Qualitätsmanagement
Ansätze und Auswirkungen qualitätsorientierter betrieblicher Reorganisation
- Art: Diplomarbeit
- Autor: Jürgen Nietmann
- Abgabedatum: Januar 1998
- Umfang: 123 Seiten
- Dateigröße: 6,7 MB
- Note: 1,0
- Institution / Hochschule: Universität Bielefeld Deutschland
- ISBN (eBook): 978-3-8324-0996-8
-
ISBN (Paperback) :
978-3-8324-0996-8 P - ISBN (CD) :978-3-8324-0996-8 CD
- Sprache: Deutsch
- Prämierung:
- Arbeit zitieren: Nietmann, Jürgen Januar 1998: Qualitätsmanagement, Hamburg: Diplomica Verlag
- Schlagworte: Gruppenarbeit, Zulieferbetriebe, UVP, CAQ-Systeme und PPS-Systeme, zero defect quality
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Diplomarbeit von Jürgen Nietmann
Einleitung:
Untersuchungsgegenstand der Diplomarbeit ist die arbeitsorganisatorische Umsetzung von Qualitätsmanagement-Konzepten, die Unternehmen konkrete Gestaltungsansätze bzw. Instrumente anbieten, um spezifizierte Qualität zu sichern und zu gestalten sowie meßbare Fehler zu vermeiden, vorauszusehen und in ihrer Wirkung zu bekämpfen.
Der Betrachtungsausschnitt wird dabei auf die betriebliche Fertigung bzw. Montage in den Bereichen Maschinenbau und Automobilindustrie eingegrenzt. Die zentrale Rolle des Qualitätsmanagements innerhalb der betrieblichen Fertigung bzw. Montage besteht hier in der weitreichenden Vermeidung von Fehlern und damit Kosten der "Un- oder Nicht-Qualität (defects)".
Zielsetzung ist es, zu untersuchen, inwieweit Qualitätsmanagementkonzepte Einfluß auf die betriebliche (tayloristisch-fordistische) Produktions- und Arbeitsorganisation und damit auch auf die Mitarbeiter haben.
Unter der Berücksichtigung verschiedener Ansatzpunkte von Qualitätsmanagement-Instrumenten in der Produktionsorganisation werden in der Arbeit die Auswirkungen der Implementierung von angestrebter Null-Fehler Qualität (zero defects durch produktionssynchrone Qualitätskontrolle), PPS- und CAQ-Systemen, Qualitätszirkeln und KVP untersucht.
Darüber hinaus werden die Auswirkungen der Verlagerung der Qualitätsverantwortung durch die Reduzierung der Fertigungstiefe seitens der Abnehmerbetriebe (OEM) auf die Zulieferbetriebe untersucht.
Inhaltsverzeichnis:
| 1. | Einleitung | 1 |
| 2. | Qualitätsorientierte betriebliche Reorganisation: Ziel, Begriffsdefinition und Aufbau der Arbeit | 5 |
| 3. | Der organisationstheoretische Bezug | 7 |
| 4. | Anlaß zur betrieblichen Reorganisation: Der Wandel der Umwelt von Unternehmen | 12 |
| 4.1. | Politische, rechtliche und soziale Umwelt (globale Umwelt) | 13 |
| 4.2. | Aufgabenspezifische Umwelt | 14 |
| 4.2.1. | Die Kunden | 14 |
| 4.2.2. | Die Konkurrenz | 16 |
| 4.2.3. | Die Lieferanten | 16 |
| 5. | Qualitätsmanagement-Strategien als Ziel organisationaler Gestaltung | 20 |
| 5.1. | Der Qualitätsbegriff | 21 |
| 5.1.1. | Qualitätsmerkmale in der Praxis | 22 |
| 5.1.2. | Qualitätsansätze nach David A. Garvin | 23 |
| 5.1.3. | Der in dieser Arbeit verwendete Qualitätsbegriff | 24 |
| 5.2. | Die Ableitung der Reorganisationsinstrumente anhand des fertigungsbezogenen Qualitätsbegriffs: Qualitätsmanagement-Strategien | 25 |
| 5.3. | Instrumente fertigungsbezogener Qualität im Bereich der Wertschöpfung | 26 |
| 5.3.1. | Die arbeitsorganisatorische Umsetzung von Null-Fehler Produktion (zero defects) in der Fertigung/ Montage durch produktionssynchrone Qualitätskontrolle | 26 |
| 5.3.2. | Systemtechnische Instrumente zur betrieblichen Prozeßgestaltung und -überwachung | 29 |
| 5.3.2.1. | Produktionsplanungs- und Produktionssteuerungssysteme (PPS-Systeme) | 29 |
| 5.3.2.2. | CAQ-Systeme | 30 |
| 5.4. | Qualitätsinitiativen | 33 |
| 5.4.1. | Initiativen zur Lösung fertigungsbezogener Qualitätsprobleme (Qualitätszirkel) | 33 |
| 5.4.2. | Initiativen zur Einhaltung und Verbesserung bestehender Qualitätsstandards (KAIZEN oder Kontinuierlicher Verbesserungsprozeß) | 35 |
| 5.5. | Die Auslagerung fertigungsbezogener Qualität durch Reduzierung der Fertigungstiefe | 38 |
| 6. | Die Auswirkungen der Implementierung von Qualitätsmanagement | 46 |
| 6.1 | Verbreitung, Probleme und Auswirkungen einer angestrebten Umsetzung von Null-Fehler Produktion (zero defects) durch produktionssynchrone Qualitätskontrolle in der Fertigung/ Montage | 46 |
| 6.1.1. | Die Verbreitung produktionssynchroner Qualitätskontrolle dargestellt am Beispiel Maschinenbau | 47 |
| 6.1.2. | Probleme und Auswirkungen produktionssynchroner Qualitätskontrolle auf die Produktionsarbeit | 56 |
| 6.2. | Die Auswirkungen der Installation von PPS-Systemen auf die Produktionsarbeit | 60 |
| 6.3. | Die Auswirkungen der Installation von CAQ-Systemen auf die Produktionsarbeit | 64 |
| 6.4. | Die Auswirkungen von Qualitätszirkeln | 66 |
| 6.5. | Probleme und mögliche Auswirkungen des kontinuierlichen Verbesserungsprozesses (KVP) auf die Mitarbeiter | 72 |
| 6.6. | Die Auswirkungen der Auslagerung fertigungsbezogener Qualität auf die Zulieferer | 77 |
| 7. | Zusammenfassung und Interpretation der Ergebnisse | 83 |
| Schlußbemerkung | 99 | |
| Literaturnachweis | 101 |
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Link zur Arbeit:
http://www.diplom.de/ean/9783832409968
Arbeit zitieren:
Nietmann, Jürgen Januar 1998: Qualitätsmanagement, Hamburg: Diplomica Verlag
Schlagworte:
Gruppenarbeit, Zulieferbetriebe, UVP, CAQ-Systeme und PPS-Systeme, zero defect quality



