8.1 Entstehungsgeschichte 87
8.2 Die grundlegende Philosophie und die Elemente des TQM 91
8.3 Übertragbarkeit des TQM-Konzepts auf das Dienstleistungsunternehmen Krankenhaus 98
8.4 Die Elemente des TQM im Krankenhaus 101
8.4.1 Qualitätspolitik 101
8.4.2 Kundenorientierung/Patientenorientierung 102
8.4.3 Mitarbeiterorientierung 113
8.4.4 Führungssystem 120
8.4.5 Krankenhaus-Kommunikation 123
8.4.5.1 Patientenbroschüre 128
8.4.5.2 Ärzte-Information 129
8.4.5.3 Mitarbeiter-Kommunikation 131
8.4.5.4 Kommunikation zu Bürgern aus der Krankenhaus-umgebung 131
8.4.6 Qualitätszirkel 132
8.4.7 Supervision 137
8.4.7.1 Die Einzelsupervision 138
8.4.7.2 Die Teamsupervision 139
8.4.7.3 Die Gruppensupervision 139
8.4.7.4 Die Projektberatung 140
8.4.7.5 Supervision im Rahmen der Arbeit von Michael Balint 140
8.4.7.6 Voraussetzungen der Teamsupervision 142
8.4.8 Risk Management 143
8.4.9 Die ökologische Dimension des TQM 148
8.4.10 Kooperation und Vernetzung der Dienste 149
8.4.11 Mitarbeiterweiterbildung/ Mitarbeiterschulung 152
8.4.12 Organisationsansatz Qualitätsbeauftragter - Qualitätsteam 153
8.4.13 Abstimmung der externen Qualitätssicherung mit dem internen Qualitätsmanagement 156
8.5 Implementation 158
8.5.1 Auftauen 159
8.5.2 Verändern 160
8.5.3 Einfrieren 161
IX. Qualitätskosten 163
X. Qualitätsmessung 166
XI. European Quality Award 170
11.1 Vorteile des E.F.Q.M.-Modells 173
11.2 Grenzen des E.F.Q.M.-Modells 173
XII. Fazit 175
Literaturverzeichnis 179

Arbeit zitieren:
Kalitta, Nicole Dezember 1996: Total Quality Management im Krankenhaus, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Qualitätsmanagement, Mitarbeiterorientierung, Krankenhaus, Kostendruck, Kundenorientierung

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