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Qualität im Wellnessmarkt

Kundennutzen des Qualitätsmanagements in Thermen

Qualität im Wellnessmarkt
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Bernd Güsken
  • Abgabedatum: November 2004
  • Umfang: 47 Seiten
  • Dateigröße: 1,2 MB
  • Note: 1,7
  • Institution / Hochschule: Verwaltungs- und Wirtschaftsakademie Aachen e. V. Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-8504-7
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-8504-7 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-8504-7 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Güsken, Bernd November 2004: Qualität im Wellnessmarkt, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Dienstleistung, Zertifizierung, Kundennutzen

Diplomarbeit von Bernd Güsken

Einleitung:

Geht unser Geld im wahrsten Sinne des Wortes „baden“? Fast 70 Milliarden Euro werden jährlich für Gesundheit, Schönheit und Wohlbefinden umgesetzt, und die in den letzten Jahren beobachtete Neueröffnungswelle von Thermen, Freizeitzentren und SPA’s1 dürfte noch eine geraume Zeit anhalten.

Ein Grund für diesen Trend ist der Übergang von einer Arbeits- zu einer Freizeitgesellschaft, und von einer Wohlstands- zu einer „Wohlfühlgesellschaft“. Hinzu kommt ein allgemein vermehrtes Gesundheitsbewusstsein der Verbraucher.

Der boomende Wellnessmarkt ist somit ein aktuelles Thema, zu dem es im Qualitätsbereich wenig Literatur und Daten gibt. Die zu beobachtenden Trends bringen immer neue Anbieter hervor, die vielversprechende Wellnessangebote machen. Leider wird der rapide expandierende Markt immer heterogener und unübersichtlicher; die Qualität und Seriosität mancher Angebote lässt zu wünschen übrig, das Risiko, als Kunde geneppt zu werden, steigt.

Die hier vorliegende Arbeit konzentriert sich auf den Deutschen Wellnessmarkt und stützt sich auf aktuelle Brancheninformationen, die teilweise noch nicht in den Medien zu finden sind. Sie setzt sich mit der Qualität von Dienstleistungen in Thermen und dem Nutzen für Kunden durch Qualitätsmanagement auseinander. Aus Qualitätsmanagement ergeben sich auch erhebliche Nutzen für den Betreiber; diese sind aber nicht Fokus dieser Arbeit und werden daher kurz erläutert, aber nicht vertieft werden.

Im ersten Teil der Arbeit erfolgen mehrere Begriffserklärungen zum Thema „Wellness“ und „Thermen“.

Der zweite Teil setzt sich mit der Qualität der in Thermen angebotenen Dienstleistungen und ihrem Einfluss auf die Qualitätsdefinition auseinander.

Qualitätsmanagement und die daraus folgenden Nutzen für Verbraucher werden im dritten Teil behandelt. Hier werden verschiedene existierende Zertifizierungsmodelle vorgestellt und beschrieben.

Der letzte Teil der Arbeit schlägt einen Leitfaden zur kundennutzenorientierten Ausrichtung von Qualitätsmanagement und –Zertifizierungen für Thermen vor.

Inhaltsverzeichnis:

Erklärung. I
Danksagung II
Inhaltsverzeichnis. III
Abbildungsverzeichnis. IV
1. Einleitung 1
2. Begriffserklärungen 2
2.1 Wellness Definition. 2
2.2 Der deutsche Wellnessmarkt: Daten, Fakten und Prognosen. 3
3. Dienstleistungsunternehmen Therme. 6
3.1 Kuranlagen 6
3.2 Freizeitorientierte Wellnessthermen. 6
3.3 Dienstleistungsqualität in Thermen. 9
3.3.1 Dienstleistung Definition 9
3.3.2 Thermenspezifische Dienstleistungen und Dienstleistungstypologie 9
3.3.3 Dienstleistungsqualität. 11
3.3.3.1 Definition 11
3.3.3.2 Problematik der Dienstleistungsqualität. 11
3.3.4 Schlußfolgerung 13
4. Qualitätsmanagement für thermenspezifische Dienstleistungen 14
4.1 Qualitätsmanagement - Definition 14
4.2 Qualitätsmanagement in Thermen. 14
4.2.1 Kundenbefragung. 15
4.2.2 Zertifizierung 15
4.2.2.1 Definition und Ziel der Zertifizierung. 15
4.2.2.2 Existierende Zertifizierungsmodelle und Gütesiegel. 16
4.2.2.2.1 DIN EN ISO 9001:2000. 17
4.2.2.2.2 Total Quality Management 18
4.2.2.2.3 EFQM 18
4.2.2.2.4 SQS - Service Quality System 20
4.2.2.2.5 Zertifizierung durch den Deutschen Wellnessverband e.V 23
4.2.2.2.6 Zertifizierung durch den Deutschen Kur- und Heilbäderverband e.V. 23
4.2.2.2.7 Andere Prüfsiegel. 24
4.2.2.3 Problematik der Zertifizierung 24
4.2.2.4 Zusammenfassung und Perspektive 25
5. Kundennutzen von Qualitätsmanagement in Thermen 27
5.1 Einleitung 27
5.2 Kundennutzen : Definition 27
5.3 Psychologische Grundlagen zum Kundennutzen. 28
5.4 Kundenzufriedenheit in Thermen 30
5.5 Schlußfolgerung 31
6. Schlußfolgerung und Perspektive 33
Anhang V
Literaturverzeichnis VI

Automatisiert erstellter Textauszug:

Der Kunde ist für den Dienstleistungsbetrieb „Therme“ ein unabdingbarer Faktor – nicht nur für den Absatz der Dienstleistungen an sich, sondern auch für die Bestimmung der Qualität. Dies mag nach einer privilegierten Stellung klingen, doch für den Kunden birgt die dienstleistungsspezifische Definition der Qualität eine andere Problematik: die des WellnessNepps. Die Problematik der Qualität im Wellnessbereich lässt sich in drei Punkten zusammenfassen: Das Preis-Leistungsverhältnis stimmt in vielen Fällen nicht. Die Bereitschaft zur eigenverantwortlichen Gesundheitspflege hat zugenommen, und damit auch die Nachfrage nach Wellnessprodukten. Doch diese große Nachfrage hat eine Schwemme von mehr oder minder seriösen Anbietern auf den Markt gebracht. Da die Soll-Qualität für thermenspezifische Dienstleistungen noch nicht einheitlich definiert und daher nicht [...]

Die Qualität, oder das, was vom Kunden als Qualität empfunden wird, enthält eine hohe subjektive Komponente: die persönlichen und individuellen Erwartungen eines jeden Kunden. Folglich gibt es keine absolute Definition von „Qualität der thermenspezifischen Dienstleistungen“ im voraus. „Qualität“ in diesem Zusammenhang ist viel mehr ein veränderliches Ziel („moving target“): Die Erwartungen des Kunden sind nicht nur individuell verschieden, sie können sich durch Vergleich zwischen verschiedenen Anbietern auch verändern. Es liegt somit in der Verantwortung des Anbieters, ständig auf Trends und Kundenwünsche und –erwartungen einzugehen, um nicht von Konkurrenten aus dem Geschäft gedrängt zu werden. Dies betrifft nicht nur die Art der angebotenen Dienstleistungen, sondern auch deren Beschaffenheit. In Anlehnung an das Kano-Modell wird zwischen 3 Qualitätsniveaus unterschieden: Standardqualität, Erwartungsqualität und Überraschungsqualität. Sich im Rahmen der Erwartungsqualität zu halten muß Ziel eines jeden Dienstleistungsunternehmen sein, um Kunden auf Dauer an sich zu binden. Dies verlangt aber eine ausgeprägte Fähigkeit der Anpassung an stetig wachsende Standards und die Akzeptanz der damit verbundenen betriebswirtschaftlichen Konsequenzen.25 [...]

3.3.3. Dienstleistungsqualität 3.3.3.1. Definition „Qualität ist die Fähigkeit eines Anbieters, die Beschaffenheit einer Sach- oder Dienstleistung aufgrund von Kundenerwartungen auf einem bestimmten Anforderungsniveau zu erstellen“ (Bruhn, 1999). Grundlage der Definition ist die Unterscheidung zwischen dem „produktbezogenen“ und dem „kundenbezogenen Qualitätsbegriff (Meffert/Bruhn, 1997). „Kundenbezogen“ bedeutet, dass der Kunde nach seinen eigenen, subjektiven Bewertungskriterien urteilt und die Qualität der Produkteigenschaften entsprechend individuell empfindet. Der Frage nach der Besonderheit der Qualität im Dienstleistungsbereich sind Meffert und Bruhn nachgegangen. Sie definieren Dienstleistungsqualität als „die Fähigkeit eines Anbieters, die Beschaffenheit einer primär intangiblen und der Kundenbeteiligung bedürfenden Leistung aufgrund von Kundenerwartungen aus einem bestimmten Anforderungsniveau zu erstellen.“24 Diese Erläuterungen zeigen, dass es im Zusammenhang mit Qualität um die Erfüllung von Anforderungen bzw. Erwartungen des Kunden geht. Um zu vergleichen, ob die Anforderungen erfüllt worden sind, müssen Erwartung und Anforderung quantifiziert werden. Sofern sich diese überhaupt quantifizieren lassen, handelt es sich um messbare Sollvorgaben. Sollvorgaben sind nichts anderes als Zielvorgaben. Mit der Erfüllung der Sollvorgaben (Ziele) werden die Anforderungen erfüllt. Wenn die Anforderungen erfüllt werden, ist die geforderte Qualität erreicht; Qualität ist Zielerfüllung. [...]

Arbeit zitieren:
Güsken, Bernd November 2004: Qualität im Wellnessmarkt, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Dienstleistung, Zertifizierung, Kundennutzen

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