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Qualitätszirkel - eine dezentrale Arbeits- und Lernform

Qualitätszirkel - eine dezentrale Arbeits- und Lernform
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Mark Kamus
  • Abgabedatum: Juli 2000
  • Umfang: 120 Seiten
  • Dateigröße: 652,7 KB
  • Note: 2,3
  • Institution / Hochschule: Universität der Bundeswehr Hamburg Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-7701-1
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-7701-1 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-7701-1 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Kamus, Mark Juli 2000: Qualitätszirkel - eine dezentrale Arbeits- und Lernform, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Dezentralisierung, Handlungskompetenz, Internationales Lernen, Qualitätsmanagement, KVP

Diplomarbeit von Mark Kamus

Einleitung:

Mit der Abnahme manueller und der Zunahme wissensbasierter Arbeitstätigkeiten sowie der Globalisierung der Wirtschaft greifen herkömmliche betriebliche Rationalisierungsformen und Organisationsentwicklungsmaßnahmen zu kurz. Die ständig wachsende Geschwindigkeit von ökonomischen, technologischen und soziokulturellen Veränderungen stellt Organisationen und Unternehmungen vor ein ständiges Anpassungs- und Innovationserfordernis. Über kontinuierliches, organisationales Lernen soll diesem Erfordernis nachgekommen werden. Lernen erhält zur Sicherung und zum Ausbau von Wettbewerbsfähigkeit strategische Bedeutung. In Betriebswirtschaft und Organisationslehre mehren sich die Stimmen, das Lernen als den wichtigsten Wettbewerbsvorteil der Zukunft anzusehen.

Die betriebliche Modernisierung im Sinne des lernenden Unternehmens zielt auf einen Strukturwandel, der an Stelle herkömmlicher, hierarchischer und arbeitsteiliger Strukturen flache Hierarchien, Dezentralisierung und Kleingruppenkonzepte wie z.B. den Qualitätszirkel, setzt.

Es werden verstärkt Strategien entwickelt, die durch verschiedene Methoden organisatorischer Gestaltung eine höhere organisationale Anpassung und Flexibilität ermöglichen. Eine Methode ist die der partizipativen Arbeitsgestaltung, bei der angestrebt wird, den Mitarbeiter im Gegensatz zu tayloristischen Formen einer Arbeitsorganisation wieder verstärkt in das betriebliche Geschehen einzubeziehen und ihm adäquate Gestaltungs- und Handlungsspielräume zu eröffnen. In diesem Zusammenhang finden seit einiger Zeit vermehrt „Qualitätszirkel“ Beachtung, die neben bzw. parallel zur originären Linienorganisation eingerichtet werden, um so, den eigentlichen Arbeitsprozeß wenig störend, durch regelmäßige Diskussion hemmende Arbeitsprobleme zu beseitigen, fachliche Qualifikationen und soziale Kompetenzen zu fördern, den Umgang miteinander zu verbessern, so dass Flexibilitätspotentiale längerfristig aufgebaut und zur Entfaltung gebracht werden können.

Um dies zu erreichen, ist es wesentlich, dass mit dem Qualitätszirkel keine ausschließlich ökonomische Zielsetzung verfolgt wird, sondern dass ebenso konkrete Mitarbeiterbedürfnisse und -wünsche nach einer Verbesserung der Arbeitsqualität im weitesten Sinn bzw. nach einer „Humanisierung der Arbeit“, die umfassende Mitsprache- und Einflussmöglichkeiten schafft, berücksichtigt werden.

In lernenden Organisationen nehmen die Qualitätszirkel eine wichtige Rolle ein im Zusammenhang mit Qualitätsmanagement und Qualifizierungsmaßnahmen. Sie ermöglichen als Problemlösegruppen den Kontinuierlichen Verbesserungsprozess (KVP), eine bessere Einbindung des Erfahrungsschatzes jedes einzelnen Mitarbeiters und die Aneignung von speziellen Kompetenzen und Schlüsselqualifikationen.

Die Zielsetzung dieser Diplomarbeit ist die Darstellung des Wandels des Qualitätszirkels von der Anwendungsform Typ A, als Instrument der Qualitätssicherung, hin zur Anwendungsform Typ B, als Einbindung in Führungs- bzw. Managementstrategien. Veranschaulicht wird die Erweiterung der Anwendungsformen von der reinen Arbeitsform zur dezentralen Arbeits- und Lernform. Mit der Betrachtung von Konzept und Wirksamkeit des Qualitätszirkels auf die Unternehmenskultur soll verdeutlicht werden, wie der Prozess der Dezentralisierung in heutige Betriebe Einzug hält.

Aufgezeigt wird die Platzierung des Qualitätszirkels in einem Gesamtkomplex aus Dezentralisierungsmaßnahmen, Neugestaltung von Lernorten, neubewerteten Lernformen, Erwerb von Beruflicher Handlungskompetenz und neuen Anforderungen an den einzelnen Mitarbeiter.

Die Schwerpunkte dieser Diplomarbeit liegen bei der Darstellung der beiden Anwendungsformen des Qualitätszirkels und bei den Thematiken Berufliche Handlungskompetenz, hier besonders Sozialkompetenz, und dem Erfahrungslernen als Einbindung des Wissensschatzes.

Die Berufliche Handlungskompetenz wird aufgenommen, weil sich die erforderlichen Kompetenzen der beteiligten Mitarbeiter des Qualitätszirkels einem Wandlungsprozess unterzogen haben. Nicht mehr nur rein fachliche Qualifikationen zeichnen einen Arbeitnehmer aus, sondern auch Faktoren wie Reflexive Handlungsfähigkeit und Berufliche Handlungskompetenz. Ein Forschungsfeld der Berufs- und Betriebspädagogik, das wieder in den Blickpunkt gelang, ist das Erfahrungslernen. Es gehört zu der Neubetrachtung von Lernformen im Arbeitsprozess, die in den letzten Jahren wissenschaftlicher Forschung wieder aufgefasst worden sind.

Nach der Einleitung beschäftigt sich die Diplomarbeit im zweiten Kapitel mit der Definition und Beschreibung des Qualitätszirkels. Aufgeführt werden die beiden Anwendungsformen des Qualitätszirkels: Typ A beinhaltet als Instrument der Qualitätssicherung und -kontrolle das Qualitätsmanagement und TQM, KVP und das Innovationsmanagement. Typ B als Einbindung in Führungs- bzw. Managementstrategien zeigt die Anwendung Lean Management, die Mitarbeiterpartizipation sowie Möglichkeiten und Grenzen des Qualitätszirkels als moderne Qualifizierungsform.

In der zweiten Hälfte des Abschnittes werden die Ergebnisse effektiver und effizienter Qualitätszirkel geschildert unter Berücksichtigung der beiden Anwendungsformen. Es soll verdeutlicht werden, wie die Ergebnisse der strukturierten Anwendung des Konzeptes von Qualitätszirkeln Folgeerscheinungen für das ganze Unternehmen hat, welche neben der Erhöhung von Produkt- und Arbeitsqualität auch eine verbesserte Corporate Identity und erhöhte Mitarbeitermotivation ermöglicht.

Das dritte Kapitel befasst sich mit der Beruflichen Handlungskompetenz, welche in den letzten Forschungsjahren eine neue Betrachtung der Kompetenzen der Mitarbeiter nach sich gezogen hat. Erläutert werden die Facetten des Kompetenzbegriffes, die Reflexive Handlungsfähigkeit ist als übergeordnete Zielsetzung des Erwerbs der Beruflichen Handlungskompetenz zu sehen. So können Zielsetzungen von Weiter- und Fortbildungsmaßnahmen überarbeitet werden. Detailliert wird auf den Aspekt Sozialkompetenz eingegangen, sie ist die wichtigste Säule bei den zu erwerbenden Kompetenzen im Qualitätszirkel.

Den Qualitätszirkel im Unternehmen behandelt das vierte Kapitel. Es betrachtet die Phasen der Planung, Einführung und Kontrolle/Evaluation von Qualitätszirkeln. Ausführlich wird auf die Wechselwirkung von Unternehmenskultur und Qualitätszirkel eingegangen. Die vorhandene Unternehmenskultur ist relevant für den Erfolg oder Misserfolg des Qualitätszirkels.

Im fünften Kapitel wird die Rückbesinnung auf die differenten Lernformen unter der speziellen Betrachtung des Qualitätszirkels erläutert. Der Aspekt des Erfahrungslernens tritt in den Vordergrund der Betrachtung.

Der weitere Unterpunkt des fünften Kapitels veranschaulicht die Dezentralisierung im Qualitätszirkel mit den vier Schwerpunkten des Dezentralen Lernens und mit der Integration von Informellem und Erfahrungslernen.

Die Bewertung und die Perspektiven der Qualitätszirkel werden im sechsten Abschnitt thematisiert. Aus betriebswirtschaftlicher und berufs- und betriebspädagogischer Sicht werden die Qualitätszirkel bewertet, mögliche Verbesserungen und Weiterentwicklungen werden aufgezeigt.

Das Abschlusskapitel beendet die Diplomarbeit. Ein Fazit über den Qualitätszirkel als dezentrale Arbeits- und Lernform wird rückblickend gezogen.

Die Diplomarbeit grenzt sich ab vom betrieblichen Controlling, obwohl dessen Elemente wie Kostensenkung und Produktivitätssteigerung aufgeführt werden. Der Einfluss der Gewerkschaft, des Betriebsrates und der Mitarbeitervertretung auf das Konzept des Qualitätszirkels wird ebenfalls unerwähnt bleiben wie die verschiedenen flexiblen Arbeitszeitmodelle. Als Mittel der Weiter- und Fortbildung stehen telemediale Lernformen außen vor. Die Verfahren der Mitarbeiterauswahl sowie der Selektion von Zirkelleitern etc. durch Assessmentcenter werden nicht aufgeführt.

Bei der Darstellung der Umsetzung der Qualitätszirkel in den Unternehmen sind dieser Diplomarbeit gewisse Grenzen gesetzt. Aktuelle unternehmensspezifische Daten liegen aus dargelegten Gründen nicht vor.

Mein Vorgehen in der Erstellung der Arbeit ist hermeneutischer Art. Die Textarbeit vollzieht sich durch Recherche aktueller Literatur und Fachzeitschriften der Betriebswirtschaft und der Berufs- und Betriebspädagogik. Eine empirische Erhebung und Untersuchung der Qualitätszirkel in den Unternehmen fand nicht statt.

Inhaltsverzeichnis:

1. Einleitung 4
2. Zielsetzungen des Qualitätszirkels 8
2.1 Definition und Beschreibung des Begriffes Qualitätszirkel 8
2.1.1 Typ A als Instrument der Qualitätssicherung/ -kontrolle 18
2.1.1.1 Qualitätsmanagement und TQM im Qualitätszirkel 18
2.1.1.2 KVP und Innovationsmanagement im Qualitätszirkel 23
2.1.2 Typ B Einbindung in Führungs- bzw. Managementstrategien 27
2.1.2.1 Lean Management 27
2.1.2.2 Training-off-the-job/ Training-on-the-job 31
2.1.2.3 Mitarbeiterpartizipation 33
2.1.3 Möglichkeiten und Grenzen der Qualitätszirkel als moderne Qualifizierungsform 35
2.2 Ergebnisse effektiver und effizienter Qualitätszirkel 37
2.2.1 Erhöhung von Produktqualität 41
2.2.2 Kosten-Nutzen-Relation 42
2.2.3 Stärkere Ausrichtung auf sozialbezogene Ziele 43
2.2.3.1 Mitarbeitermotivation 44
2.2.3.2 Corporate Identity 45
3. Berufliche Handlungskompetenz im Qualitätszirkel 46
3.1 Definition Berufliche Handlungskompetenz 48
3.2 Weitere Kompetenzen 54
3.3 Ganzheitliches Lernen 55
3.4 Reflexive Handlungsfähigkeit 56
3.5 Explizite Betrachtung der Sozialkompetenz im Qualitätszirkel 57
3.5.1 Teamfähigkeit 60
3.5.2 Kommunikation 62
3.5.3 Moderation 62
3.5.4 Laterale Kooperation 63
4. Qualitätszirkel im Unternehmen 64
4.1 Planungsphase 66
4.2 Einführungsphase 67
4.3 Kontrollphase/Evaluation 72
5. Lernformen im Qualitätszirkel 74
5.1 Informelles Lernen 79
5.1.1 Implizites Lernen 81
5.1.2 Erfahrungslernen 82
5.2 Intentionales Lernen 84
5.3 Dezentralisierung bezogen auf Qualitätszirkel 86
5.3.1 Die vier Schwerpunkte des Dezentralen Lernens im Qualitätszirkel 88
5.3.1.1 Dezentraler Lernort und Lernortkombination 90
5.3.1.2 Funktion des Bildungspersonals (als Exkurs) im Qualitätszirkel 92
5.3.1.3 Didaktische und methodische Ansätze 93
5.3.1.4 Qualität und Lernergiebigkeit des Lernortes Qualitätszirkel 94
6. Bewertung und Perspektiven der Qualitätszirkel 95
6.1 Betriebswirtschaftliche Sicht 95
6.2 Berufs- und betriebspädagogische Sicht 96
6.3 Perspektiven der Qualitätszirkel 97
7. Abschlusskapitel/Fazit 101
8. Literaturverzeichnis 104

Automatisiert erstellter Textauszug:

2.2.3. Stärkere Ausrichtung auf sozialbezogene Ziele Der langfristige Erfolg eines Unternehmens kann nicht allein durch kurzfristige Gewinnorientierung erreicht werden. Im Rahmen der gegebenen Möglichkeiten müssen die Unternehmensziele auch die vielfältigen Wünsche der Mitarbeiter nach verantwortungsvollen, sinnstiftenden und attraktiven Aufgaben, angemessenem Lohn, Führungsstil und Informationsfluß berücksichtigen (Faix/Laier nach Gehrke 1995, S. 70). Das Ausnutzen der Mitarbeiter führt jedoch höchstens zu einem kurzfristigen Erfolg eines Unternehmens. Will man die Interessen und Wünsche der Mitarbeiter berücksichtigen, dann ist dazu ein gewisses Maß an sozialer Kompetenz unbedingt notwendig: Vertrauensbereitschaft, um ihnen verantwortungsvolle Aufgaben zu übertragen Verständnis für die Interessen und Wünsche der Mitarbeiter Fairneß, damit die Interessen und Ziele der Mitarbeiter die gleiche Beachtung finden wie die Interessen und Ziele des Unternehmens Einfühlungsvermögen, um sich ein Bild von der Situation der Mitarbeiter machen zu können. „Nur diese Unternehmen werden eine exzellente Ressource Personal haben und erhalten, die bereits heute in den Erfolg der eigenen Mitarbeiter investieren. Dies bedeutet aber, die Mitarbeiter zur Zufriedenheit und Erfolg zu führen...“ (Friedrichs nach Gehrke 1995, S. 70f.) Qualitätszirkel eröffnen den Teilnehmern viele Vorteile und Chancen: (1) Sie erfahren neue Informationen über den Bereich, die angestrebte Arbeitsqualität und Arbeitsverfahren. [...]

7. Zulieferung: Im Lean Management werden die Zulieferer nicht als Gegner betrachtet, sondern man betrachtet sie als Partner. Sie stellen meist ganze Baugruppen des Endproduktes her, nur eine geringe Anzahl von Zulieferern ist erforderlich. Das als Modell des Outsourcing (= Outside Ressources Using) ist in der westlichen Industrie bekannte Prinzip reduziert die Komplexität der Fertigung und erlaubt es dem Unternehmen, sich auf seine Hauptfelder zu konzentrieren. Die Zulieferer werden somit zu Systemlieferanten, wobei eine gegenseitige Förderung von Know how sowie die Geschwindigkeit der Innovationen zustande kommt. Durch ein komplexes Logistiksystem und ständige Qualitätskontrolle wird der hohen Störanfälligkeit durch die Abhängigkeit zu den Unternehmen entgegengewirkt.59 2.1.2.2. Training-off-the-job/ Training-on-the-job Diese Personalentwicklungsmaßnahmen der Weiterbildung außer- und innerhalb des Arbeitsplatzes sind im Qualitätszirkel sehr gut realisierbar. Mit Blick auf den Qualitätszirkel sind die Maßnahmen des training-off-thejob die Schulung der Moderatoren in Gesprächsführung, Mitarbeiterführung, Präsentationstechnik, Moderationsmethoden etc., wenn sie entweder extern, z.B. Tagungen und Seminare, oder intern fern vom Arbeitsplatz, z.B. in internen Schulungsmaßnahmen, durchgeführt werden. Beim training-on-the-job geht es um die Erfahrungen, die direkt am Arbeitsplatz gemacht werden, sei es durch Aufgabenerweiterungen, Erhöhung der Zuständigkeiten oder als Assistenz/Stellvertreter. Im Rotationsprinzip bei der Moderatorenfunktion im Qualitätszirkel werden die Aufgaben des Mitarbeiters erweitert, durch Sprecherfunktion wird seine Zuständigkeit erhöht, und als Assistent des Koordinators wird er auf Ebene des mittleren Managements tätig. 60 Das Training-off-the-job wird als Lernen außerhalb des Arbeitsplatzes verstanden. Das Lernfeld und das Funktionsfeld des Mitarbeiters sind hier nicht wie beim Training-on-the-job identisch. Ein mögliche Problemstellung [...]

Der Zusammenhang zwischen den Anwendungsformen Typ A und Typ B der Qualitätszirkel und den Kernelementen des Lean Management zeigt sich darin, daß die einzelnen Elemente den beiden Anwendungsformen zugeteilt werden können: Typ A (Qualitätskontrolle): (3) Bestandsminimierung, (4) TQM, (5) Kaizen (KVP), (6) Produktentwicklung, (7) Zulieferung. Typ B (Führungs- und Managementstrategien): (1) Veränderungen der Führungshierarchien, (2) Gruppenarbeit. In kurzen Zügen erfolgt hier eine detaillierte Beschreibung der sieben Kernelemente, um die einzelnen Aspekte genauer betrachten zu können: 1. Veränderungen der Führungshierarchie: Die Verantwortung wird nach unten delegiert und der Mitarbeiter als Individuum stärker akzeptiert. Ihm wird mehr Vertrauen entgegengebracht,55 er wird mehr in die Planung und Steuerung einbezogen, um bislang nicht genutztes Wissen mit einzubeziehen und eine Mitarbeitermotivation heranwachsen zulassen. Durch die Verlagerung von vielen Entscheidungsbefugnissen auf die unteren Ebenen können einige Hierarchiestufen abgebaut werden, der Vorteil hierbei ist, daß Entscheidungen und Maßnahmen direkter und schneller vollzogen werden können. Es kommt zu einer flachen Hierarchie.56 2. Die Gruppenarbeit: Im Lean Management treten mehrere Varianten der Gruppenarbeit in Erscheinung: Qualitätszirkel und Produktentwicklungsteams als Beispiele für Formen der Gruppenarbeit werden hier aufgeführt. [...]

Arbeit zitieren:
Kamus, Mark Juli 2000: Qualitätszirkel - eine dezentrale Arbeits- und Lernform, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Dezentralisierung, Handlungskompetenz, Internationales Lernen, Qualitätsmanagement, KVP

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