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Qualitätsmanagement in der Bewegungstherapie

Entwicklung und Bewertung eines Methodenmanuals zur Implementierung eines Qualitätsmanagementsystems nach DIN EN ISO 9001:2000 am Beispiel einer orthopädischen stationären Rehabilitationseinrichtung

Qualitätsmanagement in der Bewegungstherapie
Über dieses Buch
  • Art: Dissertation / Doktorarbeit
  • Autor: Roman Jost
  • Abgabedatum: Juni 2002
  • Umfang: 292 Seiten
  • Dateigröße: 2,2 MB
  • Note: 2,0
  • Institution / Hochschule: Deutsche Sporthochschule Köln Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-6866-8
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-6866-8 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-6866-8 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Jost, Roman Juni 2002: Qualitätsmanagement in der Bewegungstherapie, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Dokumentenlenkung, Kommunikation, Plan-Do-Check-Act (PDCA), Personalmanagement, Dienstplangestaltung

Dissertation / Doktorarbeit von Roman Jost

Einleitung:

Mit der Leitung der Abteilung „Bewegungstherapie“ einer stationären Rehabilitationseinrichtung ist für den Verfasser die Aufgabe verbunden, unter Berücksichtigung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, qualitativ hochwertige indikationsbezogene bewegungstherapeutische Interventionsmaßnahmen im Sinne der Gesundheitsförderung zu konzipieren (planen und organisieren) und diese zur optimalen Durchführbarkeit mit den institutionellen Infrastrukturen (personelle, räumliche und apparative Gegebenheiten) zu korrelieren um die Mitarbeiter- und v.a. die Kundenzufriedenheit sicherzustellen.

Der Markt „Gesundheit und Rehabilitation“ ist durch immer knapper werdende Ressourcen geprägt. Demgegenüber stehen die steigenden Ansprüche der Kunden und Lieferanten nach Faktoren wie z.B. Qualität, Nachkonzepte etc. Um die Kosten zu reduzieren, sollen ab 2003 als Steuerungsinstrumentarium zur Grundlage für das deutsche Vergütungssystem die DRG's eingeführt werden, wobei die Auswirkungen dieser DRG's auf die Rehabilitation noch diskutiert werden. Unumstritten ist jedoch die Forderung nach qualitätssichernden Maßnahmen.

Des weiteren gilt es auch, sowohl die Erwartungen bzw. Anforderungen der Gesellschafter, der Geschäftsführung und der medizinischen Leitung als auch die gesetzlichen und behördlichen Vorgaben zu erfüllen.

Intention dieser Arbeit ist somit die Entwicklung eines Methodenmanuals zur Implementierung eines Qualitätsmanagementsystems (QMS) im Bereich der Bewegungstherapie einer stationären Rehabilitationsklinik. Es soll als Werkzeug dienen, die vielfältigen Anforderungen, die an ein QMS gestellt werden, umzusetzen.

Der Transfer dieses Methodenmanuals auf andere Abteilungen, unter Einbeziehung der abteilungsinternen Gegebenheiten und jeweiligen Schnittstellen, ist grundsätzlich möglich, jedoch nicht Gegenstand dieser Arbeit.

Gang der Untersuchung Zur systematischen Entwicklung und Einführung eines Organisationssystems zur Erfüllung oben genannter Forderungen und Erwartungen bedarf es neben fachlichen Kenntnissen (Sport- und Bewegungstherapie, Qualitätsmanagement) auch kommunikativer Fähigkeiten, um eine positive Einstellung der Mitarbeiter in Bezug auf „Qualitätsmanagement“ zu wecken bzw. zu fördern. Daraus ergibt sich folgender Aufbau:

Kapitel 1:

Entwicklungsstand des Qualitätsmanagements in der Sport- und Bewegungstherapie (vor dem Hintergrund der Begriffsbestimmung von „Qualität“, „Qualitätsmanagement“ und „Qualitätsmanagementsystem“), die Darstellung der DIN EN ISO 9001:2000 und die Adaption für die ambulante und stationäre Rehabilitation.

Kapitel 2:

Die Bedeutung von Kommunikation für die Implementierung eines Qualitätsmanagements in der stationären Bewegungstherapie.

Kapitel 3:

Darstellung der Implementierung eines Qualitätsmanagementsystems (Methodenmanual) und ihre Bewertung.

Inhaltsverzeichnis:

Einleitung 1
Gliederung 2
1. Entwicklungsstand des Qualitätsmanagements in der Sport- und Bewegungstherapie 3
1.1 Zum Begriff „Qualität“ 8
1.2 Einteilungsmöglichkeiten von Qualität 8
1.3 Qualitätsmanagement 11
1.3.1 Historische Entwicklung 11
1.3.2 Zum Begriff „Qualitätsmanagement“ 12
Aufgaben eines Qualitätsmanagements
1.3.4 Ziele des Qualitätsmanagements in der Sport- und Bewegungstherapie 14
1.4 Das Qualitätsmanagementsystem 15
1.4.1 Begriffsbestimmung und Zielsetzung 15
1.4.2 Die internationale Norm DIN EN ISO 9001:2000 16
1.4.2.1 Inhalt der Norm DIN EN ISO 9001:2000 16
1.4.2.1.1 Kapitel 0 - 4 der Norm DIN EN ISO 9001:2000 16
1.4.2.1.2 Kapitel 5 - 8 der Norm DIN EN ISO 9001:2000 und die Adaption für die ambulante und stationäre Rehabilitation 26
1.5 Zusammenfassung 63
2. Die Kommunikation und ihre Bedeutung für das bewegungstherapeutische Qualitätsmanagement 64
2.1 Zum Begriff „Kommunikation“ 65
2.2 Darstellung verschiedener Kommunikationsebenen 66
2.2.1 Die Kommunikation zwischen Therapeut und Patient - Analyse 67
2.2.1.1 Die Gesprächsrichtung vom Therapeuten zum Patienten 68
2.2.1.2 Das Gespräch zwischen Therapeut und Patient 70
2.2.2 Die Kommunikation zwischen Therapeut und Patient - Methodenmanual 70
2.2.2.1 Die Gesprächsrichtung vom Therapeuten zum Patienten 70
2.2.2.1.1 Die Vorbereitung 71
2.2.2.1.2 Die Durchführung 75
2.2.2.1.3 Die Nachbereitung 76
2.2.2.2 Das Gespräch zwischen Therapeut und Patient 77
2.2.2.2.1 Echtheit (Kongruenz / Wahrhaftigkeit / Transparenz) 77
2.2.2.2.2 Positive Wertschätzung (Akzeptanz / Bejahung) 78
2.2.2.2.3 Einfühlendes Verstehen (Empathie) 78
2.2.3 Die Kommunikation zwischen Vorgesetzten (Abteilungsleitung) und Mitarbeiter = Führen 79
2.2.3.1 Zum Begriff „Führen“ 81
2.2.3.2 Unterschiedliche Führungsarten 81
2.2.3.3 Unterschiedliche Führungstypen 82
2.2.3.4 Unterschiedliche Führungsstile und ihre Einflussmöglichkeiten 82
2.2.3.5 Der Situationsbezogene Führungsstil 84
2.2.3.6 Geforderte Führungsqualitäten 87
2.3 Die Dokumentation 87
2.3.1 Zum Begriff „Dokumentation“ 88
2.3.2 Verfahrensanweisungen 88
2.3.3 Arbeitsanweisungen 90
2.3.4 Formblätter 90
2.3.5 Aufzeichnungen 91
2.4 Zusammenfassung 91
3. Methodenmanual zur Implementierung eines Qualitätsmanagementsystems 93
3.1 Problemdarstellung 93
3.2 Darstellung der Methoden zur Implementierung eines Qualitätsmanagementsystems 97
3.2.1 Die Strategiemethode „Plan-Do-Check-Act“ 97
3.2.2 Die Umsetzungsmethoden - Kreativitätstechniken 98
3.2.2.1 Brainstorming 99
3.2.2.1.1 Der Nutzen von Brainstorming 100
3.2.2.1.2 Die Regeln des Brainstormings 100
3.2.2.2 Brainwriting 101
3.2.2.3 Mind-Mapping 102
3.2.2.3.1 Der Nutzen von Mind-Mapping 102
3.2.2.3.2 Die Vorgehensweise von Mind-Mapping 102
3.3 Vorbereitung zur Einführung eines Qualitätsmanagement-systems 103
3.3.1 Analyse der eigenen organisatorischen und kommunikativen Fähigkeiten - Selbstmanagement 103
3.3.2 Analyse der eigenen organisatorischen und kommunikativen Fähigkeiten - Fremdeinschätzung 107
3.4 Die Prozessqualität - Therapieprozesse 108
3.4.1 Analyse und Strukturierungder Einzelkomponenten des Kernprozesses „Therapie“ 110
3.4.2 Relevanzerfassung der Einzelkomponenten des Kernprozesses „Therapie“ 114
3.4.3 Beispiel einer Verfahrensanweisung 116
3.4.4 Arbeitsanweisungen 120
3.4.4.1 Arbeitsanweisung für die Verordnung einer Einzelaktion 121
3.4.4.2 Arbeitsanweisung für die Verordnung eines Aktionsbündels 133
3.4.4.3 Beispiel einer Arbeitsanweisung - überwiegend in Textform 139
3.4.4.4 Beispiel einer Arbeitsanweisung - überwiegend in Bildform 143
3.4.4.5 Beispiel einer Arbeitsanweisung - in Mischform 144
3.4.4.6 Beispiel einer Arbeitsanweisung -in Tabellenform 163
3.4.4.7 Beispiel eines Formblattes / einer Aufzeichnung 164
3.4.4.8 Das qualifizierte Arbeitszeugnis 165
3.5 Die Strukturqualität 170
3.5.1 Aufbauorganisation 170
3.5.1.1 Zum Begriff „Aufbauorganisation“ 170
3.5.1.2 Die Einbindung der Abteilung Bewegungstherapie in die Gesamtorganisation 171
3.5.1.3 Beschreibung und Darstellung der Aufbauorganisation der Abteilung Bewegungstherapie 172
3.5.2 Strukturierung der Therapie- und Schulungsräume 175
3.5.3 Die Ausstattung der Therapieräume 176
3.5.3.1 Der Behandlungsplatz 176
3.5.3.2 Der Behandlungsraum 178
3.5.3.3 Die Behandlungsebene 179
3.5.5 Personalmanagement 180
3.5.5.1 Qualifikationsfilter 180
3.5.5.1.1 Die Stellenausschreibung 180
3.5.5.1.2 Die Bewerbungsunterlagen 181
3.5.5.1.3 Das Bewerbungs- / Vorstellungsgespräch 182
3.5.5.2 Die institutionsspezifische Qualitätsbildung 183
3.5.5.2.1 Die Einarbeitungsphase - Stufe 1 183
3.5.5.2.2 Die Konsolidierungsphase - Stufe 1 183
3.5.5.2.3 Die Einarbeitungsphase - Stufe 2 184
3.5.5.2.4 Die Konsolidierungsphase - Stufe 2 184
3.5.5.3 Die Qualitätskontrolle 186
3.5.5.3.1 Der Verlauf der Qualitätskontrolle 186
3.5.5.3.2 Die Beurteilungskriterien 187
3.5.5.3.3 Die Beurteilungsmöglichkeiten 193
3.5.5.4 Die Weiterbildungsmaßnahmen 197
3.5.5.4.1 Die Teambesprechung 197
3.5.5.4.2 Die abteilungsinterne Weiterbildung 197
3.5.5.4.3 Die abteilungsübergreifende Weiterbildung 198
3.5.5.4.4 Die externe Weiterbildung 198
3.5.5.4.5 Die hausinterne Weiterbildung durch externe Referenten-(Inhouse-Schulung) 199
3.5.6 Die Dienstplangestaltung 201
3.5.6.1 Die Kapazitätsberechnung 202
3.5.6.1.1 Die Berechnung der Fehlzeiten 202
3.5.6.1.2 Die Berechnung der Arbeitskapazität 203
3.5.6.2 Die Dienstplanmatrix 205
3.6 Ergebnisqualität 207
3.6.1 Die Ergebnisqualität bezogen auf die Therapieform 207
3.6.2 Die Ergebnisqualität bezogen auf die Patientenzufriedenheit 209
3.7 Leitfaden zur Einführung eines Qualitätsmanagementsystems in der Bewegungstherapie und dessen Bewertung 213
4. Zusammenfassung und Ausblick 216
Literaturverzeichnis 219
Anhang 266
Aktives Kniegelenktraining als Beispiel einer Arbeitsanweisung überwiegend in Bildform
Aktives Hüftgelenktraining als Beispiel einer Arbeitsanweisung überwiegend in Bildform
Aktives Rückentraining als Beispiel einer Arbeitsanweisung überwiegend in Bildform
Stundenverlaufsplan als Beispiel einer Arbeitsanweisung in Tabellenform
Verordnungsmöglichkeiten für WS-HV-Patienten nach medizinischer Basisdiagnostik bzgl. Gruppentauglichkeit für / Arbeitsanweisung für eine Verordnung eine Aktionsbündels
Lebenslauf

Automatisiert erstellter Textauszug:

Eine Nachbereitung kann sowohl durch eine „Wiederholung vor dem geistigen Auge“ stattfinden (Was war gut? Was ist zu verbessern? Wie war die Reaktion der Teilnehmer und wie war der Kontakt zu den Teilnehmern? etc.) als auch durch das Feedback (als konstruktive, hilfreiche Kritik) der Gesprächspartner/Teilnehmer mit dem Ziel der Bewusstmachung der eigenen Verhaltensweisen (Auslöser) und der entsprechenden Reaktionen der Gesprächspartner/Teilnehmer. Dabei sollte berücksichtigt werden, dass das Feedback dankend angenommen werden sollte, indem man ausreden lässt und sich nicht erklärt, rechtfertigt oder gar verteidigt („da macht sich jemand Gedanken und erzählt mir, wie ich auf ihn wirke.“) und dieses als ein Angebot zum Lernen nutzt. [...]

Ein Zwiegespräch (verstehendes Gespräch s.o.) im eigentlichen Sinn ergibt sich ausschließlich im Rahmen einer Einzelbehandlung. Hier sind die Bedingungen („unter Ausschluss der Öffentlichkeit“) so, dass der Patient die Möglichkeit wahrnehmen kann, den Therapeuten als eigentlichen Gesprächpartner zu nutzen. Im praktischen Alltag zeigt sich in erster Linie, dass Patienten ihre Krankheitsgeschichte (v.a. jüngere Patienten) und/oder ihre Lebensgeschichte (v.a. ältere, multimorbide Patienten) schildern. Für jüngere, unerfahrenere Therapeuten stellt sich hierbei das Problem, neben dem „Nur-Zuhören-Können“ adäquat auf die Gesprächsthemen einzugehen. Ältere berufserfahrenere Therapeuten schöpfen bei dieser Art von Gesprächsthemen sowohl aus der eigenen Lebenserfahrung als auch aus der Erfahrung vergangener PatientenTherapeuten-Gespräche, wobei den wenigsten Therapeuten bewusst zu sein scheint, inwieweit und v.a. mit welchen kommunikativen Möglichkeiten man gerade hier therapeutisch sinnvoll einwirken kann. [...]

Die Organisation muss Korrekturmaß- und zur Steigerung der Wettbewerbsfänahmen zur Beseitigung der Ursachen higkeit sind Korrekturen- und Vorbeuvon Fehlern ergreifen, um deren erneutes gemaßnahmen wichtig. Besonders zu Auftreten zu verhindern. Korrekturmaß- analysieren sind die Personalqualifikationahmen müssen den Auswirkungen der nen, die einrichtungs-immanenten Rahaufgetretenen Fehler angemessen sein. geführt werden, um Anforderungen festzulegen zur a) Fehlerbewertung Kundenbewertung, b) Ermittlung der Ursachen von Fehlern, c) Beurteilung des Handlungsbedarfs, um das erneute Auftreten von Fehlern zu verhindern, d) Ermittlung und Verwirklichung der erforderlichen Maßnahmen, e) Aufzeichnung der Ergebnisse der ergriffenen 4.2.4) und f) Bewertung der ergriffenen Korrekturmaßnahmen. Maßnahmen (siehe (einschließlich menbedingungen sowie das Patienten- / Ein dokumentiertes Verfahren muss ein- Therapeutenverhalten. [...]

Arbeit zitieren:
Jost, Roman Juni 2002: Qualitätsmanagement in der Bewegungstherapie, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Dokumentenlenkung, Kommunikation, Plan-Do-Check-Act (PDCA), Personalmanagement, Dienstplangestaltung

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